DE187752C - - Google Patents

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DE187752C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/14Racing games, traffic games or obstacle games characterised by figures moved by action of the players

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 187752 KLASSE 77d. GRUPPE
HAROLD EGG in SYDENHAM, Engl. Wettrennspiel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1906 ab.
Die Erfindung bildet ein Wettrennspiel, bei
dem der Spieler lediglich durch Auf- und Abbewegen der Bahn von Hand eine oder mehrere Figuren (Tiere, Schiffe, Motorwagen und dergl.) auf einer Bahn fortbewegt.
Die Zeichnungen zeigen zwei Ausführungsbeispiele, und zwar ist Fig. ι ein Grundriß und Fig. 2 ein Querschnitt einer Form des Spieles, während Fig. 3 einen Grundriß und Fig. 4 einen Querschnitt der zweiten Ausführungsform zeigen. Fig. 5 ist ein Teillängsschnitt und Fig. 6 eine Teilansicht des Mittelsteges.
Die obere Führungsbahn besteht aus einem Streifen α aus starrem Material (Pappe, Holz oder durch Holzauflage verstärktem Leder), der bei b an dem Boden c biegsam befestigt ist. Die Bahn α und der Boden c sind bei d und e der Länge nach faltbar, so daß sie zum Gebrauch in die Stellung Fig. 2 und 4 gebracht, sonst aber flach zusammengelegt werden können. Die Bahn α ist mit Schlitzen^ versehen, die Führungen für die Figuren bilden und in beliebiger Anzahl und Form ausgeführt sein können. Diese Schlitze können sich an einem Ende vereinigen (Fig. 1), um ein gemeinsames Ziel für alle Figuren zu schaffen oder jeder für sich endigen. Im ersteren Falle kann die Bahn durch den Mittelsteg g gestützt werden, der an der Vereinigungsstelle der Schlitze eine Durchlaßöffnung g2 (Fig. 6) erhält.
Die aus Metall, Pappe oder dergl. bestehenden Figuren sind in ihrem oberen Teil h1 schwerer und stärker als im unteren h und legen sich mit seitlichen Vorsprüngen h2 auf die Bahn α auf.
Das Spiel gestaltet sich nun folgendermaßen : Die Figuren werden in den Anfang der Schlitze f eingesetzt, so daß ihre Vorspränge h'2 auf der Bahn aufliegen und ihre Füße h die schrägen Flächen des Bodens c berühren. Nun wird die Bahn und der Boden von Hand gegeneinander bewegt (siehe die punktierten Linien in Fig. 2), so daß sie sich einander nähern.
Hierbei erheben sich die Figuren, die jetzt nur durch den Boden c gestützt werden, über die Bahn a, bekommen das Übergewicht und fallen vorwärts. Werden darauf die Führungsbahnen in ihre ursprüngliche Stellung zurückgebracht (siehe die vollen Linien in Fig. 2), so stützen sich die Figuren wieder mittels ihrer Vorsprünge /z2 auf die Bahn und werden mit der Stütze hs an ihrer Vorderseite auf der Bahn α gehalten (Fig. 5). Sie nehmen nun wieder eine senkrechte Stellung ein, sind aber ein Stück vorgerückt. Diese Bewegungen werden wiederholt, bis eine oder alle Figuren am Ende ihres Schlitzes angelangt sind · oder das Ziel erreicht haben.
Um die fortschreitenden Bewegungen der Figuren stärker zu fördern, kann die untere Führungsbahn c mit wellenförmigen Vorsprüngen c2 versehen sein (Fig. 5); ferner können Hindernisse in Form von Ringen i oder dergl. (Fig. 3) auf der Bahn α angeordnet sein, durch welche die Figuren (z. B.
Reiter mit Lanzen) aufgehalten werden können, indem die Lanzenspitze in den Ring eindringt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Wettrennspiel mit in geschlitzten Bahnen vorwärts zu bewegenden, sich auf einem auf- und abbeweglichen Boden stützenden Rennfiguren, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzbahn (a) und der Boden (c) die Seitenflächen eines in seinen Kanten gelenkigen Parallelepipedons bilden, so daß die Figuren, wenn man durch Abflachen des Parallelepipedons von Hand den Boden (c) der Bahn (u) nähert, in der Schlitzbahn vorwärts fallen und sich dem Ziele zu bewegen.
  2. 2. Wettrennspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schlitzbahn (a) neben den Schlitzen Hindernisse (Ringe usw.) (i) zum Aufhalten der Figuren vorgesehen sind.
  3. 3. Wettrennspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (c) gewellt ist, um dem Fuße (h) der Figuren besseren Halt zu bieten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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