DE187673C - - Google Patents

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DE187673C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/08Paper yarns or threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 187673 KLASSE 76 c. GRUPPE
Dr. CARL KELLNER in HALLEIN b. SALZBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1902 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Herstellung rauhkantiger Faserstoffstreifen aus kurzfaserigem Material, wie Papierstoff, Zellulose und ähnliehen Faserstoffen. Die neue Vorrichtung bezweckt, derartige Faserstoffstreifen oder Faserfilzbändchen unter möglichster Ausnutzung der Siebbreite der Papiermaschine und in einer solchen Beschaffenheit herzustellen, welche sie
ίο zum späteren Verspinnen nach dem Naßspinnverfahren geeignet macht.
Zur Teilung einer Papierbahn im Entstehen sind nun die mannigfaltigsten Mittel bekannt geworden. Gewöhnlich benutzt man besondere für diesen Zweck hergestellte Siebe, bei denen sich der in der Papiermaschine aufgebrachte Stoff streifenweise absetzen kann, während an anderer Stelle durch Schließen von Maschen oder Auflegen von Gummi-, Tuch- oder FiIzbändern und ähnlichen Teilorganen das Absetzen des Stoffes verhindert wird. Ferner teilte man Papierbahnen auch nach der Ent-. stehung durch Aufpressen von Schneiden und Kanten sowie durch Durchspritzen von Wasser, Luft oder Dampf. Mit diesen letzteren Mitteln verfolgt man aber nur den Zweck, eine nachherige Teilung der Papierbahn durch besondere Papierschneidemaschinen entbehrlich zu machen; sie dienen somit im wesentlichen zur Formatverkleinerung.
Die vorliegende Erfindung nun bezweckt, mit Hilfe von Luftstrahlen eine Papierbahn im Entstehen so zu teilen, daß unter Ausnutzung der ganzen Siebbreite rauhkantige, zum Verspinnen geeignete Faserfilzbändchen entstehen. Hierzu wird der Papierstoff wie bei der Papierfabrikation in voller Breite auf das Sieb aufgebracht, und es wird die entstehendePapierbahn durch Luftstrahlen, welche auf die noch fließende Bahn auf dem Sieb zur Einwirkung gebracht werden, in eine streifenweise ganz unterbrochene oder noch teilweise zusammenhängende Bahn paralleler Faserstoffstreifen verwandelt, deren Ränder rauhkantig sind. Da die Luftstrahlen, aber nur wirken können, wenn der Stoff in einer solchen breiigen Beschaffenheit erhalten wird, daß der Brei dem Luftstrahl ausweicht, so muß das Aufblasen an einer Stelle geschehen, an der die Fasern noch genügend Wasser enthalten und sich noch nicht ganz abgesetzt haben. Damit aber der Brei, wenn er der Wirkung des Luftstrahles entzogen ist, nicht wieder zusammenlaufen kann, muß sein Wassergehalt an. der betreffenden Stelle auch entsprechend abgenommen haben.
Je nach der Stärke des verwendeten Luftstrahles und je nach der Stelle, wo diese Einwirkung erfolgt, kann man die Faserstreifen nun entweder vollständig trennen. oder sie noch durch eine dünne Faserschicht zusammenhängen lassen. Von der beabsichtigten unvollkommenen oder vollkommenen Teilung hängt es auch ab, ob die Streifen erst noch einer Teilvorrichtung oder sofort der Spinnmaschine vorgelegt werden. In beiden Fällen entstehen rauhkantige, d. h. leicht verfilzbare Streifen, die infolge der
beiderseitigen Abschiebung des Materials nach der Mitte der Streifen sehr gleichmäßig sind.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Vorrichtung zum vollständigen oder unvollständigen Teilen einer nassen zusammenhängenden Faserstoffbahn in rauhkantige spinn fähige Faserstoffstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Faserstoff einer sich in bekannter Weise auf der ία Papiermaschine bildenden Faserstoffbahn an den zu teilenden Stellen durch strahlenförmiges Aufblasen von Luft ganz oder teilweise verdrängt wird.
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