DE1875868U - Vorrichtung zum anfahren und anhalten von zugmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum anfahren und anhalten von zugmaschinen.

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DE1875868U
DE1875868U DE1958G0018358 DEG0018358U DE1875868U DE 1875868 U DE1875868 U DE 1875868U DE 1958G0018358 DE1958G0018358 DE 1958G0018358 DE G0018358 U DEG0018358 U DE G0018358U DE 1875868 U DE1875868 U DE 1875868U
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DE
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lever
clutch
brake
tractor
gear
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DE1958G0018358
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Linde GmbH
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Gesellschaft fuer Lindes Eismaschinen AG
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097 772*12.2.83
A 58/40
29.8.1958 A 165a Ulb/3.0
Vorrichtung zum, Anfahren und Anhalten von Zugmaschinen
" Der Kaum um und zwischen der Motorhaube, dem Rumpf, dem Fahrer sit κ, den Rädern und Achsen und gegebenenfalls der Kraftheberanlage wird in zunehmendem Maße von Anbaugeräten und/oder deren Betätigungs- und 'Steuerungsnebeln beansprucht; daher ist es unter Umständen zweok-
massig, die Vorrichtung zum Anfahren und Anhalten von Zugmaschinen mit einem von einem Standplatz neben der Zugmaschine aus bedienbaren Betätigungshebel für Kupplung, Drehzahlregler, Gangschaltung und Bremse mit Nockenbah- neu, Steuerkurven, Kulissen oder dergleichen und mit von diesen auf Kupplung, Drehzahlregler, Gangschaltung und
Bremse funktionell einwirkenden Übertragungsgliedern
art auszubilden, dass zwischen dem Betätigungshebel und den Nockenbahnen, Steuerkurven, Kulissen oder dergleichen flexible Verbindungen angeordnet sind. Diese können zweckmäs-I sigerweise duroh mechanische, hydraulische, elektrische .,; · ί oder pneumatische Verbindungseinrichtungen hergestellt sein, || durch die vom Betätigungshebel aus gegebene" Schaltimpulse Γ auf eine die Nockenbahnen oder dergleichen tragende Welle ii übertragbar sind.
i ...... . ,, . Da der Betätigungshebel und .der ,mit ihm ver-Γ bundene Geber fallweise an für !seine Handhabung geeigneter
Stelle, wie z.B. an Kotflügeln, BeSfahrersitzen und an Stelj; len von Anbau- oder Anhängegeräten,'anbringbar sind und zu
seiner Betätigung den Raumbedarf'zur Unterbringung von Ana baugeräten bzw. der Betätigungsorgane nicht- beeinträchtigt, und da die flexible Verbindung· so-'Verlegbar ist,· dass sie keinen Raum beansprucht und'vor Beschädigungen weitgehend- : ij geschützt ist, sind beachtliche'Vorteile im Arbeitseinsatz ;. von Zugmaschinen erzielbar.- ' '·-.'--;: '" ·
ί: '" ■'■■"■'- Um die Zugmaschine ohne Zeitverlust fallweise ' Eiit oder ohne erfingungsgemässe Vorrichtung in Betrieb nah- ;■ men zu können, ist diese mit einer mit wenigen Handgriffen ;! anbringbaren-und entfernbaren, vorzugsweise als nin sich ge-Ii schlossene Zubehöreinheit ausgeführten Verbindurigseinrichtung
■ - 3 ~
ausgestattet. Um möglichst allen Ansprüchen gerecht zu werden," ist die Bedienung .fallweisa- und. -wunschgemäß ,so- . .»■ wohl von "einem betätigungshebel..über die. Verbindungsei'n- . richtung als auch von einem mit. den Nockenbahnen und dergleichen drehfest verbundenen Betätigungshebel, durchfuhr---
I; bar. Prinzipiell kann die flexible :.Ver.bindungseinrichtung
i '
i in form- oder -in kraftschlüssiger- Art ausgeführt sein, ·.../■
I ■' ■
Ii ■-.-- . ;- '.'· In den Figuren sind·Ausführungsbeispiöle der
•i ' . ■
. Vorrichtung mit dem erfindungsgemäßen-.Zusata dargestellt;,
'■j j wobei' füfi'die entsprechenden Teile die Bezugsziffern des
;! Hauptpatentes beibehalten sind., ; ..";,:,■..■..: " '; .. ■ -.-..- \ ,:,-' :'· -;^ Figur 1. zeigt eine Vorr.ichtung ,zum un.d''Anhälten -von Zugmaschinen ,mit 'einexiftl.ezlb
Ij du|.gäeinrichtung zwischen einem Betätigungshebel: 51 -ujidv;:; \\ ϊ ■ . ■ " - . -■
!0 ;' einem hydraulischen Zylinder 52-im:,Schaltkas.t.enrr;53>"-:-VöJi.i «
ι' - ■
i dem4'ein■ Kolben 54 über eine Kolbens-tange 55"einen. -Hebe;!.-f'
; : 56-' und/ damit die/Welle 2 betätigen-kann;» .-so ..daß ananlo^c-
'■' dem Hauptpatent das Kupplungspedal .2T, 4as Bremspedal; 1:7j,
H ■ ' - ■ "
j: der Schalthebel 9 und der Drehzahlregler:funktiönelj be«.χ-
fί; 'einflußbar sind. Yon-dem'hydraulischen Zylinder 52' füh-
: ren zwei flexible Leitungen.'5? und ;58.zu: einem hydrauli-.
!j sche'n Geber, der - gleichfalls dn lOrm: eines hydraulischen'·
ι- Zylinders 59 mit einem Kolben' 60,· einer* Kolbenstange' 61 .;,
■und einer'ÖlausglsL ch- und Entlüfungseinrichtting 62 ver-. -
'*'■ i ■
•sehen ist. Die Kolbenstange 61, i'st^durch'-'den Betätigungs--
hebel 51 beweglich. Somit wird jede Bewegung des Betätigungshebels 51 über die Kolbenstange 61 und den Kolben -.60 auf die Flüssigkeit übertragen, die die Kraft und Bewegung
I dann auf den Kolben 54 und somit auf die Kolbens-tange 55" und den Hebel 56 fortpflanzt, von' dem'.aus über die Welle/ 2, auf der die Nockenbahnen und dergleichen angebracht " -'■ · ■ sind, die Schaltbewegung über die Übertragungsglieder-5, 6, 7 auf die Betätigungshebel'17-, V21,: 9-fortgepflanzt -·"-■' wird. Der hydraulische Geber' mit" seinem' Arbeite zylinder-'·----« 59 und dem" Betätigungshebel 51 ist derartig ausgebildet?' ■-daß er wunschgemäß an der jeweils 'geeignetesten Stelle
II an der Zugmaschine, z.B. dem linken 'öder- rechten·'Kot'flü**
jl gel oder air einem anbaubaren oder^anhängebären 'Arbeit6*--:-:'■" \ gerät," bei sogenannten Geräteträgern unter Umständen'aüoh μ zweckmäßigerweise an einer vorn befindlichen-Stelle j durch eine, 'lösbare Haltevorrichtung befestigt werden kann·.- · il
Figur 2 zeigt eine Torrichtung,"-bei der zwischen j: dem hydraulischen Geber mit dem Betätigungshebel' 71 'und'';'.« j! dem Arbeitszylinder 72 und dem Arbeitszylinder 73- mit dem
if ' '
|! Kolben 74·, 'der Kolbenstange 75 und dem Hebel -76^'nur eine j| flexible Leitung 77 angeordnet :'ist, wobei die "'Gegenkraft · j; z.B. durch eine Feder 78, die den-Kolben·-74 im'Arbeits'-;".
jl zylinder '73- ständig belastet, hergestellt ist·. Außerdem'
> zeigt diese Figur auch·eine Verbindungseihfichtung, die" i < . - -
|· mit wenigen Handgriff en anbringbar ΐ-und entfernbar und-"als ■■
in sich.-, geschlossene Zubehöreinheit ausgeführt ist. Mit je einem Steckbolzen 79»- 80 sind der Arbeitszylinder 73 . am Schaltkasten 3 und die Kolbenstange- 75 am; Hebel .81 zu befestigen. Ber; Hebel 81 ist. dabei zusätzlich no^ch so .ausgebildet, daß gleichzeitig oder abwechselnd ein Betäti-. gungshebel 82, der; dem Betätigungshebel.· 1 im Hauptpatent entspricht, anzubringen ist, wobei in .diesem I1AiIe die.Betätigung d«r Vorrichtung von dem einen.; oder- anderen Betätigungshebel, 71 j 82- erfolgen kann. . - ■·■■-,, ·..-· --.±γ,ν ■ v; ,-· ' . -.-.-. Es liegt durchaus im Rahmen aex Erfindung,.", daß statt, der flexiblen Verbindungseinrichtung durch. ...
jl - ■
hydraulische Mittel jede bliebige andere .flexibly,. die. ia Schaltimpulse· übertragende. Verb.indungseinr.ich.tung.mit einem
vom Betätigungshebel beeinflussbaren Geber ,und·,einem den
* -■■-■■-■'. ■ ■ ■ -■■..- i-
Ί Schaltmechanismus betätigenden Aufnehmer, anwendbar ist..,,,,. , ; Insbesondere können zur-Lösung:. der gestellten Aufgabe außer der hydraulischen, auch mechanische-,..-elejte-.....·-■:./,,.. trasche oder ^pneumatische VerbindungSjeinriohiungen. herangezogen werden. ■ ; - - ·■■ ·■-,.·■ .. ... . -A

Claims (2)

TcLutzansprüche
1.) Vorrichtung zum Anfahren und Anhalten einer Zugmaschine» die mit Antrieb durch eine mit einem Drehzahlregelorgan versehene Brennkraftmaschine und mit einem Gangwahlgetriebe und einer Kupplung sowie einer Bremse ausgestattet 1st« wobei Drehzahlregelorgan, Kupplung, Gangwahlgetriebe und Bremse mittels einer Vorrichtung von einem Standort neben der Zugmaschine aus bedienbar sind, wobei die Vorrichtung aus einem mit einem Schalthebel versehenen Schaltkasten« der über mindestens ein flexibles, mechanisches, hydraulische», pneumatisches oder elektrisches Verbindungeorgan mit einem Betätigungsorgan verbunden ist, besteht, wobei das Betätigungsorgan Nockenbahnen, Steuerkurven, Kulissen oder dergleichen enthält und über diese, das Verbindungsorgan mittels AnschlAßgliedern mit den normalen Betätigungshebeln für Drehzahlregelorgan, Gangschaltung, Kupplung und Bremse der Zugmaschine verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußglieder derart ausgestaltet sind, daß sie an aim normalen Betätigungehebel auf einfache Weise anschließbar sind, und daß der Schaltkasten mittels einfacher Mittel, beispielsweise an sich bekannter Verbindungselemente wie *te Sohraubklemmen oder
._. Diese Uniafioge der ursprünglich eingeteichien
.) ist die zuleM fechtliche ■» den AnrtaMen. S«
zu den üblichen ?m\tmt
Gesellschaft für Uncle's Eismaschinen Aktiengeselischait
am
dergleichen ©öhnelX an jeder beliebigen Stelle der Zugmaschine oder eines st» dies© angehängten Fahrzeuges, bei» sjiielgweise deren Kotflügel, anbringbar und wiedei1 lösbar ist.
2.) ?orriehtt2Bg aaeii Äaeprucii 1* (äaötacpöii gekennzeieimet, an am BetStigtangs^rgaH. ein Hebel vopgeseiiea i^t, 4er
auf die Moüki&nbahnen,
äea?glei©iiea einwirkt, so daß äie
über &©& Schalthebel am Sahalt-
naoh Änspruefe 1, 4ad«reii gelcennaeicimet, <äaß
oder Kulisse, öle auf <ä©n
Betitigungshebel für die Kupplung einwirkt, einerseits und die MöGkenbahn, Steuerkurve oder Kulisse, die auf den Betätigungshebel für die Bremse einwirkt, andererseits derart aufeinander abgestimmt sind, daß bei entsprechender Betätigung des Sehalthebels die Bremse erst 20
dann »u lösen beginnt, wenn die Kupplung bei eingelegtem Sang bereits ein Drehmoment überträgt und ausgekehrt.
DE1958G0018358 1958-09-03 1958-09-03 Vorrichtung zum anfahren und anhalten von zugmaschinen. Expired DE1875868U (de)

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