DE187526C - - Google Patents

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DE187526C
DE187526C DE1906187526D DE187526DA DE187526C DE 187526 C DE187526 C DE 187526C DE 1906187526 D DE1906187526 D DE 1906187526D DE 187526D A DE187526D A DE 187526DA DE 187526 C DE187526 C DE 187526C
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compression
combustion chamber
inlet
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DE1906187526D
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N9/00Starting of engines by supplying auxiliary pressure fluid to their working chambers
    • F02N9/04Starting of engines by supplying auxiliary pressure fluid to their working chambers the pressure fluid being generated otherwise, e.g. by compressing air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

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fi
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 187526 KLASSE 46 c. GRUPPE
PAUL MEYER in HALLE a. S.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. September 1906 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anlassen von Verbrennungskraftmaschinen, bei welcher der Verbrennungsraum vergrößert wird, um einen niedrigeren Verdichtungsdruck zu erhalten und dadurch die Widerstände beim Ingangsetzen der Maschine zu vermindern.
Von den bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß während des Anlassens ein Hilfsraum mit dem Verbrennungsraum in Verbindung gebracht wird, der beim normalen Betriebe durch ein besonderes Organ von dem Verbrennungsraum getrennt ist.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsformen, und zwar ist in Fig. 1 der Hilfsraum als ein besonderer, an den Verbrennungsraum angeschlossener Behälter dargestellt, während er in Fig. 2 einen Teil der
zo Einlaß- oder Auslaßleitung bildet.
In Fig. ι ist /2 der Verbrennungsraum, m das Einlaß- und η das Auslaßventil. Das Ventil α trennt den Hilfsraum b von dem Verbrennungsraum h, während das gesteuerte Ventil c den Hilfsraum nach außen abschließt. Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist folgende: Während der Verdichtungsperiode ist das Ventil α geöffnet, und das beim Ansaugehub durch das Ventil m zugeströmte Gemisch wird gleichmäßig in den Räumen h und b verdichtet, so daß die Verdichtungsspannung verhältnismäßig niedrig bleibt und das Ingangsetzen der Maschine leicht erfolgen kann. Während des Hinüberschiebens des Gemisches in den Hilfsraum b kann das Ventil c geöffnet sein, so daß etwaige Rückstände der vorhergegangenen Zündung durch dasselbe von Gemisch verdrängt werden. Da das gesamte angesaugte Gemisch nach der Zündung zur Wirkung kommt, wird der Kolben kräftig nach vorn getrieben und dadurch die Maschine in Gang gesetzt werden.
Um für den Hilfsraum, der namentlich für die Ingangsetzung ohne Verdichtung eine beträchtliche Größe haben muß, ein besonderes Gefäß zu ersparen, kann, wie in Fig. 2 dargestellt, ein Teil der Einlaß- oder der Auslaßleitung als Hilfsraum benutzt werden. Dieser Teil e wird dann durch ein besonderes Organ d von dem übrigen Teil der Leitung f für die Dauer der Ingangsetzung abgesperrt, während das Ventil g, welches Einlaß- oder Auslaßventil sein kann, offen gehalten wird und dadurch die Verbindung mit dem eigentliehen Verbrennungsraum herstellt.
Die vorbeschriebenen Einrichtungen würden auch die Ingangsetzung größerer Maschinen von Hand ermöglichen, wenn nicht die Schwierigkeit bestände, bei der von Hand bewirkten und deshalb sehr langsamen Bewegung des Kolbens während des Saughubes die richtige Zusammensetzung der Ladung zu erhalten. Sobald sich nämlich der Kolben
langsam bewegt, ist der Spannungsabfall an . den Querschnitten, welche die Zusammensetzung der Ladung regulieren sollen, so gering, daß irgendwelche geringfügige Änderungen des Druckes in der Luft- oder Gas-' leitung, wie sie z. B. durch die Widerstände einer Sauggasanlage hervorgerufen werden können, das Mischungsverhältnis stark beeinflussen. Dieser Schwierigkeit wird dadurch begegnet, daß Luft und Gas nicht gleichzeitig, sondern nacheinander angesaugt werden, indem während eines Teiles des Saughubes nur die Luftzuführung und während des anderen Teiles nur die Gaszuführung geöffnet ist, wodurch beide Volumina genau abgemessen werden. Von einer schichtenweisen Lagerung von Luft und Gas im Zylinder wird in diesem Falle keine Rede sein können, da für die Diffusion sehr viel Zeit
ao zur Verfügung steht und die Einströmung, «. auch wenn sie langsam erfolgt, Wirbel erzeugt.
Um solche Maschinen in Gang zu setzen, bei denen im regelmäßigen Betriebe nur reine Luft angesaugt und der Brennstoff nach der Verdichtung unter gleichzeitiger A'erbrennung eingeführt wird, kann für die Ingangsetzung unter Vergrößerung des Verbrennungsraumes die Abänderung vorgenommen werden, daß der Brennstoff vor Einleitung der Verbrennung vollkommen eingeführt wird, was sowohl während des Ansaugens als auch während des Verdichtungshubes, oder auch nach diesem möglich ist.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zur Vergrößerung des Verbrennungsraumes für das leichte Ingangsetzen von Verbrennungskraftmaschinen mit Verdichtung, dadurch gekennzeichnet, daß während des Anlassens zur Verminderung des Verdichtungsdruckes ein Hilfsraum durch ein Absperrorgan mit dem eigentlichen Verbrennungsraum in Verbindung gesetzt wird.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsraum (b) mit einem besonderen Auslaßventil (c) versehen ist, welches während des Verdichtungshubes offen gehalten wird, so daß die während dieses Hubes in den Hilfsraum eintretende Ladung die darin enthaltene Luft oder Verbrennungsgase ganz oder teilweise verdrängt.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsraum (e) durch Einschaltung eines zweiten Absperrorganes (d) aus einem Teil der Einlaß- oder Auslaßleitung gebildet wird, und daß das eigentliche Einlaß- oder Auslaßorgan zur Verbindung der beiden Räume dient.
4. Verfahren zur Erlangung des richtigen Mischungsverhältnisses der Ladung bei langsamer Bewegung des Kolbens bei der Ingangsetzung von Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß Gas und Luft nacheinander angesaugt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906187526D 1906-09-19 1906-09-19 Expired - Lifetime DE187526C (de)

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AT32576D AT32576B (de) 1906-09-19 1907-09-05 Vorrichtung und Verfahren zum leichten Ingangsetzen von Verbrennungskraftmaschinen.

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DE187526C true DE187526C (de)

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ID=451213

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