DE186992C - - Google Patents

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DE186992C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B37/00Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00
    • F04B37/10Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00 for special use
    • F04B37/14Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00 for special use to obtain high vacuum
    • F04B37/16Means for nullifying unswept space

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

Mateedicfywi §akw\ town te.
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 186992 KLASSE 276. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1906 ab.
. In der vorliegenden Erfindung wird die Aufgabe gestellt, zwecks Auffüllung der schädlichen Räume einer Luft- oder Gaspumpe dem Zylinderraum während des Ansaughubes eine regelbare Menge luftfreier oder durch Erwärmen ihres Behälters von der Luft' befreiten Flüssigkeit zuzuführen durch einen Kanal, der unter einer gleichmäßig umlaufenden Vorrichtung sich zeitweise auf kurze Zeit öffnet, sonst gleichmäßig geschlossen bleibt und der nur der Flüssigkeitszufuhr, nicht dem Luftdurchtritt, dient.
Um dies zu erreichen, wird ein dem Pumpenende sich anschließender Flüssigkeitsbehälter so angeordnet, daß er erforderlichenfalls durch eine beliebige Heizquelle erwärmt werden kann und in welchem ein Schiebergehäuse mit einem ständig sich drehenden, besonders gestalteten Schieber, der sowohl Hahn, Drehschieber wie rotierender Kreisflachschieber sein kann, hineinragt.
In der Achse des Schiebers befindet sich ein kurzer, an seinen Enden geschlossener Kanal, der erstens durch einen nach der Flüssigkeit gerichteten radialen Kanal mit einer kurzen, durch Schraube verstellbare Durchbohrung in dem von Flüssigkeit umgebenen Schiebersitze, zweitens mit einer ringförmigen Schiebernut, die ständig durch einen kurzen Kanal unter dem Druck des Pumpenzylinders steht, und drittens mit einem etwa 110 bis 150° umfassenden segmentartigen Schieberausschnitt in Verbindung" steht, der den Luftein- bezw. -austritt steuert.
Gleichzeitig findet während des Saughubes eine kurze, vorübergehende Verbindung zwischen der unteren Flüssigkeitsschicht im Gefäß und dem Luftzylinder statt.
Die soeben kurz erwähnte Einrichtung des das Flüssigkeitsgefäß zeitweise mit dem Pumpenzylinder in Verbindung bringenden Drehschiebers gestattet nun, daß während des Saughubes im Pumpenzylinder eine beliebig regelbare Flüssigkeitszufuhr stattfinden kann.
Diese Flüssigkeit ist im gewöhnlichen Sinne luftfrei bezw. kann sie durch Erwärmung des Gefäßes und damit der Flüssigkeit von den jeder Flüssigkeit gewöhnlich anhaftenden feinen Luftbläschen befreit werden.
Die Entnahme der Flüssigkeit findet von einer der unteren Gefäßschichten statt, zu welcher Luft vom Schieber niemals treten kann.
Der Überschuß der im ersten Zylinder zum Zwecke der Auffüllung des schädlichen Raumes gebrauchten Flüssigkeit wird dann in den zweiten Zylinder (oder bei einzylindriger Pumpe in ein Sammelgefäß) gestoßen, aus welchem er in einem besonderen Kanal oder Rohr an die Oberfläche der Flüssigkeit in den Behälter zurückgeführt werden kann.
Da die eben mit Luft gemischte, an das Gefäß zurückgegebene Flüssigkeit nur an die Oberfläche abgegeben wird, so ist ein Luftzutritt zum Zylinder vom Behälter aus ausgeschlossen, ebenso wie Luftaustritt vom Zylinder nach dem Behälter, da die Flüssigkeitszufuhr nur während des Saughubes stattfinden soll.
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In dieser Trennung des Flüssigkeitseintrittskanals von dem Luftkanale oder in der Einrichtung, daß das Gefäß für die regelbare Flüssigkeitszufuhr zum Zylinder niemals dem Durchgänge von Luft oder Gasen dient, unterscheidet sich meine Erfindung von den schon bekannten Einrichtungen der Ausfüllung der schädlichen Räume durch Flüssigkeiten, bei denen die mehr oder minder zusammengepreßte Luft durch irgend ein Auslaßorgan, durch eine Flüssigkeitsschicht im oberen Behälter abgeführt wird und somit die Flüssigkeit, die im nächsten Augenblick beim Rückgange des Kolbens zum Teil wieder in den Zylinder gesogen wird, mit feinen Luftperlen durchsättigt.
Ein weiterer Unterschied ist die dem beabsichtigten Zwecke dienende Möglichkeit, die Flüssigkeit während der Pumparbeit noch weiter von den in jeder Flüssigkeit natürlich vorhandenen feinen Luftbläschen durch Erwärmen des Gefäßes zu befreien.
Zur Steuerung wird nun ein bei Luftpumpen an sich bekannter Drehschieber verwandt, der aber neben der Regelung des Luftein- und -austritts durch einfach gehaltene Durchbohrungen und Ausschnitte im Schieber noch eine regelbare, zeitweise Zufuhr von Flüssigkeit — zur Auffüllung des schädlichen Raumes dienend — während des Saughubes besorgt.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
Hierin stellen Fig. 1, 2 und 4 den Drehschieber im Grundriß, im Längs- und Querschnitt in Verbindung mit der angetriebenen Welle und den Luftzylindern und mit dem sich deren vorderen Böden anschließenden Flüssigkeitsgefäß dar.
Fig. 4 gibt einen Querschnitt durch den Flüssigkeitsbehälter und zeigt dessen Be-
. festigung an den vorderen Böden zu den Zylindern I und II; Fig. 5, 6, 7 und 8 stellen Querschnitte durch den Drehschieber an den eingangs erwähnten drei Kanälen dar.
In den Fig. 1 bis 4 ist I der Absaugzylinder, II der Überströmzylinder.
Aus den vorderen Böden dieser, und zwar in der Mitte zwischen beiden, ragt das ringförmige Drehschiebergehäuse L1 hervor, welches von dem mit den Böden verschraubten Flüssigkeitsgefäß O umschlossen ist.
Das Gehäuse L1 hat an einer unteren Stelle eine durch Schraube s'2 regelbare Durchboh-
55' rung 31.
Das Gehäuse L1 ist der Sitz des Drehschiebers D, welcher durch eine beliebige Kupplung mit der Welle VF verbunden ist, und von derselben die gleiche Drehung erhält.
Eine Schraube s1 drückt den Schieber D leicht und sicher gegen seinen Sitz ΖΛ
In der Achse des Drehschiebers befindet sich ein kurzer, an beiden Enden verschlossener Kanal 6.
In diesen Kanal 6 mündet ein kurzer, radialer Kanal 3, der bei jeder Umdrehung des Schiebers die Gehäusedurchbohrung 31 einmal freigibt, ferner eine zweite kurze radiale Durchbohrung, die mit der um den Schieber gehenden Nut 2 in Verbindung steht, die ihrerseits wieder durch den kurzen Kanal 4 mit dem Zylinder I verbunden ist, und endlich steht Kanal 6 in Verbindung mit dem segmentartigen Ausschnitt 1, der durch die Drehung des Schiebers D abwechselnd durch den Saugkanal R mit dem Saugraum oder durch den Kanal u mit dem Zylinderraum II in Verbindung gebracht wird.
Fig. 8, Fig. 7 und Fig. 5 und 6 geben Dreh-Schieberquerschnitte in den eben erwähnten radialen Durchbohrungen, Nuten und segmentartigen Ausschnitten.
Es ist daher der Zylinder I durch die Kanäle 31, 3, 6, 2 und 4 zeitweilig in Verbindung mit dem Flüssigkeitsbehälter O, und zwar zur Zeit, wenn während irgendeines Wegabschnittes des Saughubes der Zylinder I durch den Kanal R, den Segmentausschnitt I und die Kanäle 6, 2 und 4 mit dem höher als die Pumpe gelegenem Saugraum in Verbindung steht. /
Wenn der Saugraum höher als die Pumpe liegt, so wird die Flüssigkeit den Weg lediglich nach dem absaugenden Kolben I nehmen.
Man ' kann übrigens ebensogut den segmentartigen Ausschnitt kleiner halten wie dargestellt, etwa iio°, und läßt bei dem Saughube die Ansaugung der Luft erst nach etwa 1Z4 des Kolbenwegs eintreten, während welcher der radiale Kanal 3 die regelbare Durchbohrung 31 im Schiebergehäuse L1 freigibt, so daß, während andere Kanäle und Wege versperrt sind, anfangs lediglich Flüssigkeit in den Zylinder I zugeführt wird.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den 'Überströmzylinder II , worin v'2 ein Auslaßventil für die Flüssigkeit und die Luft und ν1 das Überströmventil ist.
Während die letztere durch b entweicht, wird die erstere durch Kanal α in den Behälter O zurückgeleitet, und zwar ist diese Rückgabestelle von der Entnahmestelle .3' durch die ganze dazwischen liegende Flüssigkeitsmenge getrennt.
Unterhalb des Flüssigkeitsbehälters oder gegen die Vorderfläche desselben gerichtet, etwa unterhalb der Druckschraube s'2, kann eine beliebige Heizquelle gestellt werden, die dazu dient, durch Erwärmung die Flüssigkeit
von allen stets in jeglicher Flüssigkeit befindlichen feinsten Luftbläschen zu befreien und dadurch eine erbeblich gesteigerte Luftverdünnung zu erreichen.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Luft- oder Gaspumpen mit Auffüllung der schädlichen Räume durch Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der den Lufteinlaß in bekannter Weise steuernde Drehschieber besondere von der Luftleitung unberührte regelbare Nebenkanäle besitzt, die während eines Teiles des Saughubes des Kolbens für den Eintritt luftfreier Flüssigkeit freigegeben werden.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Schieber grenzende Flüssigkeitsbehälter so weit aus der Pumpe herausragt, daß er zwecks Entlüftung der Flüssigkeit beheizt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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