DE186992C - - Google Patents
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- DE186992C DE186992C DENDAT186992D DE186992DA DE186992C DE 186992 C DE186992 C DE 186992C DE NDAT186992 D DENDAT186992 D DE NDAT186992D DE 186992D A DE186992D A DE 186992DA DE 186992 C DE186992 C DE 186992C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B37/00—Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00
- F04B37/10—Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00 for special use
- F04B37/14—Pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B35/00 for special use to obtain high vacuum
- F04B37/16—Means for nullifying unswept space
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 186992 KLASSE 276. GRUPPE
. In der vorliegenden Erfindung wird die Aufgabe gestellt, zwecks Auffüllung der
schädlichen Räume einer Luft- oder Gaspumpe dem Zylinderraum während des Ansaughubes
eine regelbare Menge luftfreier oder durch Erwärmen ihres Behälters von
der Luft' befreiten Flüssigkeit zuzuführen durch einen Kanal, der unter einer gleichmäßig
umlaufenden Vorrichtung sich zeitweise auf kurze Zeit öffnet, sonst gleichmäßig geschlossen bleibt und der nur der
Flüssigkeitszufuhr, nicht dem Luftdurchtritt, dient.
Um dies zu erreichen, wird ein dem Pumpenende sich anschließender Flüssigkeitsbehälter
so angeordnet, daß er erforderlichenfalls durch eine beliebige Heizquelle erwärmt
werden kann und in welchem ein Schiebergehäuse mit einem ständig sich drehenden,
besonders gestalteten Schieber, der sowohl Hahn, Drehschieber wie rotierender Kreisflachschieber
sein kann, hineinragt.
In der Achse des Schiebers befindet sich ein kurzer, an seinen Enden geschlossener
Kanal, der erstens durch einen nach der Flüssigkeit gerichteten radialen Kanal mit
einer kurzen, durch Schraube verstellbare Durchbohrung in dem von Flüssigkeit umgebenen
Schiebersitze, zweitens mit einer ringförmigen Schiebernut, die ständig durch einen kurzen Kanal unter dem Druck des
Pumpenzylinders steht, und drittens mit einem etwa 110 bis 150° umfassenden segmentartigen
Schieberausschnitt in Verbindung" steht, der den Luftein- bezw. -austritt steuert.
Gleichzeitig findet während des Saughubes eine kurze, vorübergehende Verbindung zwischen
der unteren Flüssigkeitsschicht im Gefäß und dem Luftzylinder statt.
Die soeben kurz erwähnte Einrichtung des das Flüssigkeitsgefäß zeitweise mit dem
Pumpenzylinder in Verbindung bringenden Drehschiebers gestattet nun, daß während des
Saughubes im Pumpenzylinder eine beliebig regelbare Flüssigkeitszufuhr stattfinden kann.
Diese Flüssigkeit ist im gewöhnlichen Sinne luftfrei bezw. kann sie durch Erwärmung
des Gefäßes und damit der Flüssigkeit von den jeder Flüssigkeit gewöhnlich anhaftenden
feinen Luftbläschen befreit werden.
Die Entnahme der Flüssigkeit findet von einer der unteren Gefäßschichten statt, zu
welcher Luft vom Schieber niemals treten kann.
Der Überschuß der im ersten Zylinder zum Zwecke der Auffüllung des schädlichen
Raumes gebrauchten Flüssigkeit wird dann in den zweiten Zylinder (oder bei einzylindriger
Pumpe in ein Sammelgefäß) gestoßen, aus welchem er in einem besonderen Kanal oder Rohr an die Oberfläche der Flüssigkeit
in den Behälter zurückgeführt werden kann.
Da die eben mit Luft gemischte, an das Gefäß zurückgegebene Flüssigkeit nur an die
Oberfläche abgegeben wird, so ist ein Luftzutritt zum Zylinder vom Behälter aus ausgeschlossen,
ebenso wie Luftaustritt vom Zylinder nach dem Behälter, da die Flüssigkeitszufuhr
nur während des Saughubes stattfinden soll.
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In dieser Trennung des Flüssigkeitseintrittskanals von dem Luftkanale oder in der
Einrichtung, daß das Gefäß für die regelbare Flüssigkeitszufuhr zum Zylinder niemals dem
Durchgänge von Luft oder Gasen dient, unterscheidet sich meine Erfindung von den
schon bekannten Einrichtungen der Ausfüllung der schädlichen Räume durch Flüssigkeiten,
bei denen die mehr oder minder zusammengepreßte Luft durch irgend ein Auslaßorgan,
durch eine Flüssigkeitsschicht im oberen Behälter abgeführt wird und somit die Flüssigkeit, die im nächsten Augenblick
beim Rückgange des Kolbens zum Teil wieder in den Zylinder gesogen wird, mit feinen
Luftperlen durchsättigt.
Ein weiterer Unterschied ist die dem beabsichtigten Zwecke dienende Möglichkeit, die
Flüssigkeit während der Pumparbeit noch weiter von den in jeder Flüssigkeit natürlich
vorhandenen feinen Luftbläschen durch Erwärmen des Gefäßes zu befreien.
Zur Steuerung wird nun ein bei Luftpumpen an sich bekannter Drehschieber verwandt,
der aber neben der Regelung des Luftein- und -austritts durch einfach gehaltene Durchbohrungen und Ausschnitte im
Schieber noch eine regelbare, zeitweise Zufuhr von Flüssigkeit — zur Auffüllung des
schädlichen Raumes dienend — während des Saughubes besorgt.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
Hierin stellen Fig. 1, 2 und 4 den Drehschieber im Grundriß, im Längs- und Querschnitt
in Verbindung mit der angetriebenen Welle und den Luftzylindern und mit dem sich deren vorderen Böden anschließenden
Flüssigkeitsgefäß dar.
Fig. 4 gibt einen Querschnitt durch den Flüssigkeitsbehälter und zeigt dessen Be-
. festigung an den vorderen Böden zu den Zylindern I und II; Fig. 5, 6, 7 und 8 stellen
Querschnitte durch den Drehschieber an den eingangs erwähnten drei Kanälen dar.
In den Fig. 1 bis 4 ist I der Absaugzylinder, II der Überströmzylinder.
Aus den vorderen Böden dieser, und zwar in der Mitte zwischen beiden, ragt das ringförmige
Drehschiebergehäuse L1 hervor, welches von dem mit den Böden verschraubten
Flüssigkeitsgefäß O umschlossen ist.
Das Gehäuse L1 hat an einer unteren Stelle eine durch Schraube s'2 regelbare Durchboh-
55' rung 31.
Das Gehäuse L1 ist der Sitz des Drehschiebers D, welcher durch eine beliebige
Kupplung mit der Welle VF verbunden ist, und von derselben die gleiche Drehung erhält.
Eine Schraube s1 drückt den Schieber D
leicht und sicher gegen seinen Sitz ΖΛ
In der Achse des Drehschiebers befindet sich ein kurzer, an beiden Enden verschlossener
Kanal 6.
In diesen Kanal 6 mündet ein kurzer, radialer Kanal 3, der bei jeder Umdrehung des
Schiebers die Gehäusedurchbohrung 31 einmal
freigibt, ferner eine zweite kurze radiale Durchbohrung, die mit der um den Schieber
gehenden Nut 2 in Verbindung steht, die ihrerseits wieder durch den kurzen Kanal 4
mit dem Zylinder I verbunden ist, und endlich steht Kanal 6 in Verbindung mit dem
segmentartigen Ausschnitt 1, der durch die Drehung des Schiebers D abwechselnd durch
den Saugkanal R mit dem Saugraum oder durch den Kanal u mit dem Zylinderraum II
in Verbindung gebracht wird.
Fig. 8, Fig. 7 und Fig. 5 und 6 geben Dreh-Schieberquerschnitte in den eben erwähnten
radialen Durchbohrungen, Nuten und segmentartigen Ausschnitten.
Es ist daher der Zylinder I durch die Kanäle 31, 3, 6, 2 und 4 zeitweilig in Verbindung
mit dem Flüssigkeitsbehälter O, und zwar zur Zeit, wenn während irgendeines Wegabschnittes
des Saughubes der Zylinder I durch den Kanal R, den Segmentausschnitt I und
die Kanäle 6, 2 und 4 mit dem höher als die Pumpe gelegenem Saugraum in Verbindung
steht. /
Wenn der Saugraum höher als die Pumpe liegt, so wird die Flüssigkeit den Weg lediglich
nach dem absaugenden Kolben I nehmen.
Man ' kann übrigens ebensogut den segmentartigen
Ausschnitt kleiner halten wie dargestellt, etwa iio°, und läßt bei dem
Saughube die Ansaugung der Luft erst nach etwa 1Z4 des Kolbenwegs eintreten, während
welcher der radiale Kanal 3 die regelbare Durchbohrung 31 im Schiebergehäuse L1 freigibt,
so daß, während andere Kanäle und Wege versperrt sind, anfangs lediglich Flüssigkeit
in den Zylinder I zugeführt wird.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den 'Überströmzylinder II , worin v'2 ein Auslaßventil
für die Flüssigkeit und die Luft und ν1 das
Überströmventil ist.
Während die letztere durch b entweicht, wird die erstere durch Kanal α in den Behälter
O zurückgeleitet, und zwar ist diese Rückgabestelle von der Entnahmestelle .3'
durch die ganze dazwischen liegende Flüssigkeitsmenge getrennt.
Unterhalb des Flüssigkeitsbehälters oder gegen die Vorderfläche desselben gerichtet,
etwa unterhalb der Druckschraube s'2, kann eine beliebige Heizquelle gestellt werden, die
dazu dient, durch Erwärmung die Flüssigkeit
von allen stets in jeglicher Flüssigkeit befindlichen
feinsten Luftbläschen zu befreien und dadurch eine erbeblich gesteigerte Luftverdünnung
zu erreichen.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:I. Luft- oder Gaspumpen mit Auffüllung der schädlichen Räume durch Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der den Lufteinlaß in bekannter Weise steuernde Drehschieber besondere von der Luftleitung unberührte regelbare Nebenkanäle besitzt, die während eines Teiles des Saughubes des Kolbens für den Eintritt luftfreier Flüssigkeit freigegeben werden.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Schieber grenzende Flüssigkeitsbehälter so weit aus der Pumpe herausragt, daß er zwecks Entlüftung der Flüssigkeit beheizt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE186992C true DE186992C (de) |
Family
ID=450720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186992D Active DE186992C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE186992C (de) |
-
0
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