DE18645C - Automatischer Kreiselaufzug - Google Patents

Automatischer Kreiselaufzug

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Publication number
DE18645C
DE18645C DE188218645D DE18645DA DE18645C DE 18645 C DE18645 C DE 18645C DE 188218645 D DE188218645 D DE 188218645D DE 18645D A DE18645D A DE 18645DA DE 18645 C DE18645 C DE 18645C
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Germany
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drum
tape
automatic rotary
rotary elevator
tube
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Expired
Application number
DE188218645D
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English (en)
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G. FISCHER in Nürnberg
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H1/00Tops
    • A63H1/02Tops with detachable winding devices

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  • Adhesive Tape Dispensing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
GEORG FISCHER in NÜRNBERG. Automatischer Kreiselaufzug.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 13. Januar 188a ab.
lieber die mit einem senkrechten und schräg abzweigenden Schlitz versehene Röhre α zur Aufnahme der Kreiselachse b ist eine Trommel (Federgehäuse) r mit der Nabe e gesteckt und auf derselben festgelöthet. In dieser Trommel liegt eine Spiralfeder s, welche mit ihrem einen Ende an die Trommelwand, mit ihrem anderen Ende dagegen an den Stift i gelöthet oder genietet ist.
Dieser Stift i ragt nach unten in die Röhre a, deren innerer Durchmesser etwas gröfser ist und die sich deshalb leicht um denselben drehen kann; nach oben trägt derselbe, fest verbunden, die runde Scheibe η und den Griff g.
Auf der Trommel wickelt sich ein Band ν auf und ab, das mit dem einen Ende fest mit der Trommel verbunden ist, während das andere Ende frei bleibt.
Ueber diese Trommel r ist von unten eine Kapsel h gesteckt und an der Scheibe η festgelöthet. Dieses äufsere Gehäuse, welches mit einem Schlitze und nach aufsen umgebogenen Lappen für das Hindurchtreten des Bandes versehen ist, dient zum Schütze der inneren Einrichtung, und der Boden zugleich als Führung der Nabe e.
Wird der Griff mit der einen Hand gefafst und an dem aus dem Gehäuse h hängenden Ende des aufgewickelten Bandes gezogen, so dreht sich die Trommel und das Federhaus r in der Richtung der Pfeile und das Band wickelt sich ab, während dagegen, da der Stift i durch das Festhalten des Griffes feststeht, die Feder s gespännt wird.
Wird das Band losgelassen, so dreht die gespannte Feder die Trommel r in der der vorigen entgegengesetzten Richtung und das Band wickelt sich wieder auf. Es ist deshalb für das Kreiseldrehen nichts weiter nöthig, als den Kreisel, wie in Fig. 1 dargestellt, einzustecken, den Griff zu fassen und das Band rasch herauszuziehen; hierdurch wird die Trommel r und die mit derselben ein Ganzes bildende Röhre α und dadurch wieder der Kreisel in rotirende Bewegung versetzt.
Sobald das Band abgewickelt ist, hört die Drehung der Trommel und Röhre α plötzlich auf, während der Kreisel, fort rotirend, sich aus der Röhre befreit und, wie in Fig. 2 angedeutet, abfällt und auf der Unterlage die Rotation fortsetzt. Das Band wird nun losgelassen und durch die nun gespannte Spiralfeder ohne weiteres Zuthun wieder auf die Trommel aufgewickelt, worauf das Spiel im nächsten Augenblick wieder beginnen kann.
Dieser Kreiselaufzug kann auch bei gebrochener Feder oder ohne Feder benutzt werden, nur mufs dann das Band stets durch Drehen der Trommel bezw. der Röhre α mittelst der Hand wieder aufgewickelt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung einer Spiralfeder und eines Bandes, in beschriebener und gezeichneter Weise, zu einer Vorrichtung (genannt »automatischer Kreiselaufzug«), um Kreisel in rotirende Bewegung zu versetzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DE188218645D 1882-01-13 1882-01-13 Automatischer Kreiselaufzug Expired DE18645C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE18645T 1882-01-13

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DE18645C true DE18645C (de) 1882-07-03

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ID=33035190

Family Applications (1)

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DE188218645D Expired DE18645C (de) 1882-01-13 1882-01-13 Automatischer Kreiselaufzug

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