DE186129C - - Google Patents

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DE186129C
DE186129C DE1904186129D DE186129DA DE186129C DE 186129 C DE186129 C DE 186129C DE 1904186129 D DE1904186129 D DE 1904186129D DE 186129D A DE186129D A DE 186129DA DE 186129 C DE186129 C DE 186129C
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DE1904186129D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
    • E04H3/22Theatres; Concert halls; Studios for broadcasting, cinematography, television or similar purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)

Description

1L.'' ϊ,'ίϊ'
&U
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 186129 KLASSE 37/. GRUPPE
HENRY HELBIG in MÜNCHEN.
äußerer Abschlußwand.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. September 1904 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausgestaltung der Innenwand des Zuschauerraumes von Theatern, Zirkusgebäuden oder ähnlichen Bauwerken als Teil eines Kuppelgewölbes.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. ι der Zuschauerraum im Längsschnitt nach seiner Mittelachse veranschaulicht, während Fig. 2 dessen Grundriß nach der Linie A-B
ίο der Fig. ι und Fig. 3 den Grundriß nach der Linie C-D der Fig. 1 darstellen.
Die Außenwand d des Zuschauerraumes zeigt in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die an sich bekannte Zylinderform mit senkrechten Wänden; sie kann indessen auch eine beliebige andere Grundrißform erhalten. Vor dieser lotrechten Außenwand ist die im Grundriß kreisförmige Innenwand des Zuschauerraumes als Kuppelgewölbe hochgeführt. Die zwischen dieses Kuppelgewölbe und die äußere senkrechte Abschlußwand eingebauten Ränge I, II und III überragen einander somit nach oben konzentrisch zur Raummitte. Unterhalb des obersten Ranges III ist das Gewölbe wagerecht und durch die Bühnenwand a, b lotrecht abgeschnitten.
Die Durchbrechungen der Kuppel für die einzelnen Ränge werden durch in der Kuppelfläche liegende Pfeilerstellungen mit Gurtbogenüberspannungen gebildet. Da infolge dieser kuppeiförmigen Überkragung die Vorderkanten der Ränge besonders in den oberen Geschossen sich in großem Abstande von der Rückwand d befinden, so erhalten die Ränge eine große Tiefe und somit ein großes Fassungsvermögen. Außerdem werden die vorderen Plätze der Ränge näher der Bühne gerückt. Am meisten ist dies bei dem obersten Rang (III in Fig. 1) der Fall, der sich auf den Schlußring der Kuppel ringförmig aufbaut und bis zur Rückwand d reicht. Der Schlußring kann als Laufgang e ausgebildet werden.
An Stelle eines einzigen Parketts kann man auch deren zwei übereinander anordnen, die einander teilweise überdecken. Wenn man beispielsweise das mit E bezeichnete erhöhte Parkett in der Mitte bis unter den Mittelpunkt der Kuppel nach vorn führt, so überdeckt es mehrere Reihen des unteren Parketts P sowie die hinter diesem angeordneten Parkettlogen. Diese Anordnung gestattet einen weiteren Platzgewinn. Auch in die Rückwand des erhöhten Parketts, die den senkrechten Unterbau der Kuppelwandung bildet, können Logensitze eingebaut werden.
Hinter dem erhöhten Parkett und den Rängen ziehen sich in üblicher Weise Gänge hin, die durch eine größere Anzahl von Türen mit den Zuschauerräumen verbunden sind. Der untere Gang senkt sich dem Rande des erhöhten Parketts entsprechend von der Mitte nach beiden Seitenenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zuschauerraum für Theater oder ähnliche Bauwerke mit senkrechter äußerer Abschlußwand, dadurch gekennzeichnet, daß die in Pfeiler und Gurtbögen aufgelöste Innenwand des Zuschauerraumes ein Kuppelgewölbe bildet, das in der Höhe des obersten Ranges einen Schlußring erhalten kann, um die oberen Ränge zu · stützen und in ihnen in tunlichster Nähe der Bühne möglichst viele Plätze zu gewinnen.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DE1904186129D 1904-09-09 1904-09-09 Expired - Lifetime DE186129C (de)

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AT40540D AT40540B (de) 1904-09-09 1907-07-22 Saalbau.

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