DE185508C - - Google Patents

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DE185508C
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wing
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P5/00Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft
    • G01P5/02Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring forces exerted by the fluid on solid bodies, e.g. anemometer
    • G01P5/04Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring forces exerted by the fluid on solid bodies, e.g. anemometer using deflection of baffle-plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 185508 KLASSE 42 o. GRUPPE
JOHANNES HEYN in STETTIN.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Apparat zur Bestimmung von Schiffsgeschwindigkeiten oder der Geschwindigkeit von fließendem Wasser und besteht aus zwei Flügelplatten, die durch den Strömungsdruck in die Richtung der Strömung gestellt und entgegen einer Feder zusammengedrückt werden oder aber aus zwei Flügelplatten, die entgegen einer Feder durch die Strömung auseinandergeklappt werden. Bei der letzteren Konstruktion besorgt ein dritter, mit dem Apparatgestänge fest verbundener Flügel die Einstellung des Apparats in die Strömungsrichtung.
Fig. ι und 2 zeigen das Prinzip der Erfindung, Fig. 3 bis 6 eine Ausführungsart.
Das Wesentliche des Apparats sind die beiden Flügel A und B (Fig. 1 und 2), welche an einer Stange C drehbar befestigt sind.
Bei der Benutzung des Apparats werden die Flügel A und B in das Wasser gehalten, während die Stange C daraus hervorragt.
Der Apparat kann nun gemäß Fig. 1 so eingerichtet sein, daß der Wasserstrom a die beiden Flügel A und B im Sinne der Pfeile b einander nähert oder aber gemäß Fig. 2 wird der Wasserstrom c die beiden Flügel A und B voneinander entfernen; um diese Wirkungen des Wasserstroms zu messen, sind durch Fedem, Gewichte u. dgl. Kräfte angeordnet, welche bei Fig. 1 die Annäherung und bei Fig. 2 das Voneinandergehen der Flügel zu verhindern suchen. Es . ergibt der Winkel, um den die Flügel A und B sich nähern (Fig. 1) bezw. entfernen (Fig. 2) einen sicheren ' Anhalt für die Bestimmung der Geschwindigkeit des Wassers oder des Schiffes.
Die Anordnung nach Fig. 1 verdient den Vor-zug gegenüber derjenigen von B'ig. 2, weil sich die Flügel A und B bei ersterer selbsttätig in den Stromstrich des Wassers einstellen. Bei Anordnung (Fig. 2) ist hierzu noch ein dritter Flügel F erforderlich.
Die Anordnung nach Fig. 1 ist daher auch in den Fig, 3 bis 6 zur Darstellung gekommen.
Der Flügel A ist mit der Stange C fest verbunden und dreht sich daher mit dieser; hingegen ist der Flügel B an einer Welle d befestigt, welche an ihrem oberen Ende mittels einer an ihr befestigten Spiralfeder e so beeinflußt wird, daß die beiden Flügel A und B sich voneinander zu entfernen streben. Je größer die Wassergeschwindigkeit ist, welche zu messen ist, desto mehr muß natürlich die Spiralfeder c angezogen werden und geschieht dieses, indem das Gehäuse f, an welchem die Spiralfeder befestigt ist, am Schneckenrad g' mittels der Schnecke h gedreht wird. Die Anspannung der Spiralfeder ist durch Zeiger i an der am Umfang des Gehäuses f angebrachten Skala abzulesen.
Der Winkel, um welchen die Flügel A und B durch die Kraft des Wasserstroms "genähert werden, ist durch Zeiger k, der auf Welle d befestigt ist, an der Skala / abzulesen.
Die Kraft, welche die beiden Flügel voneinander entfernt, könnte z. B. auch durch eine federnde Welle oder aber .durch eine Feder, welche zwischen den Flügeln angebracht ist, vorteilhaft geschaffen werden.
Wenn man nun auch für gewöhnlich die Stange C so mit der Hand erfassen kann,
daß deren Drehung mit Flügel A gewährt bleibt, so ist es doch zweckmäßig, noch eine Hülse D (Fig. 6) um Stange C anzuordnen, in welcher sich auf den Kugellagern m die Stange C frei bewegen kann.
Wenn es sich um Ermittelungen von Wassergeschwindigkeiten in tiefem Wasser handelt, so muß natürlich die Stange C auch entsprechende Länge haben. Eine lange Stange
ίο bietet aber für den Transport auf Reisen Schwierigkeiten und daher ist es erwünscht," die Stange C, die Welle d und die Hülse D aus Teilen herzustellen; die Verbindung dieser Teile ist in Fig. 6 dargestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Bestimmung der Geschwindigkeit von Schiffen und fließendem Wasser, bei welcher zwei durch irgend welche Kräfte voneinander oder aneinarider gezogene Blatten (Flügel A und B) vom Wasserstrom zusammen- bezw. auseinandergedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Platten an zwei zueinander parallelen Achsen befestigt sind, welche sowohl ein Verdrehen oder Verschieben gegeneinander als auch die Einstellung der beiden Platten in den Stromstrich des Wassers zulassen.
    '2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Flügel an der hohlen Apparatstange, der andere an einer in dieser untergebrachten Welle befestigt ist und beide behufs Messung der Verdrehungskfaft, welche der Geschwindigkeit des Schiffes oder Wassers entspricht, mittels einer Feder verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT185508D Active DE185508C (de)

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DE (1) DE185508C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3104548A (en) * 1961-03-21 1963-09-24 Edward W Thompson Speed indicators

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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