DE1854792U - Behaelter fuer wasseraufbereitungszwecke. - Google Patents

Behaelter fuer wasseraufbereitungszwecke.

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DE1854792U
DE1854792U DE1962K0041043 DEK0041043U DE1854792U DE 1854792 U DE1854792 U DE 1854792U DE 1962K0041043 DE1962K0041043 DE 1962K0041043 DE K0041043 U DEK0041043 U DE K0041043U DE 1854792 U DE1854792 U DE 1854792U
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DE
Germany
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container
water
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water treatment
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DE1962K0041043
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Alfred Kaut & Co Elek Zitaets
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Alfred Kaut & Co Elek Zitaets
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  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Behälter für Wasseraufbereitungszweoke
    -------------------------------------
    Die Neuerung bezieht sich auf einen Behälter für Wasseraufbereitungszwecke, insbesondere als Schleusenbehälter für die Härtestabilisierung des Wassers oder zum Korrosionsschutz der nachgeschalteten Rohrleitungen und Verbrauchseinrichtungen durch Silikate, Phosphate oder ähnliche Substanzen.
  • Es hat sich gezeigt, daß Wasserrohre, Boiler, Durchlauferhitzer, Badeöfen und Wascheinrichtungen, Spülmaschinen, Klimaanlagen, Zerstäuberdüsen, Heizungsanlagen und ähnliche Anlagen und Einrichtungen bei hartem Wasser zum Ansatz von Wasserstein neigen, so daß die Querschnitte in unerwünschter Weise verengt werden, Druck-und Leitungsverluste auftreten und die Wärmeleitfähigkeit verschlechtert
    wird, während weiches Wasser eiserne Rohre angreift und sie zerstört
    Um diese Nachteile zu vermeiden, wird das Wasser durch Berührung mii geeigneten Chemikalien, insbesondere mit Silikaten und/oder Phosphaten, derart behandelt, daß durch Zusatz sehr kleiner Mengen der genannten Stoffe der Ansatz von Wasserstein und/oder Korrosionserscheinungen vermieden werden. Zu diesem Zweck wird das Wasser durch Schleusenbehälter geleitet, in denen sich Silikate, Phosphate, Schmelzprodukte dieser Stoffe oder andere geeignete Chemikalien befinden. Durch zweckmässige Strömungsführúng wird dabei angestrebt, daß eine möglichst gute, gleichmässige und weitgehende Durchströmung erfolgt.
  • Schleusenbehälter der bisherigen Bauart bestehen aus zylindrischen Behältern mit senkrechter Längsachse, in die das zu behandelnde Wasser auf einer Seite der Zylinderwandung einströmt, während es auf der anderen Seite zum Verbraucher geleitet wird. Innerhalb des Schleusenbehälters befindet sich entweder eine Umlenkwand, oder das Zulauf-und das Ablaufrohr sind innerhalb des Behälters in einem Winkel von 90° nach oben bzw. unten gekrümmt, so daß die in dem Behälter befindliche Substanz von dem Wasser durchströmt wird.
  • Die bekannten Behälter bestehen im allgemeinen aus einem zylindrischen Mantel, auf den oben und unten flache oder gewölbte Böden angeschweißt oder in anderer Weise dichtend angebracht sind. Die in den Behälter einlaufenden Rohrverbindungen sind meistens angeschweißt.
  • Es hat sich gezeigt, daß die erwähnten Schleusenbehälter, insbesondere wenn sie aus Kunststoff bestehen, sehr genau und in den meisten Fällen sehr reichlich dimensioniert werden müssen, damit sie den in Wasserversorgungssystemen auftretenden Drücken gewachsen sind und insbesondere zusätzliche Druckschwankungen aufnehmen können. Die Belastungen, denen Behälter dieser Art ausgesetzt sind, liegen daher vielfach hart an der Grenze des Zulässigen. Auch ist die Herstellung von Behältern der erwähnten Art aufwendig und teuer, da hierfür eine Vielzahl gegossener, gewalzter oder gepreßter Teile erforderlich sind und auch eine Vielzahl von Schweißvorgängen anfallen. Ferner ist es nachteilig, daß bei einem Auseinanderbau des Schleusenbehälters aufwendige Montagearbeiten an den Anschlußleitungen erforderlich sind.
  • Die Neuerung bezweckt, die erwähnten Nachteile zu beheben und einen Schleusenbehälter zu schaffen, der sowohl strömungstechnisch als auch fertigungsmässig besonders vorteilhaft ist.
  • Gemäß der Neuerung ist ein Behälter für Uasseraufbereitungszwecke vorgesehen, der insbesondere als Schleusenbehälter für die Härtestabilisierung des Wassers oder zum Korrosionsschutz durch Silikate, Phosphate oder dergl. geeignet ist, und welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß der Behälter Kugel-oder Ovalform besitzt.
  • Als besonders vorteilhaft hat es sich gezeigt, daß der Behälter aus zwei oder mehr Teilen besteht, deren Teilungsebene (n) in (einer) durch die Leitungsanschlüsse gelegten Ebene (n) liegt bzw. liegen, wobei die mit dem Behälter verbundenen Leitunganschlußstücke in entsprechender Weise geteilt und dichtend mit den Anschlußrohren derart verbunden sind, daß die Anschlußrohre bei Zusammen-und Auseinanderbau des Behälters ihre bisherige Lage beibehalten oder im wesentlichen beibehalten können.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Behälterteile im wesentlichen gleich und symmetrisch zueinander ausgebildet. Die Behälterteile können in der Teilungsebene flanschartige Ansätze zur Aufnahme von Verbindungsschrauben aufweisen.
  • Auch kann der Behälter in an sich bekannter Weise ganz oder teilweise aus Kunststoff bestehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird an Hand der Zeichnung näher beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Behälters gemäß der Neuerung und Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch den Behälter nach Fig. 1.
  • Der als Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellte Behälter besteht im wesentlichen aus einer oberen halbkugelförmigen Hälfte 1 und einer unteren halbkugelförmigen Hälfte 2. Die obere Hälfte 1 kann dabei aus durchsichtigem Kunststoff, z. B.
  • Kunstglas bestehen, damit die Menge und das Verhalten der in dem Behälter befindlichen Substanz überwacht werden kann. Der Behälter kann auch vollständig aus Metall oder Kunststoff bestehen.
  • Die beiden Behälterhälften 1 und 2 sind in der Ebene der Rohranschlüsse mit flanschartigen Ansätzen 3 und 4 versehen, welche durch gleichmässig verteilte Schrauben 5 mit Schraubenmuttern 6 über den ganzen Umfang des Behälters fest miteinander verbunden werden können, wobei erforderlichenfalls eine geeignete (nicht dargestellte) Dichtung vorgesehen sein kann. In der oberen Hälfte 1 des Behälters ist in einem zylindrischen Ansatz ein Schraubverschluß 7 mit Hilfe eines Gewindes 9 eingeschraubt.
  • Ein entsprechender Verschluß 8 mit Gewinde 10 befindet sich im unteren Teil 2 des Behälters. Die Schraubstopfen, die in geeigneter Weise gegenüber dem Behälter abgedichtet sein können, dienen zum'Einführen bzw. Herausnehmen der zur Behandlung des durchfließenden Wassers verwendeten Substanz$ z. B. Phosphat (P205) und Silikat (SiO2) bzw. geeigneter mechanischer oder geschmolzener Mischungen dieser oder ähnlicher Stoffe.
  • Beiderseits der Behälterhälften sind halbrohrförmige Ansätze 11 und 12 bzw. 13 und 14 vorgesehen, welche das Zuleitungsrohr 15 bzw. das Ableitungsrohr 16 umgreifen. Die Abdichtung kann mit Hilfe (nicht dargestellter) Dichtungseinrichtungen, z. B.
  • Stopfbuchsen, erfolgen.
  • Das in den Behälter einlaufende Rohr 15 ist innerhalb des Behälters im rechten Winkel nach unten abgebogen und bildet dort ein Rohrende 18, während das Abströmrohr 16 in den oberen Teil des Behälters'abgebogen ist und dort ein Rohrende 17 bildet. Die aus dem Rohr 15 zuströmende Flüssigkeit wird auf diese Weise in den unteren Teil des Behälters geführt und strömt von hier aus durch die volle Breite des Behälters zum oberen Teil und kann hier durch das Rohrende 17 und Rohr 16 dem Verbraucher zufließen.
  • Die Rohrenden 17 und 18 sind in geeigneter Weise mit Öffnungen, Schlitzen oder dergl. versehen, um eine möglichst günstige Strömungsverteilung in dem Behälter zu erreichen.
  • Ein besonderer Vorteil des Behälters gemäß der Neuerung ist, daß er im Gegensatz zu den bisher verwendeten zylindrischen Behältern erheblich höhere Drücke aufnehmen kann, so daß er wirtschaftlicher und materialsparender dimensioniert werden kann.
  • Auch ergibt sich fertigungstechnisch der besondere Vorteil, daß die beiden Schleusenhälften völlig gleichartig aufgebaut sein können, so daß sie z. B. in der gleichen Form gepreßt werden können. Schweißnähte entfallen vollständig, während die bisherigen zylindrischen Behälter gewalzt und geschweißt werden mußten, wobei außerdem noch die Böden aufzusetzen waren.
  • Ein besonderer Vorteil der Neuerung ist auch, daß das Rohrsystem nicht mehr mit dem Behälter verschweißt werden muß, sondern lediglich zwischen die beiden Halbschalen eingelegt werden kann. Das bedeutet, daß bei einem eventuellen Auseinanderbau der Schleuse das innere Rohrsystem nicht mehr ausgebaut zu werden braucht und die Anschlußleitungen ihre bisherige Lage beibehalten können. Auf diese Weise können Montagearbeiten beim Zusammenbau und Auseinanderbau des Behälters mit einem sehr geringen Aufwand an Zeit und Arbeitskräften durchgeführt werden.
  • Schließlich hat es sich gezeigt, daß die gemäß der Neuerung vorgesehene Kugelform des Behälters gegenüber den bisher verwendeten zylindrischen Behältern strömungstechnisch besonders günstig ist und gewährleistet, daß eine sehr intensive Berührung des eingeleiteten wassers mit den in dem Behälter vorhandenen Chemikalien erfolgt.
  • Die Neuerung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern sie kann in zweckmässiger Weise abgewandelt werden, insbesondere hinsichtlich der Strömungsführung im Behälter, der Lage und Anordnung der Zuström-und Abflußleitungen und der Behälterverschlüsse. Auch kann der Behälter statt in Kugelform in Ovalform ausgebildet sein. Falls erforderlich, kann der Behälter auch aus mehr als zwei Teilen bestehen, die zweckmässig im wesentlichen gleich und symmetrisch zueinander ausgebildet sind. Schutzansprüche :

Claims (5)

  1. Schutzansprüche ---------------
    1. Behälter für Wasseraufbereitungszwecke, insbesondere als Schleusenbehälter für die Härtestabilisierung des Wassers oder zum Korrosionsschutz durch Silikate, Phosphate o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter Kugel-oder Ovalform besitzt.
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei oder mehr Teilen besteht, deren Teilungsebene (n) in (einer) durch die leitungsanschlußstücke gelegten Ebene (n) liegt bzw. liegen, wobei die mit dem Behälter verbundenen leitung anschlußstücke in entsprechender Weise geteilt und dichtend mit den Anschlußrohren derart verbunden sind, daß die Anschlußrohre und ggf. die innen angeordneten Leitungen bei Zusammen-und Auseinanderbau des Behälters ihre bisherige Lage beibehalten können.
  3. 3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälterteile im wesentlichen gleich und symmetrisch zueinander ausgebildet sind.
  4. 4. Behälter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälterteile in der Teilungsebene flanschartige Ansätze zur Aufnahme von Verbindungsschrauben aufweisen.
  5. 5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er ganz oder teilweise aus Kunststoff besteht.
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