DE185459C - - Google Patents
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- DE185459C DE185459C DENDAT185459D DE185459DA DE185459C DE 185459 C DE185459 C DE 185459C DE NDAT185459 D DENDAT185459 D DE NDAT185459D DE 185459D A DE185459D A DE 185459DA DE 185459 C DE185459 C DE 185459C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
- F01L13/0015—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque
- F01L13/0036—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque the valves being driven by two or more cams with different shape, size or timing or a single cam profiled in axial and radial direction
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
- F01L13/0015—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque
- F01L13/0031—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque by modification of tappet or pushrod length
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
öes
Jal'c-ni'aml*.
paa Sftea-
uiti
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVU 85459 ·- KLASSE 465. GRUPPE
Steuerung für Gaskraftmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1906 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft die Regelung von Gaskraftmaschinen, bei welchen die
Einlaßventile von je zwei Nocken bewegt werden.
Auf den Zeichnungen ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht
; es sind:
Fig. ι ein teilweiser Schnitt der Steuerung zum Regeln des Luft- und Brennstoffeinlaßventiles
einer Petroleum-, Spiritus- oder Gaskraftmaschine,
Fig. 2 ein Schnitt dieser Vorrichtung im rechten Winkel zur Fig. 1,
Fig. 3, 4 und S Grundriß, Ansicht und Schnitt einer Einzelheit der Steuerung,
Fig. 6 und 7 Darstellungen von Daumenscheiben zum Bewegen des Luft- und Brennstoffeinlaß
ventiles.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist in dem Rahmen a der Maschine eine Daumenscheibenwelle b
gelagert, die sich bei der dargestellten Ausführungsform mit der halben Geschwindigkeit
der Kurbelwelle dreht. Auf der Welle b sitzende Daumenscheiben c und d wirken
durch ein besonderes Getriebe auf das Einlaßventil 0 ein. In Führungen g am Maschinenrahmen
sind Kolben e, / vorgesehen, die an ihren unteren Enden je eine Rolle h
für den Angriff der Daumenscheiben c und d tragen. An das obere Ende q des Kolbens/
ist ein Querstück j drehbar angelenkt, dessen anderes Ende geschlitzt ist und einen Block k
aufnimmt, dessen Bolzen m von dem Kolben e erfaßt wird. An seiner Oberseite u
kommt das Querstück j mit dem Ende η eines Hebels ρ in Eingriff, der bei r an
einem Hohlzylinder s angelenkt ist und mit ihm in einer festen Führung t gleitet. Die
mit dem Hebel ρ in Eingriff kommende Oberfläche u des Querstückes j ist vorteilhaft
nach einem Kreise gekrümmt, dessen Mittelpunkt die Drehachse r des Hebels ρ bildet.
Die Fläche u kann, wie in Fig. 1, gezahnt sein, während die untere Kante η des Hebels
ρ dann zu einer Schneide ausgebildet ist, um mit einem der Zähne in Eingriff zu
kommen. Der Zylinder s läßt sich mit der Spindel ν des Einlaßventiles verbinden, doch
ist es vorzuziehen, das Spindelende bis in den Zylinder zu verlängern und das obere,
gerundete Ende des Hebels ρ auf das Spindelende einwirken zu lassen. Geht bei dieser
Anordnung das Querstück j, mit dem der Hebel ρ in Eingriff steht, nach oben, so wird
das Ventil 0 gehoben. Die Feder w ist bestrebt,
das Ventil auf seinen Sitz zurückzudrängen.
Die Daumenscheibe d ist so gestaltet, daß sie eine geeignete öffnungs- und Schließungszeit sowie einen passenden Hub des Ven-
tiles ο ergibt, wenn die Maschine bei voller Belastung läuft. Die Daumenscheibe c dagegen
hat eine solche Form, daß sie eine geeignete öffnungs- und Schließungszeit sowie
einen geeigneten Hub des Ventiles ergibt, wenn die Maschine unbelastet läuft.
Läuft die Maschine bei voller Belastung, dann wird der Hebel'p von dem Regler aus
so beeinflußt, daß das Ende η des Hebels
to nahe über dem Kolben / steht. Läuft die Maschine dagegen unbelastet, dann bringt der
Regler das Ende η des Hebels ρ an den Kolben e heran.
Die Fläche u des Brückenstückes kann, wenn gewünscht, weiter nach links ausgedehnt
werden, als in Fig. 1 gezeichnet ist, derart, daß das Ende η immer mit dem Brückenstück in Eingriff kommt. Auch kann die
Fläche μ bereits vor der Achse des Kolbens |
abgebrochen werden, so daß das Ende des Hebels in seiner äußersten, linksseitigen Lage
dann nicht mit dem Brückenstück in Berührung kommt und das Ventil dann überhaupt
nicht gehoben wird. Diese letztere Anordnung kann wünschenswert sein, in dem Falle, daß das explosible Gemisch zu schwach
wird, um zu brennen.
Die Art und Weise, wie der Regler auf den Hebel ρ einwirkt, wird später unten beschrieben
werden. ,
Die Umfange der Daumenscheiben c und d
sind genau aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich. Die Kurve der Daumenscheibe c in Fig. 6
ist verschieden von der Fig. 7, wobei bemerkt wird, daß die Form gemäß Fig. 7 die
gebräuchliche ist.
Die Daumenscheibe c nach Fig. 6 würde, wenn man sie allein benutzte, das Ventil
beim Punkt 2 öffnen und es beim Punkt 3 schließen. Der Hub des Ventiles würde dabei,
wenn keine Leerbewegung vorhanden wäre, gleich dem Abstand von Punkt 5 bis Punkt 6 sein, welch letzterer auf der gemeinsamen
Grundlinie i, i der beiden Daumenscheiben liegt. Die Daumenscheibe d nach
Fig. 6 würde, allein benutzt, das Ventil im Punkt 4 öffnen und im Punkt 3 schließen.
Der Hub des Ventiles würde dabei, wenn keine Leerbewegung vorhanden wäre, gleich
dem Abstand von Punkt 7 bis zum Punkt 2 sein. Durch Anbringung des in Fig. 1 und 2
gezeigten Querstückesj, auf das die Daumenscheiben c und d gemeinsam einwirken, kann
das Ventil seine Bewegung teilweise von dem Daumen c und teilweise von dem Daumen
d erhalten. Das Verhältnis der Bewegung, die das Ventil von dem Daumen d und
dem Daumen c erhält, hängt von der Stelr lung des Hebels ρ auf dem Tragstück j ab.
Ist beispielsweise der Hebel ρ in bezug auf das Tragstück j derart eingestellt, daß die
durch die Daumenscheibe c hervorgebrachte Bewegung ein Drittel der durch die Daumenscheibe
d hervorgebrachten Bewegung ausmacht, dann kann der Umriß einer angenommenen
Daumenscheibe so gezeichnet werden, daß sie dieselbe Wirkung auf das Ventil hervorbringt wie die vereinte Wirkung der
beiden Daumenscheiben. Werden die Schnittpunkte χ, χ, χ auf dem Umfange der Daumenscheibe
e sowie die Punkte y, y,y auf dem Umfang der Daumenscheibe d auf denselben
Radien bestimmt, Und werden dann die Punkte f, \, \ auf denselben Radien derart
festgelegt, daß die Strecke \-y in jedem Falle gleich 3 χ x-% ist, dann liegen die Punkte χ
auf der angenommenen (resultierenden) Daumenscheibe. Es ist so ersichtlich, daß die
vereinigte Wirkung der beiden Daumen das Ventil im Punkt 4 öffnet und im Punkt 3
schließt. Die größte Öffnungsweite des Ventiles ist dabei gleich dem Abstand zwischen
den Punkten 2 und 8. . Durch Änderung des Eingriffspunktes des Hebels ρ mit dem Tragstück
j kann der Hub des Ventiles geändert werden. Die öffnungs- und Schließungszeit
läßt sich jedoch nicht ändern.
Gemäß Fig. 7 besitzt die Daumenscheibe d denselben Umriß wie bei Fig. 6, während
die Scheibe c anders gestaltet ist. Die radiale Tiefe der Daumenscheibe c nach Fig. 7 ist
vom Punkt 9 bis zum Punkt 10 nicht nur geringer als die der Scheibe d für denselben
Winkel abstand, sondern auch geringer als die radialen Teile des nicht arbeitenden Teiles
der Daumenscheibe d, d. h. der Teil der Daumenscheibe, vom Punkt 9 bis 10 liegt
innerhalb der Grundlinie i, i der Daumenscheibe d. Die Folge davon ist, daß, wenn
die Punkte \, \ wie zuvor so bestimmt werden,
daß y-% in jedem Falle = 3 X x-% ist,
daß dann wieder die Linie \, \ als Umriß der angenommenen Daumenscheibe erhalten
wird, die die Grundlinie 2 im Punkt 1,1
schneidet. Das Ventil Wird daher in diesem Falle im Punkt 11 geöffnet und im Punkt 3
geschlossen. Sind die Daumenscheiben deshalb entsprechend (Fig. 7) gestaltet, dann
ändert eine Änderung in der Lage des Hebels ρ nicht allein die Hubweite des Ventiles,
sondern auch die Zeit, bei der der Hub des Ventiles beginnt. Es ist vorteilhaft, den
Halbmesser allmählich vom Punkt 3 bis zum Punkt 9 zu verkleinern.
Eine Änderung in der Öffnungszeit des Ventiles läßt sich mit Hilfe der in Fig. 6
gezeigten Daumenscheibe erhalten, wenn man den Kolben e kurzer macht als den Kolben/.
Letzteres ist gleichbedeutend mit einer Verminderung der radialen Tiefe der Daumenscheibe
c an ihrem ganzen Umfange. Es ist deshalb ersichtlich, daß eine Änderung in der
Öffnungszeit auf diese Weise erhältlich ist; dies würde jedoch von einer Änderung in
der Schließungszeit begleitet sein. Letzteres mag in gewissen Fällen Vorteil bieten; wo
jedoch dies nicht der Fall ist, könnte man diese Änderung in der Schließungszeit da1
durch aufheben, daß man die Höhe des Nockens auf der Daumenscheibe c um so viel
vergrößert, wie der Kolben e verkürzt wird.
ίο Der Regler 12 der Maschine, der durch
einen konischen Zahntrieb 13, 14 von der
Welle b aus angetrieben wird, wirkt auf den Hebel ρ unter Vermittlung der Gleithülse 14,
des Doppelhebels 15 und der von Rollen 16 geführten Schiene 30 ein. Eine Form der
Verbindung der Stange 30 mit dem Hebel ρ ist in den Fig. 3, 4 und 5 gezeigt
Auf der Stange 30 ist bei dieser Vorrichtung ein Rahmen 17 einstellbar gelagert, an
den bei 21 die Hebel 22, 23 angelenkt sind; ■ eine Feder 24 sucht die Hebel gegeneinander
zu ziehen. Die Bewegung dieses Hebels gegen den anderen wird durch je einen vom ^Rahmen 17 getragenen Anschlag 25 bestimmt,
während die Auswärtsbewegung des Hebels durch Anschläge 26 an dem Rahmen 17 begrenzt
wird. Mit dem Hebel ρ ist durch Zapfen 31 (Fig. 1 und 3) eine Rolle 27 verbunden,
die zwischen den Hebeln 22, 23 zu liegen kommt. An der Vorderseite der Hebel 22, 23 ist zwischen den Anschlägen 26
eine Schutzplatte 28 vorgesehen, die in Fig. 4 nicht gezeichnet ist.
Wird bei dieser Anordnung die Stange 30 von dem Regler 12 beispielsweise nach rechts
bewegt, dann wirkt der Hebel 23 derart auf die Scheibe 27 ein, daß der Hebel ρ nach
rechts gezogen wird. Kanri sich der Hebel ρ jedoch zu jenem Zeitpunkt nicht nach
rechts bewegen, dann gibt die Feder 24 nach, und der Hebel 23 wird gegen den Rahmen
17 verdreht. Sobald sich der Hebelj? jedoch
bewegen kann, zieht die Feder 24 den Hebel 23 in seine Normallage und bewegt
dadurch den Hebel ρ nach rechts. Wird die Stange 30 von dem Regler nach links bewegt,
dann ist die Wirkung auf den Hebel ρ dieselbe, jedoch entgegengesetzt. Der
Grund für die Anordnung einer nachgiebigen Verbindung zwischen dem Regler und dem
Hebel ρ besteht darin, daß der Hebel ρ nur bewegt werden kann, wenn kein Enddruck
auf ihm lastet. Dies tritt für jede Umdrehung der Daumenwelle nur für eine 'gewisse
Zeit ein, nämlich dann, wenn das Ventil 0 geschlossen ist. Hat eine Maschine
mehrere Zylinder, so kann es leicht vorkommen, daß niemals sämtliche Hebel ρ frei bewegt
werden können. Wäre in diesem Falle keine biegsame Verbindung zwischen jedem
Hebel ρ und der Stange 30 vorgesehen, dann könnte der Regler niemals wirken.
Werden mehrere Zylinder benutzt, dann kann die Stange 30 auf den Hebel jedes Zylinders
einwirken. In gewissen Fällen kann jedoch auch für jeden Zylinder je eine Stange
30 vorgesehen sein, die dann alle von dem Regler bewegt würden. Auch in letzterem
Falle muß dann zwischen dem Regler und dem Ventil ρ noch eine biegsame Verbindung
vorgesehen sein, damit die Regulatorhülse sich heben und senken kann.
Die beschriebene Anordnung könnte selbstverständlich statt für ein Einlaßventil auch
für ein Auspuffventil oder für beide vorgesehen sein.
Claims (2)
1. Steuerung für Gaskraftmaschinen, bei denen zum Bewegen eines Ventiles
zwei Nockenscheiben, deren Rollenträger durch eine Brücke verbunden sind, verwendet
werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Brücke (j) und der Ventilspindel
(ν) in Verbindung mit dieser ein Hebel (p) angeordnet' ist, der durch
die Wirkung des Reglers (12) über die Brücke hin-und herbewegt wird, um die
Öffnungs- und Schließungszeiten des Ventiles zu regeln.
2. Steuerung für Gaskraftmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Regler (12) auf den Hebel (p) durch eine Schiene (30) einwirkt, die
einen Rahmen (17) mit unter Federwirkung stehenden Hebeln (22,23) trägt, welche
die vom Hebel (p) getragene Rolle (27) bewegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185459C true DE185459C (de) |
Family
ID=449290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185459D Active DE185459C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185459C (de) |
-
0
- DE DENDAT185459D patent/DE185459C/de active Active
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