DE185147C - - Google Patents

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DE185147C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5d. GRUPPE
CARL PLOCK in BERLIN und Dr. H. MEHNER in FRIEDENAU.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1905 ab.
Bei den Verfahren zur Beseitigung der Kalisalzendlaugen, bei denen die Lauge mit einer solchen Menge Kalk behandelt wird, daß eine breiartige Masse entsteht, die spülfähig ist und daher zum Einspülen anderer Versatzstoffe dienen kann, geht die Bildung der breiartigen Masse nur sehr schwer vor sich, wenn der Kalk nur durch Umrühren mit der Lauge gemischt wird; selbst bei Verwendung
ίο von äußerst fein vermahlenem Kalk wird die Bildung eines Breies deshalb sehr in Frage gestellt, weil die feinen Kalkkörnchen gruppenweise mit einer Kruste von aus der Lauge ausgefälltem Magnesiumoxyd oder Magnesiumoxychlorid überzogen werden, welche durch das fortgesetzte Rühren nicht zerstört wird.
Um nun eine Zerstörung der Krusten zu
erzielen und dadurch die Einwirkung des Kalkes auf r die Lauge zu beschleunigen und einen gleichmäßigen Brei zu erhalten, kann in bekannter Weise eine Zerkleinerung des Kalkes und der den Kalk umgebenden Krusten dadurch herbeigeführt werden, daß das Mischen des Kalkes mit der Lauge in einer Zerkleinerungsvorrichtung vorgenommen wird. Der gewonnene Brei muß alsdann in besonderen Vorrichtungen mit den Versatzstoffen vermischt werden. Hierdurch wird jedoch die Spülfähigkeit der Masse sehr beeinträchtigt, da sie verhältnismäßig schnell erstarrt. Um die Verwendung mehrerer Vorrichtungen überflüssig zu machen und eine Masse zu erzielen, welche vollkommen spülfähig ist, werden gemäß der Erfindung die zur Bildung der Versatzmasse erforderlichen Stoffe, d. h. die Lauge, der Kalk und die Versatzstoffe (Kies, Steinbrocken usw.) zusammen in eine Mischtrommel eingebracht und in dieser behandelt. Die Versatzstoffe üben auf den Kalk'und die diesen umgebende Krusten eine zerkleinernde Wirkung aus, und es wird eine sehr vollkommene Mischung und mit einem verhältnismäßig geringen Kalkzusatz eine gute Spülmasse erhalten. Der Bedarf einer verhältnismäßig geringen Menge Kalk erklärt sich daraus, daß die Versatzstoffe fähig sind, einen Teil der Flüssigkeit in ihren Poren aufzunehmen. Durch das genannte Verfahren wird ferner der Vorteil erzielt, daß das Trennen des steifen Breies von den bei den getrennten Zerkleinerungs- und Mischverfahren erforderlichen Zerkleinerungskörpern (Stäben oder Kugeln) fortfällt und dadurch eine Zeitersparnis erzielt wird, die sehr in Frage kommt, weil die ganze Reaktion bis zur Erreichung des Breizustandes gewöhnlich bereits in 10 bis 15 Minten vor sich geht. Außerdem ist es ziemlich ausgeschlossen, die Trennung des Breies von den Zerkleinerungskörpern vollkommen durchzuführen, so daß leicht ein schädlicher Rückstand an den letzteren zurückbleibt.

Claims (1)

  1. Ρλτενϊ-Anspruch :
    Verfahren zur Beseitigung der Kalisalzendlaugen durch Behandlung mit Kalk und Verwendung zum Bergeversatz, bei dem während der Einwirkung der Lauge auf den Kalk eine Zerkleinerung des letzteren vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß während der Einwirkung der Lauge auf den Kalk ein Mischen der Masse mit festen Versatzstoffen (Kies, Steinbrocken u. dgl.) vorgenommen wird, so daß die festen Versatzstoffe eine zerkleinernde Wirkung auf den Kalk ausüben.
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