DE185078C - - Google Patents

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DE185078C
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DE
Germany
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piston
springs
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mass
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DENDAT185078D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C4/00Oscillating-piston engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 185078 KLASSE 88ö. GRUPPE
LOTH & CIE in ANNEN i.W.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1906 ab.
Die bekannten, vielfach zum Antrieb von Waschmaschinen gebrauchten Wasserdruckmaschinen mit schwingendem Kolben, der jeweilig durch Anschlag in den Hubenden die Umsteuerung bewirkt, besitzen der Unzusammendrückbarkeit des Wassers zufolge die Eigentümlichkeit, daß der Kolben das betreffende Steuerorgan nur bis in seine Mittellage bewegen kann, weil in dieser der Ab-Schluß des Kraftmittels erfolgt oder weil, wie bei den Wechselsitzventilen, das Druckwasser auf beide Seiten des Kolbens tritt. Man hat die daraus sich ergebenden Schwierigkeiten umgangen, indem man die Vollendung der Steuerbewegung unter Benutzung des beim Kolbenanschlag gegen das auf seinen Sitz gepreßte Steuerorgan aufgespeicherten Arbeitsvermögens einer Feder vor sich gehen läßt, die als einfache Pufferfeder unmittelbar zwischen Kolben und Steuerorgan oder unter Dazwischenschaltung eines äußeren Kipphebels beim Stillstand des Kolbens zur Wirkung gelangt und das Steuerorgan in seine Endstellung bewegt.
Die Erfindung sucht die mit der Verwendung von Federn bei ihrer leichten Zerbrechlichkeit und dem mehr oder minder umständlichen Einbau verbundenen Unzuträglichkeiten dadurch zu vermeiden, daß sie zur Vollendung der Umsteuerung die Massenwirkung benutzt. Indem nämlich mit der Achse des schwingenden Kolbens eine exzentrische Masse fest verbunden wird, gelangt in den Hubenden der zur Vernichtung der lebendigen Kraft erforderliche Verzögerungsdruck mit dem Hebelarm des Schwerpunktsabstandes der Masse als Drehmoment auf die Kolbenachse zur Wirkung. Der Kolben wird also nach Abstellung des Druckwassers bezw. nach Eintritt desselben in beide Arbeitsräume noch ein Stück weiter bewegt, das ihn befähigt, das Steuerorgan über die Mittellage hinaus zu verschieben. Die Größe der dazu erforderlichen Arbeitsleistung ist durch die Abmessungen (Gewicht, Hebelarm) zu bestimmen. Eine besonders zweckmäßige und einfache Anbringung dieser exzentrischen Masse erhält man, indem man den zum Ingangsetzen des Motors sowieso zu verwendenden Schwengel mit einem entsprechend starken Gewicht versieht. Um nun diese Massenwirkung unter möglichster Schonung der bewegten Maschinenteile zur Auslösung zu bringen, wird das Gewicht zweckmäßig unter federnder Nachgiebigkeit mit der Kolbenachse verbunden. Als einfachste Ausführung dafür ergibt sich die Ausbildung des Antriebsschwengels selbst als in der Schwingungsebene des Gewichtes spielende Feder.
Die Zeichnung zeigt als Anwendungsbeispiel den Einbau der gekennzeichneten Vorrichtung in eine Wasserdruckmaschine, deren Steuerorgan in einem in der die beiden Arbeitsräume trennenden Wand hin- und'hergleitenden Schieber besteht, der nach Art der Dampfmaschinensteuerungen Einlaß und Auslaß steuert. Fig. 1 ist der Grundriß nach

Claims (2)

  1. Abnahme des Gehäusedeckeis, Fig. 2 ein Querschnitt. Fig. 3 stellt .eine federnd nachgiebige Kuppelung des Gewichtshebels mit der Kolbenachse dar und Fig. 4 die Ausbildung des Schwengels mit Eigen federung.
    In dem zylindrischen, durch Deckel α abgeschlossenen Gehäuse b ist die Achse c durch Stopfbüchse d abgedichtet und trägt den Flügelkolben e, der in bekannter Weise durch Ledereinlagen f gegen das Gehäuse b bezw. den Deckel α abgedichtet ist. In der das Gehäuse in zwei Arbeitsräume trennenden, durch Schraube g gesicherten Wand h schwingt nun auf einem Kreisbogen Um den Mittelpunkt der Schieber i, der oben einen Steuerspiegel für den Einlaß des Druckwassers, unten einen solchen für den Auslaß trägt. In den durch Anschläge k bestimmten Endlagen bringt nun der Schieber i den im Deckel α angebrachten Einlaßschlitz / und den anschließenden Einlaßstutzen ο mit dem anderen Arbeitsraum in Verbindung. Nach der Zeichnung bewegt sich dann der Kolben im Sinne des Pfeiles, bis am anderen Hubende der eine der beiden Anschläge ρ gegen den Schieber i trifft und diesen unter dem Druck des Wassers bis in seine Mittellage bewegt, die für diese Steuerungsart ja den Abschluß des Kraftstoffes bedeutet.
    Ist nun gemäß der Erfindung der auf der Kolbenachse c befestigte Antriebsschwengel q mit dem Gewicht r versehen, so kommt jetzt mit der erzwungenen Verzögerung dessen Trägheitsmoment bezüglich der Achse zur Geltung, das den Kolben e über die Mittellage des Steuerschiebers i hinaus und selbst noch ein Stück gegen den mit der beginnenden Kanaleröffnung von der Gegenseite einsetzenden Wasserdruck bewegt. Der Schieber i gelangt so in seine andere Endstellung, worauf der Kolben i im entgegengesetzten Sinne seine Schwingung beginnt.
    Die erwähnte federnde Kupplung des Hebelarmes q, die der Masse r in den Hubenden ein gewisses Voreilen gestatten soll, ist nach Fig. 3 so ausgeführt, daß der Schwengel q an der Nabe s scharnierartig angelenkt ist und durch den Zug zweier symmetrisch einerseits an ihm, andererseits an der Nabe s angreifenden Federn t in der Mittelstellung gehalten wird. In den Hubenden gelangen nun die Federn t abwechselnd in Spannung und schaffen so die gewünschte Nachgiebigkeit. Für diese Federn t liegen entsprechend, ihrer Stärke und leichten Zugänglichkeit die oben gerügten Unzuträglichkeiten nicht vor. Um bei einem etwaigen Festsetzen des Motors dennoch mit dem Hebelarm q die Spindel c ohne Überanstrengung der Federn t von Hand drehen zu können, sind am Hebel q zweckmäßig die Ansehläge u angebracht, die sich fest gegen die Nabe s legen können und so die freie Schwingung von q starr begrenzen.
    In Fig. 4 ist eine Ausführung gegeben, bei der der Hebel q selbst federt, indem er eine in bekannter Weise aus Lamellen-ν zusammengesetzte Blattfeder bildet, die bezug- ' lieh der Schwingungsebene des Gewichtes r hochkant gestellt ist; die Wirkungsweise entspricht ganz der vorher beschriebenen Anordnung.
    Pate ν τ-A ν sprüche:
    i. Wasserdruckmaschine mit einer von dem schwingenden Kolben durch Anschlag in den Hubenden bewirkten Umsteuerung, gekennzeichnet durch eine exzentrisch an der Kolbenachse angebrachte Masse, durch deren Beharrungsvermögen der Kolben über die der Mittellage des Steuerorganes entsprechende Stellung hinausbewegt wird, zum Zwecke, ein völliges Umlegen des Steuerorganes zu gewährleisten.
  2. 2. Wasserdruckmaschine nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die exzentrisch an der Kolbenachse angebrachte Masse mit letzterer unter federnder Nachgiebigkeit gekuppelt ist, um jeweilig in den Hubenden ein Voreilen der Masse zu gestatten. '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5265385A (en) * 1991-07-30 1993-11-30 Smith Andrew M Small vehicle storage apparatus

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