DE184705C - - Google Patents

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DE184705C
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Germany
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gas
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vessels
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DE1906184705D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/02Manufacture of incandescent bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 184705 KLASSE 21/. GRUPPE
in BERLIN.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Verbesserung bekannter Verfahren, metallische elektrische Leuchtkörper (Metallfäden) dadurch herzustellen, daß die Rohfäden in reduzierenden Gasen auf Weißglut erhitzt werden. Die Fäden werden in Gefäße eingehängt, in die Gas eingeführt wird, während in die Fäden durch Stromzuführungsklemmen elektrischer Strom geschickt werden kann.
ίο Es zeigte sich bei dem Betriebe dieser Verfahren, daß sich von den zur Festhaltung der Fäden bestimmten Metallklemmen und anderen Metallteilen Wasserdampf abscheidet; diese merkwürdige Erscheinung ist, wie eingehende Versuche gelehrt haben, darauf zurückzuführen, daß die genannten Teile nach Durchführung des Verfahrens, bei welchem sie sehr heiß werden, in Berührung mit der Atmosphäre an der Oberfläche oxydieren und wenn sie dann wieder der Hitze ausgesetzt werden, also beim nächsten Gebrauch Wasserdampf dadurch abgeben, daß sie wieder reduziert werden (z. B.
Cu O + Hz — H2O + Cu).
Dieser von den Metallteilen herrührende
Wasserdampf ist immer schädlich, sei es, daß in trockenen Gasen gearbeitet wird, sei es, daß die Gase einen Höchstgehalt von Feuchtigkeit nicht überschreiten dürfen.
Um die Bildung des Wasserdampfes zu verhindern bezw. seinen schädlichen Einfluß zu beseitigen, kann verschiedenes unternommen werden. Man kann die Klemmen, also die im Gefäßinnern befindlichen Metallteile aus nicht oxydierenden Metallen herstellen oder aus solchen, welche der Reduktion bei den hier in Frage kommenden Temperaturen nicht unterworfen sind.
Man kann das Abkühlen der Klemmen im reduzierenden Gas der Arbeitsgefäße selbst durchführen, so daß beim Öffnen der Gefäße oder beim Herausnehmen der Klemmen diese schon so kalt sind, daß eine Oxydbildung vermieden ist. Man kann ferner bereits oxydierte Klemmen vor dem Gebrauch reduzieren. Man kann weiter den in das Kolbeninnere eintretenden Gasstrom mit solcher Geschwindigkeit führen, daß die entstehenden Wasserdämpfe bis zur Unschädlichkeit verdünnt werden. In letzterem Falle ist naturgemäß die zum Betriebe erforderliche Gasmenge erheblich. Um diesem Ubelstande zu begegnen, wird zweckmäßig dasselbe Gas zum Betriebe einer Reihe hintereinander geschalteter Einzelverfahren verwendet. Bei solcher mehrfachen Ausnutzung desselben Gasstromes ist es sehr vorteilhaft, zwischen zwei Verwendungsstadien den die Wasserdämpfe mitführenden Strom zu trocknen.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine schematische Darstellung einer Einrichtung zur mehrfachen Ausnutzung desselben Gasstromes mittels Hintereinanderschaltung einzelner Gefäße dargestellt. In das erste Gefaß c wird durch ein Rohr α das Gas zu-
geführt, das durch die Leitung b abzieht, nach der Trockenvorrichtung e gelangt, von hier wieder durch eine Zuleitung α in das nächste Gefäß usw. Die Gefäße sind durch durchbohrte Stopfen d abgeschlossen.
Eine besondere Einrichtung für die Durchführung des Verfahrens ist in Fig. 2 gegeben. Die Einrichtung besteht in einer Grundplatte /, auf der die einzelnen Gefäße c angebracht
ίο sind. Dieses ganze Gestell wird durch einen Motor Ot in drehende Bewegung versetzt. Mit der Grundplatte verbunden ist das Hahngehäuse n, in dem sich das feststehende Küken ο befindet. Durch die Drehung des Gehäuses um das Küken werden immer Kanäle für das durchströmende Gas freigegeben, das alsdann in das Gefäß c durch das Rohr a gelangt; der Abzug erfolgt wieder durch das Rohr b, durch den Hahn in das nächste Gefäß usw., worauf durch weitere Drehung das erste Gefäß zum letzten, das zweite zum ersten wird usw.
Ebenso wird die elektrische Stromzuführung in die Fäden selbsttätig geregelt in der Weise, daß sämtliche Stromkreise f parallel geschaltet sind, während die Regelung des Stromes durch die Drehung der Vorrichtung bewirkt wird. Wird Wechselstrom benutzt, dann werden Drosselspulen g verwendet, welche auf einem rotierenden Kranz h sitzen. Die zugehörigen Kerne i der Spule sind an dem sich drehenden Teil befestigt und werden durch eine fest angeordnete Führungsschiene k entsprechend gehoben und gesenkt, bei Gleichstrom werden durch dieselbe Anordnung Widerstände zu- oder abgeschaltet.

Claims (9)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von metallischen Leuchtkörpern für elektrische Glühlampen, bei welchem die Fäden in Gegenwart von reduzierenden Gasen durch den elektrischen Strom zur Weißglut erhitzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildung von Wasserdampf aus den erhitzten Metallteilen der Apparatur vermieden bezw. unschädlich gemacht wird.
2. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gebildete Wasserdampf dadurch verdünnt und unschädlich gemacht wird, daß das zur Durchführung des Verfahrens erforderliche Gas in starker Strömung verwendet wird.
3. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bildung des Wasserdampfes verursachenden erhitzten Metallklemmen und sonstigen Metallteile im Gasraum abgekühlt werden, so daß sie sich durch Berührung mit der atmosphärischen Luft nicht wieder oxydieren.
4. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen vor jedesmaligem Gebrauch reduziert werden.
5. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Tragen der Metallfäden dienenden Klemmen aus nicht oxydierenden bezw. nicht reduzierbaren Metallen bestehen.
6. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein und derselbe Gasstrom zur mehrmaligen Verwendung einer Anzahl von hintereinander geschalteten Vorgängen ausgenutzt wird.
7. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei aufeinander folgenden Stadien der Verwendung des Gasstromes eine Trocknung geschaltet wird, um den den Wasserdampf mitführenden Strom von ersterem zu befreien.
8. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Ansprüchen 6 und 7, gekennzeichnet durch in einer Reihe hintereinander geschalteter Gefäße, in denen sich die zu behandelnden Metallfäden befinden und durch welche ein und derselbe Gasstrom fließt (Fig. 1).
9. Einrichtung zur Ausübung der Verfahrens nach Ansprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine die Gefäße tragende Platte, die mit dem Gehäuse bezw. Küken eines Mehrweghahnes starr verbunden ist, derart, daß durch Drehung des die Glocken tragenden Gestelles hintereinander dem Gas der Zutritt in die einzelnen Gefäße freigegeben wird, wobei die Regelung des elektrischen Stromes ebenfalls selbsttätig durch die Drehung der Einrichtung bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906184705D 1906-03-27 1906-03-27 Expired - Lifetime DE184705C (de)

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FR372537A (fr) 1907-04-10

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