DE184052C - - Google Patents

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DE184052C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/10Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
    • G11B3/34Driving or guiding during transducing operation

Landscapes

  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1902 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Plattensprechapparate mit hohlem, die Schalldose tragendem Schallarm. Die Neuerung besteht in der Vereinigung zweier Maßnahmen, nämlieh daß einerseits der Schalltrichter, ähnlich wie dies bei bestimmten Walzensprechapparaten bekannt ist, auf einem von einem starren Lagerarm festgehaltenen Ringlager stück sitzt, und daß andererseits der horizontal drehbare, mittels eines Hohlgelenkes von jener Stütze getragene Schallarm die Schalldose hochkantig mit der Membran senkrecht zur Schallplatte trägt.
Durch diese bestimmte Kombination werden in bezug auf die Wirkung der Erzeugung oder Wiedergabe des Schalles bei Plattensprechapparaten in Verbindung mit der Anwendung des hohlen Schallarmes wesentliche Vorteile erzielt. Diese sind darin begründet, daß einerseits die Richtung der Schwingungen der Griffelspitze und der Membran mit der Bewegungsbahn des hohlen Schallarmes, der die Nadel zwangläufig auf einem Kreisbogen führt, zusammenfällt, und daß andererseits die durch die Wellen bewirkte Ausweichung der Nadel nach beiden Seiten in einer senkrecht zum Arbeitsdruck liegenden Ebene unbeeinflußt durch das Trichtergewicht erfolgt. Hierin ist es begründet, daß eine größere Empfindlichkeit und eine lautere und möglichst naturgetreue Klangfarbe erzielt wird. Dies kommt auch in Verbindung mit dem Umstände in Betracht, daß der Griffel durch die Gewichtswirkung des Schalltrichters niemais beeinflußt werden kann, indem Arbeitsdruck und Trichtergewicht unabhängig von- Tragstück
einander sind. Nach den Seiten zu kann der Schallarm nicht durch die Last oder durch Bewegen des Schalltrichters abgelenkt oder verstellt werden, welcher Nachteil bei bekannten Apparaten mit hohlem Schallarm sich bemerkbar macht, bei denen das ganze Gewicht des Schalltrichters auf einem elastisch gelagerten, für den Anschluß des Schallarmes an den Trichter dienenden
ruht.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.
Fig. ι ist die Seitenansicht einer Plattensprechmaschine (der untere Teil des Gehäuses zur Aufnahme der Antriebsvorrichtung ist abgebrochen dargestellt), Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1. Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht des die Schalldose tragenden Schallarmes.
Bei dieser Ausführung ist der Schallarm 2, an dem die mit einem Griffel ausgerüstete Schalldose 1 seitlich und hochkantig angeordnet ist, eine Röhre, die vorn mit einer Büchse 13 versehen ist, die einen Teil der Schalldose 1 bildet. Diese wird an dem Schallarm 2 durch eine beliebige Vorrichtung in ihrer Lage gehalten. Dies geschieht etwa durch einen Bügel 4 oder dergl., der, wie Fig. 4 zeigt, um den Schallarm 2 gelegt ist und .mittels einer Stellschraube 5 die Schalldose gegen den Schallarm 2 preßt.
Nahe am anderen Ende des Schallarmes 2 sitzt ein Hohlstück 6, das unten verschlossen ist und mit dem Schallarm 2 in Verbindung
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12. Auflage, ausgegeben am Zj. Mär\ igogj

Claims (2)

  1. steht. Oben ist jenes HoMstück 6 mit einem Stutzen 7 versehen, der in das Ringlagerstück 8 greift. Dieses wird von dem starren Lagerarm g getragen. Mit dem unteren Ende sitzt das Hohlstück 6 auf einem federnd und nachgiebig im Lagerarm g gelagerten Drehzapfen ίο (Fig. 3). Jenes Ringlagerstück 8 trägt den Schalltrichter 3.
    Um die Verbindungstelle zwischen Schallarm 2 einerseits und der Schalldose und dem Schalltrichter andererseits schalldicht abzuschließen, können Gummiringe 38 und 39 eingelegt sein. Der Lagerarm 9 ist oben mit einem Ring' 40 versehen, worin das festliegende Rohrstück 8 liegt. Durch Schrauben 41 oder dergl. kann das Rohrstück 8 im Ring 40 befestigt sein.
    Bei der dargestellten Ausführung ist angenommen, daß die den Schallinienzug tragende Platte nachgiebig in bekannter Weise federnd gelagert ist, in welchem Falle der Arbeitsdruck . dadurch ■ hervorgerufen wird, daß die Platte gegen den Griffel der Schalldose gedrückt wird. Der Arbeitsdruck wirkt also senkrecht zum. Verlauf der Wellen des Schalllinienzuges. <
    Pa τ ε ν τ - A ν s i> k ü c η ε :
    i. Plattensprechapparat mit einem hohlen, die Schalldose tragenden Schallarm, dadurch gekennzeichnet, daß, damit das Gewicht des Schalltrichters und des Schallarmes nicht auf die Schalldose einwirkt, der Trichter (3) auf dem Ringlagerstück (8) sitzt und der horizontal drehbare, die Schalldose hochkantig tragende Arm (2) durch die Stücke (10,6,8) von der Stütze (9) getragen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die in dem Lagerstück (9) angeordnete federnde Lagerung des Zapfens (10) zur Herbeiführung einer schall- und luftdichten Verbindung (39) zwischen Stück (6) und Rohrstück (8) und einer leichten Auswechselbarkeit des mit dem Schallrohr (2) verbundenen Stückes (6).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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