DE154604C - - Google Patents
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- DE154604C DE154604C DENDAT154604D DE154604DA DE154604C DE 154604 C DE154604 C DE 154604C DE NDAT154604 D DENDAT154604 D DE NDAT154604D DE 154604D A DE154604D A DE 154604DA DE 154604 C DE154604 C DE 154604C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
- H04M1/04—Supports for telephone transmitters or receivers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher verwendeten Mikrophonanordnungen macht sich der Übelstand geltend,
daß beim Sprechen gegen das Mikrophon nicht nur die zur Aufnahme der Schallwellen
bestimmte Membran, sondern auch die ganzen übrigen Teile des Mikrophons mitschwingen.
Durch dieses Mitschwingen der übrigen Mikrophonteile entstehen im eingeschalteten
Hörtelephon störende Nebengeräusche.
ίο Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bietet ein einfaches Mittel, die lästigen Schwingungen der übrigen Mikrophonteile
durch eine entsprechende Dämpfvorrichtung zu beseitigen, so daß nur mehr die Membran
allein die Schallschwingungen aufnimmt, wodurch eine klare und reine Wiedergabe der
Stimme ohne lästige Nebengeräusche erzielt wird.
Soll der Dämpfer in vollkommener Weise seinen Zweck erfüllen, so muß er von der
Trag- und Gehäusekonstruktion ganz unabhängig sein, so daß er selbst nicht genötigt
ist, deren Schwingungen mitzumachen.
Die Fig. 1 zeigt die Anordnung eines Mikrophons α mit senkrechter Membran, das
in der üblichen Weise mittels Schrauben und Muttern c an Konsolarmen d, die sich am
Fernsprechapparatbrett befinden, befestigt ist. Die Dämpfung wird in der Weise hergestellt,
daß der mit einem elastischen Materiale f, am besten Wolle, Tuch, Filz oder dergl., versehene
Dämpfer e an das Mikrophongehäuse oder an den Schalltrichter b sanft angedrückt
wird. Der Dämpfer e ist in dem Schlitze i eines unabhängigen, konsolartig vorspringenden
Armes h senkrecht verschiebbar angeordnet, wobei mit ihm fest verbundene Zapfen k zur Führung und eine Schraube g
zur Festklemmung in einer bestimmten Lage dienen. Der mit dem Filzbelag versehene
obere Teil des Dämpfers schmiegt sich bogenförmig an das Mikrophongehäuse an und
kann durch die in senkrechter Richtung mögliche Verschiebbarkeit des Dämpfers entsprechend
reguliert werden, um auf diese Weise dem Schalltrichter und dem damit fest verbundenen Gehäuse α jede Möglichkeit zu
schwingen zu benehmen.
Fig. 2 zeigt in ähnlicher Weise die Anordnung bei einem Mikrophon mit wagerecht
angeordneter Membran. Hier wird wieder durch den Dämpfer e unmittelbar die Bodenfläche
des Mikrophongehäuses α angefaßt und auf diese Weise, .wie oben, wirksam am
Schwingen verhindert. -
Die Fig. 3 zeigt die Vorderansicht eines Dämpfers, wie er der Anordnung der Fig. 1
entspricht, und
Fig. 4 und 5 zeigen in Vorderansicht bezw. Draufsicht einen Dämpfer, wie er bei der in
Fig. 2 dargestellten Anordnung angewendet wird;
Fig. 6 zeigt das mit dem Schlitze i versehene Ende des Armes h in Vorderansicht.
Es ist klar, daß bei beiden dargestellten Anordnungen der Dämpfer so vorgesehen
werden kann, daß er nicht das Gehäuse allein, sondern auch den Schalltrichter, gegebenen-
falls auch beide, umfaßt. Es handelt sich eben hauptsächlich darum, das Gehäuse oder
mit diesem unmittelbar fest verbundene Teile am Schwingen zu verhindern.
Die Dämpfvorrichtung ist sowohl bei direkt anmontierten als auch bei eingebauten Mikrophonen anwendbar, indem diese, in ähnlicher Weise, wie eben beschrieben, durch am Apparat angebrachte Dämpfer am Mitschwingen verhindert werden.
Die Dämpfvorrichtung ist sowohl bei direkt anmontierten als auch bei eingebauten Mikrophonen anwendbar, indem diese, in ähnlicher Weise, wie eben beschrieben, durch am Apparat angebrachte Dämpfer am Mitschwingen verhindert werden.
, Bei der Anbringung des Dämpfers ist stets die Art der Befestigung des Mikrophons am
Fernsprechapparat zu berücksichtigen, da in jedem Falle das Mikrophon an der vorteilhärtesten
Stelle vom Dämpfer umfaßt werden soll.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Mikrophondämpf er, gekennzeichnet durch einen an das Mikrophongehäuse oder an mit diesem unmittelbar fest verbundene Teile, z. B. an den Schalltrichter mittels Filz, Wolle oder ähnlichem elastischen Materiale angedrückten, verstellbar angeordneten Dämpfer, der an einem von der Mikrophonkonstruktion unabhängig angebrachten Träger befestigt ist, zum Zwecke, die Schallschwingungen nur durch die Membran allein aufnehmen zu lassen, dagegen ein Mitschwingen des Mikrophongehäuses und der damit unmittelbar verbundeuen Teile bezw. dadurch auftretende störende Nebengeräusche zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE154604C true DE154604C (de) |
Family
ID=421134
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT154604D Active DE154604C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE154604C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6833481B2 (en) | 2001-11-30 | 2004-12-21 | Takasago International Corporation | Process for producing 2-alkyl-2cyclopentenones |
-
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- DE DENDAT154604D patent/DE154604C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6833481B2 (en) | 2001-11-30 | 2004-12-21 | Takasago International Corporation | Process for producing 2-alkyl-2cyclopentenones |
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