DE1817795B2 - Verarbeitungsanordnung für Radar-Videosignal-Informationen mit ein Schieberegister enthaltender Speicheranordnung - Google Patents
Verarbeitungsanordnung für Radar-Videosignal-Informationen mit ein Schieberegister enthaltender SpeicheranordnungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Anordnungen dieser Art haben irr· vvcScniiic'ncii Jen
Zweck, die in mehreren Radarfolgeperioden auftretenden Informationen zu sammeln, damit die in einander
entSDrechendcn Zeitstufen tier verschiedenen Radarfolgeperioden
auftretenden Informationen gleichzeitig verarbeitet werden können. Dadurch können insbesondere
sporadische Störsignale unterdrückt werden.
Die beispielsweise aus der US-PS 33 53 177 bekannte
Verwendung von Schieberegistern zur Speicherung der Radarinformationen ergibt eine gewisse Vereinfachung
gegenüber den sonst üblichen Ferritkernspeichern, jedoch ergeben sich dadurch auch Probleme aufgrund
der folgenden Erscheinungen:
a) Die Radarfolgeperiode enthält außer der Nutzzeit,
die in eine bekannte Anzahl von Zeitstufen unterteilt ist, in denen Nutzinformationen auftreten
können, gewöhnlich auch eine sich an die Nutzzeit anschließende Totzeit Wenn jedes Schieberegister
während der ganzen Dauer der Radarfolgeperiode gleichmäßig fortgeschaltet wird, muß es eine die
Länge der Totzeit berücksichtigende zusätzliche Stufenzahl haben, damit am Beginn der nächsten
Radarfolgeperiode die der ersten Zeitstufe entsprechende Information am richtigen Ausgang zur
Verfugung steht Dies bedeutet einen zusätzlichen Aufwand. Außerdem ist das Schieberegister durch
seinen Aufbau starr an eine feste Totzeit gebunden; Schwankungen der Totzeit können allenfalls
dadurch berücksichtigt werden, daß die Information an einem anderen Stufenausgang des Schieberegisters
abgenommen wird. Dies setzt aber voraus, daß die Stufenausgänge des Schieberegisters von
außen zugänglich sind.
b) Wenn die in einem Schieberegister oder in mehreren Schieberegistern aufgezeichneten Informationen
früherer Radarfolgeperioden mit den entsprechenden Informationen der gerade laufenden
Radarfolgeperiode in einer Realzeitverarbeitung verglichen werden sollen, müssen die Schieberegister
mit einer gewissen Voreilung abgelesen werden, damit die schaltungsbedingten Verzögerungen
kompensiert werden und die einer Zeitstufe der früheren Radarfolgeperioden entsprechenden
Informationen in der Verarbeitungsanordnung zur Verfugung stehen, wenn die der gleichen Zeitstufe
der !aufenden Radarfolgeperiode entsprechende Information eintrifft. Eine bekannte Maßnahme zur
Erzielung einer solchen Realzeitverarbeitung besteht darin, daß die Informationen nicht am
Ausgang der letzten Stufe des Schieberegisters abgelesen werden, sondern an einem davor
liegenden Stufenausgang. Auch diese Maßnahme setzt somit voraus, daß die Stufenausgänge der
Schieberegister von außen zugänglich sind.
Bei Schieberegistern, die aus diskreten Schaltungselementen aufgebaut sind, ist der Zugang zu den
Stufenausgängen von außen ohne weiteres möglich; dies wird auch in der zuvor erwähnten US-PS 33 53 177
vorausgesetzt. Solche Schieberegister ergeben jedoch hinsichtlich Kosten und Platzbedarf noch keine
wesentlichen Einsparungen gegenüber Ferritkernspeicherin.
Es sind jedoch Schieberegister in Form von integrierten Schaltungen bekannt, die mit einer großen
Anzahl von Registerstufen in sehr geringer Größe und zu einem niedrigen Preis erhältlich sind. Dies gilt
insbesondere für die statischen und dynamischen MOS-Schiebcregister, wie sie in den Application Notes
»fviTGS jliiii Registers« der General instrument
Corporation, Microelectronics Division, März 1967, beschrieben sind. Bei solchen integrierten Schieberegistern
sind aber grundsätzlich die Stufenausgänge der
einzelnen Registerstufen von außen nicht zugänglich, denn dies verbietet sich bereits wegen der sehr
begrenzten Zahl von Anschlußstiften, die bei integrierten Schaltungen verfügbar sind. Die im Schieberegister
enthaltene Information kann daher nur nach dem Durchlaufen des ganzen Schieberegisters am Ausgang
der letzten Stufe abgenommen werden.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Anordnung zur Verarbeitung der in einem Radar-Videosignal
enthaltenen Informationen, bei welcher die Verwendung von integrierten statischen Schieberegistern
ohne äußere Stufenausgänge ungeachtet schwankender Totzeiten und auch im Fall einer Realzeitverarbeitung
möglich ist
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst
Bei der Anordnung nach der Erfindung wird die Verwendung der einfachen, billigen und platzsparenden
integrierten statischen Schieberegister ohne Stufenausgänge dadurch ermöglicht, daß die dem Fortschalteeingang
jedes Schieberegisters zugeführten Taktimpulse in einer bestimmten Weise abgezählt werden und daß
dann die Fortschaltung stillgesetzt wird. Dadurch wird erreicht, daß die im Schieberegister gespeicherten
Informationen in der gewünschten Weise an dem vorhandenen einzigen Ausgang (der letzten Registerstufe)
so verfügbar sind wie bei den herkömmlichen Schieberegistern an einem geeigneten Zwischenausgang.
Wenn die Anzahl der abgezählten Taktiinpulse der Anzahl der Registerstufen entspricht, die wiederum
gleich der Anzahl der in jeder Radarfolgeperiode zu speichernden Nutzinformationen ist, ist sichergestellt,
daß ungeachtet der vorhandenen und möglicherweise schwankenden Totzeiten am Beginn der nächsten
Radarfolgeperiode die der ersten Zeitstufe emtsprechende Information am Ausgang des Schieberegisters
erscheint. Wenn dagegen eine voreilende Ablesung gewünscht wird, insbesondere im Minblick auf eine
Realzeitverarbeitung, wird einfach die Anzahl der abgezählten Taktimpulse um die der Voreilung entsprechende
Anzahl erhöht; die zusätzlichen Fortschaltungen sind ohne weiteres möglich, weil sie in die Totzeiten
fallen. Ferner kann die Voreilung leicht an die jeweils bestehenden Verhältnisse angepaßt werden; hierzu
braucht nur der Decodierer auf einen entsprechend geänderten Zählerstand eingestellt zu werden, ohne daß
ein Eingriff in die Schieberegister erforderlich ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 ein Übersichtsschaltbild einer Vorrichtung zur
Verarbeitung der in einem Radar-Videosign&; enthaltenen Informationen, bei der die Erfindung anwendbar ist,
Fig.2 Diagramme von Signalen, weiche in die in F i g. 1 dargestellte Vorrichtung eingegeben werden,
Fig.3 ein Prinzipschaltbild einer Ausführungsform der in der Vorrichtung von Fig. 1 enthaltenen
Speicheranordnung.
Fig.4 eine andere Ausführungsform der in der Vorrichtung in Fig. 1 enthaltenen Speicheranordnung,
welche eine Realzeitverarbeitung für eine Radarperiode gestattet und
Fig. 5 ein Prinzipschallbild einer weiteren Aiisfilhrungsform
der in der Vorrichtung von Fig. 1 enthaltenen
Speicheranordnung, welche eine Realzeitverairbeitung für mehrere aufeinanderfolgende Radarperioden
gestaltet.
F i g. 1 zeigt das Übersichisschaltbüd einer Vorrichtung
zur Verarbeitung der in einem Radar-Videosigna! enthaltenen Informationen. Sie weist eine Quantisierungsschaltung
A auf, welche das aus dem Empfänger einer Radaranlage kommende Videosignal a in ein
Binärsignal d umwandelt, das einer Speicheranordnung
B zugeführt wird. Die Speicheranordnung B empfängt außerdem vom Empfänger ein Taktsignal h sowie ein
Synchronsignal b. Die Ausgänge der Speicheranordnung B sind mit den entsprechenden Eingängen einer
Logikschaltungsanordnung C verbunden, welche die eigentliche Informationsverarbeitung vornimmt. Diese
Anordnung C weist beispielsweise Koinzidenzschaltungen
auf, wenn die Verarbeitungsvorrichtung ein Korrelator ist
Die Diagramme der Signale b und h sind in F i g. 2
dargestellt Die Folgeperiode Γ des Radarsignals ist in Zeitstufen unterteilt welche gleich der Impulsbreite des
Radarsignals sind. Diese Periode T besteht aus zwei Abschnitten. Der eine Abschnitt T, ist Nutzzeit genannf
und umfaßt N Zeitstufen. Er entspricht der durch die optimale Verarbeitung der Radar-Videosignale bestimmten
Entfernung, d. h. der Entfernung, für welche die Wahrscheinlichkeit des Empfangs von Echos größer
ist als ein vorbestimmter Wert. Der zweite Abschnitt T2
der Folgeperiode Tist Totzeit genannt.
Die Speicheranordnui ._ p besteht aus zwei Schaltungsgruppen
β, und B2. L.; Schaltungsgruppe B2
enthält als integrierte Schallungen ausgebildete Schieberegister, welche N Informationsbits speichern können,
so daß die Speicherung für eine Radarfolgeperiode erfolgen kann. Die Schaltungsgruppe B\ enthält Hilfsschaltungen
zur Betätigung und Steuerung der Schieberegister der Schaltungsgruppe B2. Die Schieberegister
der Schaltungsgruppe B2 sind statische MOS-Schieberegister.
Dies ermöglicht die Bildung von Schieberegistern mit einer Kapazität von N Bits aus einer minimalen
Anzahl von in Reihe geschalteten integrierten Schaltungen.
Statische Schieberegister können unbegrenzt die Informationen speichern, welche sie enthalten, was ihre
Verwendung einfacher macht als die Verwendung von dynamischen Schieberegistern. Sie weisen bistabile
Elemente auf, welche mit einer Stabilisierungsschleife versehen sind. Infolge der größeren Schwierigkeit, diese
Schleife als integrierte Schaltung herzustellen, ist die Anzahl von Stufen, welche die gleiche integrierte
Schaltung enthalten kann, etwa drei- bis viermal kleiner als die bei dynamischen Schieberegistern erzielbare
Anzahl. Die Verwendung von statischen Schieberegistern ist jedoch insofern vorteilhaft, als es durch die
Unterbrechung des die Fortschaltung steuernden Taktsignals möglich ist, das Schieberegister stillzusetzen,
ohne daß die darin enthaltenen Informationen verlorengehen. Dies wäre beispielsweise bei dynamischen
integrierten Schieberegistern nicht möglich.
Das Prinzipschaltbild einer mit solchen statischen Schieberegistern ausgestatteten Speicheranordnung B
ist in Fig.3 dargestellt. Die Schahungsgruppe B2
besteht aus η Schieberegistern Ri, ..., R/,, ..., Rn mit
jeweils N Stufen, so daß jedes Schieberegister die N Informationsbits speichern kann, welche in einer
Raüarfolgeperiode erscheinen können. Die Schieberegister sind in Kaskaile:iniJpnnlnpt wobei :Ητε Ausgänge
jeweils mit einem entsprechenden Eingang der Logikschaltungsanordnung C verbunden sind. |e<!es Schieberegister
R hat zwei Eingänge, von welchen der eine Eingang der Signaleingang ist. der die Informationen
vom vorangehenden Schieberegister bzw. im Fall des ersten Schieberegisters R\ das Binärsignal d empfängt.
Der zweite Eingang jedes Schieberegisters ist der Fortschalteeingang, der mit einem Ausgang der
Schaltungsgruppe B\ verbunden ist, welcher der Ausgang einer Und-Schaltung £ ist, die an einem
Eingang die Taktimpulse h empfängt. Der andere Eingang der Und-Schaltung £wird durch das von einem
Decodierer D kommende Signal g gesteuert. Die Taktimpulse Λ werden außerdem in einem Zähler F
gezählt, der am Beginn jeder Radarfolgeperiode T durch das Synchronsignal b der Radaranlage auf Null
zurückgestellt wird. Der Decodierer D decodiert den sich fortlaufend ändernden Zählerstand des Zählers F
und ist so ausgebildet, daß er ein die Und-Schaiiung E
öffnendes Signal g liefert, bis der Zähler F den Zählerstand N erreicht hat; von diesem Zählerstand an
nimmt das Ausgangssignal g des Decodieren D den Zustand an, in welchem die Und-Schaltung £ gesperrt
ist, so daß dann keine Taktimpulse h mehr zu den Schieberegistern R übertragen werden können. Der
Zähler F bestimmt somit die Anzahl N der in jeder Radarfolgeperiode vorgenommenen Fortschaltungen
der Schieberegister R, die gleich der Anzahl der in der Nutzzeit 71 enthaltenen Zeitstufen ist. Die in der
Nutzzeit 71 auftretenden Informationsbits werden also in das Schieberegister R1 eingegeben, und gleichzeitig
werden die entsprechenden Informationsbits früherer Radarfolgeperioden in das jeweils nächste Schieberegister
übertragen. Am Ende der Nutzzeit 71 werden die Schieberegister R bis zum Beginn der nächsten
Radarfolgeperiode angehalten, so daß während der Totzeit 7~2 keine Fortschaltung erfolgt. Beim ersten
Taktimpuls h am Beginn jeder Folgeperiode werden somit an den Ausgängen der Schieberegister R die
Informationsbits erhalten, die jeweils in der ersten Zeitstufe der vorhergehenden Radarfolgeperioden
eingeschrieben worden sind, ungeachtet der in den Radarfolgeperioden enthaltenen Totzeiten 7J.
Um eine Realzeitverarbeitung der gespeicherten Informationen zu erzielen, besteht eine gern angewendete
Maßnahme darin, die Informationen aus den Schieberegistern mit einer Verzögerung auszulesen, die
um einige Zeitstufen kleiner als eine Radarfolgeperiode T ist. Hierzu sind aber Schieberegister erforderlich,
welche Zwischenausgänge aufweisen. Die statischen MOS-Schieberegister mit großem Speichervermögen,
welche als integrierte Schaltungen ausgebildet sind, besitzen infolge ihres integrierten Aufbaus im allgemeinen
keine Zwischenausgänge und sind daher für diese Lösung nicht geeignet.
Falls die auszuführende Verarbeitung eine einzige Radarfolgeperiode betrifft, kann die gleiche Wirkung
mit integrierten statischen MOS-Schieberegistern erhalten
werden, wenn die Speicheranordnung B in der in F i g. 4 dargestellten Weise ausgeführt ist. Diese weist
ein einziges Schieberegister R auf, welches die N Informationsbits speichern kann, welche in der zu
verarbeitenden Radarfolgeperiode erscheinen können. Die Taktimpulse Λ werden einem Eingang einer
Und-Schaltung E zugeführt, welche durch das von einem Decodierer D kommende Signal gesteuert wird.
Die Taktimpulse h werden außerdem in einem Zähler F gezählt, der am Beginn jeder Radarfolgeperiode durch
das Synchronsignal b der Radaranlage auf Null gestellt wird. Der Decodierer D ist so an den Zähler F
angeschlossen, daß er während der Zählung von N+m Taktimpulsen h ein Ausgangssignal abgibt, das die
Und-Schaiiung t öffnei. Daher werden in jeder
Radarfolgeperiode N+m Taktimpulse A dem Schieberegister R zugeführt, wodurch die in diesem Schieberegister
enthaltenen Informationen bezüglich der folgenden Radarfolgeperiode um m Zeitstufen vorgerückt
werden. Die zusätzlichen m Fortschaltungen werden durch die Totzeit T2 ermöglicht.
Wenn die Verarbeitung mehrere aufeinanderfolgende Radarfolgeperioden betrifft, wird die Speicheranordnung
B von F i g. 5 verwendet. Die Schaltungsgruppe B2
ist in der gleichen Weise wie in Fig.3 ausgebildet. In
der Schaltungsgruppe B\ sind dagegen an die Stufenausgänge des Zählers F nunmehr zwei Schaltungszweige
angeschlossen, von denen jeder einen Decodierer D\ bzw. D2 und eine von diesem gesteuerte Und-Schaltung
£i bzw. E7 enthält. Die beiden Und-Schaltungen F1 und
£2 empfangen jeweils an einem Eingang die Taktimpulse h und übertragen diese zu den Schieberegistern R,
solange sie durch das am anderen Eingang anliegende Ausgangssignal des Decodieren D\ bzw. D2 geöffnet
sind. Der Ausgang der Und-Schaltung £1 ist mit dem Fortschalteeingang des Schieberegisters R\ verbunden,
wogegen die Fortschalteeingänge der Schieberegister R2 bis Rn parallel an den Ausgang der Und-Schaltung £2
angeschlossen sind. Der Decodierer D2 ist in gleicher
Weise wie der Decodierer Din Fig.3 ausgebildet und
angeschlossen; erhält also die Und-Schaltung £2 in ieder Radarfolgeperiode für die Dauer von N Taktimpulsen
geöffnet, so daß die Schieberegister R2 bis Rn in der
Nutzzeit Γ, jeder Radarfolgeperiode N Fortschaltungen ausführen. Dagegen ist der Decodierer D\ wie der
Decodierer D von F i g. 4 so ausgebildet und angeschlossen, daß er die Und-Schaltung £1 für die Dauer von
N+ m Taktimpulsen h offen hält, so daß die im Schieberegister Ri enthaltenen Informationen in der
Totzeit T2 jeder Radarfolgeperiode bezüglich der
folgenden Radarfolgeperiode um m Zeitstufen vorgerückt werden. Diese Vorrückung bleibt bei der
anschließenden Übertragung in die sich anscbl.iiienden
Schieberegister R2 bis Rn erhalten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Anordnung zur Verarbeitung der in einem Radar-Videosignal enthaltenen Informationen mit
einer Speicheranordnung, die wenigstens ein Schieberegister enthält, das an einem Signaleingang die
Videosignale in binär quantisierter Form und an einem Fortschalteeingang Taktimpulse zur Fortschaltung
der im Schieberegister stehenden Informationsbits
empfängt, wobei jedes Schieberegister eine der Anzahl der Informationsbits in einer
Radarfolgeperiode entsprechende Stufenzahl aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Verwendung von integrierten statischen Schieberegistern der Fortschalteeingang jedes Schieberegisters
(R; Rj, R2,. --, Rk, ■ ■, Rn) mit dem Ausgang einer
UND-Schaltung (E; Ex, E1) verbunden ist, die an
einem Eingang die Taktimpulse Qt) empfängt, und
ein Zähler (F) vorgesehen ist, der am Zähleingang >o
die Taktimpulse Qi) empfängt und an einem Rückstelleingang durch ein Synchronsignal Q)) am
Beginn jeder Radarfolgeperiode (T) auf Null zurückgestellt wird, wobei der zweite Eingang der
UND-Schaltung (E; E,, E2) mit dem Ausgang eines »5
an den Zähler (F) angeschlossenen Decodieren (D1-
D\, D2) verbunden ist, der nach Erreichen eines
Zählerstandes, der wenigstens gleich der Anzahl (N) der Stufen jedes Schieberegisters ist, die UND-Schaltung
(E) für die Übertragung der Taktimpulse ω (h) sperrt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verarbeitung der Informationen
im Verlauf mehrerer Radarfoigeperioden f7)mehrere
Schieberegister (Rh R2 ...,Ri,,..., Rn) in Kaskade r>
geschaltet sind und die Fortschalteeingänge aller Schieberegister parallel an den Ausgang der
gleichen UND-Schaltung ^angeschlossen sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Realzeitverarbeitung der Informa- 4»
tionen im Verlauf mehrerer Radarfolgeperioden (T) mehrere Schieberegister (R\, R2, ..., Rk, Rn) in
Kaskade geschaltet sind, der Fortschalteeingang des ersten Schieberegisters (R\) an den Ausgang einer
ersten die Taktimpulse (h) übertragenden UND- π Schaltung (E\) angeschlossen ist, die von einem mit
dem Zähler (F) verbundenen Decodierer (D1) nach
Erreichen eines Zählerstandes (N + m) gesperrt wird, der die Anzahl (N) der Stufen jedes
Schieberegisters um eine bestimmte Zahl (m) >n übersteigt, und die Fortschalteeingänge aller übrigen
Schieberegister (R2,..., Rk,.., Rn) mit dem Ausgang
einer weiteren die Taktimpulse Qi) übertragenden UND-Schaltung (Ei) verbunden sind, die von einem
weiteren mit dem Zähler (F) verbundenen Decodie- r> rer (D2) nach Erreichen eines Zählerstandes (N)
gesperrt wird, der gleich der Anzahl (N) der Stufen jedes dieser Schieberegister ist.
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