DE181769C - - Google Patents

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DE181769C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F69/00Ironing machines not otherwise provided for
    • D06F69/04Ironing machines not otherwise provided for with relatively-sliding flat surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 181769 -KLASSE Sd. GRUPPE
Elektrische Plättmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Februar 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine elektrische Plättmaschine, d. h. eine solche, bei der das Aufdrücken des Plätteisens auf den Stoff durch Elektromagnete erfolgt.
Derartige Maschinen zu bauen ist schon in der Weise versucht worden, daß unterhalb des Plättisches ein Elektromagnet mit nach oben gerichteten Schenkeln angeordnet ist, während der anzuziehende Anker mit dem
ίο Plätteisen oder dessen Träger verbunden ist.
Die Bauart dieser Maschinen ist insofern
nachteilig, als dabei die Kraftlinien durch Tisch und Stoff gehen müssen, und der Stromverbrauch, um einen wirksamen Druck zu erzielen, ein unverhältnismäßig großer wird.
Bei der Plättmaschine gemäß vorliegender Erfindung sind demgegenüber Elektromagnet und Anker unterhalb des Plättisches angeordnet, und zwar sind die für den als Tauchmagnet ausgebildeten Elektromagneten nach unten gerichteten Ankerkerne fest an dem U-förmigen Eisenträger senkrecht unter dem Plätteisen angeordnet. Ferner sind beide Träger mit Anker sowie Tauchmagnet übereinstimmend miteinander auf Schienen oder dergl. an dem Maschinenrahmen längsbeweglich.
Durch diese Anordnung wird vermieden, daß die Kraftlinien durch Tisch und Stoff gehen müssen. Der den Elektromagneten erregende Strom wird also vollkommen für den Plättdruck ausgenutzt.
In der Zeichnung ist eine vorteilhafte Ausführungsform dieser Maschine in Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 in senkrechtem Schnitt durch das Gestell und den Tisch mit dem Plätteisenträger und dem Zubehör in Seitenansicht dargestellt.
Das Plättbrett io ruht auf den Ständern ii. Es wird zweckmäßig durch Gas aus der Leitung 12 geheizt in gleicher Weise wie das durch die Leitung 14 geheizte Plätteisen 13.
Bei der Ausführungsform nach der Zeichnung ist ein Rahmen vorgesehen, der aus einem U-förmigen Arm 15 und einem in dessen Kopf I5a seitlich schwingbaren Arm 16 besteht, an dem das Plätteisen 13 aufgehängt ist und mittels dessen das Eisen von dem Plättbrett seitlich fortgeschwungen werden kann. Der Arm 15 ist senkrecht beweglich auf einem Wagen 17 angeordnet, der auf Rädern 18 und 19 auf den Schienen 20 und 21 läuft, die in der Längsrichtung der Maschine verlaufen.
Die senkrechte Bewegung des Armes, .15 gegen den Wagen 17 erfolgt mittels eines hohlen Zapfens 22 am Arm 15, in welchem sich eine Stange 23 bewegt, die sich in einer Aussparung 24 des Wagens 17 führt und tief genug ist, die Stange auf dem ganzen Hub des Armes 15 mit dem Plätteisen 13 aufzunehmen. Eine zwischen 22 und 24 eingeschaltete Schraubenfeder hebt den Rahmen 15, 16 wieder an, wenn der elektrische Strom ausgeschaltet ist. Die Stange 23 ist am Ende eines Hebels 26 angelenkt, der im Lager 27 des am Wagen 17 befindlichen Armes 28 drehbar ist. Am anderen Ende des Hebels ist ein Bremszylinder 29 angeordnet, der eine zu schnelle Bewegung des Eisens verhütet.

Claims (2)

Gelenke 30 und Bolzen 31, 32 verbinden den Hebel mit der Stange 23. Der Arm 28 des Wagens 17 ist am oberen Ende gegabelt und dient einem wagerechten Arm 33, der von dem Hohlzapfen 22 des Armes 15 ausgeht, zur Führung. Eine Feder 34 zwischen Hebel 26 und einem festen Stift 35 ist bestrebt, den Hebel in seiner Normalstellung zu halten. Der Rahmen 15 wird bei Stromschluß durch den als Tauchmagnet ausgebildeten Elektromagneten 42, 36 und seine Anker 37, 41 niedergezogen. Magnet und Anker machen die Längsbewegung des Rahmens 15 mit, indem der Anker an dem Rahmen 15 und der Magnet an einem Wagen 38 befestigt ist, der mittels Rollen 39 auf einer Schiene 40 läuft, die parallel zu den Schienen 20 und 21 an den Ständern 11 befestigt ist. Der Wagen umgibt die Schiene 40 rahmenartig, so daß der Magnet an einer Bewegung nach oben gehindert ist. Der schwingende Arm 16 ist, wie schon gesagt, in dem wagerechten Teil 15" des Armes 15 gelagert, der auf einer Seite offen ist, und kann darin frei in der Längsrichtung gleiten, um eine Vor- und Zurückbewegung des Plätteisens über dem Plättbrett zu gestatten. Er kann auch um einen Stift 44 seitlich schwingen, wenn das Eisen 13 mit Arm 16 in die hintere Endlage im Schlitz 41" des Teiles 15s geschoben ist, wobei ein Stift 43 als Anschlag dient. In einem Futter 46 am Arm 16 ist eine elektrische Schaltvorrichtung untergebracht, durch die der Arbeiter die Maschine regeln kann, während die Ein- und Ausschaltung des Stromes durch einen Druckknopf 70 im Bereich des Handgriffs 71 des Plätteisens erfolgt. Um sich den verschiedenen Dicken des zu bearbeitenden Stoffes anzupassen, ist das Plätteisen in bekannter Weise an dem Arm 16 in der Höhe einstellbar angeordnet. Diese Einstellvorrichtung kann beispielsweise aus einer in dem Gehäuse 54, 56 angeordneten Stellschraube bestehen mit Feststellvorrichtungbekannter Art (Nuteneinteilung und Stellhebel mit Feder 57, 58, 59). Ein Metallschild 72 schützt dagegen das Kleidungsstück, mit dem beweglichen Teil des Rahmens 15 oder mit dem Wagen 17 in Berührung kommen. Um den Arbeiter in den Stand zu setzen, das Plä.tteisen auf das Kleidungsstück niederzulassen, bevor der elektrische Strom eingeschaltet wird, ist vorn an der Maschine ein Fußtritt 80 angeordnet, der an dem Winkelhebel 81 befestigt ist, welcher bei 82 an irgend einem Teil der Maschine angelenkt ist. Das obere Ende des rahmenartigen Winkelhebels besteht aus einer Querstange 83, die dicht unter dem Hebel 26 liegt (Fig. 2). Sobald der Arbeiter auf den Fußtritt tritt, kann er hiernach den Hebel 26 anheben, der dann mittels der bereits beschriebenen Vorrichtung den Rahmen 15 und das Plätteisen niederbewegt. Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende : Ist beispielsweise ein starker Stoff geplättet worden und es soll ein feiner geplättet werden, so tritt der Arbeiter, nachdem er den Stoff aufgelegt und das Plätteisen über den Tisch oder das Plättbrett 10 gedreht hat, den Tritt 80 nieder und stellt mittels der Einstellvorrichtung 56, 59 das Plätteisen, das jetzt noch nicht auf dem Stoff aufliegen wird, richtig ein, dann läßt er den Tritt los, läßt die Heizvorrichtung in Tätigkeit treten und drückt, wenn er mit dem Plätten beginnen will, auf den Knopf 70, während er das Plätteisen mit dem Handgriff 71 über den Stoff führt; beim Stillhalten den Knopf loslassend. Sobald der Knopf angedrückt wird, preßt der elektrische Strom mit der dem Elektromagneten mitgeteilten Anziehungskraft das Eisen auf den Stoff, während beim Loslassen die zwischen dem hohlen Zapfen 22 und der Aussparung 24 des Wagens eingeschaltete, die Stange 23 umgebende Schraubenfeder den Arm 15, 16 und damit das Eisen abhebt. Patent-A ν Sprüche:
1. Elektrische Plättmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger für das Plätteisen aus einem U-förmigen Arm besteht, der unter senkrechter Führung unterhalb des Plättisches den Anker für einen elektrischen Tauchmagneten trägt, der parallel mit dem Plätteisenträger an dem Maschinengestell beweglich angeordnet ist, derart, daß das senkrechte Niederdrücken des Plätteisens auf den Stoff durch Anker und Elektromagneten außer Bereich des Plättisches und des auf diesem befindlichen Stoffes erfolgt.
2. Plättmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Senkens des Plätteisens unabhängig von der Wirkung des Elektromagneten zwischen dem Wagen des Plätteisenträgers und diesem ein gelenkiges, durch einen Trethebel zu bewegendes Hebelgestänge eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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