-
| Verkaufspackusshullea |
| für flüssige oder pastnförnige Güter |
| Es ist beispielsweise bei der Haarwäsche Liblioli, as Haar
mit |
| einer Teilmenge des Yaschmittels vorzuwaschen und nach den
Spülen |
| mit einem weiteren Teil die nachwäsche vorzunehmen. Bisher
standen |
| für diese Erzeugnisse lediglich Packungen mit nur einer Kammer
zur |
| Verfügung und es blieb dem Verbraucher überlassen, die für
jede Be- |
| handlung richtige Ilenge an Pülle |
| handlung richtige Uenge an Füllgut abzuschätzen. Diese Schätzung
war |
| natürlich sehr ungenau. Zudem konnte die jeweils optimale IIene
vom |
| Verbraucher überhaupt nicht festgestellt werden, weil sie unter |
| anderem von'Jirkstoffgehalt des Behandlungsnittels und von
der Art |
| desselben abhängig ist. |
| Diebekannten Kissenpackungen aus Kunstharzfolie aren vielfach
nur |
| mit Hilfe von Werkzeugen zu öffnen. Um ein 3inreissen der Packungs- |
hülle zu ermöglichen, hat man eine Lasche angebracht. Diese Nassnahme brachte jedoch
nicht den gewünschten erfolg, denn zum Einreissen des'zähen Werkstoffes war ein
kräftiges Ziehen erforderlich und hierfür bot die kleine Lasche zu wenig Handhabe,
insbesondere, wenn sie mit en Fingern angefasst wurde.
-
Die Neuerung vermeidet diese Nachteile und sieht in wesentlichen vor,
dass die Verkaufspackung in zwei oder mehrere Portionspackulgen unterteilt ist,
wobei die Innenräume der benachbarten Portionspackungen über einen schlauchartigen
Kanal miteinander in Verbindung stehen. Wegen der geringen Dehnungselastizität der
Packungsfolie verschiebt sich das Fallgut zwischen den Kammern praktisch nicht.
-
Beispielsweise können die einzelnen Portionskasnern jeweils eine abgemessene
Menge Haarwaschmittel für die Vor-und die Nachwäsche enthalten. Die Packung kann
selbstverständlich auch andere Füllgüter aufnehmen, die portionsweise verwendet
werden.
-
Die erfindungsgemässe Verkaufspackung kann vor Gebrauch bequem in
der Weise geöffnet werden, daß uan die benachbarten Portionpackungen relativ zueinander
um die Achse des Verbindungskanals verdreht. Hierbei wird dieser zerrissen und die
benachbarten Portionskammern gleichzeitig geöffnet. Zur Erleichterung des oeffnens
kann der Verbindungskanal an seiner Außenseite beispielsweise mit Einkerbungen versehen
sein oder eingeschnittene Laschen tragen.
-
Die erfindungsgemässe Verkaufspackung wird zweckmässig in der Weise
hergestellt, daß ein das Füllgut enthaltender Schlauch aus Kunstharzfolie gleichzeitig
oder abwechselnd mit einer durchgehenden und einer in der Länge unterbrochenen Balkenelektrode
quergeschweisst wird. Die Elektrode ist in mittlerer Länge oder seitlich hiervon
unterbrochen ; die beiden seile der unterbrochenen Elektrode können keilförmig ausgebildet
sein, wobei die Keilspitzen einander zugewandt sind# oder sie können rund enden,
Die räumliche Ausbildung der Elektrodenteile kann je nach Verwendungzweck und Inhalt
der Verpackung und der Art der Kunstharzfolie variiert werden. Nach der Schweißung
werden die geschweißten Teile mit Randabstand ausgestanzt. In einem besonderen Ausführungbeispiel
wird die Schweißfläche zwischen den Portionspackungen stehengelassen und nur eingeschlitzt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den Abbildungen von AusfGhrongs'beispielen
zu entnehmen wobei zeigen Figur 1, 2. 3 und 4 verschiedene Formen der Verkaufspackung.
Figur 8 die Elektrodenanordnung zur Herstellung der Packungen, Figur 6 einen Schnitt
in Richtung 6-6 der Figur 5.
-
Die Verkautspackung lo ist in zwei oder mehrere kissenförmige Portionspactktmgen
11. 12, 13 unterteilt, deren Innenrume über einen schlauchförmigen Kanal 14 miteinander
in Verbindung stehen.
-
Dieser Kanal 14 wird aus einem Folienschlauch durch Schweißung mittels
unterbrochener Elektrode 15a, 15b oder 16a, l6b hergestellt. wobei die Teile der
Elektrode entweder keilförmig ausgebildet sind (15at 15b), halbrund enden (16as
16b) oder ähnliche
Formen aufweisen. Die einzelnen Verkaufspackungen
werden in an sich bekannter Weise mittels einer Balkenelektrode 17 aus dem gefüllten
Folienschlauch abgeteilt.