DE181685C - - Google Patents
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- DE181685C DE181685C DENDAT181685D DE181685DA DE181685C DE 181685 C DE181685 C DE 181685C DE NDAT181685 D DENDAT181685 D DE NDAT181685D DE 181685D A DE181685D A DE 181685DA DE 181685 C DE181685 C DE 181685C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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- F02M23/003—Particular shape of air intake
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Zusatzventil an Vergasern von Explosionskraftmaschinen zur
Erzeugung eines karburierten Luftstromes von konstantem Mischungsverhältnis. Die
Erfindung besteht darin, daß der Ventilkörper die Form eines Rotationsparaboloids hat,
dessen Erzeugende eine biquadratische Parabel ist. Ein solches Ventil ist in beiliegender
Zeichnung dargestellt, und zwar in Fig. i. im
ίο Zusammenhang mit dem Vergaser und in Fig. 2 in einer besonderen Darstellung mit
einer Angabe derjenigen Größen, die für die Ermittelung des Querschnitts in Betracht
kommen.
Ventile, die dem genannten Zweck dienen, nämlich einen karburierten Luftstrom von
konstantem Mischungsverhältnis zu erzeugen, müssen den folgenden Hauptbedingungen
genügen:
i. das Ventil darf nicht der periodisch zwischen Null und einem Maximum schwankenden
Kolbengeschwindigkeit folgen,
2. es muß durch seine Konstruktion gestatten, jedes beliebige Verhältnis zwischen
Ventilhub und Durchgangsquerschnitt herzustellen,
3. es muß möglichst reibungsfrei arbeiten und unempfindlich gegen Staub sein.
In dem Ventilkörper h spielt, wie Fig. 1 erkennen läßt, das Zusatzluftventil c unterhalb
der Spritzdüse b für die Karburierflüssigkeit, die in das Rohr a, in welches die atmosphärische
Luft eintritt, eingespritzt wird. Der \Aentilkörper h hat die Form eines Rotationsparaboloids,
dessen Erzeugende durch die allgemeine Formel
JK4 + ay2 = bx + c
dargestellt wird, worin y den Radius für einen im Abstand χ vom Scheitel gelegten
Schnitt bezeichnet (s. Fig. 2), a, b und c sind Konstanten, deren Werte von den Dimensionen
des Karburators, sowie Dichtigkeit der angesaugten Luft und des verwendeten Brennstoffes,
endlich von einer von der Wirkungsweise der Spritzdüse abhängigen Konstanten abhängig sind. Außerdem ist noch die Fallbeschleunigung
und das Mischungsverhältnis Brennstoff zu Luft darin enthalten.
Diese Formel ist aus nachfolgenden Erwägungen abgeleitet:
Die Saugwirkung der Maschine erzeugt im Karburator einen Unterdruck, den wir mit \
bezeichnen und in Meter Wassersäule messen.
Nehmen wir zunächst an, ein Zusatzluftventil sei nicht vorhanden und bezeichnen mit:
/ die über die Zerstäubungsdüse streichende Luftmenge (in m3/sec), mit ν ihre Geschwindigkeit
in m/sec, mit f den Querschnitt des Luftansaugrohres in m2 mit 5 das spezifische
Gewicht der angesaugten Luft bezogen auf Wasser, mit g die Fallbeschleunigung,
so ist:
65
Ist weiterhin e die angesaugte Brennstoffmenge (in m3/sec) und k das konstant zu er-
haltende Mischungsverhältnis zwischen Brennstoff und Luft, so ist:
während
2.
Die Größe von e ist ebenso wie / eine Funktion des Unterdruckes \; die Erfahrung
zeigt aber, daß diese Funktionen nicht identisch sein können, oder mit andern Worten,
ίο daß die in die Mischung eintretende Brennstoffmenge e nicht dem Gesetze des Ausströmens
einer Flüssigkeit unter Druck folgt; denn in diesem Falle wäre:
e =
„I/;
worin ο den Querschnitt der Zerstäuberdüse (in m2), S1 das spezifische Gewicht des Brennstoffes
bezogen auf Wasser bedeutet, das
heißt: k = ~j- wäre unter allen Umständen
konstant.
Wie die Erfahrung lehrt, wächst mit wachsendem Unterdrucke die Menge des von
der angesaugten Luft aufgenommenen Brennstoffes.
»Das Gemisch wird reicher« und seine Explosionskraft nimmt ab.
Diese Erscheinung beruht auf folgendem Vorgange:
Nicht die ganze effektiv angesaugte Brennstoffmenge bildet mit der Luft ein explosibles
Gemisch, sondern nur der Teil, welcher von dem Luftstrome zerstäubt wird. Nun kann
der Luftstrom nur eine begrenzte Quantität Flüssigkeitsstaub pro Querschnittseinheit aufnehmen
, jeder Überschuß wird Tropfenform annehmen und, obzwar mechanisch von der
Luft mitgerissen, an Stellen verminderter Luftgeschwindigkeit sich niederschlagen. Es
ist also nicht die angesaugte Brennstoffmenge an sich maßgebend für den Gehalt des
Gemisches, sondern der von ihr erfüllte Querschnitt des Ansaugrohres. Dieser Wert
ist aber, wie Versuche ergeben, proportional der freien Steighöhe des aus der Zerstäuberdüse
austretenden Flüssigkeitsstrahles.
Bezeichnen wir diese Höhe mit »/?« (in m),
so ergibt sich:
4. ■ l = h. φ,
worin φ eine von der Bauart und Dimensionierung des Vergasers abhängige Konstante
ist (gleich der für 1 m Strahlhöhe von der Luft aufgenommenen Brennstoffmenge).
Nun ist:
Nun ist:
5·
e =
ι =
2 g
Es steigt also die Brennstoffzufuhr proportional dem Unterdrucke, während die
Luftzufuhr mit der Quadratwurzel aus dem Unterdrucke wächst.
Um das Gemisch konstant zu halten, muß noch eine zusätzliche Luftmenge Z1 eingeführt
werden. Es gilt demnach:
Bezeichnet »w« den Durchgangsquerschnitt
für die Zusatzluft, so ist
Z1 = ν · n>
= w I/
2 g -■-
Setzt man
dann folgt
T's
Um die Kurve des das Ventil umgebenden Rotationskörpers zu finden, betrachten wir
einen in der Höhe χ über den Scheitel des Körpers gelegten Querschnitt, dessen Radius
»j/-« sei, und bezeichnet mit »r« den Radius
des Ventiltellers, mit »α« die Höhe desselben
bei geschlossenem Ventil über dem Scheitel des Rotationskörpers, dann ist:
8. w — (f2 — r2) π.
Bezeichnet nun:
»z« die Kraft der Ventilfeder, die bestrebt
! ist, das Ventil auf seinen Sitz zu ziehen, in kg für ι m Zusammendrückung, dann beträgt
bei gehobenem Ventil die auf die Feder ausgeübte Kraft = i (x — a). Diese Kraft
wird von dem in dem Vergaser erzeugten Unterdruck erzeugt, deren Größe in kg beträgt:
1000·^·· Γ27τ. Es gilt demnach
9. 1000·^·· T2TT = i (x — a).
In dieser Formel ist das Gewicht des Ventils vernachlässigt und vorausgesetzt, daß
in geschlossenem Zustande des Ventils die Feder spannungslos sei.
i (x
• a j ι
1000 · r2 Tc ' 1000 · r2 rc
= B (χ —α).
Claims (1)
- Eingesetzt in Formel 7:(y* _ rs;> χ* + 2 (>2 - rV icf = AB (x - a) -foder+y2 UTT2 (AB[X- α] -f- + r*K [2/— r2 π]).Setzen wirso ergibt sich 10.Hierin sind2 (f-r**) J— == C; —/■- + r2 π (2 f — r1 π) = D,C = -a- (A B [x -a] + DJ.A = -^-7-,-,-; B = 0 ; C = -- ff— r2 π);2gkzs2 lOOO-r-π π J 'Da für y = ο χ = ο wird, so ergibt sich der Wert von aPate ν τ-Α ν SPRU c η :Die Konstanten B, C, D sind Konstruk- j
tionskonstanten des Vergasers, während A aus
experimentell zu bestimmenden Größen zu- Zusatzluftventil an Vergasern von Ex-sammengesetzt ist. J plosionskraftmaschinen zur ErzeugungAuf allgemeine Form gebracht, lautet die Gleichung 1011. T4 + ay2 = b χ -f- c.Das ist die Gleichung einer biquadratischen Parabel. ;eines karburierten Luftstromes von kon- 65 stantem Mischungsverhältnis, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (h) die Form eines Rotationsparaboloids hat, dessen Erzeugende eine biquadratische Parabel bildet. 70Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE181685C true DE181685C (de) |
Family
ID=445845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT181685D Active DE181685C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE181685C (de) |
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0
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