DE18150C - Luftheizungsofen mit Generativfeuerung für verschiedene Brennstoffe - Google Patents

Luftheizungsofen mit Generativfeuerung für verschiedene Brennstoffe

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DE18150C
DE18150C DENDAT18150D DE18150DA DE18150C DE 18150 C DE18150 C DE 18150C DE NDAT18150 D DENDAT18150 D DE NDAT18150D DE 18150D A DE18150D A DE 18150DA DE 18150 C DE18150 C DE 18150C
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air heating
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A. POLSTER in Dresden
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M20/00Details of combustion chambers, not otherwise provided for, e.g. means for storing heat from flames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES .
LPAXEKTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1881 ab.
Der Ofen besteht aus zwei Haupttheilen:
1. dem Feuerraum JF,
2. dem Heizraum JJ.
Im Feuerraum F werden die Gase erzeugt, welche entweder daselbst gleich verbrennen und zur Erhitzung der Platte / dienen, oder die Gase gehen durch die Löcher a a . . . in den Heizraum H und verbinden sich hier mit der durch die Kanäle b O1 und die Löcher cc... einströmenden heifsen Luft und verbrennen unter grofser Hitze. Die Erhitzung der Gase und der Luft geschieht durch die glühende Platte p. Die verbrannten Gase entweichen bei Y nach dem Schornstein. Die Löcher cc... der Platte p sind durch ein Kreuz k abgedeckt, um zu verhüten, dafs Flugasche in die Kanäle b It1 fallen kann, zugleich aber auch, um eine seitliche Ausströmung der Luft zu erhalten. Die Luft, welche in die Kanäle b ^1 einströmt, ist zwischen den Mänteln yi und y2 schon vorgewärmt. Der Heizraum ist von drei Mänteln umgeben, welche durch die Ausstrahlung der Wärme erhitzt werden. Der äufsere Mantel Ji1 giebt seine Wärme an die denselben umgebende Luft ab. Die erwärmte Luft steigt in die Höhe und tritt, da sie durch das Dach ζ gehalten wird, zwischen den äufseren Mantel y1 und den mittleren Mantel y% in den Ofen, nimmt mehr und mehr Wärme vom Mantel y2 auf und tritt unten in den eigentlichen Luftheizraum. Hier wird die Luft direct vom inneren Mantel y3 erwärmt und steigt zwischen den beiden Mänteln y3 J2 in die Höhe, wo sie dann erhitzt bei Z den Ofen verläfst. Die konischen Ringe r T1 r% . . . haben den Zweck, die Luft mit dem inneren Mantel ys mehr in Berührung zu bringen, jedoch auch den Zug nicht zu schwächen. Der Ring r3 zwingt die Luft, theilweise durch das innere Erhitzungsrohr w zu gehen, und tritt diese Luft bei W1 wieder zwischen die Mäntel ys und _y2.
Durch den Schüttkasten K gelangt das Brennmaterial auf den Treppenrost Ji, welcher in zwei verschiedenen Arten sowohl für Holzspäne und Torf, als auch für Braun- und Steinkohle construirt ist. Der Rost R1 für Holzspäne und Torf besteht aus einem Etagen- und einem schrägliegenden Planrost. Die Platten d des Treppenrostes sind beweglich und dienen zugleich zum Reguliren der Luft, indem man diese Platten durch den Hebel h so schräg stellen kann, dafs die Rippen i Z1 zweier Platten sich berühren; dadurch wird die Luftzuströmung ein Minimum, trotzdem kann noch soviel Luft einströmen, dafs das Feuer unterhalten bleibt und ein Verbrennen der Platten verhütet wird. Der Planrost besitzt unterhalb sägenförmige Stäbe m, welche durch die Hebel e ex und die Zugstange / zwischen den Roststäben emporgehoben werden können und so ein Freihalten der Rostspalten bewirken; auch dienen diese Stäbe m, wenn dieselben theilweise zwischen den Roststäben festgehalten werden, zur Regulirung der Luft.
Sollten sich Schlacken bilden, so werden dieselben durch die Stäbe m mehr und mehr nach der Klappe η geführt, wo sie durch Oeffnen derselben in den Aschenraum fallen.
Der Zinkenrost Ji2 für Stein- und Braunkohlen besteht aus in zwei verschiedenen Neigungen liegenden zinkenartigen Platten g g . . ., welche ebenfalls durch je einen Hebel H1 Zi2 beweglich sind und ein Reguliren des Luftstromes zulassen.
Bei der gröfsten Neigung der Roststäbe schliefst der platte Theil des einen die Zinkenöffnungen des anderen, und es kann nur so viel Luft eintreten, als zur Erhaltung des Feuers und zur Verhütung des Verbrennens der Roststäbe nöthig ist. Durch Schütteln der Roststäbe wird ein Schüren der Kohlen bewirkt. Der letzte unterste Roststab g0 kann bei stark schlackender Kohle so eingerichtet werden, dafs derselbe leicht herausgenommen werden kann.

Claims (4)

  1. PATENT-AnSprüche:
    i. Die Trennung des Feuerraumes vom Heizraum durch eine Platte mit Oeffnungen und Luftkanälen, welche zum Erhitzen der Luft und der Gase dient. Das Abdecken der Luftlöcher durch Platten mit seitlichen Oeffnungen.
  2. 2. Das Dreimantelsystem mit dem Dache z, den konischen Ringen r r und dem inneren Heizkörper w.
  3. 3. Die sägenförmigen Stäbe m mit Hebelverbindung, welche zum Schüren des Brennstoffes und zum Reguliren der Luftströmung dienen.
  4. 4. Die Roststäbe g, welche halb als Zinken und halb als Platten ausgeführt sind und in Zapfen sich drehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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