DE180941C - - Google Patents

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DE180941C
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grooves
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B1/00General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
    • D05B1/08General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making multi-thread seams
    • D05B1/18Seams for protecting or securing edges
    • D05B1/20Overedge seams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- JVe 180941 -KLASSE 52 a. GRUPPE
WILLIAM MICHAEL MURPHY in NEW-YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Stoffkantenverdränger für Überwendlichnähmaschinen, welcher in bekannter Weise dadurch von der Nadelstange aus angetrieben wird, daß das den Stoffkantenverdränger bewegende Antriebsorgan mit einem Nutenzylinder verbunden ist, der mittels in ihn eingeschnittener, durch Übergangsnuten miteinander verbundener Kurvennuten, in die ein ίο mit der Nadelstange auf- und abbewegter Stift eingreift, gedreht wird. Die Erfindung besteht nun darin, daß die Übergangsnuten an ihrem einen Ende von den Kurvennuten durch eine schmale Wand getrennt sind, so daß das in diesen Nuten gleitende Ende des Antriebsorganes an der Rückkehr in - derselben Nut verhindert wird.
Auf den Zeichnungen zeigt
Fig. ι den Stoffkantenverdränger von oben gesehen:
Fig. 2 ist ein Schnitt nach A1-!!1 in Fig. 1, Fig. 3 ein Schnitt nach A-B in Fig. 2, teilweise weggebrochen;
Fig. 4 bis 6 sind Darstellungen, teilweise im Schnitt, einer etwas geänderten Ausführungsform.
Der Stoffkantenverdränger ist in einer Grundplatte 1 angeordnet, die einen Ständer 2 trägt. In letzterem ist eine aufrechte Welle 3 drehbar gelagert, welche oben mit einem Nutenzylinder 4 und am unteren Ende mit einer Daumenscheibe 7 versehen ist, gegen welche durch eine Feder 11 [Fig. 3) eine in der Grundplatte 1 verschiebbar gelagerte Stange 8 angedrückt wird. Letztere ist an ihrem vorderen freien Ende mit einem Kopf 9 versehen, in welchem sich; wie in Fig. I gezeigt, eine Aussparung für die Nadel 10 befindet, damit dieselbe sich nach abwärts bewegen kann, wenn der Schieber 8 sich in der in Fig. ι gezeigten Stellung befindet.
Die Nadel 10 wird in der Nadelstange 13 mittels einer Schraube 14 gehalten (Fig. 2), welche mit einer kugelförmigen Aushöhlung 15 versehen ist; in dieser ruht das kugelförmige Ende eines aus zwei Teilen 16, 17 bestehenden Hebels, welcher seinen Drehpunkt bei 18 an einem Lappen des Ständers 2 hat. ' Auf der anderen Seite des Drehpunktes ist an dem Hebel bei 22 eine Klinke 19 angelenkt (Fig. 2), welche durch eine Feder 21 in der Regel in der in Fig. 2 gezeigten Stel·- lung gehalten wird. Diese Klinke 19 tritt in Kurvennuten 5 des Nutenzylinders 4 ein, deren vier in der Ausführungsform nach Fig. ι und 2 vorhanden sind. Die Kurvennuten S sind durch in der Achsenrichtung , des Nutenzylinders 4 verlaufende Ubergangsnuten miteinander verbunden. Diese Übergangsnuten sind an ihrem einen Ende von den ' Kurvennuten 5 durch eine schmale Wand 6 getrennt, so daß, wenn bei der Abwärtsbewegung der Nadelstange 13 der Hebel 17 mit nach unten genommen wird, die Klinke .19 in dem steilen Teil der Nut 5 nach oben und über die schmale Wand 6 hinweg in die vorhergehende Nut gleitet. Geht darauf die Nadelstange mit dem Hebel 17
nach oben, so folgt die Klinke 19 der gekrümmten Nut 5 und erteilt dadurch der Welle 3 eine Drehung.
Diese Drehung wird durch die am unteren Ende der Welle 3 sitzende, mit zwei Daumen versehene Daumensche'ibe 7 auf den Schieber 8 bei jeder zweiten Aufwärtsbewegung der Nadelstange 13 in der Weise übertragen, daß der Stoffkantenverdränger 8 nach auswärts verschoben wird, wobei der Kopf 9 desselben den Stoff aus dem Bereich der Nadel fortschiebt.
In Fig. 4 bis 6 ist eine geringe Abänderung gezeigt, indem in dem Nutenzylinder 4 nur zwei Nuten S vorhanden sind, während die Welle 3 am unteren Ende mit einer Kurbelscheibe 50 versehen ist, an welcher der Kurbelzapfen 51 sitzt. Dieser tritt in einen am Ende des Verdrängers 8 senkrecht zu seiner Längsrichtung angebrachten geraden Schlitz 57 ein, welcher mit einem an einer Führung 52 geführten Fortsatz 53 versehen ist. Über dem Nutenzylinder4 befindet sich eine Druckfeder 55, und der Hebel 17 ist in diesem Falle anstatt mit einer Klinke lediglich mit einem Fortsatz 19 versehen. .
Bei der Abwärtsbewegung der Nadelstange geht derselbe in dem geraden Teil der Nut 5 nach aufwärts, und, indem er gegen die schmale Wand 6 trifft, wird die Welle 3 so weit gehoben, daß der Fortsatz 19 an der Wand 6 vorbeigleiten kann. In diesem Zeitpunkt wird die Welle durch die Feder 55 wieder in ihre ursprüngliche Stellung zurückgeführt, während der Fortsatz 19 in die nächste Kurvennut eintritt und bei der darauffolgenden Aufwärtsbewegung der Nadelstange der Welle 3 eine Drehbewegung erteilt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung für den Stoffkantenverdränger · für Uberwendlichnähmaschinen, bei welcher das den Stoffkantenverdränger bewegende Antriebsorgan mit einem Nutenzylinder verbunden ist, der mittels in ihn eingeschnittener, durch Übergangsnuten miteinander verbundener Kurvennuten von der Nadelstange aus gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsnuten an ihrem einen Ende von den Kurvennuten (5) durch eine schmale Wand (6) getrennt sind, derart, daß das in den Nuten gleitende Ende (19) des von der Nadelstange bewegten Antriebsteiles (17) an der· Rückkehr in derselben Nut verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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