DE180874C - - Google Patents
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- DE180874C DE180874C DENDAT180874D DE180874DA DE180874C DE 180874 C DE180874 C DE 180874C DE NDAT180874 D DENDAT180874 D DE NDAT180874D DE 180874D A DE180874D A DE 180874DA DE 180874 C DE180874 C DE 180874C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24B—MANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
- A24B11/00—Tobacco-twisting machines
Landscapes
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Siyenhvm. bei
picjt bet
fi'v
pe 9X91,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J& 180874 KLASSE 79«. GRUPPE
PFENNINGSDORF & GENSSEN in ROSTOCK. Würgelwalze zum. Spinnen von Tabak u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1905 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Würgelwalzen zum Spinnen von Tabak u. dgl., die
in bekannter Weise in der Längsrichtung in zwei oder mehr Teile zerlegt sind, welche bei
der Drehung der Walze sich hin- und herschieben. Werden mehrere derartige Walzen
zusammengelegt, so wird ein zwischen dieselben gebrachtes Werkstück nicht nur durch
die Drehung, sondern auch durch die achsiale
ίο Verschiebung der Walzeneinzelteile beeinflußt.
Legt man mehrere Walzen so zusammen, daß sie im Querschnitt ein sternförmiges Gebilde ergeben, so kann ein Werkstück unter
Drehung in der Längsrichtung der Walzen zwischen denselben hindurch bewegt werden,
man kann also faseriges Material, wie Stroh, Wollfasern, Tabak u. dgl. zu einem Strang
vereinigen, indem man ein Deckband um den Strang herumlaufen läßt, während dieser von
ao den Walzen ständig gedreht und vorwärts bewegt wird. Hauptsächlich bei der vielfach
gebräuchlichen Benutzung der Walzen zu dem letzteren Zweck zeigen die bisher gebräuchlichen
Walzen erhebliche Übelstände.
Bisher hat man die Walzen so ausgeführt, daß auf einem mittleren Kernstück segmentartige
Teile gelagert werden, die zusammen den zylindrischen Umfang der Walzen bilden. Diese Segmentstücke sind ähnlich wie der
Support einer Drehbank als Schlitten auf dem Kern gelagert, indem der letztere sternförmige,
in einer der Zahl der Segmente entsprechenden Anzahl aus dem Kern hervortretende
Schienen besitzt, die schwalbenschwanzförmig unterschnitten sind; auf diese Schwalbenschwanzschienen sind dann die entsprechend
geformten Mantelsegmente eingeschoben.
Bei der Hin- und Herbewegung dieser Mantelteile auf dem Kern entsteht, zumal
wenn die Walzen mit größerem Druck arbeiten, eine erhebliche Reibung, welche trotz
Schmierung einen außerordentlichen Verschleiß zur Folge hat. Die Schmierung der verschiebbaren Mantelteile ist aber an sich
bereits ein großer Ubelstand, da bei vielen Verwendungszwecken durch das Schmiermittel
nicht nur das zur Verarbeitung kommende Material leidet, sondern z. B. bei der Verarbeitung von Tabak der mit dem Öl in
Verbindung tretende Tabaksaft verharzt und so nicht nur die Schmierung aufhebt, sondern
die gegeneinander bewegten Teile verklebt.
Man hat nun schon versucht, die Mantelteile unter Zwischenschaltung von auf Federn gelagerten
Schienen an den Vorsprüngen des Kernes zu lagern. Der Verschleiß ist aber auch hier ganz erheblich und eine Schmierung
läßt sich nicht entbehren. ·
Die vorliegende Erfindung behebt die verschiedenen Übelstände dadurch, daß die Walze
selbst mehrteilig hergestellt wird, d. h. es wird nicht .nur der Mantel geteilt, sondern es wird
die Walze selbst in mehrere Teile zerlegt, welche einzeln im Querschnitt Sektoren der
Walzenkreisfläche bilden, so daß ein Kern vollständig entfällt. Eine solche, aus' mehreren
sektorförmigen Teilen zusammengesetzte Walze kann in gewöhnlichen Lagern ange- ·
ordnet werden, und es braucht nur an der
Stelle dieser Lager eine geringfügige Schmierung stattzufinden, welche leicht so einzurichten
ist, daß dieselbe mit dem Arbeitsgut nicht in Berührung kommt.
Die Walze kann zwei-, drei- oder mehrteilig sein. Die Fig. ι und 2 der Zeichnung zeigen
z. B. in Querschnitt und Ansicht eine drei-' teilige Walze. Die dreiteilige Walze entsteht,
wenn die Flächen des Kreises α durch
ίο die Linien b in drei gleiche Teile c zerlegt
werden. Die drei Teile werden natürlich bei der Längsverschiebung gegeneinander an den
durch die Linien b getrennten Flächen gegeneinander reiben. Es ist nun aber nicht nötig,
daß die Einzelteile c mit ihren geraden Flächen sich berühren, man kann die Walze,
ohne ihre Wirkung zu verändern, ausbilden, wie in Fig. 3 angegeben, indem man die Teile c
nur an den äußeren Kanten am Walzenmantel
ao zusammenstoßen läßt, während man die
Flächen nach innen hin zurücktreten läßt, so daß ein sternförmiger Hohlraum innerhalb der
Walze entsteht. Bei solcher Ausbildung kann nur noch an den Stellen b' am Mantel,
also nach beliebig schmal zu haltenden Flächen, eine Reibung entstehen, aber auch
diese läßt sich für die meisten Verwendungszwecke ausschalten, indem man, wie Fig. 4 andeutet,
die Sektoren sich überhaupt nicht berühren läßt, wenigstens dort nicht, wo die Walzen auf das Material zur Wirkung kommen,
also an den mittleren Teilen derselben. Bei der Ausbildung nach Fig. 4 genügt es,
um die Teile in der vorgeschriebenen Weise zusammenzuhalten, wenn an den Lagerstellen
eine Ausbildung entsprechend der Fig. 3 oder der Fig. 1 vorgenommen wird.
Im Gegensatz zu den bekannten mehrteiligen Walzen, bei welchen sich ein Kern in
den Lagern nur zu drehen hatte, tritt hier in den Lagern zur Drehung noch eine Hin- und
Herschiebung der Einzelteile hinzu. Das ist insofern recht günstig, als eine einseitige Abnutzung
der Lager möglichst vermieden wird, da die sich drehenden und hin- und hergehende
Längsbewegungen ausführenden Teile eine vorzügliche Schleifwirkung auf die Lagerflächen
ausüben, und dabei das Schmiermaterial selbst vorzüglich verteilen und die
Lagerflächen nur wenig und gleichmäßig angreifen.
Zur wechselweisen Längsbewegung der Walzenteile lassen sich beliebige Einrichtun-'gen
benutzen, beispielsweise können, wie Fig. 5 und 6 zeigen, die bekannten, hülsenförmigen
Schraubengänge d benutzt werden, wobei dann die Walze c selbst an den Lagerstellen j
verjüngt ausgebildet ist, wie die punktierten Linien c' andeuten.
Zum Antrieb dieser AYalze kann irgend eine geeignete Vorrichtung benutzt werden. Eine
besonders geeignete Einrichtung zeigen die Fig. 7 bis 10. Die Sektoren c sind, wie Fig. 8
erkennen läßt, mit allseitig verjungten Ansätzen c2 ausgestattet. Eine Hülse e wird
(Fig. 7) über diese Ansätze geschoben. Diese Hülse ist je nach der Anzahl der Sektoren
mit einem verschieden geformten Einsatz versehen, der bei dem gezeichneten Beispiel ein
dreistrahliger Stern ist.
Fig. 9 zeigt eine Stirnansicht auf die Hülse in Richtung des Pfeiles I der Fig. 7 und
läßt den Stern e' deutlich erkennen. In den Öffnungen zwischen dem Mantel der Hülse e
und den Stegen e' ruhen dann die Ansätze c2 der Sektoren c allseitig umschlossen, wobei
dieselben sich, ohne daß die Bewegungsübertragung gestört werden könnte, hin- und herschieben
können.
Natürlich steht nichts im Wege, den Ansätzen c2 jede andere geeignete Form zu
geben und so die Hülse oder den Bolzen e im Innern anders zu formen. Beispielsweise
kann die Form eines Trapezes gewählt werden, so daß ein Querschnitt nach der Linie x-x
der Fig. 7 die Gestaltung der Fig. 10 aufweisen würde. Auf den Walzen e kann dann
ein Zahnrad oder ein anderes Antriebsmittel befestigt werden.
Der hülsen- oder bolzenförmige Teil e, der
wie die Fig. 9 und 10 schon verdeutlichen, verschieden ausgeführt werden kann, läßt sich
auch unmittelbar zur Lagerung der Walzenteile benutzen. In dem Falle ist z. B. der
Bolzen nach Fig. 10 als Lagerzapfen auszubilden, wie das in Fig. 11 und 12 angedeutet
ist. Der Bolzen e dreht sich dann in dem Lager g und hält die bei der Drehung mitgenommenen
Walzenteile c in ganz bestimmter und stets gleichbleibender Lage zueinander,
so daß auch hier eine gegenseitige Berührung der Teile c nicht erfolgt.
Claims (5)
1. Würgelwalze zum Spinnen von Tabak u. dgl., bestehend aus mehreren in der
Längsrichtung gegeneinander verschiebbaren Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (c) sektorförmig ausgebildet no
sind und durch zweckmäßig an den Enden der Teile anzuordnende Lager, Hülsen
o. dgl. zusammengehalten werden, so daß ein Kernstück für die Walze entbehrlich
wird.
2. Würgelwalze nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sie in der Weise mit einem Hohlraum versehen ist, daß die sektorförmigen Teile (c) sich nur am
Walzenmantel (bei b') berühren.
3. WTürgelwalze nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß nur an den
Lagerstellen eine Berührung der Teile (c) stattfindet, so daß an der wirksamen Man-,
telfläche die Teile (c) sich nicht berühren. 4. Würgelwalze nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Teile (c) der Walze an den Lagerstelien durch zwischengefügte sternförmige oder ähnliche
Teile (e'J auseinander gehalten werden, so daß sich die Walzenteile (c) gar
nicht berühren.
5. Wür gel walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung
einer gleichmäßigen Drehbewegung auf die Walzenteile (c) diese in entsprechend
ausgebildeten Kanälen eines Bolzens bezw. einer Hülse (e) gelagert sind, wobei
die zwischen den Kanälen befindlichen Stege (e'J die W'alzenteile zwingen, an
dieser Drehbewegung des Bolzens (e) teilzunehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE180874C true DE180874C (de) |
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ID=445101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT180874D Active DE180874C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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