DE1798734U - Vorrichtung zum haltern und heften von vorgelochten duennen bzw. dicken bogen, musterkollektionen, tueten oder sonstigen gegenstaenden. - Google Patents
Vorrichtung zum haltern und heften von vorgelochten duennen bzw. dicken bogen, musterkollektionen, tueten oder sonstigen gegenstaenden.Info
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Description
- Vorrichtung zum Haltern und Heften von vorgelochten dünnen bzw. dicken Bogen, Musterkollektionen, Tüten oder sonstigen Gegenständen.
- Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Haltern und Heften von vorgelochten dünnen bzw. dicken Bogen, Muster kollektionen, Tüten od. sonstigen Gegenständen, die aus Papier, Stoff, Leder, Kunststoff od. dgl. bestehen.
- Zu den bekannten Vorrichtungen zum Haltern und Heften gehören Schnellhefter, in denen Heftzungen angeordnet sind, auf die die vorgelochten Bogen eingeordnet sind, und durch eine Metalldeckleiste festgeklemmt werden.
- An Stelle der Schnellhefter können auch Ordner mit Klemmvorrichtungen bzw. Klemmringes verwendet werden.
- Ferner sind Duchdeckel bzw. Heftrücken bekannt, die lediglich Lochungen enthalten. Die vorgelochten Bogen werden so einsortiert, daß die Bogen mit den Lochungen übereinanderliegen und eine Kordel durchziehbar ist, wodurch eine lösbare halterung entsteht.
- Ferner gehören Buchdeckel bzw.-rücken zum Stand der Technik, zwischen denen Distanzröhrchen aus ßletall angeordnet sind, auf die die vorgelochten Bogen aufgereiht und durch eine mit Stiften versehene Metalldeckleiste, welche in die Distanzröhrchen eingreift, festgeklemmt werden. Ferner sind Distanzröhrcheu aus Metall bekannt, die beidseitig Innengewinde besitzen. In das Innengewinde werden dann von beiden Seiten Schrauben mit Köpfen eingedräht, die die Distanzröhrchen mit den beiden Buchdeckeln, bzw. Heftrücken fest verbinden.
- Die aufgezeigten Vorrichtungen zum Haltern und Heften weisen jedoch den Nachteil auf, daß sie teilweise in ihrer Handhabung umständlich sind und außerdem die einzelnen Blätter nicht ordnungsmäßig gleich einem Einband heften und daß zum Teil bei ihrer Herstellung verhältnismäßig hohe Fertigungskosten entstehen.
- Der Gegenstand der Neuerung bezweckt nun diese vorgezeigten Nachteile zu verbessern bzw. ganz zu vermeiden, indem sie eine Vorrichtung vorschlägt, die einmal die Gewähr dafür bietet, daß die Handhabung einfach und das Haltern und Heften der einzelnen Blätter gut ist und zum andern, daß die Fertigungskosten gering sind, wodurch im Rahmen der Rationalisierung diese Heftvorrichtungen zukünftig für weitere Verwendungsgebiete herangezogen werden können.
- Der Gegenstand der Neuerung besteht nun darin, daß zwischen den Heft-bzw. Buchdeckeln,-rücken od. dgl.
- Distanzröhrchen, die die vorgelochten Einlageblätter halten, angeordnet sind, wobei diese durch von außen beidseitig in die Distanzröhrchen eindrückbare Druckpilze mit den beiden Deckeln verbunden werden.
- Neuerungsgemäß weisen die einseitig einen Flansch besitzenden Distanzröhrchen vornehmlich eine zylindrische, bzw. leicht konische Bohrung auf. Die zylindrische Bohrung ist dabei empfehlenswerter, weil die Fertigungskosten derartiger Distanzröhrchen wesentlich niedriger liegen, als konische Bohrungen, und zum anderen. weil auch auf die Herstellungstoleranzen nicht so sehr beachtet zu werden brauchen. Die Distanzröhrchen passen sich dabei in bekannter Weise in ihrem Außendurchmesser den jeweiligen Lochungen der Einlageblätter an. Um nun die Distanzröhrchen mit den Buchdeckeln zu verwenden wird beidseitig in die Bohrung ein Druckpilz von Hand eingedrückt. Der Druckpilz besteht aus einem Schaft und einer Druckplatte. Der Schaft'ist, wegS es sich um eine zylindrische Bohrung in dem Distanzröhrchen handelt, leicht konisch ausgebildet, im anderen Falle besitzt er eine zylindrische Form.
- Das Distanzröhrchen mit dem einseitig angesetzten Flansch wird auf dieser Seite mit dem Deckel fest verbunden. Zu diesem Zweck besitzt die Druckplatte an ihrer Innenseite sogenannte Nasen, die sich in den Deckel eindrücken und dadurch ein Verdrehen des Distanzröhrchens verhindern. Hierdurch ist eine einwandfreie Arretierung gewährleistet. Der andere Druckpilz auf der entgegengesetzten Seite muß von dem Distanzröhrchen gelöst werden und zwar dann, wenn neue vorgelochte Bogen aufgereiht werden sollen. Zu diesem Zweck besitzt die Druckplatte auf ihrer Außenseite einen Schlitz. Der Schlitz ist so ausgebildet, daß er die Breite eines Ein-, Fünf-oder Zehn-Pfennig-Stückes besitzt, so daß man mit Hilfe dieses Geldstückes den Druckpilz leicht drehen kann, wodurch sich der konische Schaft leicht aus dem Distanzröhrchen löst. In diesem Falle besitzt die Druckplatte an ihrer Innenseite keine Nasen. Um die Distanzröhrchen für beliebige Breiten von Ordnern od. dgl. zu verwenden, sind neuerungsgemäß Zwischenstücke vorgesehen, die je nach Bedarf in verschiedenen Längen zu haben und aufsetzbar sind. Das Zwischenstück ist dabei so ausgebildet, daß es auf der einen Seite einen Zapfen und auf der anderen Seite eine sogenannte Buchse aufweist, in die dann der Druckpilz hineingedrückt werden kann.
- Der Gegenstand der Neuerung, der das Distanzröhrchen, Zwischenstück und Druckpilz umfaßt, kann aus Kunststoff, Hartpappe, Holz oder sonstigem Material bestehen.
- Der Schutz soll sich dabei nicht nur auf die Merkmale beschränken, die in den Ansprüchen offenbart sind, sondern auch auf solche, die der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung zu entnehmen sind. Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt, es zeigen : Fig. 1, eine per-spektivische Darstellung eines Buchdekels mit der neuerungsgemäßen Heftvorrichtung, Fig. 2, die-neuerungsgemäße Heftvorrichtung im zusam-
mengesteckten Zustand, I Fig. 3, eine neuerungsgemäße Heftvorrichtung in ihren Einzelteilen, d. h. einem Distanzröhrchen, einem Zwischenstück und zwei Druckpilzen, im Schnitt. - Gemäß den Fig. 1 bis 3 besteht die neuerungsgemäße Vorrichtung zu Haltern und Heften von vorgelochten Blättern 1 aus einem oder mehreren zylindrischen Distanzröhrchen 2. Das Distanzröhrchen 2 besitzt eine zylindrische Bohrung 2'. An einer Seite befindet sich ein fest mit dem Distanzröhrchen 2 verbundener Flansch 2".
- Zur Verlängerung des Distanzröhrchens 2 ist ein Zwischen stück 3 vorgesehen, das auf der einen Seite einen konischen Zapfen 3'und auf der anderen Seite eine buchse 3"besitzt. Das Zwischenstück 3 kann dadurch mit dem Distanzröhrchen 2 zusammengesteckt werden.
- Die Druckpilze 4 bestehen aus einem konischen Zapfen 4' und einer Druckplatte 4'"wobei an der Innenweite der Platte 4"sogenannte Nasen 5 vorgesehen sindl Der jeweils. zu lösende Druckpilz 4 ist zusätzlich an der Außenseite der Druckplatte 4"mit einem Schlitz 6 versehen, der die Breite eines an sich bekannten Geldstückes, bzw. die Breite für einen Schraubenzieher hat.
- Bei dem lösbaren Druckpilz 4 fallen die Nasen 5 fort. Der neuerungsgemäße Gegenstand kann dabei aus Hartpappe, Holz, zweckmäßigerweise aber aus Kunststoff im Spritz-bzw. im Pressverfahren hergestellt werden.
Claims (6)
- Schutzansprüche 1. Vorrichtung zum Haltern und Heften von vorgelochten dünnen bzw. dicken Bogen, Musterkollektionen, Tüten oder sonstigen Gegenständen, die aus Papier, Stoff, Leder, Kunststoff od. dgl. bestehen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zwischen den Heft-bzw. Duchdeckeln - rücken od. dgl. Distanzröhrchen (2), die die vorgelochten Einlageblätter (1) halten, angeordnet sind, wobei diese durch von außen beidseitig in die Distanzröhrchen (2) eindrückbare Druckpilze (4) mit den beiden Deckeln verbunden werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e ich n e t, daß die einseitig einen Flansch (2") aufweisenden Distanzröhrchen (2) vornehmlich eine zylindrische bzw. leicht konische Bohrung (2') aufweisen wobei der Außendurchmesser dieser Distanzröhrchen (2) sich den Lochungen der Einlageblätter (1) anpaßt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der aus Schaft (4') und Druckplatte (4") bestehende Druckpilz (4) in seinem Schaft (4') eine leicht konische, bzw. zylindrische Forn besitzt, und die Druckplatte (4'') an ihrer Innenseite sogenannte Nasen (5) zwecks Arretierung aufweist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Druckplatte (4'') des Druckpilzes (4) auf ihrer Außenseite einen Schlitz (6) zum leichteren Lösen des Druckpilzes (4) aufweist, wobei die Nasen (5) an der Innenseite der Druckplatte fortfallen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Distanzröhrchen (2) durch entsprechende Zwischenstücke (3) verlängerbar sind wobei das Zwischenstück (3) auf der einen Seite als Zapfen (3') und auf der anderen Seite als Buchse (3'') ausgebildet ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 5, d g e k e n n z e i c h n e t, daß die Distanzröllrchen (2), Zwischenstücke (3) und Druckpilze (4) aus Kunststoff, Hartpappe, Holz oder sonstigem Material bestehen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEG19811U DE1798734U (de) | 1959-04-18 | 1959-04-18 | Vorrichtung zum haltern und heften von vorgelochten duennen bzw. dicken bogen, musterkollektionen, tueten oder sonstigen gegenstaenden. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG19811U DE1798734U (de) | 1959-04-18 | 1959-04-18 | Vorrichtung zum haltern und heften von vorgelochten duennen bzw. dicken bogen, musterkollektionen, tueten oder sonstigen gegenstaenden. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1798734U true DE1798734U (de) | 1959-10-29 |
Family
ID=32880136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG19811U Expired DE1798734U (de) | 1959-04-18 | 1959-04-18 | Vorrichtung zum haltern und heften von vorgelochten duennen bzw. dicken bogen, musterkollektionen, tueten oder sonstigen gegenstaenden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1798734U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1234678B (de) * | 1962-04-03 | 1967-02-23 | Erik Anders Gustav Hedenstroem | Huelse zum Zusammenschliessen eines Lose-Blatt-Stapels |
-
1959
- 1959-04-18 DE DEG19811U patent/DE1798734U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1234678B (de) * | 1962-04-03 | 1967-02-23 | Erik Anders Gustav Hedenstroem | Huelse zum Zusammenschliessen eines Lose-Blatt-Stapels |
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