DE179740C - - Google Patents

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DE179740C
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Germany
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saw
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/14Surgical saws
    • A61B17/147Surgical saws with circularly moving saw blades, i.e. non-reciprocating saw blades

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ! 179740 -. KLASSE 30 α. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1905 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schädelsäge, die mit mechanischem Antrieb versehen ist, und dabei bequem gehandhabt und geführt werden kann. Auf diese Weise erhält man ein praktisches und brauchbares Instrument für den beabsichtigten Zweck. Die Erfindung besteht weiter darin, die Säge mit einer Anlage zur Begrenzung der Schnittiefe zu versehen, . und in Vorrichtungen, die durch den Schlitz im Knochen einzuführen sind, um die Hirnhaut und das Gehirn aus dem Bereich der Sägezähne zu entfernen.
Fig. ι gibt einen Seitenaufriß einer Schädelsäge als Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 einen Längsschnitt davon nach der Linie x-x in Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie y-y in Fig. i.
Fig. 4 stellt teilweise eine Oberansicht μηα teilweise einen Längsschnitt einer abgeänderten Ausführungsform dar.
Fig. 5 ist die schaubildliche Darstellung eines Teiles der Vorrichtung.
Fig. 6 ist eine Ansicht von oben und der Grundriß. einer Einzelheit, die in Fig. 5 dargestellt ist.
-In den Zeichnungen ist: A der Handgriff der Säge, dessen vorderes Ende mit einer Bohrung für die Welle B versehen ist, auf der die Kreissäge C befestigt ist, und zwar an der Seite des Kopfendes des Handgriffes. Um die genannte Welle in ihrer Lage zu erhalten, ist sie mit einer umlaufenden Nut D versehen, in die die Schraube E eingreift, die durch den Kopf des Handgriffes im rechten Winkel zur Welle B verläuft. Mit der Bohrung in dem Handgriff verschraubt oder auf irgend eine Weise befestigt, ist die mit einem Bund versehene Büchse F angeordnet, die mit der umgebördelten Hülse G in Verbindung steht und zur Befestigung der Schutzhülle der biegsamen Welle H dient. Diese empfängt ihren Antrieb von irgend einer geeigneten Kraftquelle und leitet ihn auf die Welle B über, damit die Säge in Umdrehung versetzend. An dem Kopfende des Handgriffes A ist eine seitliche Durchbrechung / für die Aufnahme des Zeigefingers des Operateurs vorgesehen, und auf dem Rücken des Handgriffes befindet sich eine Anlage K, gegen die der Daumen gepreßt wird, wodurch das Instrument beim Erfassen des Handgriffes A völlig fest während des Sägens gehalten wird. Es ist zu bemerken, daß die Durchbrechung / so weit hinter den Umfang der Säge gelegt wird, daß ihre vordere Umgrenzung als Schutz wirkt, um jede mögliche Berührung der Säge mit dem Finger und umgekehrt zu verhindern. Weiterhin ist die Anlage K gegen die genannte Durchbrechung nach vorn, und zwar möglichst über die Säge versetzt, so daß der Daumen die letztere

Claims (4)

ungehindert anpressen kann, und zwar mit sicherster Wirkung, weil dadurch eine Verzerrung des Daumens vermieden wird. Zum Zwecke, mit dem Instrument beim Beginn Halt in dem Knochen zu fassen, ist die Unterseite desselben als nach unten vorspringender Dorn L ausgebildet oder mit einem solchen versehen, der in den Knochen eingedrückt werden kann, um ein Gleiten des Instrumentes zu ίο verhindern. Wenn die Säge begonnen hat, den Knochen zu schneiden und einzudringen, wird der Handgriff gehoben, so daß der Dorn vom Knochen entfernt wird, danach wird das Instrument vorwärts geführt, und wenn jetzt die Säge zu arbeiten beginnt, so kann der Einschnitt in den Knochen in der beabsichtigten zweckdienlichen Weise hergestellt werden. Um die Tiefe des Sägeschnittes in den Knochen mit Genauigkeit regeln zu können, wird die Lehre oder der Kopf M verwendet, der aus einem Körper aus geeignetem Material besteht und parallel zu dem Instrument an dessen Außenseite angeordnet ist. Der Kopf bildet dabei eine Anlage, die geeignet in größerer oder geringerer Entfernung von dem gezahnten Umfang der Säge eingestellt werden kann, derart, daß bei einer bestimmten Stellung die Anlage sich gegen den festen Knochen neben der Schnittfuge stützen kann und so die Tiefe des Sägeschnittes begrenzt. Die Anlage M ist mit dem Gleitstück oder der Stange N verbunden, die in einer schwalbenschwanzförmigen Längsnut P in der Seitenfläche des Handgriffes A geführt ist. Zum Zwecke, das Gleitstück verschieben zu können, ist seine hintere Verlängerung mit Gewinde versehen oder mit einem Schraubenbolzen Q in Verbindung, mit dem die Mutter R in Eingriff steht, die in einer Aussparung des Handgriffes A rechtwinklig zur Führung P drehbar gelagert ist; dadurch wird bei ihrer Drehung die Mutter Q und damit auch die Stange N und die Anlage M bewegt. Um die Säge mit der Welle oder Spindel B zu verbinden, hat das Ende der letzteren einen Bund T, der in eine Bohrung der Säge hineinpaßt; eine Schraube U dringt in diesen Bund ein und greift mit ihrem Kopf über die Ränder der Bohrung in der Säge, auf diese Weise die letztere in ihrer Stellung haltend. In Fig. 4 ist eine Abänderung dargestellt, wobei auf der die Säge tragenden Welle ein Schneckenrad W sitzt, das mit der Schnecke X auf der Welle Y in Eingriff steht, der Länge nach den Handgriff Λ. durchdringt und an dem Ende mit der biegsamen Welle H verbunden ist. Die Drehbewegung kann in derselben Weise wie im vorher erläuterten Falleübertragen werden. Bei dieser Ausführung ' ist das Rohr G an das Ende gesetzt. Fig. 5 zeigt eine Vorrichtung zur Vermeidung einer Verletzung der unter dem Knochen befindlichen Teile. Ein Arm Z mit T-förmigem Kopf umfaßt einen Teil des Sägeumfanges und wird durch die Schnittfuge hindurchgeführt; der Kopf λ ist im rechten Winkel zu dem Schnitt unterhalb des Knochens angeordnet. Der Arm ist bei b an dem Handgriff A gelagert und hat ein Finger- oder Daumenstück c zur bequemeren Einführung. Der Kopf α wird dabei gegen die innere Seite der Hirnschale zwischen diese und die Hirnhaut oder das Gehirn gepreßt, so daß diese Teile aus dem Bereich der Sägezähne entfernt werden, der Arm dient als Schutz, um die Zähne vor etwaiger Berührung mit der Hirnhaut und dem Gehirn zu bewahren. Seitlieh an dem Handgriff A, über dem Nabenteil des Armes Z hervorstehend, sind die Nasen oder Anschläge d und e einander gegenüber angeordnet, wobei der Anschlag d den Ausschlag des Armes nach oben begrenzt, so daß er nicht mit den Sägezähnen in Berührung kommt; und der Anschlage den größten notwendigen Ausschlag des Armes nach unten bestimmt. Mit dem Arme Z und dem Handgriff A verbunden ist die Feder/, die dazu dient, den Arm gegen den" Anschlag d in seine Ruhelage zu ziehen, Wenn die Mutter R genügend weit gedreht wird, so kann die Schraube Q der Stange N aus dieser Mutter herausgenommen werden und gänzlich aus der Führung E und damit aus dem Handgriff A herausgezogen werden, wenn die Säge von der Welle gelöst werden soll. Nach Lösen der Schraube E kann die Welle aus dem Handgriff gezogen werden, wobei die Büchse F und die Hülse G ebenfalls auf Wunsch zu entfernen sind. In ähnlicher Weise kann die Welle Y, die in Fig. 4 dargestellt ist, entfernt werden. Verschiedene Abänderungen können in den baulichen Einzelheiten getroffen werden, ohne Abweichungen von dem Leitgedanken der Erfindung zu bedingen. In keinem Falle ist eine Beschränkung auf die dargestellte Ausführungsform nötig, ebenso wie das Instrument in keiner Weise auf die Bearbeitung des Schädels beschränkt ist, da es sehr wohl auch für andere chirurgische Zwecke zu gebrauchen ist. Pateντ-Α νSprüche:
1. Schädelsäge mit durch eine biegsame Welle unmittelbar oder unter Schneckenübersetzung angetriebener Kreissäge, gekennzeichnet durch einen Handgriff, der eine Daumenauflage (K) über dem Sägeblatt (C) und eine Durchbrechung (F) für den Zeigefinger hinter dem Sägeblatt hat, um eine sichere Druckgebung und Führung des Instrumentes zu gestatten.
2. Schädelsäge nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mittels Schrauben-
spindel (Q) in dem Handgriff einstellbare Anlage (M) zur Begrenzung der Tiefe des Sägeschnittes.
3. Schädelsäge nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zwischen zwei Anschlägen schwingenden, von Hand zu bewegenden Arm (a, Z), der in die Schnittfuge eingeführt wird, zum Zwecke, die Hirnhaut und das Gehirn abzudrängen, um eine Verletzung durch die Säge zu verhindern.
4. Schädelsäge nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Ansetzdorn (L), der beim Beginn des Einschneidens das Ausgleiten des Instrumentes verhindern soll.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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