DE179690C - - Google Patents

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DE179690C
DE179690C DENDAT179690D DE179690DA DE179690C DE 179690 C DE179690 C DE 179690C DE NDAT179690 D DENDAT179690 D DE NDAT179690D DE 179690D A DE179690D A DE 179690DA DE 179690 C DE179690 C DE 179690C
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DE
Germany
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crank
coupling sleeve
motor shaft
shaft
hub
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DENDAT179690D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N1/00Starting apparatus having hand cranks
    • F02N1/02Starting apparatus having hand cranks having safety means preventing damage caused by reverse rotation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Erfindungsgegenstand bezweckt, einer nach einer Drehrichtung angetriebenen Welle und dergl. die Rückwärtsdrehung in der anderen Richtung zu ermöglichen, ohne daß der antreibende Teil dieser Rückwärtsbewegung zu folgen' braucht; ebenso ist beim Voreilen der getriebenen Welle ein Stillhalten des antreibenden Teiles ermöglicht. Verwendung findet der Erfindungsgegenstand
ίο hauptsächlich an Explosionskraftmaschinen, wobei ein Rückwärtsdrehen der Motorwelle dann erfolgt, wenn infolge Frühzündung ein Rückschlag eintritt; ferner an Aufzügen, wobei ein Rückwärtsdrehen der angetriebenen Welle dann, eintritt, wenn, die Last sich nach abwärts bewegt. Es ist bei Freilaufnaben von Fahrrädern bekannt, eine Kupplung zwischen dem treibenden und angetriebenen Teil dadurch herbeizuführen, daß beide durch achsiale Verschiebung von Hülsen mit schräg ansteigenden Flächen gegeneinander verspannt werde». Auch ist es bekannt, zwischen solchen schräg ansteigenden Flächen Kugeln zur Verminderung der Reibung anzuordnen. Derartige Vorrichtungen konnten als Andrehvorrichtungen für Maschinen nicht verwendet werden, da sie zur Verhinderung der schädlichen Folgen von Rückschlägen nicht geeignet sind.
In beiliegenden Zeichnungen zeigt:
Fig. ι einen Querschnitt a-b einer in Fig. 2 und in Fig. 3 im Längsschnitt dargestellten Ausführungsform für Explosionskraftmaschinen, und zwar stellt Fig. 2 die Stellung der Einzelteile während des Antreibens der Motorwelle, Fig. 3 dagegen dieselbe Anordnung während des Voreilens oder Rücklaufes der Motorwelle dar.
Fig. 4 zeigt in schematischer Darstellung den Erfindungsgegenstand während des Antriebes,
Fig. 5 dieselbe Darstellung jedoch in der Stellung der Teile beim Rückwärtsdrehen oder Voreilen der Motorwelle.
Fig. 6 zeigt eine später erläuterte besondere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
In der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Kurbelantriebvorrichtung für Explosionskraftmaschinen bezeichnet 1 die in der Pfeildrehrichtung Fig. 1, 2 und 4 anzutreibende Motorwelle, welche in einem Gehäuse 2 gelagert ist. Auf das mit Gewinde versehene, schwächere Ende der Welle 1 ist eine Gegendruckscheibe 3 aufgeschraubt und gegen Drehung durch die Sicherungsscheibe 4 und die Gegenmutter 5 gesichert. Zwischen der konischen Außenfläche 6 der Motorwelle 1 und der inneren Stirnfläche 7 der Gegendruckscheibe 3 befindet sich die Verlängerung der Kurbel 8 und die Kupplungshülse 9. Die Teile 8 und 9 sind in einem in das Lagergehäuse 2 linksgängig eingeschraubten Führungsring IO gelagert. Die gegeneinander zu gerichteten Stirnseiten der Kurbel 8 und der Kupplungshülse 9 sind mit schräg ansteigenden Flächen 11 und 12 versehen. Auf der Hochkante der Kupplungshülse 9
ist ein Rollenklemmgesperre 13 angeordnet, welches der Kupplungshülse 9 eine Drehung nur in der Antriebdrehrichtung gestattet, während sie in umgekehrter Richtung durch das Gesperre 13, welches auf den Führungsring 10 einwirkt, an der Drehung gehindert ist. Eine Feder 14 hat das Bestreben, die Kurbel 8 und die Kupplungshülse 9 leicht gegeneinander bezw. gegen den Führungsring 10 zu drücken. Die Verschlußkappe 15 verschließt die Anordnung staubdicht. Die Teile 9, 8 und 14 sind derart im Führungsring 10 gelagert, daß ihre Innenflächen nicht mit der Motorwelle 1 in Berührung kommen.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Wenn die Kurbel 8 in der Pfeildrehrichtung Fig. i, 2 und 4 bewegt wird, steigen die schrägen Flächen 11 derselben an den entsprechenden Flächen 12 der in der Drehung durch die Reibung des Rollenklemmgesperres 13 gehemmten Kupplungshülse 9 auf. Dabei wird sich einerseits die Stirnfläche 16 der Kurbel 8 an die entsprechende Stirnfläche 7 der Gegendruckscheibe 3 pressen, während andererseits die konische Innenfläche 17 der Kupplungshülse 9 an den Außenkorius 6 der Motorwelle 1 gepreßt wird. Die Kurbel 8 und die Kupplungshülse 9 werden also mit der Motorwelle verspannt und wird dadurch beim Antrieb die starre Verbindung von Kurbel und Motorwelle hergestellt.
Erfolgt nun durch Frühzündung ein Rückschlag bezw. ein plötzliches Rückwärtsdrehen der Motorwelle (s. Fig. 3 und 5), dann werden die Flächen 6 und 7 die Kurbel 8 und die Kupplungshülse 9 mit nach rückwärts bewegen wollen. Die. Kupplungshülse 9 kann aber infolge des in dieser Richtung wirkenden Gesperres nicht nach rückwärts bewegt werden. Die Kurbel 8 dagegen wird sich infolge des auf die Flächen 7 und 16 wirkenden Druckes mit der Welle I und der Gegendruckscheibe 3 zunächst ein wenig mit nach rückwärts drehen. Dabei gleiten die Flächen 11 der Kurbel 8 an den stillstehenden Flächen 12 der Kupplungshülse 9 ab, wodurch augenblicklich der gegenseitige Druck auf den Flächen 6, 7 nud 16 und 17 aufhört. Kurbel 8 und Kupplungshülsen 9 können sich gegeneinander hin verschieben, die Verbindung zwischen Kurbel und Motorwelle ist gelöst, und die letztere kann sich frei nach rückwärts weiterdrehen, ohne daß die Kurbel 8 der Rückwärtsdrehung folgen müßte. Die Kurbel kann überhaupt nur so weit nach rückwärts gedreht werden, bis die Zahnflächen 18 derselben an die entsprechenden Zahnflächen 19 der Kupplungshülse 9 stoßen.
Bei einem Voreilen der Motorwelle I
(s. Fig. I, 3 und 5) wird sich die Welle ι und die Gegenmutter 3 schneller nach vorwärts drehen als die Kurbel 8. Infolge des an den konischen Flächen 6 und 17 vorhanhandenen Reibungsdruckes wird sich die Kupplungshülse 9 mit der Motorwelle 1 nach vorwärts drehen. Dabei gleiten die schrägen Flächen 12 an den entsprechenden Flächen 11 ab; die Teile 8 und 9 können sich gegeneinander hin verschieben und die Verbindung von Kurbel und Motorwelle 1 ist gelöst. Die Feder 14 wird die Teile 8 und 9 leicht gegeneinander bezw. gegen den Ansatz des Führungsringes 10 drücken, so daß zwischen den Konen 6 und 17, sowie den Stirnflächen 7 und 16 ein kleiner Zwischenraum entsteht. Da ferner zwischen den Teilen 8, 14 und 15 sowie 1, 3, 4 und 5 ein kleiner Zwischenraum vorgesehen ist, kann sich die Motorwelle 1, ohne daß sie von irgendwelcher Reibung der Kupplungsteile des Eigengewichtes der Kurbel usw. gehemmt wird, völlig frei in ihren Lagern drehen.
Durch diese neue Anordnung wird erreicht, daß bei einem eintretenden Rückschlag die Kurbel fast augenblicklich stillsteht. Da der Raum zwischen den Konen 6 und 17, sowie den Stirnflächen 7 und 16 beim Voreilen und Rückwärtslaufen der Motorwelle sehr gering zu sein braucht und genau eingestellt werden kann, wird sich die Kurbel 8 beim Andrehen bereits nach einem ganz kurzen Weg mit der Motorwelle kuppeln; ebenso genügt beim Rückwärtsdrehen der Motorwelle ein ganz kurzer Weg der Kurbel zum Lösen der Verbindung von Motorwelle und Kurbel.
Die in Fig. 6 ersichtliche Ausführungsform unterscheidet sich von der in Fig. 1 bis 5 dargestellten Anordnung nur dadurch, daß zwischen den schräg ansteigenden Flächen 20 der Kurbel 21 und den entsprechenden Flächen 22 der Kupplungshülse 23 Kugeln oder Rollen 24, welche in einem Haltering geführt werden, angeordnet sind. Infolge der zwischen den Flächen 20 und 22 angeordneten Rollen wird die an den Flächen 11 und 12 der 'Anordnung (Fig. 1 bis 5) auftretende gleitende Reibung in eine rollende Reibung umgewandelt, wodurch beim Voreilen und Rückwärtslaufen der' Motorwelle eine leichtere Lösung der Verbindung von Kurbel und Motorwelle herbeigeführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Andreh- bezw. Antriebvorrichtung für Explosionskraftmaschinen, Aufzugswinden oder andere, einen Rückschlag verursachende Maschinen, bei welcher die Nabe der Andrehkurbel mit der Ma-
    * -^ if
    schinenwelle beim Andrehen durch Verspannen gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zurückschlagen der angetriebenen Welle (i) die Kupplungshülse (9) durch ein Gesperre festgehalten und die Kurbelnabe (8) um ein Geringes zurückgedreht wird, während beim Voreilen der Welle (i) die Kupplungshülse (9) der Kurbelnabe (8) vorläuft, wobei in beiden Fällen die schrägen Flächen (11, 12) der Kupplungshülse (9) und der Kurbelnabe (8) so aufeinander gleiten, daß die beiden letzteren sich nähern und ihre Verspannung gelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3514120A1 (de) * 1985-04-19 1986-10-23 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Handandrehvorrichtung mit rueckschlagsicherung fuer eine brennkraftmaschine
DE3642705A1 (de) * 1986-12-13 1988-06-23 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Handandrehkurbel fuer arbeitsmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3514120A1 (de) * 1985-04-19 1986-10-23 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Handandrehvorrichtung mit rueckschlagsicherung fuer eine brennkraftmaschine
DE3642705A1 (de) * 1986-12-13 1988-06-23 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Handandrehkurbel fuer arbeitsmaschinen

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