DE438103C - Taumelscheibe mit schraeg auf einer Welle angeordneten exzentrischen Lagern - Google Patents

Taumelscheibe mit schraeg auf einer Welle angeordneten exzentrischen Lagern

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DE438103C
DE438103C DEH101137D DEH0101137D DE438103C DE 438103 C DE438103 C DE 438103C DE H101137 D DEH101137 D DE H101137D DE H0101137 D DEH0101137 D DE H0101137D DE 438103 C DE438103 C DE 438103C
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DEH101137D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H23/00Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings
    • F16H23/04Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings with non-rotary wobble-members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Taumelscheibe mit schräg auf einer Welle angeordneten exzentrischen Lagern. Es sind Kolbenmaschinen verschiedenster Bauarten bekannt, bei welchen die Zylinder parallel zur Maschinenachse angeordnet sind. Bei einer dieser Maschinen sind die sich in diesen Zylindern hin und her bewegenden Kolben mit einer Taumelscheibe verbunden, die auf zwei schräg auf der Welle sitzende exzentrische Lager arbeiten (siehe unter mehreren die französische Patentschrift 554040) Die Taumelscheibe wirkt hier auf die exzentrischon Lager durch Kugellager, welche nicht dazu geeignet sind, achsial gerichtete Kräfte aufzunehmen und infolgedessen, besonders bei hohen Umlaufgeschwindigkeiten, von diesen Kräften in kurzer Zeit zerstört werden.
  • Diesen Nachteil kann man dadurch beheben, daß man die Taumelscheibe unabhängig von den exzentrischen Lagern und in deren Achsenrichtung durch Organe abstützt, welche mit derselben Schräge wie die Lager auf der Welle sitzen (siehe beispielsweise die deutschen Patentschriften 258o61, Klasse 14a, 340789, Klasse i4a, und 343932, Klasse i4a). Diese Bauart aber gibt bei Spielraum in den exzentrischen Lagern zu sehr hohen örtlichen Drücken zwischen der Taumelscheibe und den genannten Organen und folglich auf einzelne der etwa dazwischenliegenden Kugeln Anlaß, wodurch diese Kugeln einem raschen Verschleiß unterliegen.
  • Die Erfindung behebt auch den letzterwähnten Nachteil, und zwar dadurch, daß die Taumelscheibe in bezug auf die auf der Welle sitzenden Abstützorgane bzw. diese Organe in bezug auf die Welle eine beschränkte allseitige Beweglichkeit besitzen, d. h. in allen Richtungen frei drehbar angeordnet sind. Dadurch kann sich die Taumelscheibe bei etwa vorhandenem oder im Betriebe entstehendem Spielraum in den exzentrischen Lagern derart frei einstellen, daß die Lagerflächen zwischen der Taumelscheibe und den dieselbe in achsialer Richtung abstützenden Organen und folglich auch die etwa dazwischenliegenden Kugeln vollkommen gleichmäßig belastet werden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der. nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung hervor, auf welcher Abb. i das der Erfindung zugrunde liegende Prinzip, die Abb.2 bis 6 fünf verschiedene Ausführungsformen darstellen.
  • Auf der Welle i sitzen gemäß Abb. i zwei schräg darauf angeordnete Exzenter 2 und 3, auf welche die durch Gelenkkugeln 5 und 6 von den Kolben nichtdargestellter Zylinder angetriebene Taumelscheibe 4 wirkt. Die Welle i hat zwischen den Exzentern einen kugelförmigen Teil 7, welcher von einem in der Mitte mit einem radialen Flansch 9 versehenen Ring oder Gehäuse beweglich umschlossen wird. Der Flansch 9 ragt in eine entsprechende Aussparung der Taumelscheibe 4 hinein.
  • Wird auf die Kugel 5 durch einen Kolben eine Kraft P ausgeübt, so wird zunächst die Taumelscheibe q. auf die in- der Zeichnung dargestellte Weise gegen den-Flansch 9 angedrUckt. Dabei verschiebt-sich die Taumel= scheibe ¢ über die Exzenter Z: und 3, welche daher nicht der Wirkung der achsial, gerichteten Kraft P ausgesetzt werden und nur das von dieser Kraft in bezug auf die Welle ausgeübte Moment auf die Welle übertragen. Darauf dreht sich infolge des unvermeidlichen Spielraumes zwischen den Exzentern 2, und der Taumelscheibe 4. der Ring 8 um die Kugel 7, bis dieser Spielraum aufgenommen worden ist. Die Taumelscheibe 4 kann daher auf den Flansch 9 ein Moment nicht - ausüben, so daß der Druck zwischen diesen beiden Teilen immer -gleichmäßig über ihre Lagerflächen verteilt wird.
  • Wirkt-gleichzeitig im 1,Z'-ugelgelenlz: in umgekehrter Richtung eine Kraft P1 gleich P, so wird auf die Taumelscheibe 4 ein reines Xoment ausgeübt, welches in vollem Umfange durch die Exzenter auf die Welle übertragen wird, während der Flansch 9 unwirksam bleibt, d. h. keine Kraft auf die Welle überträgt.
  • Bei' der Ausführung nach Abb. 2 ist die Welle i nicht mit zwei gewöhnlichen schrägen Exzentern versehen, sondern mit einer Z-Kurbel, deren Arme mit 1n, 1h und deren Zapfen mit ic angegeben sind. Es ist klar, daß die zylindrischen Enden des Kurbelzapfens 1e in ihrer Wirkung den Exzentern 2, 3 der Abb. 1 vollständig entsprechen, so daß sie mit denselben Bezugsziffern belegt worden sind. Der Flansch 9, welcher in eine Aussparung der Taumelscheibe 4 hineinragt, ist mit der Welle i mittels eines Zapfens io verbunden, der durch ein sich von der Mitte aus nach beiden Seiten erweiterndes Loch in der Welle hindurchgeführt ist. Dieser Zapfen io kann daher nach allen Richtungen eine beschränkte Schwingbewegung ausführen, wodurch auch der Flansch 9 eine beschränkte allseitige Bewegungsfreiheit hat. Hierzu ist zu berücksichtigen, daß der Flansch 9 sich nur dann einstellt, wenn in den Kugellagern i i und 12 zwischen der Taumelscheibe ¢ und den Zapfenenden 2 und 3 Spielraum vorhanden ist oder bereits vorhandener Spielraum sich vergrößert. Solange der Spielraum unverändert bleibt, ändert sich auch die Lage des Flansches 9 in bezug auf die Welle i nicht.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb.3 umfaßt die Taumelscheibe q. mit ihren Enden die beiden Exzenter 2 und 3, und zwar mit kugeligen Lagerflächen. Die Taumelscheibe kann sich daher in beschränktem Ausmaße in Bezug auf -die Exzenter einstellen, nicht aber in Bezug darauf achsial verschieben. Die Kugellager i i und 12 nehmen folglich auch hier keine Achsialbelastung auf, und zwar gleichgültig, ob darin Spielraum vorhanden ist oder nicht.
  • Bei< .der »Anordnung nach Abb. q. ist ein Flansch 9 fest auf dem Exzenter 3 und, daher auf der Welle i angebracht. Dieser Flansch bildet. hier den mittleren Laufring für zu-ei Kugelreihen 17, 18, deren Außenringe mit 15 bzw. 16 angegeben sind. Die Außenringe 15, 16 liegen mit kugeligen Lagerflächen in der entsprechend ausgeführten Taumelscheibe und gestatten dieser Scheibe daher, sich nach allen Richtungen einzustellen, während die Ringe 15, 16 selbst mit dem Flansch 9 eine unveränderliche Lage in bezug auf die Welle i einnehmen.
  • Die Einrichtung nach Abb.5 hat in der Mitte ein selbsteinstellbares Kugellager, dessen Innenring i9 Mittel,; Abstandringe 2o, 2 1 in seiner Lage in bezug .auf die Welle i gesichert wird. Der Außenring 22 sitzt Fest in der Taumelscheibe und hat an der Innenseite eine kugelige Lauffläche für zwei Kugelreihen 23, 2:1. Dieses Kugellager kann achsial gerichtete Kräfte aufnehmen und gestattet außerdem eine beschränkte allseitige Einstellung der Taumelscheibe .I.
  • Die Bauart nach Abb.6 entspricht derjenigen nach Abh. 5 insofern, als dabei auch in der Mitte ein Kugellager vorgesehen int, welches durch die Tiefe seiner Kugelrinnen Achsialdrücke aufzunehmen vermag. Der Innenlaufring 25 wird durch Abstandringe 20,27 in seiner Lage gesichert. Der Außenlaufring 28 sitzt in einem Ring 29, welcher mit einer Kugelfläche in der Taumelscheibe :f gelagert ist. Auch hier kann sich die Taumelscheihe daher nach allen Richtungen einstellen. .
  • Maschinen, für welche die beschriebenen Einrichtungen bestimmt sind, führt man im allgemeinen so aus, daß die Taumelscheibe zu beiden Seiten von Kolben angegriffen wird, so daß bei richtiger Wirkung der Maschine ein reines Moment und keine Achsialkraft auf die Taumelscheibe wirkt. Die besonderen Mittel zur Aufnahme von Achsialkräften treten daher mir dann in 'Wirkung, wenn die Kolbendrücke ungleich sind, beispielsweise dann, wenn einer der beiden Kolben einen Leerhub macht.
  • Es bedarf kaum der Erwähnung, daß die beschriebenen Einrichtungen auch dann Verwrndung linden können, wenn die Welle i die Treibwelle für Pumpen, Gebläse usw. ist, welche mit der Taumelscheibe verbunden sind.

Claims (5)

  1. P.1TF_-N T.1.-ISPRI CHE: i. Taumelscheibe mit schräg auf einer Welle angeordneten exzentrischen Lagern #2-,3) zum Antrieb der Welle oder der Scheibe, wobei die Taumelscheibe zwischen oder neben den exzentrischen Lagern und in deren Achsenrichtung gegen ein oder iiic°lirere mittelbar oder unmittelbar schräg aui der Welle sitzende Organe (9) abge-.tützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (q.) in bezug auf diese Organe oder diese Organe in bezug auf die Welle in sämtlichen Richtungen drehbar angeordnet ist bzw. sind.
  2. 2. Taumelscheibe nach Anspruch i, dadurch gekciinzeichnet, daß die Scheibe die abstützenden Organe (2, 3) mit kugeligen Lagerflächen (13, 1q.) umfaßt. ,;.
  3. Taumelscheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen den exzentrischen Lagern schräg auf der Welle sitzender Ring (9) den mittleren Laufring für zwei Kugelreihen bildet, deren Außenringe ( 15, 16) mit kugeligen Flächen in der Taumelscheibe gelagert sind.
  4. Taumelscheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe durch die Welle abgestützt wird mittels eines zwischen den exzentrischen Lagern angeordneten selbsteinstellenden, radialen Kugellagers (i9,'22) mit zwei Kugelreihen und kugeliger Lauffläche des Außem-inges.
  5. 5. Taumelscheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe durch die Welle abgestützt wird mittels eines radialen Kugellagers (25, 28) mit einer Kugelreihe und tiefen Kugelrinnen, wobei der Außenlaufring eine in die Taumelscheibe passende kugelige Lagerfläche hat.
DEH101137D 1924-04-16 1925-03-21 Taumelscheibe mit schraeg auf einer Welle angeordneten exzentrischen Lagern Expired DE438103C (de)

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NL438103X 1924-04-16

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DE (1) DE438103C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2731354B2 (de) 1976-07-28 1978-12-07 N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven (Niederlande) Getriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2731354B2 (de) 1976-07-28 1978-12-07 N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven (Niederlande) Getriebe

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