DE179683C - - Google Patents

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DE179683C
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Germany
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bottle
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shaft
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C7/00Concurrent cleaning, filling, and closing of bottles; Processes or devices for at least two of these operations

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  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
179683 KLASSE 64ö. GRUPPE
GUSTAV DUCKWITZ in PASEWALK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Füllen und Verschließen von Mineralwasserflaschen. Anlehnend an eine bekannte Vorrichtung dieser Art ist es der Hauptzweck der Erfinduug, die Mineralwasserflaschen unmittelbar nach deren Füllung selbsttätig zu verschließen, um ein Entweichen von Kohlensäure nach Möglichkeit zu verhindern und Handgriffe seitens des Arbeiters
ίο möglichst entbehrlich zu machen. Bei der bekannten Vorrichtung wird dieses dadurch zu erreichen versucht, daß nach Füllung der Flasche seitens des Arbeiters zunächst eine Verbindung zwischen Füllhahn und Vorrichtung hergestellt wird, die alsdann bei der Aufwärtsbewegung des Füllhahnes eine gleichzeitige Bewegung der Vorrichtung zur Folge hat. Die besonders in Frage kommende Bewegungsart der den Verschlußkörper aufnehmenden Unterlage ist hierbei zunächst eine geradlinige, die alsdann in eine kreisförmige übergeführt wird.
- Gegenüber diesem Bekannten, besteht nun die Erfindung darin, daß zunächst die Herstellung und spätere Lösung der Verbindung zwischen Vorrichtung und Füllhahn fortfällt, außerdem aber die Bewegung der Unterlage für den Verschlußkörper nur eine kreisförmige ist. Diese beiden Merkmale schließen sehr einfache Handhabung und besonders schnelle Erzielung des Flaschenverschlusses in sich. Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes ist der Umstand, daß das Festpressen des Verschlußkörpers auf die Flaschen-
Öffnung bis zum Überlegen des Flaschenverschlußbügels durch Anordnung eines Sperr-
hebeis stets in gleicher Stärke und unabhängig vom Arbeiter erfolgt, so daß ein Zerdrücken der Flasche durch zu heftigen Druck ausgeschlossen ist.
Außerdem ist aber auch die Vorrichtung infolge der einfachen Drehbewegung der Unterlage zum Verschließen verschiedener Arten von Bügelverschlüssen geeignet, da hier ein Verschieben des Verschlußkörpers auf seiner Unterlage fortfällt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Gabel, während
Fig. 3 die Antriebsvorrichtung für den Verschlußkörper schematisch darstellt.
α ist das Gestell einer Mineralwasserfüllvorrichtung, während b die Ventilöffnung kennzeichnet, unter welche die zu füllende Flasche geschoben wird. Der Flaschenständer c kann durch den bekannten Trethebel auf- und niederbewegt werden, um eine auf ihn gestellte Flasche gegen das erwähnte Ventil b zu drücken. An diesem Ständer befindet sich nun mit ihm . fest verbunden die Stange d, welche an ihrem Ende das Lager e trägt/ in dem eine an einem Ende gekröpfte, am anderen Ende mit einer Doppelrolle f versehene Welle g drehbar angeordnet ist. An dem gekröpften Teil der Welle g befindet sich eine Klaue h, welche dazu bestimmt ist, das Verschlußstück der Mineralwasserflaschen aufzunehmen.
Auf dem Lager e ruht ferner auf- und ab- bewegbar die Gabel i, welche oben die Rolle k
trägt und unten mit einem Sperrhaken / versehen ist. Der Sperrhaken /, welcher in der ■ Gabel i drehbar gelagert ist, besitzt einen Arm Ot, der das Bestreben hat, den Haken stets in lotrechter Lage zu halten, ohne indessen die Bewegungsfreiheit des Hakens zu beeinflussen. An dem Gestell α ist die Platte ο befestigt, über welche beim Hochheben des Gestänges bezw. der Gabel der Sperrhaken /
ίο greift, beim Senken des Gestänges das gleichzeitige Zurückgleiten der Gabel in ihre Ruhelage verhindernd. Ferner sind zwei Ketten angeordnet, welche auf der Doppelrolle f befestigt sind, von denen die eine links, die andere rechts aufgewickelt ist. Beide Ketten stehen mit der Stange d bezw. dem mit Stange d fest verbundenen Dorn η in Verbindung. Sie haben den Zweck, die Doppelrolle bezw. die an ihr befindliche gekröpfte Welle g zu drehen, wodurch die das Verschlußstück der Flasche haltende Klaue h die Flasche zudrückt, so daß nur noch der bekannte federnde Drahtbügel übergelegt zu werden braucht.
' Der Vorgang spielt sich wie folgt ab:
Man stellt eine zu füllende Flasche auf den Ständer c und legt die geöffnete Verschlußklappe der Flasche in die Klaue h der Welle g. Hierauf drückt man mit dem bekannten Trethebel den Ständer bezw. das mit ihm verbundene, oben beschriebene Gestänge in die Höhe, so daß die Flaschenöffnung gegen das Einströmventil b gepreßt wird und läßt, nachdem die Flasche gefüllt ist, den Trethebel los.
Hierauf sinkt das gesamte Gestänge in seine Ruhelage herab mit Ausnahme der Gabel i, deren beweglicher Haken Z über die Platte ο greift. Dies hat eine Drehung der Doppelrolle/ zur Folge, da die Kette, welche über die in der gehobenen Stellung bleibende ^0 Rolle k der Gabel i läuft, sich beim Herabgleiten der Doppelrolle f von dieser abwickelt. Mit der Drehung der Rolle findet eine entsprechende Drehung der gekröpften, mit der Klaue h versehenen Welle statt, welche, das Verschlußstück der betreffenden Flasche haltend, dieses auf die Flasche preßt, so daß fast ohne Verlust von Kohlensäure die Flasche augenblicklich geschlossen wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Füllen und Verschließen von Mineralwasserflaschen, dadurch gekennzeichnet, daß die den Verschlußkörper tragende Klaue (h) auf einem mit dem Flaschenträger fest verbundenen Gestänge (d) gelagert ist und der Verschluß der Flasche durch Verdrehen einer die Klaue tragenden Welle (g) erfolgt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klaue (h), deren Welle (g) durch eine Feder in der Anfangsstellung gehalten wird, dadurch auf die Flasche gedreht wird, daß eine Rolle (k), deren Lagerung (i) beim Hochgehen des Gestänges mitgeht, durch einen in das Maschinengestell eingreifenden Sperrhaken (I) am Zurückgehen gehindert wird und die über diese Rolle laufende, mit dem einen Ende am Gestange befestigte Kette durch Abwickelung die die Klaue tragende Welle (g) dreht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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