DE101321C - - Google Patents

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DE101321C
DE101321C DENDAT101321D DE101321DA DE101321C DE 101321 C DE101321 C DE 101321C DE NDAT101321 D DENDAT101321 D DE NDAT101321D DE 101321D A DE101321D A DE 101321DA DE 101321 C DE101321 C DE 101321C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/04Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface comprising U-shaped or bifurcated members coacting with containers these members remaining connected with the closure and with the container when the container is open, e.g. pivoted bails
    • B65D45/06Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface comprising U-shaped or bifurcated members coacting with containers these members remaining connected with the closure and with the container when the container is open, e.g. pivoted bails associated with toggle levers, e.g. swing stopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthe.
ERNST HECHT in TEMPELHOF. Gefäfsverschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Oktober 1897 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Gefäfsverschlufs, welcher sich gegenüber ähnlichen Verschlüssen vortheilhaft dadurch auszeichnet, dafs man mit Hülfe eines Verschlufshebels durch einen einzigen Griff den Verschlufs lösen und den Deckel vom Gefäfs abheben kann.
Erreicht wird dieser Zweck im Wesentlichen dadurch, dafs die an dem einen Ende eines zweiarmigen, den Deckel tragenden Hebels sitzende Verschlufsöse durch eine Feder von letzterem abgedrückt wird, sobald dies nach dem Zurückdrücken eines Verschlufshebels möglich ist. Hierbei wird durch einen Vorsprung und eine Nase der Verschlufshebel mit dem Deckeltraghebel zu einem starren Ganzen verbunden, demzufolge der eine Handgriff genügt, um den Verschlufs zu lösen und den Deckel vom Gefäfs abzuheben.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den oberen Theil des geschlossenen Gefäfses,
Fig. 2 einen gleichen Schnitt durch das geöffnete Gefäfs und
Fig. 3 eine andere Anordnung der Feder nl bei geöffnetem Gefäfs.
Das Gefäfs α ist durch den Deckel b zu verschliefsen, um dessen Drehzapfen c ein Balancier oder zweiarmiger Hebel d drehbar gelagert ist.. Das eine Ende dieses Hebels läuft in eine Nase d1 aus und trägt einen Zapfen e, um welchen der Verschlufshebel f ■ drehbar ist. An diesem Verschlufshebel ist aufserdem der Bügel g befestigt, welcher um h am Henkel i gelenkig angeordnet ist. Das andere Ende des Hebels d trägt, am Zapfen k hängend, die Verschlufsöse /, welche durch die Feder n1, die sich mit dem freien Ende gegen den Deckel b oder, wie in Fig. 3 gezeichnet, gegen die Nase d'2 des Hebels d legt, nach aufsen gedrückt wird. Diese Feder nl besteht zweckmäfsig mit einer die Verschlufsöse / zusammenhaltenden Klammer η aus einem Stück.
Um · das Gefäfs α zu verschliefsen, klappt man den Deckel so nieder, dafs die Oese / um die an dem Behälter vorgesehene Nase m greift. Die Korkeinlage ο des Deckels b legt sich dann auf den glatten Rand ο1, während der glätte Rand bl des Deckels b auf den Dichtungsring ρ des Gefäfsrandes zu liegen 1 kommt. Man ergreift nun den Verschlufshebel^y und dreht ihn in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage, wodurch der Deckel b allseitig gleichmäfsig auf seinen Sitz niedergedrückt wird. Zwischen dem Gefäfsrande und 0 sowie b1 und ρ wird hierbei eine sehr gute doppelte Dichtung erzielt.
Soll nun das Gefäfs geöffnet werden, so ergreift man den Verschlufshebel f und dreht ihn wieder nach aufsen; sobald dies geschehen, kommt die vorher zusammengedrückte Feder nl in Wirksamkeit und bringt die Verschlufsöse / nach aufsen, so dafs dieselbe mit der Nase m aufser Berührung kommt. Fährt -man nun fort, den Hebel f in derselben Richtung nach
aufsen zu drehen, so legen sich die Vorsprünge fl gegen die Nase d1 des Hebels d und das ganze Hebelsystem bewegt sich dann mit dem Deckel b um den Drehzapfen h, indem die Hebel d und f zu einem starren Ganzen verbunden werden. Diese starre Verbindung zwischen den Hebeln d und f ist daher ein wesentliches Merkmal der Erfindung, denn gerade hierdurch wird es in Verbindung mit der Feder nl ermöglicht, dafs man zum Oeffnen des Gefäfses lediglich den Verschlufshebel f zu ergreifen und ihn nach auswärts zu drehen braucht. Es wird hierdurch sowohl die Verschlufsöse / als auch der Deckel mit angehoben.
Auch für Flaschen ist der Verschlufs vortheilhaft zu verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gefäfsverschlufs mit am Deckel befestigtem zweiarmigem Hebel (d), dadurch gekennzeichnet, dafs an dem vorderen Ende des Hebels (d) eine unter dem Druck einer Feder (n1) federnde Verschlufsöse (I) und an dem hinteren Ende ein am Henkel oder am Gefäfskörper drehbar gelagerter Bügel (g) sowie ein Verschlufshebel (f) derart drehbar angeordnet sind, dafs beim Rückwärtsdrehen des Hebels die Oese (I) durch die dann frei werdende und in Wirkung tretende Feder (n1) von der Verschlufsnase (m) abgedrückt wird und ein' Vorsprung (fl) des Hebels (f) sich gegen eine Nase (dl) des Hebels (d) legt, demzufolge sich der Deckel mit einem einzigen Griff abheben lä'fst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE101321C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954677C (de) * 1952-06-10 1956-12-20 Walther Zarges Dipl Ing Zusammenklappbarer Transportbehaelter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954677C (de) * 1952-06-10 1956-12-20 Walther Zarges Dipl Ing Zusammenklappbarer Transportbehaelter

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