DE179528C - - Google Patents

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DE179528C
DE179528C DENDAT179528D DE179528DA DE179528C DE 179528 C DE179528 C DE 179528C DE NDAT179528 D DENDAT179528 D DE NDAT179528D DE 179528D A DE179528D A DE 179528DA DE 179528 C DE179528 C DE 179528C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/24Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the mouth, i.e. stomatoscopes, e.g. with tongue depressors; Instruments for opening or keeping open the mouth

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 179528 -KLASSE 30«. GRUPPE
Dr-ROBERT BUCHFELD in ELBERFELD.
Mundsperrer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Mundsperrer für Zahnoperationen u. dgl., welcher gegenüber den bekannten Sperrern die Vorteile zeigt, daß während der Narkose zwisehen die geschlossenen Zahnreihen des Patienten eingeführt und hierauf behufs gänzlicher Öffnung des Mundes zwischen den Zahnreihen gedreht und gesperrt werden kann, so daß er sich an die Mundschleimhäute anlegt und sowohl den Schneidkanten als auch den Vorderseiten einer Reihe Zähne eine so sichere Auflage gewährt, daß er im Munde nicht flattern oder abrutschen kann.
In der Zeichnung stellt Fig. ι und 2 den Mundsperrer in Seitenansicht und Vertikalschnitt dar. Fig. 3 bis 5 veranschaulichen dessen Backen in zwei Ansichten und einem Schnitt.
Die beiden Sperrerschenkel α sind zu flachen Armen b ausgestaltet, welche als Träger für Sperrkörper c aus Gummi oder gleichwertigem Material dienen; letztere sind zur Aufnahme der Arme mit entsprechenden Aussparungen d versehen, welche in rohrförmige Lager e auslaufen, so daß die vorderen Artnenden vollkommen in den Sperrkörpern ruhen, und über den Armenden hinreichend Material verbleibt, um ein Durchbeißen der Sperrkörper auszuschließen. Die starre Verbindung der Sperrkörper mit den Armen wird durch Schrauben / bewirkt, für deren Köpfe ebenfalls Versenkuugen g vorgesehen sind. Die Sperrkörper haben die Form eines Keiles, welcher so an den Armen b befestigt ist, daß sein Rücken den Schenkeln α zugekehrt ist.
Die Oberflächen des Keiles sind mit Auskerbungen h versehen, deren eine in der Richtung der Keilschneide- verlaufende Fläche i sich nach dem Keilrücken / zu senkt, und deren andere Fläche m mit dem Keilrücken / einen die Zahnreihen überragenden Stützkörper η bildet, in welchem die Befestigungsschraube f ruht. Der Grund der Auskerbung o, in der die beiden Flächen i und m zusammenstoßen, und die Fläche i sind zweckmäßig kurvenförmig gestaltet, erstere, um den Zähnen eine möglichst sichere Auflage zu bieten, letztere, um das Drehen des Sperrers zwischen den Zähnen möglichst zu erleichtern.
Der Sperrer wird wie folgt gebraucht: Er wird in geschlossenem Zustande, wie in Fig. 1 veranschaulicht, mit sanfter Gewalt derart zwischen die geschlossenen Zahnreihen des in Narkose befindlichen Patienten eingeführt, daß die Keilschneiden der Sperrkörper c zuerst gegen die Zähne angesetzt werden; nachdem sich die Zahnreihen so weit voneinander getrennt haben, daß die Keilschneiden zwischen ihnen Platz finden, ~ werden die Zahnreihen durch sanftes Nachdrücken der Keile so weit voneinander entfernt, bis sie den Stützkörpern η gegenüber stehen. Jetzt wird der Sperrer zwischen den Zähnen derart gedreht, daß deren Schneiden auf der Kante 0 stehen. Hierbei legen sich die Vorderseiten der Zähne an die Stützkörper η und die Schnittflächen i an die Mundschleimhäute an, so daß Sperrer und Mund in so inniger Berührung miteinander stehen, daß ein Flattern
des Sperrers im Munde ausgeschlossen ist. Nachdem dies erreicht ist, wird der Sperrer auf bekannte Weise geöffnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mundsperrer, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrkörper (c) seitlich derart keilförmig zugeschnitten sind, daß sie bei geschlossenem Sperrer einen Doppelkeil bilden, der zwischen die geschlossenen Zahnreihen des in Narkose befindlichen Patienten durch sanften Druck derart eingeführt wird, daß sich die Zahnreihen öffnen, worauf der Sperrkörper, der an den einander abgekehrten Seiten mit Auskerbungen (h) versehen ist,. gedreht wird, so daß sich die in der Richtung der Schneidkanten des Keils verlaufenden Flächen (i) an die Schleimhäute und die Innenseite der Zähne und die Stützflächen (m) an die Vorderseiten der Zahnt anlegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1985003854A1 (fr) * 1984-03-06 1985-09-12 Heinz Hoyer Dispositif de blocage des machoires

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1985003854A1 (fr) * 1984-03-06 1985-09-12 Heinz Hoyer Dispositif de blocage des machoires

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