DE102732C - - Google Patents

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DE102732C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C9/00Impression cups, i.e. impression trays; Impression methods
    • A61C9/0006Impression trays

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. November 1897 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Abdrucklöffel für zahnärztlich-technische Zwecke, vermittelst dessen sowohl vom Ober- wie auch vom Unterkiefer vollständig genaue Abdrücke genommen werden können.
Der Vortheil dieses Abdrucklöffels den bisher gebrauchten gegenüber besteht darin, dafs sowohl der Abdruck infolge der eigenartigen Mehrtheiligkeit des Abdrucklöffels fast unversehrt aus dem Munde des Kranken entfernt werden kann, als auch nach Ausgiefsen dieses Abdrucks das Modell ebenso sicher und leicht ohne Zerstörung des Abdrucks aus der Gufsform sich heben läfst. Man erhält also einen genauen Abdruck, wie er zur Anfertigung eines gut sitzenden Gebisses nothwendig ist.
Ferner behält man den Abdruck (bisher mufste er zur Abtrennung des Modells zerstört werden), was sehr angenehm, wenn z. B. das Gypsmodell irgendwie beschädigt wird, und in vielen Fällen geradezu erwünscht ist, da man bei Anfertigung von Metallgebissen, Doppelgebissen u. s w. bisher mehrere Abdrücke nehmen mufste. Aufserdem wird dadurch, dafs der Abdruck vom Modell sich abheben läfst, die zeitraubende und besonders bei Gypsabdrücken schwierige, sehr unangenehme und häufig zu Verletzungen des Modells führende Arbeit der Abtrennung des Modells erspart.
In den beiliegenden Zeichnungen ist der Abdrucklöffel für den Ober- und Unterkiefer dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι ein Schaubild des Abdrucklöffel für den Oberkiefer in geschlossenem Zustande,
Fig. 2 eine Oberansicht desselben in geöffnetem Zustande,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch denselben nach Linie x-x der Fig. 2;
Fig. 4 zeigt ein Schaubild des für den Unterkiefer bestimmten Abdrucklöffels in geschlossenem Zustande,
Fig. 5 eine Draufsicht desselben in geöffnetem Zustande und
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt nach Linie y-y der Fig. 4.
Der Abdrucklöffel ist mehrtheilig hergestellt, und zwar für den Oberkiefer zweitheilig und für den Unterkiefer dreitheilig. Die Gaumenplatte α besitzt rechts und links Gelenke b und c, vermittelst deren die Rinnen d, welche die plastische Gypsmasse aufnehmen und an ihrer Stirnseite scharf zusammenstofsen, gelenkig mit der Gaumenplatte α verbunden sind. Die Rinnen d besitzen an ihren zusammenstofsenden Stirnenden zwei als Handhabe dienende Fortsätze e, welche beim Abdrucknehmen durch eine Klemmschraube f fest mit einander vereinigt werden können.
Um ein sicheres Festhaften der Gypsmasse in den Rinnen d zu erzielen, besitzen diese, wie bereits bekannt, an den äufseren Rändern schmale überstehende Kanten g, welche jedoch nur einen kleinen Theil des Randes einnehmen. Ferner hat zu dem gleichen Zwecke jede Rinne an ihrem dem Fortsatze e zunächst gelegenen Ende eine etwas breite Querleiste, welche sich beim Zusammenschluis des Löffels mit ihrer ganzen Fläche gegen die der anderseitigen Querleiste k legt.
Der Abdrucklöffel für den Unterkiefer ist im Grunde ebenso wie derjenige für den Oberkiefer gestaltet; da jedoch der Abdruck hier verhältnifsmäfsig schwieriger entfernt werden kann, ist er dreitheilig gestaltet. Dies wird dadurch erreicht, dafs die Gaumenplatte an ihrem vordersten Ende mit einem senkrecht angeordneten Gelenk h versehen ist. Die Rinnen d sind ferner, um ein noch besseres Anhaften des Gypses zu sichern, ohne jedoch das leichte Entfernen des Abdruckes aus dem Löffel zu verhindern, mit Ansätzen und Durchbrechungen i versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abdrucklöffel für zahnä'rztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kiefertheile mit den Wangentheilen gelenkig verbunden sind und die nach aufsen umldappbaren Wangentheile durch eine mit seitlichen Handgriffen versehene Klemmschraube (f) zusammengehalten werden können, zum Zweck, durch Zertheilen des Abdrucks im Munde das Herausnehmen eines unversehrten Abdrucks und somit auch eine beliebig oft wiederholte Verwendung des Abdrucks zur Modellherstellung zu gestatten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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