DE179472C - - Google Patents

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DE179472C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C19/00Gyroscopes; Turn-sensitive devices using vibrating masses; Turn-sensitive devices without moving masses; Measuring angular rate using gyroscopic effects
    • G01C19/02Rotary gyroscopes
    • G01C19/04Details
    • G01C19/06Rotors
    • G01C19/12Rotors fluid driven

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 c. GRUPPE
PAUL WINAND in CÖLN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. November 1905 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf diejenige Art von Gyroskopen, bei denen die Schwungmasse zwecks Verlängerung der Betriebszeit in einem luftverdünnten Räume (Gehäuse) untergebracht ist. Das Kennzeichen der Erfindung besteht
. darin, daß zwischen dem in bekannter Weise angetriebenen Gehäuse und der darin untergebrachten Schwungmasse eine ausrückbare
ίο Kuppelung vorgesehen ist, welche selbsttätig ausgerückt wird, sobald die Schwungmasse des Gyroskops eine bestimmte Umlaufszahl erreicht hat, oder sobald die Antriebsvorrichtung abgestellt ist. Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar stellt hierbei Fig. 2 einen Schnitt nach x-x der Fig. 1 dar.
Die Schwungmasse α ist in dem luftdicht verschlossenen Gehäuse b gelagert, welches um eine Achse drehbar ist, die mit derjenigen der Schwungmasse α zusammenfällt. Das Gehäuse b selbst ist in der üblichen Weise in kardanischer Aufhängung gelagert
25. und wird beispielsweise dadurch angetrieben, daß ein Luft- oder Gasstrahl gegen Schaufeln c geführt wird, welche an der Außenseite des Gehäuses b angeordnet sind.
Die Schwungmasse α des Gyroskops hat eine diametrale Bohrung d, in der ein Kolben e verschiebbar gelagert ist. Der Kolben e steht unter dem Einfluß einer Feder/, derart, daß bis zu einer bestimmten Umdrehungsgeschwindigkeit der Schwungmasse a der Federdruck größer ist als die von KoI-ben e auf die Feder/ ausgeübte Zentrifugalkraft, wodurch der Kolben e von der Ruhelage der Schwungmasse α bis zur Erreichung dieser Umdrehungsgeschwindigkeit durch die Feder/ in einer solchen Lage gehalten wird, daß' das äußere, hakenförmig ausgebildete Ende g des Kolbens e im Bereiche eines Hakens h an der Innenseite des Gehäuses b sich befindet. Beim Ingangsetzen des Gehäuses b faßt Haken h desselben Haken g des Kolbens e, wodurch die Rotationsbewegung des Gehäuses b auf die Schwungmasse α übertragen wird. Hat die letztere die erforderliche Umdrehungsgeschwindigkeit erreicht, so wird der das Gehäuse b antreibende Luftstrahl abgestellt. Infolge der Reibung des Gehäuses b an der umgebenden Luft wird die Umdrehungsgeschwindigkeit desselben bald hinter derjenigen der Schwungmasse α zurückbleiben, so daß die beiden-55 Haken g und h außer Eingriff kommen. Sobald aber der Eingriff der beiden Haken unterbrochen ist, bewirkt die Zentrifugalkraft des Kolbens e unter Überwindung des Druckes der Feder/ eine Einwärtsbewegung 6Ό des Kolbens e in die diametrale Bohrung 5, so daß Haken g vollständig aus dem Bereich des Hakens h entfernt wird. Ist alsdann · die Energie der Schwungmasse a so weit aufgezehrt, daß .die Umdrehungsgeschwindigkeit das bestimmte Maß unterschreitet, so wird durch Feder/ der Kolben e wieder nach außen und der Haken g in den Be-
reich des Hakens h geschoben. Das in Umdrehung versetzte Gehäuse b wird dann der Schwungmasse α wieder die erforderliche Umdrehungsgeschwindigkeit erteilen. Im Falle der Hub des Kolbens e und die Feder/ so bemessen sind, daß die Auswärtsbewegung des Kolbens e erst bei einer bedeutend geringeren Geschwindigkeit erfolgt, als derjenigen, welche die Einwärtsbewegung verursacht, so sind Haken nicht erforderlich, da in diesem Falle stumpfe Nasen als Mitnehmer angewendet werden können.
Anstatt der Feder/ kann auch ein Magnet verwendet werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Antriebsvorrichtung für im luftverdünnten Räume durch Drehung des Gehäuses in Umdrehung versetzte Gyro- · skope, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem in bekannter Weise angetriebenen Gehäuse und der darin untergebrachten Schwungmasse eine selbsttätig ausrückbare Kuppelung vorgesehen ist.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die-Kuppelung bei einer bestimmten Umdrehungsgeschwindigkeit der Schwungmasse die beiden gekuppelten Teile voneinander löst und erst bei einer bedeutend niedrigeren Umdrehungsgeschwindigkeit wieder verbindet.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aus- und Einrücken der Kuppelungsteile durch eine mitrotierende zusätzliche Masse bewerkstelligt wird, deren Schwerpunkt bei eingerückter Kuppelung näher an der Drehachse sich, befindet als bei ausgerückter Kuppelung, wobei die zusätzliche Masse durch eine von der Rotation unabhängige Kraft (Feder, Magnet) das Einrücken der zu kuppelnden Teile bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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