DE179259C - - Google Patents

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DE179259C
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spring
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lubricator
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leaf spring
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N21/00Conduits; Junctions; Fittings for lubrication apertures
    • F16N21/06Covering members for nipples, conduits or apertures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 179259 -KLASSE 47e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schmierbüchse, insbesondere für die Lager von Fahrrädern, Motorrädern u. dgl., deren Deckel durch eine sich gegen Abflachungen desselben legende Feder in geöffneter und geschlossener Lage festgestellt wird.
Bei bekannten Schmierbüchsen dieser Art sind die Federn so angeordnet, daß sie leicht verstauben können oder sich nur schwer
ίο reinigen lassen. Infolgedessen verlieren sie bald an Wirksamkeit und halten den Deckel des Schmiergefäßes, zumal in Anbetracht der starken Erschütterungen während des Fahrens, nicht mehr sicher geschlossen, so daß das Gefäß und auch die Räder einer schnellen Verschmutzung ausgesetzt sind.
Um diese Mängel zu beseitigen, ist die Feder nach der vorliegenden Erfindung im ölraume angeordnet und als stehende Blattfeder ausgebildet. Durch die Lage im Schmiergefäß selbst ist die Feder der Verstaubung entzogen, so daß sie ihre Wirkung behält und den Gefäßdeckel stets gut geschlossen hält. Auch wenn Schmutz in die Schmierbüchse gelangt, kann er sich doch an der Feder nicht festsetzen, da sie vom Öl umgeben ist. Da die Feder ferner als Blattfeder ausgebildet und stehend angeordnet ist, nimmt sie nur wenig Raum in Anspruch, so daß einerseits der Zugang zum Schmiergefäß frei bleibt und dieses leicht nachgesehen und gereinigt werden kann, andererseits die Schmierbüchse im Verhältnis zu ihrer Größe viel öl aufzunehmen vermag, was für Fahrzeuge , bei denen ein Nachfüllen von Schmierstoff unterwegs nur mit Zeitverlust ■ bewerkstelligt werden kann, von Bedeutung ist.
Eine insbesondere für Fahrradlager bestimmte Ausführungsform der neuen Schmierbüchse ist auf der beiliegenden Zeichnung durch die Fig. 1 bis 4 in mehrfacher Vergrößerung dargestellt.
Wie hieraus ersichtlich, besteht die Schmierbüchse aus einem zur Aufnahme des Schmierstoffes und zur Weiterleitung desselben in das Lager dienenden Gefäß a, welches an der einen Seite seines oberen Randes ausgespart und mit einer festen Querachse b versehen ist. Auf dieser Querachse ist der Klappdeckel c mittels eines angenieteten Augenstückes d gelagert. Im Boden des Gefäßes a ist das untere Ende der stehenden Blattfeder e befestigt, während das obere Ende der Blattfeder am Augenstück d anliegt. Das letztere besitzt zwei Abflachungen f und g, deren eine bei geschlossenem und deren andere bei geöffnetem Deckel als Auflager für die Feder dient. Da die Feder bei jeder Drehung des Deckels durch die zwischen den beiden Abflachungen befindliche Kante h etwas gebogen und dadurch beansprucht wird, so stellt sich sowohl dem Aufklappen als auch dem Zuklappen des Deckels ein gewisser Widerstand
entgegen, und es ist somit eine Sicherung sowohl gegen unerwünschtes Auf- als auch gegen unerwünschtes Zuklappen des Deckels geboten.
Wie leicht erkennbar, wird durch die Feder der Zutrittsquerschnitt des Schmierstoffes (öl oder Fett) zum Schmierloch i in keiner Weise beeinträchtigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: Schmierbüchse mit einer sich gegen Abflachungen des Deckels legenden Feder, die ' den Deckel in geöffneter und geschlossener Lage feststellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (e), die als senkrecht stehende Blattfeder ausgebildet ist, im ölraume selbst angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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