DE15208C - Schmiervorrichtung an Axlagern für Eisenbahnfuhrwerke - Google Patents

Schmiervorrichtung an Axlagern für Eisenbahnfuhrwerke

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DE15208C
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DE
Germany
Prior art keywords
axle bearings
railway wagons
oil
lubricating device
needle
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Active
Application number
DENDAT15208D
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English (en)
Original Assignee
F. REIMHERR in Dortmund
Publication of DE15208C publication Critical patent/DE15208C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • B61F17/02Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
    • B61F17/04Lubrication by stationary devices
    • B61F17/12Lubrication by stationary devices by gravity

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Fatenürt im Deutschen Reiche vom 23. November 1880 ab.
Die bisherigen Schmiervorrichtungen für Eisenbahnwagenaxen leiten das OeI entweder direct von oben auf die Axe und sind dann Oelverschwender, oder sie lassen das OeI durch die Capillarität untergelegter Kissen nach oben an den Axschenkel steigen und versagen dann sehr bald, weil die durch Abnutzung der Axschenkel und der Lager entstehende metallische "Verschmutzung die Capillarität der Kissen beeinträchtigt. Auch bildet der fortwährende Verschleifs solcher Kissen eine bedeutende Ausgabe für den Betrieb.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen die Anwendung einer Nadelschmiervorrichtung an einer Axbüchse für Eisenbahnwagen; wegen der direct auf der Mitte der Axlager aufliegenden Tragfedern ist die Nadel aus der Mitte des Gefäfses an die eine Seite desselben verlegt und ihr eine geneigte Lage gegeben, so dafs ihre Spitze den Axschenkel auf der Mitte seiner Länge berührt.
Fig. ι zeigt die Adoptirung bei alten Axbüchsen und Fig. 2 für neue und mit diesen aus einem Stück bestehend. Fig. 3 und 4 stellen eine Axbüchse mit gläsernem Schmiergefäfs dar.
In allen Fällen leitet ein in das Schmiergefäfs A dicht eingesetztes Rohr α bis in die Lagerschale b ninein, so dafs das von oben kommende OeI nicht zwischen den Lagerkasten und die Lagerschale dringen kann.
In diesem Rohr befindet sich eine Schmiernadel c, welche mit ihrem unteren Ende auf dem Axschenkel aufliegt. Die Nadel geht mit sehr geringem Spielraum durch das Rohr, so dafs nur durch die Erschütterungen, die sie beim Fahren empfängt, das mehr oder weniger dickflüssige OeI aus der Schmierbüchse A veranlafst wird, an ihr herabzugleiten und den Axschenkel zu schmieren.
Die Schmierbüchse ist durch einen Stöpsel d hermetisch verschlossen, so dafs der Oelzutritt zu dem Axschenkel stets mit der dadurch erzeugten Luftverdünnung in A zu kämpfen hat.
Jedes OeI hat mehr oder weniger feste Bestandtheile, die bei den fortwährenden Erschütterungen, denen die Axbüchsen von Eisenbahnwagen ausgesetzt sind, sich am tiefsten Punkt des Oelgefäfses ablagern. Gewöhnliche Nadelschmiergefäfse haben die Abflufsöffnung für das OeI aber gerade an ihrem tiefsten Punkt und lassen deshalb alle Unreinigkeiten des Oeles mit zur Axe gelangen, wodurch deren Lauffläche angegriffen wird. Vorliegendes Schmiergefäfs, dessen Nadel in einer geneigten Lage angeordnet ist, besitzt diesen Uebelstand nicht, indem der Boden desselben in Bezug auf die Abflufsöffnung tiefer gelegt ist. In der Vertiefung g kann das OeI seine fremden, mechanisch beigemengten Bestandtheile ablagern, und werden diese dann von Zeit zu Zeit daraus entfernt.
Das in Fig. 3 und 4 dargestellte Schmiergefäfs B von Glas gestattet eine Beobachtung
des Inhaltes. Es ist mittelst zweier Keile e und f in entsprechenden Krampenleisten der Axbüchse befestigt.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    An Axlagern für Eisenbahnfuhrwerke eine Nadelschmiervorrichtung, welche besteht: aus der schräg nach aufsen stehenden Nadel c in Verbindung mit dem Rohr α und dem luftdicht geschlossenen Schmiergefäfs A, welches entweder fest mit dem Axlager verbunden ist, wie in Fig. 2, oder angesetzt ist, wie in Fig. i, 3 und 4.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT15208D Schmiervorrichtung an Axlagern für Eisenbahnfuhrwerke Active DE15208C (de)

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