DE922110C - Schienenschmiervorrichtung - Google Patents
SchienenschmiervorrichtungInfo
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- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Die Erfindung betrifft Schienenschmiervorrichtungen zur Schmierung' von Eisenbahn,- und
Straßenbahnschienen und der Radflansche der über diese Schienen hinwegrollenden Räder. Die
Vorrichtung soll einen vorzeitigen Verschleiß dieser Teile namentlich in scharfen Kurven der
Gleisanlagen verhüten.
Die erfmdungsgemäße Vorrichtung gehört zu den Schienenschmiervorrichtungen, die mit einer fest
im Gleisbett angeordneten Schmiermittelzuführungseinrichtung versehen sind. Diese an sich bekannten
Schmiermittelzuführungseinrichtungen bestehen aus einem Schmiermittelbehälter, einer das Schmiermittel
den Schienen zuführenden Pumpe und einem an der Schiene befestigten Pumpenantriebselement.
Das Antriebselement steht an. einer Seite der Schiene seitlich vor und wird bei der durch den
über die Schienen rollenden Verkehr hervorgerufenen senkrechten Bewegung der Schiene in im
wesentlichen senkrechter Richtung bewegt.
Bisher übliche Schmiervorrichtungen dieser Art waren zusammen mit ihren Schmiermittelbehälteirn
starr mit der Schiene verbunden und daher dauernd den durch den Zugverkehr hervorgerufenen Erschütterungen
ausgesetzt. Sie haben außerdem den Nachteil, daß ihre Wartung erhebliche Schwierigkeiten
verursacht, da ihr Ein- und Ausbau durch oberhalb des Plungers fest angeordnete Hubbegrenzungsmitteil
sowie durch die zu den Schienen und den Schmiermittelbehältern führenden Anschlußleitungen.,
die vor dem Ausbau gelöst werden mußten, erschwert wird. Diese Ausbauschwierigkeiten
gefährden die Sicherheit des Wartungspersonals, und es ist offensichtlich, daß namentlich
auf viel befahrenen, Strecken eine leichte und
schnelle Auisbaubarkeit der Schmiermittelpumpe von Wichtigkeit ist.
Bei einer Schmiervorrichtung gemäß der Erfindung, diib sich auch durch ihre einfache, billige
und robuste Bauweise auszeichnet, wird eine schnelle Ausbaubarkeit der Pumpe dadurch erreicht,
daß als Pumpe in an sich bekannter Weise eine Plungerpumpe benutzt wird, deren Plunger
ίο eine im wesentlichen senkrechte Bewegung ausführt und die in an sich bekannter Weise mit einem am
äußeren Pumpengehäuse hin und her beweglich angeordneten und mit dem Plunger fluchtenden
Betätigungsglied versehen ist, das aus dem äußeren Pumpengehäuse herausragt und mit dem Antriebselement
lösbare Berührung hat, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Pumpe mit ihrem
Plunger, Zylinder und Ventilen einen einheitlichen Bauteil bildet, der ausbaubar in dem ihn umgeben-
ao den äußeren, mit dem Schmiermittelbehälter vorzugsweise
aus einem Stück bestehenden Pumpengehäuse angeordnet ist, und daß ferner der Pumpenbauteil
aus dem Gehäuse in im wesentlichen senkrechter Rdtehtung nach oben ausgebaut werden
kann, wobei sich über ihm und seinem Betätigungsglied ein freier Raum befindet, durch, den er bei
seiner Aufwärtsbewegung aus· dem Pumpengehäuse herausgezogen wird, nachdem das Betätigungsglied
außer Eingriff mit dem Antriebselement gebracht worden ist.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der
Erfindung kann das Antriebselement aus einem starren Arm bestehen, der starr an der Schiene befestigt
ist und von dieser absteht, wobei die Schmiermittelzuführungseinrichtung in leicht zugänglicher
Lage an der einen Seite dieser Schiene angeordnet ist. Vorzugsweise wird jedoch der
Arm oder ein Teil desselben nicht starr an der Schiene befestigt, sondern derart, daß er gegenüber
der Schiene eine gesteuerte Bewegung' ausführen kann. Durch die letztere Anordnung wird
in an sich bekannter Weise ermöglicht, daß übermäßig große senkrechte Schienenbewegungen nicht
auf den Plunger der Pumpe übertragen werden, wodurch eine Beschädigung oder eine übermäßige
Schmiermittelförderung zur Schiene vermieden wird, welch letztere ein Gleiten der Lokomotiven
oder anderer die Schienen befahrender Zugmaschinen verursachen könnte.
Beispielsweise kann eine solche übermäßige Bewegung der Schienen in senkrechter Richtung durch
eine außergewöhnlich große Last verursacht werden, die bei Eisenbahnen beispielsweise dann eintritt,
wenn eine Lokomotive, mit größerem als normalem Gewicht über die Schienen hinweggeht.
Sie kann aber, auch dadurch verursacht werden,
daß die Schienen im Gleisbett beispielsweise unter dem Einfluß abnormaler Witterungseinflüsse
absinken.
Der Arm des Antriebselements kann aus zwei schwenkbar aneinander befestigten Teilen beistehen,
von denen der eine Teil starr an der Schiene befestigt ist und der andere Teil auf den Plunger
der Pumpe einwirkt, wobei eine Feder zur Regelung der Bewegungen beider Teile vorgesehen ist.
Die Anordnung kann so getroffen sein, daß bei einer übergroßen senkrechten Bewegung der
Schiene das den Plunger betätigende Antriebselement gegenüber der Schiene durch den Druck
einer Feder versetzt wird.
Andererseits kann der Arm aus zwei Teilen bestehen, die eine durch ihre gegenseitige Reibung
geregelte Schwenkbewegung ausführen können, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß, wenn
der das Betätigungsglied der Pumpe berührende Teil des Armes· durch die Schiene über mehr als
eine bestimmte Entfernung bewegt wird, die am Schwenkpunkt zwischen den Teilen wirksame
Reibungskraft überwunden wird, so daß dieser Teil des Armes eine neue Normalstellung einnimmt,
ohne daß eine zu große Bewegung auf den Plunger übertragen wird.
Abweichend davon kann der Arm auch aus einem einzigen nachgiebigen Glied bestehen, das sich
durchbiegt, wenn eine zu große Bewegung auf das Pumpenbetätigungsglied übertragen wird.
Ebenfalls- kann der Arm starr ausgeführt sein und über ein federbelastetes, spielausgleichendes
Verbindungsglied mit dem Pumpenbetätigungsglied bzw. dem Plunger verbunden sein.
Der mit dem Einlaß für das Schmiermittel versehene Teil der Pumpe taucht vorzugsweise in das
Schmiermittel ein, so daß ihm das Schmiermittel aus dem Vorratsbehälter ohne besondere Rohrleitung
zugeführt werden kann, wobei die Pumpe vorzugsweise zur Reinigung und Überwachung
leicht ausbaubar befestigt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, von denen
Fig. ι im Grundriß eine Ausführungsform der Schienenschmiervorrichtung zeigt,
Fig. 2, 3 und 4 vergrößert gezeichnete Schnittansichten gemäß den Linien 2-2, 3-3 und 4-4 der
Fig. i, 3 und 4 sind,
Fig. 5 in einer in Fig. 4 ähnlichen Ansicht eine etwas abgewandelte Ausführung zeigt,
Fig. 6 eine vergrößert gezeichnete Schnittansicht gemäß der Linie 6-6 der Fig. 3 darstellt,
Fig. 7 den oberen Teil der in Fig. 6 angeordneten Darstellung im Schnitt zeigt,
Fig. 8, 9 und 10 in Schnittansicht gemäß Linie 2-2 der Fig. 1 drei abgewandelte Ausführungen zeigen,
Fig. 11 ein Grundriß der in Fig. 10 gezeigten Anordnung ist und
Fig. 12 in ähnlicher Ansicht wie Fig. 10 eine
weitere abgewandelte Ausführung zeigt.
Es sei zuerst auf die Fig.i bis 4 und 6 Bezug genommen, in denen die Erfindung an Hand einer
Schmiervorrichtung für Eisenbahnschienen dargestellt ist. Die Schmiervorrichtung führt jeder
der beiden Schienen 15 und 16 Schmiermittel an
der Innenseite des Schienenkopfes 17 zu.
Zu der Schmiervorrichtung gehört eine Schmiermittelzuführungseinrichtung,
welche allgemein durch das Bezugszeichen 18 bezeichnet und fest im Schotter
19 des Gleisbettes angeordnet ist. Obwohl in
der gezeigten Ausführung die Zuführungseinrichtung zwischen den beiden Schienen 15 und 16
angeordnet ist, kann diese natürlich auch außerhalb der Schienen und außerhalb der Reichweite
der über die Schienen laufenden Verkehrsmittel angeordnet sein, so daß eine Überwachung und ein
Nachfüllen des Schmiermittels erleichtert werden und jede Möglichkeit einer Beschädigung der
Einrichtung durch auf den Schienen fahrende Fahrzeuge ausgeschlossen ist. Ebenfalls behindert im
letzteren Falle die Zuführungseinrichtung nicht das Schneefegen zwischen den Schienen.
Die Zuführungseinrichtung besitzt einen senkrecht angeordneten zylindrischen Behälter 20 (s. besonders
Fig. 3), an dessen unterem Ende eine Filterplatte 21 angeordnet ist. Die Filterplatte 21I
befindet sich oberhalb des Bodens der Zuführungseinrichtung, so daß ein zu der die Pumpe aufnehmenden
Kammer 24 führender Kanal 23 gebildet wird. Pumpenkammer 24 und Schmiermittelbehälter
20 bestehen aus einem Stück und sind durch die Wand 25 getrennt.
Als Schmiermittel wird vorzugsweise ein halbfestes Fett benutzt, das der Pumpenkammer 24 da-
durch zugeführt wird, daß ein im zylindrischen Behälter 20 gleitender schwerer Kolben 26 einen
Druck auf das Schmiermittel ausübt. Wenn ein Auffüllen des Behälters 20 notwendig wird, kann
der Kolben nach oben herausgezogen werden. Für diesen Zweck ist im Kolben 26 eine mit Gewinde
versehene Bohrung 27 zur Befestigung eines Handgriffes vorgesehen, der einen der Bohrung 27 entsprechenden
Gewindezapfen besitzt und der bei seinem Einschrauben automatisch ein Entlüftungsventil
28 öffnet, das normalerweise durch eine Feder 29 in seine obere Schließstellung gedrückt
wird. Im geöffneten Zustande ermöglicht das Ventil, daß Luft durch den Kolben 26 hindurchtreten
kann, wodurch eine Vakuumbildung beim Herausziehen des Kolbens vermieden wird. Andererseits
kann natürlich der Behälter auch mittels einer besonderen handbetätigten Pumpe gefüllt werden,
mittels welcher dem Behälter 20 durch eine am Boden des Behälters vorgesehene geeignete öffnung
Schmiermittel zugeführt wird.
Der Behälter 20 ist mit einem aufklappbaren Deckel 30 versehen.
In der Pumpenkammer 34 ist eine mit dem Bezugszeichen 31 bezeichnete Schmiermittelpumpe
ausbaubar angeordnet (s. besonders Fig. 6). Diese Pumpe wird durch die Öffnung 32 der oberen
Wand 33 eingeführt und an der Kammer 24 durch Schrauben 34 befestigt.
Wie in Fig. 6 gezeigt, wird eine hin und her gehende Plungerpumpe verwendet, die einen senkrecht
angeordneten Pumpenzylinder 35 enthält, in dessen unterem Ende ein ausbaubarer Ventilsitz 36
mit einem als Kugelrückschlagventil ausgebildeten Einlaßventil 37 sowie einer Sicherungsfeder 38
vorgesehen ist.
Das untere Ende des Pumpenzylinders 35 mit dem Einlaßventil 37 befindet sich angenähert in
gleicher Höhe mit dem Boden des Behälters 20 und ist daher normalerweise vollkommen von Schmiermittel
umgeben, das durch den Kolben 26 in die Kammer 24 gedrückt wird.
Der Pumpenzylinder 35 ist an seinem unteren Ende mit einer Buchse 39 versehen, in der der
Plunger 40 geführt wird. Der Plunger 40 hat die Form eines Hohlzylinders, der an seinen oberen und
unteren Enden fast ganz geschlossen ist. Sein unteres Ende besitzt eine mittige öffnung 41, die
normalerweise durch ein durch die Feder 43 belastetes Plungerventil 42 geschlossen gehalten wird.
Das obere Ende 44 des zylindrischen Plungers 40 ist mit einer Anzahl axial gerichteter Öffnungen 45
versehen und am unteren Ende der Plungerstange 46 befestigt.
Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß, wenn die Plungerstange 46 mit dem an ihr befestigten
hohlzylinderförmigen Plunger 40 nach unten verschoben wird, das Ventil 42 sich entgegen dem
Druck der Feder 43 öffnet und Schmiermittel in den Hohlraum des Plungers einläßt, während bei
einer Aufwärtsbewegung des Plungers das Ventil 42 geschlossen ist. Die Pumpe wirkt also wie eine
hin und her gehende Hubpumpe, die das Schmiermittel im Pumpenzylinder 35 nach oben fördert.
Der Pumpenzylinder 35 ist an seinem oberen Ende abnehmbar an einem Verteilerkopf 47 angeordnet,
der innen mit Schmiermittelverteilerkanälen 48 versehen ist, die mit dem oberen Ende des
Zylinders 35 in Verbindung stehen. Dieser Verteilerkopf ist ebenfalls durch die Schrauben 34 an
der Pumpenkammer 24 befestigt, so daß beim Abnehmen des Verteilerkopfes der mit dem Verteilerkopf
verbundene Pumpenzylinder 35 ebenfalls entfernt wird.
Im Innern des Verteilerkopfes 47 befindet sich ein Umgehungskanal 49, der mit dem oberen Ende
des Pumpenzylinders 35 verbunden ist. Der Umgehungskanal kann teilweise durch eine im Verteilerkopf
angeordnete Verstellschraube 50 geschlossen werden. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß beim Herausdrehen der Verstellschraube
der Umgehungskanal 49 voll geöffnet werden kann, so daß in diesem Falle der größere
Teil des im Pumpenzylinder nach oben beförderten Schmiermittels durch den Umgehungskanal 49 der
Pumpenkammer 24 wieder zugeführt wird. Beim Drehen der Verstellschraube in Richtung auf den
Verteilerkopf wird die Menge des den Verteilerkanälen 48 zugeführten Schmiermittels entsprechend
erhöht. Es ist also möglich, die bei einem gegebenen Hub der Pumpe den Verteilerkanälen 48 zugeführte
Schmiermittelmenge zu regeln.
Diese Verteilerkanäle 48 sind durch eine Anzahl von biegsamen Verbindungsrohren oder Schläuchen
51 (s. insbesondere Fig. 1) mit den eigentlichen Schmiervorrichtungen 52 verbunden, die an den
Innenseiten der Stege der beiden Schienen 15 und 16 befestigt sind, wie dies besonders aus Fig. 4
ersichtlich ist.
Jede der Schmiervorrichtungen 52 besitzt ein waagerecht verlaufendes kanalförmiges Glied 53,
dessen offene Seite gegen den Stegteil der Schiene
gerichtet ist. Der Kanal wird durch eine waagerecht verlaufende mittlere Trennwand 54 in zwei
Kammern unterteilt, nämlich in eine untere, das Schmiermittel in Empfang nehmende Kammer 55>
die einerseits mit dem Verteilerrohr 51 und andererseits
durch die Öffnung 56 in der Trennwand 54 mit der oberen, das Schmiermittel abgebenden
Kammer 57 verbunden ist. Diese letztere Kammer steht über Löcher 58 mit einem Raum 59 in Verbindung,
der von der Oberseite des kanalförmigen Gliedes 53 und der benachbarten Unterseite des
Schienenkopfes gebildet wird.
Die von der Schiene weg gerichtete Seite dieses Raumes wird fast gänzlich durch einen zungenförmigen
Blechstreifen 60 verschlossen, der an dem kanalförmigen Glied 53 befestigt ist und sich entlang
der ganzen Länge dieses Gliedes erstreckt.
Dieser Streifen ist so angeordnet, daß ein geringer Spalt zwischen seiner Oberkante 61 und
der dieser gegenüberliegenden Seite des Schienenkopfes vorhanden ist, durch welchen Schmiermittel
beim Betrieb der oben beschriebenen Pumpe gefördert wird.
Die obere Kante 61 des zungenfÖrmigen Streifens wird, wie Fig. 4 zeigt, vom Spurkranz 62 der vorbeirollenden
Räder erfaßt, wodurch die obere Kante gegen den Schienenkopf gedrückt wird. Das
im Spalt befindliche Schmiermittel wird dabei in den oberhalb der Zunge zwischen den Seiten des·
Schienenkopfes und des Spurkranzes befindlichen Zwischenraum 63 gepreßt. Hierdurch werden die
Schiene und der Flansch des Spurkranzes jedesmal geschmiert, wenn ein Rad mit dem zungenfÖrmigen
Streifen in der oben beschriebenen Weise in Berührung
kommt.
Eine etwas abgeänderte Ausführungsform ist in Fig. 5 gezeigt, bei der das kanalförmige Glied 53
keine Trennwand 54 besitzt, sondern mit einer Anzahl von waagerecht angeordneten hohlen Ansätzen
64 versehen ist, die an ihrer einen Seite über eine Öffnung 65 mit dem Hohlraum des kanalförmigen
Gliedes in Verbindung stehen. Jeder Ansatz 64 ist durch einen Rohrnippel 66 an eines der Verteilerrohre
51 angeschlossen. Der Nippel geht durch ein Loch im Schienensteg hindurch und ist mit einer
Mutter 67 versehen, die die Schmiervorrichtung 52 dieser Ausführungsform in ihrer Stellung hält,
ohne daß weitere Befestigungsmittel, wie diese beispielsweise in den in Fig. 1 und 4 dargestellten
So Anordnungen gezeigt sind, vorhanden sein müssen. Die Pumpe 31 wird durch die senkrechte Bewegung
der Schiene betätigt, die beim Vorbeirollen eines Schienenfahrzeuges über die Schienen eintritt.
Zu diesem Zweck besitzt die Plungerstange 46 ein starr an ihr befestigtes Betätigungsglied 68,
das in einer einen Teil des Verteilerkopfes 47 bildenden Buchse 69 eine senkrechte Hinundherbewegung
ausführen kann. Mit anderen Worten: Das Betätigungsglied 68 ist im Pumpengehäuse mit
der Hinundherbewegungsrichtung des Plungers fluchtend angeordnet.
Der Plunger wird durch eine Feder 70, die zwischen einer Schulter an der Unterseite des Betätigungsgliedes
68 und einer im Innern des Pumpenzylinders 35 befestigten Platte angeordnet ist,
nach oben gedrückt.
Das Betätigungsglied 68 ragt über die Buchse 69 hinaus, so daß sein oberes Ende 73 mit der Unterseite
eines Antriebselements 74 in Berührung kommt, das an der Innenseite einer der beiden
Schienen angeordnet ist, in diesem Falle der Schiene 15. Die Anordnung ist dabei so getroffen,
daß die unter dem Gewicht des vorbeifahrenden Verkehrs nach unten gedrückte Schiene auch das
Betätigungsglied nach unten drückt. Hierdurch wird das Glied 68 ebenfalls nach unten bewegt und
eine Abwärtsbewegung des Plungers 40 verursacht, wobei Schmiermittel in das Innere des Plungers
eintritt. Die Aufwärtsförderung des Schmiermittels findet bei der Aufwärtsbewegung der Schiene statt,
wenn der Plunger sich unter dem Druck der Feder 70 nach oben bewegt.
Bei der in Fig. 1 und 3 dargestellten Anordnung sind Vorkehrungen getroffen, um eine abnormal
große Abwärtsbewegung der Schiene 15 nicht auf den Pumpenplunger 40 zu übertragen. Hierdurch
wird eine Beschädigung der Pumpe vermieden und eine zu hohe Förderung von Schmiermittel zum
Schienenkopf verhindert, die ein Gleiten der Räder der Lokomotive oder sonstiger Zugmaschinen ver-Ursachen
könnte.
Derartige ungewöhnlich große Abwärtsbewegungen der Schiene können unter dem Einfluß einer
abnormal schweren Last oder auf Grund eines Absinkens der Schiene im Schienenbett eintreten,
das von Zeit zu Zeit im Eisenbahnbetrieb vorkommt.
Aus diesem Grunde besteht das Antriebselement
74 aus zwei Teilen, nämlich dem Teil 75, der, wie gezeigt, einen Teil des anschließenden kanalförmigen
Gliedes 53 der Schmiervorrichtung bildet, und einem Arm 76, der bei J1J schwenkbar am Teil
75 befestigt ist.
Der Arm 76 kommt mit seiner Unterseite mit dem oberen Ende 73 des Betätigungsgliedes 68 in
Berührung.
Die Halterung 75 ist unterhalb des Schwenkpunktes 77 durch Gewinde mit dem einen Ende
einer waagerecht verlaufenden Einstellschraube 78 verbunden, die durch eine öffnung in den abwärts
gerichteten Teil 79 des Armes 76 mit Spiel hindurchgeht. Eine Druckfeder 80 ist zwischen dem
Kopf der Schraube und dem abwärts gerichteten Teil des Armes angeordnet. Die Anordnung ist so
getroffen, daß, wenn die Schiene 15 um mehr als eine bestimmte Entfernung nach unten bewegt
wird, die untere Seite des oberen Endes 73 des Gliedes 68 mit dem oberen Ende einer auf die
Buchse 69 aufgeschraubten kappenförmigen Hülse in Berührung kommt (s. Fig. 6). Findet nun
eine weitere Abwärtsbewegung der Schiene statt, so wird der Arm 76 in bezug auf die Halterung 75
verschwenkt und drückt die Feder 80 zusammen, ohne daß eine weitere Abwärtsbewegung des Plungers
40 erfolgt. Der Arm 76 kehrt in seine Normalstellung zurück, wenn die Schiene 15 ihre alte
Stellung einnimmt.
In Fig. 7 ist eine abgeänderte Ausführungsart dargestellt, um eine unerwünschte Abwärtsbewegung
der Schiene auszugleichen. Bei dieser Ausführungsart ist das Antriebselement 74 ein aus
einem Stück bestehender, an der Schiene starr befestigter Arm 76. Zwischen dem Betätigungsglied
68 und der Plungerstange 46 ist eine Spiel aufnehmende Verbindung vorgesehen. Zu diesem
Zweck ist das obere Ende der Plungerstange 46 mit einer zylindrischen Hülse 82 verbunden, die in der
Buchse 69 des Verteilerkopfes in senkrechter Richtung gleiten kann. Zwischen dem Glied 68 und der
Hülse 82 ist eine Druckfeder 83 vorgesehen, so daß, wenn eine übergroße Abwärtsbewegung auf
das Glied 68 übertragen wird, eine derartige Bewegung nicht durch das Zusammendrücken der
Feder auf den Plunger übertragen werden kann.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 sind keine Vorkehrungen getroffen, um eine übergroße
senkrechte Bewegung der Schiene unwirksam zu machen. Das Betätigungsglied 68 ist direkt in der
in Fig. 6 gezeigten Weise mit der Plungerstange 46 verbunden. Das Antriebselement 74 besteht aus
einem starr an der Schiene befestigten Teil. Diese Anlage ist für Gleise geeignet, bei denen eine übergroße
Abwärtsbewegung der Schiene in der Regel nicht eintritt.
In Fig. 9 ist eine Abwandlung der in Fig. 1 und 3 gezeigten Ausführungsform gezeigt. Der
Arm 76 besteht aus einem biegsamen Metallstreifen, der bei 84 starr an der Halterung 75 befestigt ist
und sich durchbiegt, wenn eine übergroße Abwärtsbewegung von der Schiene auf den Streifen übertragen
wird.
In den Fig. 10 und 11 ist eine weitere Ausführungsform
dargestellt, bei welcher das Antriebselement 74 wiederum aus zwei Teilen besteht, nämlich
einer Halterung 75 und einem Arm 76. Der Arm 76 ist starr und bei 85 um eine parallel zur
Schiene waagerecht verlaufende Achse schwenkbar gegenüber der Halterung 75 angeordnet. Der
Arm 76 ist mit Ansätzen 86 versehen, die mit der Halterung 75 in Berührung kommen und es ermöglichen,
daß der Arm 76 in eine neue winkelmäßige Normallage gegenüber der Schiene verschwenkt
wird, wenn die letztere sich gegenüber dem Gleisbett um mehr als eine bestimmte Entfernung nach
unten bewegt. Die in Fig. 10 und 11 gezeigte Anordnung
arbeitet in genau derselben Weise wie die in Fig. ι bis 3 dargestellte Anordnung, abgesehen
davon, daß der Arm 76 bei einer übergroßen Abwärtsbewegung der Schiene nicht in die Lage zurückkehrt,
die er vorher gegenüber der Schiene hatte.
In Fig. 12 ist eine von der in Fig. 10 und 11 gezeigten
Anordnung abgewandelte Ausführungsart gezeigt. Das Antriebselement besteht aus drei
Teilen, nämlich einer Halterung 75, einem Arm 76 und einem Zwischenglied 87, an dem der Arm befestigt
ist. Dieses Zwischenglied 87 ist in derselben Weise wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsart
reibungsschlüssig schwenkbar an detr Halterung 75 befestigt.
Bei der letztgenannten Bauart ist der Arm 76 biegsam ausgeführt und an seinem einen Ende am
Schwenkpunkt 85 befestigt und kommt mit seinem anderen Ende mit dem Pumpenbetätigungsglied 68
in Berührung. Die Anordnung ist derart, daß bei einer die normale Senkrechtbewegung in verhältnismäßig
geringem Maße übersteigenden Abwärtsbewegung der Schiene der Arm 76 sich gegenüber
dem Zwischenglied 87 durchbiegt, während bei einer sehr erheblichen Abwärtsbewegung der
Schiene die obere Seite des Armes 76 mit einer Schulter 88 am Zwischenglied in Berührung
kommt, wodurch das letztere sich gegenüber der Halterung 75 in der bei der vorhergehend beschriebenen
Bauart gezeigten Weise verschwenkt.
Vorzugsweise ist dabei, wie bei 89 angedeutet, eine Feder zwischen dem Arm 76 und dem
Zwischenglied 87 eingebaut, um die Bewegung des Armes 76 im Verhältnis zum Zwischenglied zusätzlich
regeln zu können.
Die Erfindung schafft eine Schmiervorrichtung für Schienen, beispielsweise Eisenbahnschienen1,
die zur Schmierung des Schienenkopfes und der Spurkranzflansche der über die Schienen rollenden
Räder dient und von besonders einfacher Bauart ist. Diese Vorrichtung wird, sofern ihre Zuführungseinrichtung
im Gleisbett angeordnet ist, während der Betätigung der Vorrichtung als
Ganzes nicht bewegt und ist daher auch keinen durch den vorbeirollenden Verkehr verursachten
Schwingungen ausgesetzt.
Weiterhin kann bei der vorzugsweisen Bauart nach den Fig. 1 bis 4 und 6 die Pumpe 31 aus der
Zuführungseinrichtung zur Reinigung und Überprüfung ausgebaut werden, ohne daß dabei die
Lage der Zuführungseinrichtung selber wesentlich geändert wird, da sie nur geringfügig in Längsrichtung
der Schiene versetzt werden muß, um das Betätigungsglied 68 am Arm 76 vorbeiführen zu
können.
Andererseits kann bei jeder der oben beschrie-' benen Bauarten das mit dem Betätigungsglied 68
in Berührung kommende äußere Ende des Armes 76 um eine senkrechte Achse gegenüber dem übrigen
Teil des Armes 76 schwenkbar angeordnet sein. Diese Anordnung erlaubt es, das äußere Ende des
Armes von der Pumpe 31 und ihrem Betätigungsglied 68 abzuschwenken, so daß die Pumpe dann
aus der Zuführungseinrichtung ohne jegliche Bewegung derselben herausgezogen werden kann.
Das äußere Ende des Armes 66 kann dabei durch eine Feder in einer zum übrigen Teil des Armes
ausgerichteten Stellung gehalten werden, so daß es sich normalerweise in der Stellung befindet, in
welcher es Berührung mit dem Betätigungsglied 68 hat. Da die Schwenkachse senkrecht verläuft, ist
ohne weiteres ersichtlich, daß das äußere Ende des Armes bei seiner Betätigung des Gliedes 68
nicht außer Eingriff mit diesem Glied gelangen kann.
Ebenfalls taucht bei der gezeigten Vorrichtung das untere oder Einlaßende der Pumpe 31 in das
Schmiermittel ein, so daß besondere Rohre, um das
Schmiermittel aus dem Schmiermittelbehälter der Pumpe zuzuführen, unnötig sind.
Außerdem sind bei der vorzugsweisen Ausführungsform nach Fig. ι bis 3 wie auch bei den in
den Fig. 7 und 9 bis 12 gezeigten Ausführungsformen Vorkehrungen getroffen, um die Übertragung
einer übergroßen Schienenbewegung auf die Pumpe zu verhindern.
Claims (14)
1. S chienenschmiervor richtung mit einer fest im Gleisbett angeordneten Schmiermittelzuführungsemrichtung,
die aus einem Schmiermittelbehälter, einer das Schmiermittel den Schienen zuführenden Pumpe und einem an
der Schiene befestigten Pumpenantriebselement besteht, welch letzteres an einer Seite der
Schiene seitlich vorsteht und bei der durch den über die Schienen rollenden Verkehr hervorgerufenen
senkrechten Bewegung der Schiene in im wesentlichen senkrechter Richtung bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Pumpe
in an sich bekannter Weise eine Plunigörpumpe
" benutzt wird, deren Plunger eine im wesentliehen senkrechte Bewegung ausführt, und die in
an sich bekannter Weise mit einem am äußeren Pumpengehäuse hin und her beweglich angeordneten
und mit dem Plunger (40) fluchtenden Betätigungsglied (68) versehen ist, das
30- aus dem äußeren Pumpengehäuse heraussagt und mit dem Antriebselement (74) lösbare Berührung
hat, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Pumpe mit ihrem Plunger, Zylinder
und Ventilen einen einheitlichen Bauteil bildet, der ausbaubar in dem ihn umgebenden äußeren,
mit dem Schmiermittelbehälter vorzugsweise aus einem Stück bestehenden Pumpengehäuse
angeordnet ist, und daß ferner der Pumpenbauteil aus dem Gehäuse in im wesentlichen senkrechter
Richtung nach oben ausgebaut werden kann, wobei sich über ihm und seinem Betätigungsglied
ein freier Raum befindet, durch den er bei seiner Aufwärtsbewegung aus dem Pumpengehäuse herausgezogen wird, nachdem
das Betätigungsglied außer Eingriff mit dem Antriebselement gebracht worden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebselement aus einem starren Arm (74) besteht, der starr an
einer Seite der Schiene (15) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel vorgesehen sind, um zu verhüten, daß mehr als eine bestimmte senkrechte
Bewegung der Schiene (15) auf den Plunger (40) übertragen wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebselement aus
einem Arm (76) besteht, der eine durch Federdruck gesteuerte Schwenkbewegung relativ zur
Schiene ausführen kann, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß beim Eintreten einer ein
bestimmtes Maß übersteigenden Abwärtsbewegung der Schiene der Arm (76) entgegen dem
Federdruck relativ zur Schiene verschwenkt wird, so daß diese weitere Bewegung der
Schiene nicht mehr auf den Plunger übertragen werden kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebselement (74) so gelagert ist, daß es eine durch Reibung gesteuerte
Bewegung relativ zur Schiene (15) ausführen kann, wobei die Anordnung so getroffen
ist, daß bei einer normalen Senkrechtbewegung der Schiene der Arm (76) relativ zur Schiene
keine Bewegung ausführt, während bei einer übergroßen Bewegung der Schiene der Arm (76)
unter Überwindung von Reibung in eine neue Stellung relativ zur Schiene gebracht wird, so
daß der die normale Größe übersteigende Teil der Schienenbewegung· nicht auf den Plunger
übertragen werden kann.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebselement (74)
einen Arm (76) besitzt, der eine federgesteuerte Bewegung relativ zu einem Zwischenglied ausführen
kann, das mittels einer durch Reibungsdruck geregelten Schwenkverbindung mit der
Schiene verbunden ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß bei einer die normale Senkrechtbewegung
in verhältnismäßig geringem Maße übersteigenden Abwärtsbewegung der Schiene der Arm (76) relativ zum Zwischenglied
(87) entgegen dem Federwerk seine Lage ändert, ohne daß das Zwischenglied selbst
relativ zur Schiene seine Lage ändert, während bei einer außergewöhnlich großen Bewegung
der Schiene das Zwischenglied mit dem Arm unter Überwindung des Reibungswiderstandes
eine neue Lage einnimmt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine federgesteuerte, spielaufnehmende
Verbindung zwischen dem Betätigungsglied (68) und dem Plunger (40) vorgesehen ist, wobei die Anordnung so getroffen
ist, daß bei einer übergroßen senkrechten Bewegung der Schiene zwischen dem Betätigungsglied und dem Plunger eine Relativbewegung
stattfindet, wodurch die Übertragung des die normale Schienenbewegung übersteigenden Teils
der Bewegung auf den Plunger vermieden wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebselement (74) aus
einem an sich nachgiebigen, aber zur Betätigung der Pumpe genügend starken Arm (76)
besteht, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß sich das Antriebsglied, wenn es die zur
Betätigung der Pumpe erforderliche Bewegung ausgeführt hat, bei einer weiteren Bewegung
der Schiene durchbiegen wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, deren 12a Pumpe mit einem an seinem unteren Ende eine
Einlaßöffnung besitzenden Zylinder versehen ist, in dem der Plunger senkrecht gleitet, dadurch
gekennzeichnet, daß das untere Ende des Zylinders so angeordnet ist, daß es dauernd in
das in der Schmiermittelzuführungseinrichtung
gespeicherte Schmiermittel eintaucht, so daß das Schmiermittel direkt von dem Behälter zur
Pumpe geführt wird und zwischen Pumpe und Behälter liegende Rohrleitungen unnötig sind.
io. Vorrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmiermittelzuführungseinrichtung
eine von dem Schmiermittel durch eine Trennwand (25) geteilte Kammer (24) zur Aufnahme der Pumpe hat,
wobei in der Trennwand eine den Behälter (20) und die Pumpenkammer direkt miteinander
verbindende Öffnung vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Pumpe (31) ein als Ganzes in die Pumpenkammer (24) einbaubarer,
von der Schmiermittelzuführungseinrichtung getrennter Teil ist, der durch Schrauben (34)
an der Wand der Pumpenkammer abnehmbar befestigt werden kann.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Pumpe mit einem durch ein Ventil oder durch eine Verstellschraube
(50) geregelten Umgehungskanal (49) versehen ist, wobei die Anordnung so getroffen
ist, daß bei weit offenem Ventil der größere Anteil des von der Pumpe geförderten Schmiermittels
durch den Umgehungskanal hindurchgeht, und nur der kleinere Anteil nach der Schiene, und daß durch teilweises Schließen
des Ventils ein entsprechend größerer Anteil des Schmiermittels der Schiene zugeführt wird.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die zur Förderung des Schmiermittels von der Pumpe zur Schiene
dienende Einrichtung ein mit kanalförmigen Aussparungen versehenes Glied (53) hat, dessen
offene Seite an der Schiene anliegt, so daß eine Schmiermittelaufnahmekammer gebildet wird,
und daß ein dünner Metallstreifen (60) an dem Glied (53) so angebracht ist, daß er mit seiner
oberen Kante bis in die Nähe des Schienenkopfes (17) hinaufragt, wobei im kanalförmigen
Glied (53) Öffnungen für den Eintritt des von der Pumpe kommenden Schmiermittels und für
den Austritt des Schmiermittels in den zwisehen dem Streifen (60), dem Schienenkopf
(17) und dem Glied (53) gebildeten Raum vorgesehen sind und der Streifen so angeordnet ist,
daß er beim Vorbeirollen der Räder durch deren Flansche gegen die zu schmierenden
Seiten des Schienenkopfes gedrückt wird und dabei Schmiermittel in den Raum (63) zwischen
dem Radflansch (62) und dem diesen benachbarten Schienenkopf geführt wird.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Antriebselement mit der Schiene durch einen senkrechten Drehzapfen
verbunden ist, der es gestattet, das Antriebselement von dem Pumpenbetätigungsglied so
weit wegzubewegen, daß der Pumpenbauteil aus dem Gehäuse ausgebaut werden kann, ohne
die Lage der Schmiermittelzuführungsvorrichtung im Gleisbett zu ändern.
Angezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 622 424.
Britische Patentschrift Nr. 622 424.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 9579 12.54
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| DE922110C true DE922110C (de) | 1955-01-10 |
Family
ID=9850935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEE7003A Expired DE922110C (de) | 1952-04-02 | 1953-04-02 | Schienenschmiervorrichtung |
Country Status (4)
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| DE (1) | DE922110C (de) |
| FR (1) | FR1108792A (de) |
| GB (1) | GB718398A (de) |
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