DE1790744U - Anordnung zur selbstaendigen werkstueckfuehrung bei brandsohlenkantenfraesmaschinen. - Google Patents

Anordnung zur selbstaendigen werkstueckfuehrung bei brandsohlenkantenfraesmaschinen.

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DE1790744U
DE1790744U DE1959M0031273 DEM0031273U DE1790744U DE 1790744 U DE1790744 U DE 1790744U DE 1959M0031273 DE1959M0031273 DE 1959M0031273 DE M0031273 U DEM0031273 U DE M0031273U DE 1790744 U DE1790744 U DE 1790744U
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Ernst Mohrbach
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Description

  • Anordnung zur selbstständigen Werkstuckfuhrung bei Brandsohlenkantenfrasmaschinen.
  • Der Anmeldungsgegenstand betrifft eine Anordnung ftir Brandsohlenkantenfräsmaschinen mit senkrecht zur bearbeitenden Sohlenkante stehendem Fräser, durch die Brandsohle nach Einfuhren in die Fräsbahn mit ihrer Sohlenkante selbstständig um Fräser vorbeigeführt wird. Außerdem wird durch eine weitere an der Brandsohlenkantenfräsmaschine vorgesehene Einrichtung Vorsorge getroffen, daß auch bei Brandsohlen, die nicht durchgehend gleich stark sind, ihr selbststtndiger Ablauf gewährleistet ist.
  • Normalerweise ist es erforderlich die Brandsohle nach ihren Einführen in die Fräszahn mit der Hand korregieren weiter zu schieben und besonders in der Fersenrundung sorgfältig auf den Umlauf zu achten, wobei stets darauf Bedacht genommen werden muß, daß die abzufräsende Sohlenkante satt an der Fräslüoke anliegtum eine einwandfreie und glatte Abschrägung zu erhalten. Dies ist nicht nur zeitraubend sondern erfordert überdies eine geschulte Arbeitskraft.
  • Durch die im nachstehenden erfindungsgemäße Anordnung ist Gewähr dafür gegeben, daß nach Einführen der Brandsohle in die Frtlsbabn bei ihrem völlig selbstatlndigen Umlauf stets eine einwandfreie und glatte Abschrägung der Sohlenkante erzielt wird.
  • Nach der Erfindung hat die im Brandsohlenauflagetisch angeordnete Führungsrolle die Form eines sehr flachen Kegelstumpfes, dessen Mantel an seinen Enden kranzförmig gezahnt ist. Beim Abfräsen der Brandsohlenkante rollt die zum Teil auf der Führungsrolle aufliegende Brandsohle auf ihr ab, wobei der untere größere Zahnkranz zusammen mit einer senkrecht stehenden Transportrolle ihren Umlauf bewirkt, während der obere kleinere Zahnkranz infolge seiner geringeren Drehgeschwindigkeit sie zum Teil wieder bremst. Durch das hierbei entstehende Drehmoment wird die Brandsohlenkante stets mit gleichem Druck an den Sohlenkantenanschlag herangeschoben und an der in diesem angeordneten Frhslacke vorbeigeführt.
    , I
    Anstelle des kleineren oberen Zahnkranzes auf der Führungs-
    rolle, kann auch eine andere Anordnung vorgesehen sein, so-
    ferne sie geeignet ist derart bremsend auf die Brandsohle einzuwirken, daß ein Drehmoment entstehen kann, durch das sie mit ihrer Sohlenkante an den Sohlenkantenansohlag bzw. an die Fräalucke gedruckt wird, beispielsweise ein auf der Führungsrolle achsial angeordneter Stift u. ä..
  • Da die Brandsohle durch auf ihr aufgeklebte Verstärkungen, insbesonders in ihrer Fersenpartie, nicht durchgehend gleich stark ist, andererseits ein bestimmter Druck der senkrecht stehenden Transportrolle auf sie zur zwingen Fortbewegung ausgeübt werden muß, ist die Lagerhalterung der senkrecht stehenden Transportrolle federnd angeordnet.
  • Der Anmeldungsgegenstand ist anhand der nachstehenden Abbildingen naher veranschaulicht.
  • Abbildung 1 stellt die wesentlichsten Teile der Brandsohlenkantenfräsmaschine in Frontansicht dar, wobei im besonderen auf die beispielsweise Gestaltung der federnd angeordneten Lagerhalterung der senkrecht stehenden Transportrolle Bedacht genommen ist.
  • Abbildung 2 zeigt die Seitenansicht und Abbildung 3 die Daraufsicht.
  • Die Abbildungen 4 und 5 sind jeweils verschiedene Ausfuhrungsformen der im Brandsohlenauflagetisch vorgesehenen Führungsrolle.
  • Das Gehäuse 1, das nahezu alle wesentlichen Teile der Brandsohlenkàntenfrhsmasohine trägt, ist am Ständer 2 befestigt.
  • Der zeichnerisch hier nicht mit dargestellte Fräser rotiert senkrecht zur bearbeitenden Sohlenkante. Zum Abfräsen der Brandsohle wird sie mit ihrer Sohlenkante zum Einlaufen in die Fräsbahn in den Bransohleneinlauf 3 am Soblenkantenanschlag 4 geschoben, wo sie durch die Transportrolle 5 erfaßt und weiterbewegt wird. Dabei kommt stets ein Teil ihrer Fläche auf die im Brandsohlenauflagetisch 6 angeordnete Führungsrolle 7 zu liegen. Die Führungsrolle 7 die vorzugsweise die Form eines sehr flachen Kegelstumpfes hat, dessen Mantel an seinen Enden a und b kranzförmig gezahnt ist, bewirkt mit dem Zahnkranz b zusammen mit der Transportrolle 5 den Ablauf der Brandsohle, während die am Zahnkranz a auf-
    liegenden FlRchenteile-infolge kleinerer Drehgeschwindigkeit
    des Zahnkranzes a-abgebremst werden. Be entsteht dadurch
    Es entsteht dadurch beim Ablaufen der Brandsohle in diesem Flächenabschnitt jeweils ein Drehmoment, dem der Anschlag 4j an den die Brandsoh@e dadurch gedrückt wird, Widerstand entgegensetzt. Dabei wird nun verhindert, daß die Brandsohle fuhrungslos am Auflagetisch 6, bzw. der Führungsrolle 7 pendelt und außerdem ist gewährleistet, daß die Brandsohlenkante immer mit gleichmäßigem Druck an der im Anschlag 4 angebrachten Fraslüoke 8 liegt. Anstelle des Zahnkranzes a ist es
    auch möglich einen Stift c achsial in der Führungsrolle 7,
    in seiner Höhe verstellbar, vorzusehen.
  • Damit bei nicht durchgehend gleich starken Brandsohlen die Transportrolle 5 immer mit Druck auf ihr aufliegt, ist seine Lagorhalterung 10 federnd angeordnet. Der jeweilige Uruck mit der die Lagerhalterung 10 und mit ihr aie Transportrolle 5 nach abwärts gedrückt werden, ist durch mehr oder weniger Spannen der Feder 11 mittels der Federspannvorrichtung 12 zu'regulieren.

Claims (3)

Sohutzanspruohe.
1.) Anordnung zur selbstständigen Werkstückführung bei Brandsohlenkantenfräsmaschinen mit senkrecht zur Sohlenkante stehendem Fräser, dadurch gekennzeichnet, daß die im Brandsohlenauflagetisoh (6) angeordnete Führungsrolle (7) die Form eines sehr flachen Kegelstumpfes hat, dessen Mantel an seinen Enden (a), (b) kranzförmig gezähnt ist.
2.) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrolle (7) leicht gewölbt ist und achsial einen in seiner Höhe verstellbaren Stift angeordnet hat.
3.) Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhalterung (10) der senkrechtstehenden Transportrolle (5) federnd angeordnet ist.
DE1959M0031273 1959-04-06 1959-04-06 Anordnung zur selbstaendigen werkstueckfuehrung bei brandsohlenkantenfraesmaschinen. Expired DE1790744U (de)

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