DE1790733U - Antriebsvorrichtung fuer schiebefenster, insbesondere von fahrzeugen. - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer schiebefenster, insbesondere von fahrzeugen.

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DE1790733U
DE1790733U DE1956K0024075 DEK0024075U DE1790733U DE 1790733 U DE1790733 U DE 1790733U DE 1956K0024075 DE1956K0024075 DE 1956K0024075 DE K0024075 U DEK0024075 U DE K0024075U DE 1790733 U DE1790733 U DE 1790733U
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DE1956K0024075
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Friedrich Wilhelm Kiekert
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Description

  • "Antrieb für Schiebefenster, insbesondere von Fahrzeugen".
  • Schiebefenster in Kraftfahrzeugen und Schienenfahrzeugen werden vielfach durch einen Kurbelantrieb bewegt.
  • Um das fenster in der jeweils gewählten Stellung zu halten, bedient man sich entweder der dem Antrieb ohnehin innewohnenden Reibung, oder man sieht besondere Bremselements vor.
  • Dadurch ergibt sich ein verhältnismäßig verwickelter Aufbau, und es ist oft schwierig, sämtliche Bauelemente in dem Raum unterzubringen, der im Innern des Flügels einer Kleinwagentür zur Verfügung steht.
  • Man hat auch schon vorgeschlagen, als Mittel zum Antrieb für Schiebefenster einen schwenkbaren und in seiner Schwenkebene verschiebbaren Betätigungsgriff vorzusehen, der in Bezug auf die Verschiebung mit dem Fenster durch die Übertragungsglieder gekuppelt ist und durch seine Drehung eine die Verschiebung hemmende Sperre auslöst. Einen Antrieb dieser Gattung im Aufbau zu vereinfachen und so zu gestalten, daß er auf geringstem Raume untergebracht werden kann, ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe.
  • Gemäß der Erfindung hat der in bekannter Weise auf einem Schlitten schwenkbar gelagerte Betätigungsgriff eine Steuerfläche, mittels deren er beim Schwenken in der einen oder anderen Richtung einen im Schlitten beweglich gelagerten Riegel aushebt, der in Ruhestellung in eine von mehreren Rasten greift, die in der Sohlittenfuhrung ausgebildet sind. Mit diesem Merkmal unterscheidet sich der Antrieb nach der Erfindung wesentlich von einer bekannten Bauart, bei der zur Feststellung des den Griff tragenden Schlittens eine parallel zur Sohlittenführung angeordnete Zahnstange dient, die um eine parallel zur Schlittenbewegung verlaufende Achse schwenkbar ist. Im Gegensatz zu dieser bekannten Bauart, die außer für die reine Schlittenführung Raum für die Zahnstange und ihre schwenkbare Lagerung erfordert, benötigt der Antrieb nach der Erfindung nicht mehr als ein Hohlprofil als Führung für den Schlitten mit einer Lochreihe als Rastung für den Riegel.
  • Der Antrieb nach der Erfindung hat den weiteren Vorteil, daß der Schlitten auch auf einer krummlinigen Bahn geführt sein kann, eine Möglichkeit, die bei der bekannten
    Bauart durch die schwenkbare Zähnstange ausgeschlossen ist.
    Eine krummlinige Führung des Schlittens erlaubt es insbe-
    sondere, als Mittel zur Übertragung der Sohlittenbewegung
    auf das Fenster anstelle von Seilzügen ein einfaches Hebelgestänge vorzusehen. Der Schlitten sitzt dann beispielsweise am Ende des einen Armes eines Winkelhebels, dessen anderer Arm auf das Schiebefenster einwirkt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele und sind insbesondere in den Schutzansprüchen im einzelnen
    angegeben.
    In der Zeichnung zeigt
    Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen zur Lagerung des Grif-
    fes dienenden Schlitten,
    Fig. 2 einen Schnitt nach A-B in Fig. 3, Fig. 3 einen gegen den Schnitt nach Fig. 1 um 900 gedrehten Längsschnitt durch den Schlitten und die zugehörige Führung, Fig. 4 einen dem Schnitt nach Fig. 3 gleichenden Schnitt,
    jedoch bei ausgelöster Rastung,
    eine der Fig"1 entsprechende Darstellung einer zwei-
    ten Ausführungsform,
    lift. 6 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung der Ausführungsform nach Fig. 5, Fig. 7 einen Querschnitt durch die in ein Fenster eingebaute Führung mit Schlitzabdeokung,
    fig. 8 die Qeaamtanordnung bei Anwendung von Seilzüge zur
    Übertragung der Bewegung dea Griffes auf das Fenster
    und
    Fig. 9 die Gesamtanordnung bei Anwendung einee Hebelgestän-
    ges.
    In einer Führungsschiene 10 von im wesentlichen
    O-fcrsdLgem Querschnitt ist ein Schlitten 11 geführt, an
    den bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4 und 8 Seilzüge 12 mittels Klemmschrauben 13 befestigt sind. Die Seilzüge sind gemäß Fig. 8 Über Rollen 14 geführt und bilden eine geschlossene Schlaufe, die bei 15 mit dem verschiebbaren Fensterflügel 16 verbunden sind. Ein bei 17 an das Seil angeschlossener Gummizug, der bei 18 verankert ist und auch durch eine Feder ersetzt werden kann, dient als Gewichtsausgleich.
  • In einer Ausnehmung 19 des Schlittens 11 ist um einen Zapfen 20 ein als Betätigungsgriff ausgebildeter Bebel 21 drehbar. In der mit vollen Linien gezeichneten Grundstellung I wird der hebel durch eine unter dem Druck einer Feder 22 stehende Kugel 23 gehalten, die in eine Rast 24 des Hebels eingreift. Diese Rastung ist kraftschlüssig, kann also durch ein auf den Hebel in der einen oder anderen Richtung wirkendes Drehmoment leicht überwunden werden.
  • Im Hebel ist in der aus Fig. 3 und 4 ersichtlichen Weise eine Nut 25 von im wesentlichen dreieckförmigem Querschnitt ausgebildet, deren Tiefe von der Mitte aus beiderseits abnimmt. In diese Nut ragt der eine Schenkel 26 eines U-förmig gebogenen Stiftes 27, dessen zweiter Schenkel 28 in einer Bohrung 29 des Schlittens 11 geführt ist.
  • Eine bei 30 am Schlitten befestigte Blattfeder 31 sucht den Stift 27 in der Stellung nach Fig. 3 zu halten. In dieser Stellung greift der Schenkel 28 in eine von zahlreichen, als Rasten dienenden Bohrungen 32 in der Wandung der Frührung 10. Wird der Griff 21 nach der einen oder anderen Seite, also entweder in Stellung II oder Stellung III geschwenkt, so hebt der ansteigende Teil der Nut 25 den Stift 27 und bringt ihn gegen die Feder 31 in die Stellung nach Fig. 4, in der sich der Schenkel 28 außerhalb der jeweiligen Rast 32 befindet. Der Schlitten 11 kann nunmehr in der Führung 10 zwecks Verstellung des Fensters verschoben werden. Ist die gewünschte Fensterstellung erreicht, so läßt man durch Freigabe des griffes 21 den Schenkel 28 in die nächstliegende Bohrung 2 einrasten. Befindet sich der
    Schenkel dabei sieht gerade in flucht mit einer Bohrung, so
    sorgenErschütterungen in kurzer Zeit dafür, daß Einrastung
    in der nächstgelegenen Bohrung unter geringer Verschiebung
    des Fensters stattfindet.
  • Zur Betätigung ist, wie insbesondere die Darstellung nach Fig. 1 verdeutlicht, lediglich ein Angriff der Hand in einer Richtung notwendig. Denn die dann auf den Griff wirkende Kraft erzeugt zunächst das Drehmoment, durch das die Rastung aufgehoben wird, und wirkt zugleich in Richtung der gewünschten Verschiebung.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 bis 4 im wesentlichen dadurch, daß der verschiebbare Stift zur Rastung des Schlittens 11 durch einen zweiarmigen Hebel 33 ersetzt ist, der um einen Zapfen 34 drehbar ist. Von den beiden abgebogenen Armen dieses Hebels ragt der eine, der mit 35 bezeichnet ist, in eine die Nut 25 ersetzende, in der Wirkung gleichwertige konische Ausdrehung 25a, während der andere als Zapfen 36 in die Bohrungen 32 einfällt. Eine auf den Hebel wirkende Schraubenfeder 37 entspricht in ihrer Wirkung der Feder 31 nach Fig. 1 bis 4.
  • Grundsätzlich wäre es möglich, das die Rastung bewirkende Element mit dem Griff starr oder zwangläufig zu verbinden. Dann würden jedoch, vor allem bei besonders leichtgängiger Führung, Schwierigkeiten bei der Verstellung entstehen. Beide Ausfuhrungsformen sehen daher die gezeichnete Verbindung zwischen Griff und Rastelement vor, die nur beim Ausschwenken des griffes zwangläufig wirkt, im übrigen aber kraftschlüssig ist.
  • Ist eine Abdeckung des in Fig. 2 erscheinenden
    Längssohlitzes 36 der Führungsschiene 10 erwünscht, so kann
    gemäß Fig. 7 der Griff 21 eine Kröpfung 39 erhalten, so daß er von außen zugänglich bleibt, der Schlitz 38 aber gleichwohl durch eine Verkleidung 40 verdeckt werden kann.
  • Statt das fenster gemäß Fig. 8 mit dem Schlitten durch SeilZüge zu verbinden, kann man auch gemäß Fig. 9 ein Hebelgestänge in der Form eines bei 41 gelagerten Winkelhebels vorsehen. Die geradlinige Führungsschiene 10 nach Fig.
  • 8 wird dann durch eine kreisbogenförmig gekrümmte Führung 42 ersetzt, in der der Schlitten 11 gleitet. Der eine Arm 43 des Winkelhebels ist fest mit dem Schlitten 11 verbunden.
  • Der zweite Arm 44 trägt am Ende eine Rolle 45, auf der das Fenster 46 mit seiner Unterkante 47 ruht.

Claims (5)

  1. Sohatzanaprüchet
    Ein Antrieb fUr Schiebefenster, insbesondere von Kraftfahr- beugen und Schienenfahrzeugen, mit einem schwenkbaren und inseiner Schwenkebene verschiebbaren Bet&tigungsgriff, der in Bezug auf die Verschiebung mit dem Fenster durch Übertra- gungsglieder gekuppelt ist und durch seine Drehung eine die Verschiebung hemmende Sperre auslöst, mit folgenden einzeln oder in beliebiger möglicher Kombination vorhandenen Merk- male 1. Der auf einem Schlitten schwenkbar gelagerte Betätigung-
    griff hat eine Steuerfläche, mittels deren er beim Schwen ken in der einen oder anderen Richtung einen im Schlitten beweglich gelagerten Riegel aushebt, der in Ruhestellung in eine von mehreren Rasten greift, die in der Schlittenführung ausgebildet sind.
  2. 2. Im Schlitten ist eine auf den Betätigungsgriff kraftschlüssig einwirkende und ihn in seiner mittleren Grundstellung haltende Federraatung gelagert.
  3. 3. Der Riegel besteht aus einem Schieber, der quer zur Schlittenbewegung im Schlitten beweglich gelagert ist, oder aus einem Hebel mit Sperrnase, der im Schlitten um eine quer zur Schlittenbewegung liegende Achse drehbar ist.
  4. 4. Die Steuerfläche am Betätigungsgriff wird von einer konischen Bohrung gebildet, in die ein Fortsatz des Riegels greift.
  5. 5. Der aus der SohlittenfUhrung herausragende Betätigungsgriff ist gekröpft, und die Schlittenführung ist mit einer Abdeckung versehen. 6.Die Schlittenfuhrung ißt nach einem Kreisbogen gekrümmt
    und der Schlitten auf dem einen Arm eines Winkelhebels befestigt, während ein Arm zur Übertragung der Verstellkraft auf das Schiebefenster dient.
DE1956K0024075 1956-11-06 1956-11-06 Antriebsvorrichtung fuer schiebefenster, insbesondere von fahrzeugen. Expired DE1790733U (de)

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