DE179019C - - Google Patents

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DE179019C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F13/00Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, with agitators therein contacting the articles being washed 
    • D06F13/02Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, with agitators therein contacting the articles being washed  wherein the agitator has an oscillatory rotary motion only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 179019 -■ . KLASSE 8^/. GRUPPE
FRANZ PÜSCHEL in LÜDENSCHEID.
A η t r i e b 8 ν ο r r i c h t u η g f U r W a s cn maschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche.vom 14.September 1905 ab.
■■■■",■·■ Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für Waschmaschinen, und zwar unter Verwendung der für solche Maschinen bereits benutzten Rennspindel. Die Rennspindel wird gemäß der Erfindung mit einem Zahnradvorgelege verbunden und durch eine beständig gedrehte Kurbel in Bewegung gesetzt. Hierdurch wird erreicht, daß die ganze Antriebsvorrichtung außerordentlich gedrungen ausfällt und ihre Lagerteile gleichzeitig leicht als Gehäuse ausgebildet werden können. Der Lägerkörper oder das Gehäuse ■ kann somit unmittelbar seitwärts an der Ma- _schine angeordnet werden, nimmt sehr wenig Raum ein und hindert den Zugang zu der eigentlichen Waschmaschine in keiner Weise. Insbesondere aber ist eine Maschine, die mit der neuen Antriebsvorrichtung ausgestattet ist, leicht anzutreiben, da nur wenig Kraft in der Umsetzung der drehenden Bewegung in eine hin- und herschwingende verloren geht, andererseits aber die Teile leicht und gut geschmiert werden können und gegen Verschmutzung durch Waschwasser, Staub
u. dgl. geschützt sind, '
Auf der Zeichnung ist eine Antriebsvorrichtung der neuen Art im Schnitt dargestellt.. . :·■■'
An dem Waschbottich ι ist ein die Antriebsvorrichtung aufnehmendes Gehäuse 2 befestigt, in dem die Welle 3 drehbar gelagert ist. Auf dieser sitzt außerhalb des Gehäuses die Antriebskurbel 4. und innerhalb ein Zahnrad 5. Letzteres greift in ein anderes Zahnrad 6 ein, dar.'in dem Gehäuse auf dem Zapfen 7 frei drehbar gelagert ist und noch einmal so groß ist als das Zahnrad 5. Auf der Seitenfläche dieses Rades ist eine Kurvennut 8 eingeschnitten, die kreisförmig und exzentrisch zum Mittelpunkt des Zapfens 7 verläuft, so daß der in die Nut eingreifende Treibstift 9 bei der Drehung der Handkurbel auf-' und niedergehen muß. Dieser Zapfen 9 ist mit einer Mutter 10 befestigt, die mit sehr steilem mehrgängigen Gewinde versehen ist und in die die mit entsprechendem Gewinde versehene Rennspindel 11 einpaßt. Es folgt hieraus, daß bei der Drehung der Handkurbel 4 in gleichmäßigem Sinne die Rennspindel 11 sich abwechselnd nach rechts und links drehen muß. Die Rennspindel ist in dem Gehäuse 2 gelagert und trägt an ihrem unteren Ende ein Kegelzahnrad 12, das in ein auf der Welle 14 befestigtes Kegelzahnrad 13 eingreift. Auf der Welle 14 ist noch ein Kegelzahnrad 15 angeordnet, welches in das Kegelzahnrad 16 eingreift. Letzteres sitzt auf der Welle 17, die in der Mitte der Trommel drehbar gelagert ist und an ihrem oberen Ende ein Vierkant trägt, das zur Befesti- , gung des Waschkreuzes 18 dient. Letzteres besteht aus einer hohlen Büchse, die mit einem vierkantig gestalteten Loch auf den vierkantigen Zapfen aufgeschoben wird. Außen trägt die Büchse Knaggen zur Aufnahme der Waschflügel 19. Diese müssen, wie ohne weiteres ersichtlich ist, bei der Bewegung der Kurbel rechts und links bewegt werden,, und zwar, bei der vollen Umdrehung der Kurbel 4 rechts und bei der folgenden vollen Umdrehung nach links.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung für Waschmaschinen , bei denen die Rechts- und Linksdrehung unter Verwendung einer Rennspindel erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Rennspindel durch ein dicht neben dem Bottich gelagertes Zahnradvorgelege (S und 6) geschieht, in dessen exzentrische Nut (8) ein Treibstift (9) der Rennspindel eingreift, wobei die Rennsp.indel mit dem Zahnradpaar in einem geichzeitig das Lagergestell beider Teile bildenden Gehäuse eingeschlossen ist.. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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