DE179015C - - Google Patents

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DE179015C
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DE
Germany
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lamp
piston
compressed air
safety lock
completely
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L23/00Non-electric hand-lamps for miners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)

Description

KAISERLICHES %
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 179015 KLASSE 4 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. August 1905 ab.
Die gebräuchlichen Grubenlampen, deren Sicherheitsverschluß durch Druckluft unter Vermittelung eines Kolbens bewirkt wird, haben den Nachteil, daß bei dem verhältnismäßig hohen Gewicht des Kolbens ein kräftiger Stoß genügt, um die den eigentlichen Verschluß bildende Klinke zu lösen und ein unerlaubtes öffnen der Lampe zu ermöglichen. Auch kann durch Einführen einer
ίο Messerklinge zwischen dem Ober- und Unterteil der Lampe der Kolben so verschoben werden, daß ein unerlaubtes Öffnen stattfinden kann. Da nun bei diesen Lampen die Druckluft nur zum öffnen erforderlich ist, so kann die Lampe, nachdem sie auf unerlaubte Weise geöffnet wurde, leicht wieder verschlossen werden, ohne daß die vorschriftswidrige Handlung von den Vorgesetzten bemerkt wird. Die Verschlüsse sind ferner ziemlich kompliziert, so daß sie leicht beschädigt .werden und häufige Reparaturen erfordern. Außerdem sind die Lampen ziemlich schwer. Durch die Erfindung werden oben genannte Übelstände beseitigt. Beim neuen Verschluß ist sowohl zum Öffnen als auch zum Schließen Druckluft erforderlich, und zwar während einer verhältnismäßig langen Zeit. Durch die Anordnung eines besonders leichten Kolbens und einer verhältnismäßig starken Feder ist es vollständig ausgeschlossen, daß durch heftige Stöße die Verriegelung gelöst werden kann. Außerdem sind im Unterteil der Lampe eine große Anzahl Einkerbungen vorgesehen, in die ein Ansatz am Kolben eingreift, so daß der Ver-Schluß so oft gesichert ist, als Einkerbungen vorhanden sind. Ein vorschriftswidriges Öffnen und Schließen des Verschlusses ist also vollständig ausgeschlossen. Infolge der Anordnung eines Schutzmantels hat die Lampe keine vorstehenden Teile, so daß die Lage des Verschlusses dem Arbeiter unbekannt ist.
Der neue Verschluß ist in der Zeichnung beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist im unteren Teil ein lotrechter Schnitt durch die Lampe, welche im oberen Teil in Ansicht dargestellt ist.
Fig. 2 und 3 zeigen im Schnitt eine Einzelheit in zwei verschiedenen Stellungen in größerem Maßstabe.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie A-A der Fig. 2.
Fig. 5 ist ein Stück des Unterteils der Lampe in der Ansicht von unten.
Der Unterteil 1 der Lampe sitzt mit Gewinde im Inneren eines Körpers 2, welcher den ersteren vollständig umgibt. Der Grubenarbeiter, welcher die Lampe vorschriftswidrig öffnen will,, hat also kaum eine Angriffsfläche, um den Unterteil abzuschrauben. An seinem oberen Ende trägt der Unterteil einen Kranz 3, an welchem eine Anzahl von Einschnitten vorhanden sind. Im Inneren " des Oberteils der Lampe ist ein kleiner Zylinder 5 angeordnet, in welchem ein Kolben 6 verschoben werden kann. Dieser Kolben trägt auf der Unterseite eine Nase 7, welche in
einem Schlitz 8 des Zylinders 5 gleitet. Eine Feder 9 hat das Bestreben, den Kolben beständig von der Gehäusewand der Lampe abzudrücken und ihn in die durch Fig. 2 wiedergegebene Stellung" zurückzuführen. Wird der Kolben wie durch Fig. 3 dargestellt gehalten, so kann man den Unterteil von der Lampe ganz abschrauben, was sonst unmöglich ist. Ist der Unterteil vollständig abgeschraubt, so läßt man die Feder 9 sich ausdehnen. Der Kolben sucht alsdann die in Fig. 2 dargestellte Stellung einzunehmen. Er stützt sich gegen den Rand 10 des Kranzes, und wenn man den Untersatz nach Gegenüberstellung des Vorsprungs 7 zum Einsprung 4 abschrauben will, entspannt sich die Feder 9 und drängt die Nase 7 in Ausnehmung 4; alsdann ist es unmöglich, die Lampe loszuschrauben. Um die Bewegungen des Kolbens vorzunehmen, ist der Zylinder 5 in seinem hinteren Teil durch einen kleinen Kanal 11 mit einer Kammer 12 in Verbindung gebracht, welche mit der Außenluft durch Löcher 13 in Verbindung steht. Um die Feder 9 zusammenzupressen, bringt man die Löcher 13 vor eine Leitung", durch welche komprimierte Luft gelassen wird. Die komprimierte Luft tritt durch die Kammer 12 und die Leitung 11 hinter den Zylinder 5 und treibt den Kolben 6 in die in Fig. 3 dargestellte Stellung zurück. Man kann alsdann den Unterteil der Lampe gänzlich abschrauben. Sobald diese Tätigkeit beendigt ist, zieht man die Lampe zurück, und der Kolben versucht die durch Fig. 2 wiedergegebene Stellung einzunehmen. Es ist alsdann unmöglich, den Unterteil anzuschrauben, ohne die Öffnungen 13 wieder vor eine komprimierte Luft enthaltende Leitung zu bringen. Die Ausnehmungen 4 werden in genügender Anzahl angelegt, damit das Festschrauben leicht vor sich geht und damit nach Aufhören des Druckes der in dem Lampenraum komprimierten Luft es genügt, ein wenig stärker zu schrauben, ' damit die Nase 7 in die Ausnehmung 4 einfällt. Es ist zweckmäßig, daß die Verriegelung beim Verriegeln leichter geht als beim Entriegeln. Der Kolben 6 trägt am hinteren Ende einen kleinen Vorsprung 14, welcher bei jeder Stellung die in den Zylinder 5 eintretende komprimierte Luft hindert, durch Schlitz 8 zu entweichen.
An Stelle der Kammern 12 kann man auch zwei Rohre verwenden, die sich im Kanal 11 vereinigen. In dem Boden des Untersatzes 1 ist eine elliptische Ausnehmung vorhanden, in welche man zum Zwecke des Los- und Festschraubens einen Schlüssel von besonderer Form einsetzen kann.

Claims (3)

Patent-An Sprüche.■
1. Sicherheitsverschluß für Grubenlampen mit einem unter Federdruck stehenden, durch Druckluft verschiebbaren Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben, der an der Verschlußstellung mit einem. Ansatz (7) unmittelbar in einen Einschnitt eingreift, wagerecht angeordnet ist und sowohl zum Öffnen als auch zum Schließen durch Druckluft bewegt werden muß.
2. Sicherheitsverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem ganzen Umfang des Unterteils der Lampe eine große Anzahl Einschnitte angebracht ist, damit nach dem Verschließen eine vielfache Verriegelung vorhanden ist.
.
3. Sicherheitsverschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterteil der Lampe von einem Mantel, welcher gleichzeitig den Verschluß verdeckt, vollkommen umgeben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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