DE179015C - - Google Patents
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- DE179015C DE179015C DENDAT179015D DE179015DA DE179015C DE 179015 C DE179015 C DE 179015C DE NDAT179015 D DENDAT179015 D DE NDAT179015D DE 179015D A DE179015D A DE 179015DA DE 179015 C DE179015 C DE 179015C
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- DE
- Germany
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- lamp
- piston
- compressed air
- safety lock
- completely
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L23/00—Non-electric hand-lamps for miners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)
Description
KAISERLICHES %
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 179015 KLASSE 4 a. GRUPPE
Die gebräuchlichen Grubenlampen, deren
Sicherheitsverschluß durch Druckluft unter Vermittelung eines Kolbens bewirkt wird,
haben den Nachteil, daß bei dem verhältnismäßig hohen Gewicht des Kolbens ein kräftiger
Stoß genügt, um die den eigentlichen Verschluß bildende Klinke zu lösen und ein
unerlaubtes öffnen der Lampe zu ermöglichen. Auch kann durch Einführen einer
ίο Messerklinge zwischen dem Ober- und Unterteil
der Lampe der Kolben so verschoben werden, daß ein unerlaubtes Öffnen stattfinden
kann. Da nun bei diesen Lampen die Druckluft nur zum öffnen erforderlich ist,
so kann die Lampe, nachdem sie auf unerlaubte Weise geöffnet wurde, leicht wieder
verschlossen werden, ohne daß die vorschriftswidrige Handlung von den Vorgesetzten bemerkt
wird. Die Verschlüsse sind ferner ziemlich kompliziert, so daß sie leicht beschädigt
.werden und häufige Reparaturen erfordern. Außerdem sind die Lampen ziemlich
schwer. Durch die Erfindung werden oben genannte Übelstände beseitigt. Beim
neuen Verschluß ist sowohl zum Öffnen als auch zum Schließen Druckluft erforderlich,
und zwar während einer verhältnismäßig langen Zeit. Durch die Anordnung eines besonders leichten Kolbens und einer verhältnismäßig
starken Feder ist es vollständig ausgeschlossen, daß durch heftige Stöße die Verriegelung
gelöst werden kann. Außerdem sind im Unterteil der Lampe eine große Anzahl Einkerbungen vorgesehen, in die ein
Ansatz am Kolben eingreift, so daß der Ver-Schluß so oft gesichert ist, als Einkerbungen
vorhanden sind. Ein vorschriftswidriges Öffnen und Schließen des Verschlusses ist
also vollständig ausgeschlossen. Infolge der Anordnung eines Schutzmantels hat die Lampe
keine vorstehenden Teile, so daß die Lage des Verschlusses dem Arbeiter unbekannt ist.
Der neue Verschluß ist in der Zeichnung beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist im unteren Teil ein lotrechter Schnitt durch die Lampe, welche im oberen
Teil in Ansicht dargestellt ist.
Fig. 2 und 3 zeigen im Schnitt eine Einzelheit in zwei verschiedenen Stellungen in
größerem Maßstabe.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie A-A der Fig. 2.
Fig. 5 ist ein Stück des Unterteils der Lampe in der Ansicht von unten.
Der Unterteil 1 der Lampe sitzt mit Gewinde im Inneren eines Körpers 2, welcher
den ersteren vollständig umgibt. Der Grubenarbeiter, welcher die Lampe vorschriftswidrig
öffnen will,, hat also kaum eine Angriffsfläche, um den Unterteil abzuschrauben. An
seinem oberen Ende trägt der Unterteil einen Kranz 3, an welchem eine Anzahl von Einschnitten
vorhanden sind. Im Inneren " des Oberteils der Lampe ist ein kleiner Zylinder 5 angeordnet, in welchem ein Kolben 6 verschoben
werden kann. Dieser Kolben trägt auf der Unterseite eine Nase 7, welche in
einem Schlitz 8 des Zylinders 5 gleitet. Eine Feder 9 hat das Bestreben, den Kolben beständig
von der Gehäusewand der Lampe abzudrücken und ihn in die durch Fig. 2 wiedergegebene Stellung" zurückzuführen. Wird
der Kolben wie durch Fig. 3 dargestellt gehalten, so kann man den Unterteil von der
Lampe ganz abschrauben, was sonst unmöglich ist. Ist der Unterteil vollständig abgeschraubt,
so läßt man die Feder 9 sich ausdehnen. Der Kolben sucht alsdann die in Fig. 2 dargestellte Stellung einzunehmen. Er
stützt sich gegen den Rand 10 des Kranzes, und wenn man den Untersatz nach Gegenüberstellung
des Vorsprungs 7 zum Einsprung 4 abschrauben will, entspannt sich die
Feder 9 und drängt die Nase 7 in Ausnehmung 4; alsdann ist es unmöglich, die Lampe
loszuschrauben. Um die Bewegungen des Kolbens vorzunehmen, ist der Zylinder 5 in
seinem hinteren Teil durch einen kleinen Kanal 11 mit einer Kammer 12 in Verbindung
gebracht, welche mit der Außenluft durch Löcher 13 in Verbindung steht. Um die
Feder 9 zusammenzupressen, bringt man die Löcher 13 vor eine Leitung", durch welche
komprimierte Luft gelassen wird. Die komprimierte Luft tritt durch die Kammer 12
und die Leitung 11 hinter den Zylinder 5 und treibt den Kolben 6 in die in Fig. 3 dargestellte
Stellung zurück. Man kann alsdann den Unterteil der Lampe gänzlich abschrauben. Sobald diese Tätigkeit beendigt ist, zieht man
die Lampe zurück, und der Kolben versucht die durch Fig. 2 wiedergegebene Stellung einzunehmen.
Es ist alsdann unmöglich, den Unterteil anzuschrauben, ohne die Öffnungen 13
wieder vor eine komprimierte Luft enthaltende Leitung zu bringen. Die Ausnehmungen
4 werden in genügender Anzahl angelegt, damit das Festschrauben leicht vor sich
geht und damit nach Aufhören des Druckes der in dem Lampenraum komprimierten Luft
es genügt, ein wenig stärker zu schrauben, ' damit die Nase 7 in die Ausnehmung 4 einfällt.
Es ist zweckmäßig, daß die Verriegelung beim Verriegeln leichter geht als beim
Entriegeln. Der Kolben 6 trägt am hinteren Ende einen kleinen Vorsprung 14, welcher
bei jeder Stellung die in den Zylinder 5 eintretende komprimierte Luft hindert, durch
Schlitz 8 zu entweichen.
An Stelle der Kammern 12 kann man auch zwei Rohre verwenden, die sich im Kanal 11
vereinigen. In dem Boden des Untersatzes 1 ist eine elliptische Ausnehmung vorhanden,
in welche man zum Zwecke des Los- und Festschraubens einen Schlüssel von besonderer
Form einsetzen kann.
Claims (3)
1. Sicherheitsverschluß für Grubenlampen mit einem unter Federdruck stehenden,
durch Druckluft verschiebbaren Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben, der an der Verschlußstellung mit
einem. Ansatz (7) unmittelbar in einen Einschnitt eingreift, wagerecht angeordnet
ist und sowohl zum Öffnen als auch zum Schließen durch Druckluft bewegt werden muß.
2. Sicherheitsverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem
ganzen Umfang des Unterteils der Lampe eine große Anzahl Einschnitte angebracht
ist, damit nach dem Verschließen eine vielfache Verriegelung vorhanden ist.
.
3. Sicherheitsverschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterteil
der Lampe von einem Mantel, welcher gleichzeitig den Verschluß verdeckt, vollkommen
umgeben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179015C true DE179015C (de) |
Family
ID=443359
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179015D Active DE179015C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179015C (de) |
-
0
- DE DENDAT179015D patent/DE179015C/de active Active
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