DE178997C - - Google Patents

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DE178997C
DE178997C DENDAT178997D DE178997DA DE178997C DE 178997 C DE178997 C DE 178997C DE NDAT178997 D DENDAT178997 D DE NDAT178997D DE 178997D A DE178997D A DE 178997DA DE 178997 C DE178997 C DE 178997C
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film tape
cassette
imaging apparatus
film
roller
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

Ma rfiuji bet Sam tWlb.
&VH
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVs 178997 KLASSE 57«. GRUPPE
in DRESDEN-A.
gebracht werden kann.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1905 ab.
Um für Reihenbilderapparate bei Tageslicht ohne großen Filmbandverlust und unter Ersparung eines umständlichen Einziehens des Filmbandes einen Filmwechsel zu ermögliehen, ist bereits vorgeschlagen worden, den Film in einer von der eigentlichen Kamera trennbaren Kassette anzuordnen, die in das Gehäuse des Apparates eingesetzt wird. Dabei wird die Kassette von der Seite her in
ίο den Apparat eingeschoben, und die in de'r Kassette angebrachten Vorschub- bezw. Aufwickelorgane müssen in bestimmter Stellung sich befinden, um ein richtiges Schalten des Films zu gewährleisten.
Demgegenüber ist bei der vorliegenden, auf das gleiche Ziel gerichteten Erfindung nur ein einfaches Annähern und Anfügen der Kassette an den Reihenbilderapparat erforderlich, um ohne die Möglichkeit einer Beschädigung des Filmbandes und ohne Rücksichtnahme auf eine bestimmte Stellung des Werkes das Filmband mit dem Werk in Beziehung zu setzen. Dabei enthält die Kassette keine Teile des Fortschaltmechanismus, sondern nur die Filmspulen und einige Führungsrollen, ist also wenig umfangreich und billig herzustellen.
Bei der vorliegenden Erfindung dient als Vorschuborgan die bekannte, in zwischen den einzelnen Bildern befindliche Löcher in der Mitte des Filmbandes eingreifende Zahnwalze.
Sie ist so angeordnet, daß sie aus der Rückwand des Apparatgehäuses heraustretend in das über die anzufügende Vorderwand der Kassette geführte Filmband eingreifen kann. Der Walze gegenüber ist in dieser Wand eine Aushöhlung angebracht, in welche jene das Filmband hineindrücken kann, um bei Beginn der Bewegung des Werkes mit ihren Zähnen so lange über die Filmfläche zu gleiten, bis die Zähne auf die Löcher treffen und eingreifen. Haben die Zähne einmal eingegriffen, so ist, da zwischen je zwei Zähnen ein Bild sich befindet, damit auch die richtige Stellung des Filmbandes gegenüber der Beiichtungsöffnung ohne weiteres hergestellt.
Auch bei der vorliegenden Erfindung muß das Filmband in die Kassette eingezogen werden, wenn die Kassette neu geladen wird. Allein diese Arbeit, die auch bei der älteren Erfindung erforderlich ist, kann im voraus vorgenommen werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht der Kassette. Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt durch Apparat und Kassette. Die Kassette A besitzt zwei Abteilungen, von denen α das unbelichtete Filmband, b dasselbe nach der Belichtung aufnimmt. Zum Einlegen des Films ist die eine Seitenwand c abnehmbar. Das Filmband g wird durch den Schlitz d aus der
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Kammer α nach außen geführt und durch den Schlitz e wieder in die Kammer b zur Aufwickelrolle. Es überläuft auf der Außenseite den zwischen den Schlitzen d und e liegenden Teil der Zarge f bezw. die Rollen hik. Mit der Zarge/ wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich, die Kassette A an den Reihenbilderapparat B angefügt.
Dieser besitzt gegenüber dem Objektiv /
ίο die etwas in das Gehäuse hineingebaute Rückwand m mit der verglasten Belichtungsöffnung n. Durch die Rückwand m greift die gezahnte Walze ο hindurch, so daß ihre Zähne zwischen den Rollen i und k in die für jene vorgesehenen Löcher des Filmbandes, eingreifen. Das freiwerdende, d. h. nach dem Abteil b hingeförderte Filmband g wird auf eine Trommel q aufgewickelt.
Das Filmband tritt also nicht in den Reihenbilderapparat hinüber, sondern verbleibt ausschließlich an der Kassette. Die der Walze 0 entsprechende Aushöhlung r der Kassettenzarge ist derart mit dickem Plüsch belegt, daß in der Mitte der Umlaufsbereich der Zähne von 0 freibleibt. Wird die Kassette A angesetzt, so drückt dieser als Feder wirkende Plüschbelag das Filmband gegen den gezahnten Walzenumfang, dessen Zähne bei der Drehung alsbald ein Loch im Filmband treffen und eingreifen. Sobald dies geschehen, legt sich das Filmband mit seiner Fläche glatt an die Walze an, und bei der schrittweisen Weiterdrehung der Vorschubwalze "stellt sich von selbst die richtige Be- ziehung der zwischen den Löchern liegenden Felder des Bandes zur Belichtungsöffnung η her. Im Bereiche dieser öffnung kommt auch das Filmband zwischen den Rollen h i von selbst in die Fokusebene.
Der Plüschbelag kann übrigens durch schwache, zweckmäßig mit weichem Stoff belegte Blattfedern ersetzt werden.
Ein anfängliches Stück des Filmbandes (von dem bei q [Fig. 2] befestigten Ende bis zur Rolle d) geht natürlich für den Aufnahmezweck verloren. Das ist aber bei allen Reihenbilderapparaten der Fall und der Verlust ist im vorliegenden Fall vergleichsweise unbedeutend.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Reihenbilderapparat mit Filmbandkassette, welche in beschicktem Zustande bei Tageslicht ohne erheblichen Filmbandverlust mit dem Werk in Verbindung gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die als Vorschuborgan für das Filmband dienende bekannte Zahnwalze (0) aus der mit einer Belichtungsöffnung (n) versehenen Rückwand fm) des Reihenbilderapparates (B) heraustritt, und daß ihr in der Vorderwand ff) der Kassette eine vom Filmband überlaufene Aushöhlung fr) gegenüberliegt, so daß es nur des Annäherns und Anfügens der Vorderwand ff) an den Reihenbilderapparat (B) in Richtung der optischen Achse des Apparates bedarf, um das'Filmband mit dem Werk in Verbindung zu bringen.
2. Reihenbilderapparat mit Filmbandkassette nach Anspruch 1 in solcher Ausführung, daß die Aushöhlung fr) mit Plüsch oder Bandfedern ausgelegt ist, um das anfänglich von der Vorschubwalze (0) zurückgedrängte Filmband gegen den Walzenumfang zu drücken und nach dem Eingreifen der 7.ahx\& den Eingriff zu sichern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2505231A (en) * 1945-01-08 1950-04-25 Coutant Andre Cinematographic camera having separable gate forming means
DE764725C (de) * 1937-08-18 1954-04-05 Siemens & Halske A G Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfuehren des Aufzeichnungsstreifens bei Messgeraeten, vorzugsweise Oszillographen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764725C (de) * 1937-08-18 1954-04-05 Siemens & Halske A G Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfuehren des Aufzeichnungsstreifens bei Messgeraeten, vorzugsweise Oszillographen
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