DE1789110C - Hochfrequenzheizung für Kathoden von Hochleistung s-Elektronenröhren, insbesondere für Metall-Kapillar-Kathoden großen Durchmessers. Ausscheidung aus: 1639419 - Google Patents
Hochfrequenzheizung für Kathoden von Hochleistung s-Elektronenröhren, insbesondere für Metall-Kapillar-Kathoden großen Durchmessers. Ausscheidung aus: 1639419Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine Heizeinrichtung zur Hochfrequenzheizung von Kathoden von Hochleistungs-Elektronenröhren,
insbesondere für Metall-Kapillar-Kathoden
(MK-Kathoden) großen Durchmessers.
Eine derartige Hochfrequenz-Heizeinrichtung ist bereits bekannt (man vergleiche hierzu beispielsweise
die deutsche Patentschrift 1218071), wobei bei einer Anordnung nach dieser Patentschrift die Hochfrequenzspule
innerhalb der Vakuumhülle der Rohre angeordnet sein muß, was Schwierigkeiten bei der
Durchführung der Zufuhrleitungen für die Spule durch die Vakuumhülle mit sich bringen kann.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Hochfrequenz-Heizeinrichtung zu schaffen,
bei der diese Schwierigkeiten beseitigt sind. Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Heizeinrichtung
der eingangs genannten Art gemäß vorliegender Erfindung vorgeschlagen, daß eine von einem
HF-Sender gespeiste Spule außerhalb der die Kathode enthaltenden Vakuumhülie der Röhre angeordnet
ist.
Dabei kann die Spule die Va!-'uumhülle der Röhre
im Bereich der Kathode umgeben oder man sieht vor. daß die Kathode in der Nähe des Röhrenbodens
angeordnet ist und daß ihr gegenüberliegend außerhalb der Röhre eine vom Sender gespeiste, vorzugsweise
über einen ferromagnetischen Stab gewickelte Spule angeordnet ist.
Bei einer Anordnung ^,emäß der zweiten Alternative
ist es vorteilhaft, daß zwischen dem Röhrenboden und der Rückseite der Kathode ein zur Weiterleitung
des Magnetfeldes dienender, im wesentlichen ver'ustfreier Ferritstab angeordnet ist.
- An Hand der in den Figuren der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele soll die Erfindung nachstehend mit weiteren Merkmalen näher erläutert werden. Dabei sind alle Einzelheiton, die'zum Verständnis der Erfindung nicht unbedingt erforderlich sind, wie z. B. die Kathodenzuleitung, die Strahlformungs-Elektroden und die gesamten den Wechselwirkungsraum der Röhre bildenden Teile weggelassen. Einander entsprechende Teile sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
- An Hand der in den Figuren der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele soll die Erfindung nachstehend mit weiteren Merkmalen näher erläutert werden. Dabei sind alle Einzelheiton, die'zum Verständnis der Erfindung nicht unbedingt erforderlich sind, wie z. B. die Kathodenzuleitung, die Strahlformungs-Elektroden und die gesamten den Wechselwirkungsraum der Röhre bildenden Teile weggelassen. Einander entsprechende Teile sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 ist die Vakuumhülle
5 der Röhre im Bereich der Kathode 1 außen von einer mit einer Hochfrequenz-Energiequelle verbindbaren
Spule 21 umgeben.
Bei der Anordnung nach F i g. 2 ist die Hochfrequenzspule 22 über einen zur Bündelung und
Weiterleitung des Magnetfeldes dienenden Ferritkern gewickelt und außerhalb der Vakuumhülle 5 der
Röhre dem Röhrenboden gegenüberliegend angeordnet. Zur Weiterleitung des Magnetfeldes an die
Rückseite der Kathode 1 dient ein zweiter, zwischen Röhrenboden und Kathode angeordneter Ferritstah
17, wobei sowohl der Ferritstab 13 als auch der Ferritstab 17 bei den verwendeten Frequenzen möglichst
verlustfrei sein soll, da sie lediglich zur V'eiterleitung und Bündelung des Magnetfeldes dienen.
Falls es bautechnisch möglich ist, die Kathode 1 näher am Röhrenboden anzuordnen, kann gemäß
F i g. 3 der Ferritstab 17 entfallen. Bei der Ausführungsform
nach F i g. 3 ist zur Ausschaltung der Wärmerückstrahlung am Röhrenboden ein wasser-
oder luftdurchströmter Kühlmantel 14 vorgesehen, welcher den Übergang der Hochfrequenzenergie in
keiner Weise stört.
Claims (4)
1. Heizeinrichtung zur Hochfrequenzheizung von Kathoden von Hochleistungs-Elektronenröhren,
insbesondere für Metall-Kapillar-Kathoden (MK-Katnoden) großen Durchmessers,
dadurch gekennzeichnet, daß eine von einem HF-Sender gespeiste Spule (21, 22) außerhalb
der die Kathode (1) enthaltenden Vakuumhülle (5) der Röhre angeordnet ist.
2. Heizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die S^uIe (21) die Vakuumhülle
(5) der Röhre im Bereich der Kathode (1) umgibt.
3. Heizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode (1) in der Nähe
des Röhrenbodens angeordnet ist und daß ihr gegenüberliegend, außerhalb der Röhre eine vom
Sender gespeiste, vorzugsweise über einen ferromagnetischen Stab (13) gewickelte Spule (22) angeordnet
ist.
4. Heizeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Röhrenboden
und der Rückseite der Kathode ein zur Weiterleitung des Magnetfeldes dienender, im wesentlichen
verlustfreier Ferritstab angeordnet ist.
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