DE17857C - Neuerungen an Schachtelfüllapparaten bei Maschinen zum Auslegen der Zündhölzer aus dem Tunkrahmen - Google Patents

Neuerungen an Schachtelfüllapparaten bei Maschinen zum Auslegen der Zündhölzer aus dem Tunkrahmen

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Publication number
DE17857C
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DE
Germany
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box
matches
connection
wood
dunking
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Active
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DENDAT17857D
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Original Assignee
G. SEBOLD in Durlach (Baden)
Publication of DE17857C publication Critical patent/DE17857C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/12Filling matches into boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 78: Sprengstoffe.
G. SEBOLD in DURLACH (Baden).
Tunkrahmen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. September 1881 ab.
Der vorliegende Apparat dient zum Abmessen der von der Auslegemaschine ausgelegten Zündhölzchen und darauf folgender selbstthätiger Beförderung in Schachteln. In der beiliegenden Zeichnung sind schwedische Zündholzschiebschachteln angenommen.
Fig. i, 2 und 3 der Zeichnung geben den senkrechten Längenschnitt durch den Schachtelfüllapparat, sowie einen Theil der Zündholzauslegemaschine, D. R. P. No. 12113, Klasse 78, und zeigen diesen in den verschiedenen Stadien während des Ganges der Maschine: a) den Beginn des Auslegens, b) die Messung der Hölzchen und c) die Füllung der Schachteln.
Fig. 4 und 5 zeigen einen senkrechten Längenschnitt durch den Apparat mit Ansicht des Ausrückmechanismus.
Fig. 6 ist eine Vorderansicht des Apparates, theilweise im Schnitt.
Fig. 7 ist eine Oberansicht desselben, theilweise im Schnitt.
Fig. 8 ist ein Querschnitt durch den Messungswinkel und die Gleichlegemaschine.
Fig. 9 ist eine Vorderansicht derselben, theilweise im Schnitt.
Fig. 10 ist die Oberansicht eines Theiles des Messungswinkels.
Die Zündhölzchen α werden in der im Patent No. 12113 beschriebenen Weise in die Fächerkästen e befördert, dem Umleger i zugeführt und dieser in seine schwingende Bewegung versetzt. Sobald der Umleger i die Stellung wie Fig. 6 in Patent No. 12113 erlangt, schiebt sich der Boden c desselben, auf dem die Hölzchen liegen, zurück und die Hölzchen fallen auf den beweglichen Boden b des Kastens d, wie Fig. 1; der Boden b bleibt bis nach erfolgter Messung in Ruhe. Der Umleger i geht auf die bekannte Weise wieder zurück, während die Hölzchen durch die Querleiste o, Fig. 8 und 9, gleichgestofsen werden und auf dem Boden b ruhig liegen bleiben; der Umleger i wiederholt in gleicher Weise sein Spiel, er legt die Hölzchen auf einander, wie im Patent No. 12113, ohne dafs dieselben einen Druck von oben erleiden. Sobald aber die Hölzchen auf dem Boden b eine Schichthöhe erreicht haben, welche den zur Füllung eingelegten Schachteln entspricht, stöfst beim Aufgang der Umleger i die Winkelleiste /, Fig. 7., 8 und 9, welche sich in einer genau markirten Höhe befindet, auf die Hölzchen a, wird durch diese (da sie etwas höher liegen als die Unterkante ζ der Winkelleiste) etwas in seinen Führungen w, Fig. 8, gehoben; Fig. 2 bewirkt dadurch die plötzliche Rückwärtsbewegung des Bodens b aus dem Kasten d, wobei die Hölzchen, an der Hinterwand des Kastens abgestreift, nun frei abwärts durch die im Kasten d befindlichen Schuppen r hindurch in die darunter befindlichen Schachteln s fallen, Fig. 3. Am Ende der Rückwärtsbewegung des Bodens b setzt derselbe mit seiner Nase η, Fig. 4 und 5, den Einrückmechanismus in Bewegung, infolge dessen der Boden b sofort sehr rasch wieder in den Kasten d vorgeht, um wieder neue Hölzchen aufzunehmen, da der Umleger sich bereits wieder am Niedergang be-
findet, Fig. 3, und die Ablegemaschine continuirlich mit gleicher Geschwindigkeit fortarbeitet.
In der Zeichnung ist der Schachtelfüllapparat beispielsweise für zehn Schieberschachteln eingerichtet angenommen.
Die Bewegung der vorbeschriebenen Theile geschieht auf folgende Weise: Der Umleger i erhält auf die bekannte Weise seine schwingende Bewegung, auf-seiner Welle H sitzen die Zahnsegmente R, welche in ähnliche Segmente S eingreifen, an welchen letzteren Führungen w befestigt sind, in denen sich die Winkelleiste / frei auf- und abwärts bewegt, ihren fixirten Höhepunkt^, Fig. 9, an den Führungen hat und die hin- und hergehende Bewegung der Räder mitmacht. Um die Zapfen der beiden Segmente S ist drehbar gelagert die Querleiste O, welche durch die Winkelleiste f aus der schrägen Lage, Fig. 3 und 8, zum Gleichstofsen der Hölzer mitgenommen und beim Zurückgang ersterer sich durch die Federn A gegen den Anschlag k legt, um durch diese schräge Lage die Hölzer beim Herabfallen aus dem Umleger vor dem Ueberschlagen an der Kante x, Fig. 8, des Bodens b zu sichern. Auf die beiden Enden der Winkelleiste f legen sich die beiden Hebel /, drehbar um r, Fig. 7 und 9, vermittelst der Federn h auf; am hinteren Ende der Hebel befindet sich je ein Zahn, gegen welchen sich der Boden b vermittelst seiner beiden Arme m und der Federn A stemmt. Sobald die Hölzer auf dem Boden b die Unterkante ζ der Winkelleiste berühren und dieselbe etwas lüften, löst sich der Zahn des Hebels / von dem Arm in des Bodens b los und wird letzterer durch die Kraft der Federn h rasch zurückgeschoben, stöfst ganz am Ende seiner Bewegung vermittelst der Nase η gegen die Federhaken p, Fig. 4 und 5, so dafs der Zahn t des .Gewichtshebels q seine Unterlage verliert und nun sofort den Boden b in dem Kasten d vorschiebt, Fig. 5; der Gewichtshebel q wird rasch von Hand wieder an/ aufgehängt und die gefüllten Schachteln aus dem Apparat entfernt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei Schachtelfüllapparaten an Maschinen^ zum Auslegen der Zündhölzer aus dem Tunkrahmen :
    ι. Der Kasten d mit einer beliebigen, der Schachtelanzahl entsprechenden Anzahl von Schuppen r in Verbindung mit dem beweglichen Boden b, dessen Fächertheilung derjenigen des Umlegers i entspricht..
    .
  2. 2. Der bewegliche Boden b in Verbindung mit den Hebeln /, den Federn h und A1, der Nase η, dem Federhaken/, dem Gewichtshebel q und dem Zahn t.
  3. 3. Die Winkelleiste / mit geschlitztem Winkel in Verbindung mit den Führungen w, auf welchen diese die bestimmte regulirbare Höhenlage he\ y y besitzt und das Mafs der verlangten Hölzermenge vollständig exact angiebt, in diesem Moment die sofortige Beförderung der Zündhölzer veranlassend, ohne Rücksicht der ungleichen Füllung des Fächerkastens / und für jede beliebige Schachtelgröfse und Hölzerzahl regulirbar.
  4. 4. Die Querleiste O in Verbindung mit den Scharnieren g und dem Anschlag k, welche erstere die Hölzer beim Herabfallen aus dem Ausleger auffängt, vor Ueberschlagen sichert und hierauf in dem Kasten d gleichstöfst.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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