DE178569C - - Google Patents

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DE178569C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B50/00Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone
    • F23B50/02Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom
    • F23B50/10Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom with the combustion zone at the bottom of fuel-filled conduits ending at the surface of a fuel bed
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/01Combustion apparatus for solid fuel adapted for boilers built up from sections

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178569 KLASSE 24 a. GRUPPE
AKTIESELSKABET V0LUND in KOPENHAGEN.
und Feuerzüge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1905 ab.
Man hat bereits bei Gliederkesseln mit nebeneinander gereihten Gliedern die Vorkehrung getroffen, den von den einzelnen Gliedern umschlossenen Füllschacht durch Wasserkammern gegen die Hitze der abziehenden Verbrennungsgase zu schützen; indes ist es noch nicht bekannt geworden, diese Schutzmaßregel auch auf Gliederkessel mit übereinander liegenden Gliedern zu übertragen.
Man hat wohl die einzelnen Glieder aus hohlen Ringen mit radial nach innen gerichteten Röhren hergestellt, wobei zwischen den Röhren Kanäle für die abziehenden Verbrennungsgase verbleiben, während gleich- zeitig die Endflächen der nach innen gerichteten Röhren dem Füllschacht anliegen. Diese Konstruktion hat sich jedoch nicht bewährt, da die Verbrennungsgase den Füllschacht zu stark beheizen und dessen Inhalt zur Unrechten Zeit zur Entzündung bringen. Dieser Übelstand wird durch die Erfindung vermieden, gemäß welcher die bei Gliederkesseln mit nebeneinander gereihten Gliedern bekannte Konstruktion nunmehr auf Gliederkessel mit senkrecht übereinander angeordneten Gliedern 'Anwendung findet.
Fig. ι bis 3 zeigen eine Ausführungsform des Gliederkessels, und zwar ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 3,
Fig. 2 ein ähnlicher Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 3 und
Fig. 3 eine Oberansicht mit teilweisem Schnitt,
Fig. 4 ein senkrechter Schnitt durch eine zweite Ausiührungsform- des Kessels und
Fig. 5 ein wagerechter Schnitt dazu.
Die Glieder — insbesondere die Glieder, welche den Füllschacht bilden sollen — haben die Form von Doppelringen. Die hohlen Einzelringe α und b (Fig. 1 und 3) sind mit Wasser gefüllt. Die Innenseite des Ringes α bildet die Wandung des Füllschachtes c, während zwischen den beiden Ringen α und b ein Raum d vorgesehen ist, durch welchen die Verbrennungsgase aus dem Feuerungsraum e abgeführt werden. Die Wandungen der Räume d können — zwecks Vergrößerung der Heizfläche — auch kanneliert oder gerippt sein, oder es können in passenden Zwischenräumen zwischen den Ringen α und b Querverbindungen g angebracht werden (Fig. 5), wodurch ein lebhafterer Umlauf des Wassers erreicht wird. Die Hohlräume in den einzelnen Gliedern sind durch eine oder mehrere Öffnungen in den Ober- und Unterseiten der Ringe miteinander verbunden, so daß bei Vereinigung sämtlicher Wasserräume das Wasser frei durch den ganzen Kessel strömen kann. Hierbei werden die aneinander stoßenden Öffnungen zweckmäßig mittels eingesetzter Nippeln oder Stutzen / (Fig. 2) gedichtet.
Sämtliche Glieder sind durch Bolzen h fest miteinander vereinigt. Durch die oben
beschriebene Gestalt der Glieder wird ein Kessel erzielt, welcher in der Mitte den senkrechten Füllschacht c besitzt, um welchen herum eine ringförmige Wasserkammer α angeordnet ist, die ihrerseits von einem, gegebenenfalls in mehrere Teile zerlegten, ringförmigen Zugkanal d umgeben ist. Letzterer wird außen wiederum von einer ringförmigen Wasserkammer b umschlossen.
ίο Der Ausbau des Kessels kann übrigens ein beliebiger sein.
Fig. i, 2 und 3 veranschaulichen beispielsweise einen Warmwasserkessel, bei welchem der Rauch aus dem Zugkanal d durch eine
Öffnung i in den abwärts geführteu Zugkanal k und von dort durch ein Rohr I nach dem Schornstein gelangt. Dieser Zugkanal k sowie die Wandung des umgebenden Wasserraumes ist — wie aus den Figuren ersichtlich — mit den Gliedern aus einem Stück gegossen; er kann aber auch allein für sich hergestellt sein und mittels Röhren mit dem Kessel verbunden werden. Die Gase können auch — wie in Fig. 4 dargestellt — unmittelbar aus dem Kessel durch ein Rohr ρ abgeleitet werden, so daß der nach unten gerichtete Zugkanal k wegfällt, oder es kann der Kessel von Mauerwerk oder von einem Mantel umgeben sein.
Der Kessel ist, wie Fig. 4 zeigt, vorteilhaft auf einem gemauerten Sockel untergebracht, welcher gleichzeitig den Aschenfall bildet. Der Kessel kann indes auch, entsprechend Fig. ι bis 3, unten derart ausgebildet sein, daß er den Rost und den Aschenfall sowohl an den Seiten in als am Boden η oder aber allein an den Seiten umschließt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Gliederkessel aus übereinander liegenden Gliedern mit Aussparungen für Füllschacht und Feuerzüge, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllschacht von wassergefüllten Teilen der Glieder umgeben ist, um den Brennstoff gegen die Hitze der Abgase zu schützen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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