DE1784573C - Für die Mantelbetonbauweise bestimmtes Schalungselement - Google Patents
Für die Mantelbetonbauweise bestimmtes SchalungselementInfo
- Publication number
- DE1784573C DE1784573C DE19681784573 DE1784573A DE1784573C DE 1784573 C DE1784573 C DE 1784573C DE 19681784573 DE19681784573 DE 19681784573 DE 1784573 A DE1784573 A DE 1784573A DE 1784573 C DE1784573 C DE 1784573C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- webs
- formwork element
- plates
- edges
- formwork
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009415 formwork Methods 0.000 title claims description 27
- 238000010276 construction Methods 0.000 title claims description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 claims 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 claims 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 2
- BSFODEXXVBBYOC-UHFFFAOYSA-N 8-[4-(dimethylamino)butan-2-ylamino]quinolin-6-ol Chemical compound C1=CN=C2C(NC(CCN(C)C)C)=CC(O)=CC2=C1 BSFODEXXVBBYOC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 240000000731 Fagus sylvatica Species 0.000 description 1
- 235000010099 Fagus sylvatica Nutrition 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
Description
Die bekannten Schalungscleiuente dieser Art Errichtung, eine Wand mit vollkommen ebenen Beiösterreichische
Patentschrift 242 911) haben den grenzungsflächen erzielbar.
Nachteil, daß die durch die Stege in einer Wand ge- 45 Die Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel
bildeten, direkt durchgehenden Querverbindungen im an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Brandfall nach dem Ausbrennen des Kunststoffs ein F i g. 1 ein Schalungselement in einer Stirnansicht,
Brandfall nach dem Ausbrennen des Kunststoffs ein F i g. 1 ein Schalungselement in einer Stirnansicht,
unbehindertes Übergreifen des Brandes durch diese parallel zur Plattenebene gesehen,
Querverbindungen in den Nachbarraum ermöglichen. F i g. 2 und 3 das Schalungselement in Quersclmit-
Querverbindungen in den Nachbarraum ermöglichen. F i g. 2 und 3 das Schalungselement in Quersclmit-
Außcrdcm müssen die Platten mindestens so dick 50 ten nach den Linien IT-II bzw. IH-HI in der Fig. I
ausgebildet sein, daß sie bei dem Errichten einer und
Wand zumindest sich selbst so lange tragen können, F i g. 4 ein Schalungselement in wesentlich kleine-
bis der Füllbeton erhärtet ist. rem Maßstab in der Draufsicht mit einem quer zu
Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung dieser ihm aufgesetzten, strichpunktiert angedeuteten weite-Nachteile.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch er- 55 ren Schalungselement.
reicht, daß die Stege in einem Abstand von den Rän- Das dargestellte Schalungselement besteht aus zwei
dem der Platten ansetzen, daß sie in ihrer Ebene miteinander verbundenen, parallel zueinander an-Z-förmig
ausgebildet sind und daß ihr Mittelteil beid- geordneten Platten 1 und 1' aus aufgeschäumtem
seits bis auf die Höhe der Lagertänder der Platten Hartkunststoff von beispielsweise 17,5 mm Dicke, die
verlängert ist. 60 voneinander einen lichten Abstand von beispielsweise
Bei einem bekannten Schalungselement aus Beton 90 mm haben, so daß eine Zwischenwand mit einer
(deutsches Gebrauchsmuster 1916 055) ist zwar eine Gesamtdicke von 125 mm hergestellt werden kann.
Z-Form für die Stege bekanntgeworden. Die Stege An den Rändern der Platten 1, Γ sind entweder als
sind dort jedoch quer zu ihrer Ebene Z-fönnig ausge- Federn 2 dienende Rippen oder Nuten 3 vorgesehen,
bildet und dienen zum Anschlagen von Tür- oder 65 so daß die Platten 1,1', wenn sie nebeneinander ge-Fensterstöcken
usw. reiht bzw. übereinander versetzt werden, durch die
Durch die Z-förmige Ausbildung der Stege ist der Federn 2 und die Nuten 3 ineinandergreifen,
von ihnen im Beton cingenomene Raum derart ab- Zur Verbindung der beiden Platten 1, Γ miteinan-
von ihnen im Beton cingenomene Raum derart ab- Zur Verbindung der beiden Platten 1, Γ miteinan-
3 4
Plattelt 1>
ν au* einem Stück beste- Diese können in vorteilhafter Weise, da sie in den
Or8l^ Ih i
Sn^tT ΐ t Diese können in vorteilh ,
p;- 1 H™tiuOr8l^ ' -weIche ia der m der aufeinanderstellenden Schalimgselenienten miteinan-
M 2£ι Sür?ansicht eine Z-Fdrmige Aus- der fluchten, zur Aufnahme von lotrechten Beweh-
*™ der,PIatte * an deren oberer rangsstählen (Fig. 2 und 3) dienen. In waagerechter
£Γ ifte 1U311 deren unterer imte s Richtung können Bewehrungsstähle 12 (Fig. 1) in
™^ ?ach Ofaen *" h h di ih d Milil 5' d St 5 d d
U r imte s Richtung können Bewehrungsstähl (g ) n
^^ ?ach Ofaen *"* auch nach un" die zwischen den Mittelteilen 5' der Stege 5 und den
' u g%- ?"1 zy^drischen Verlängenm- Platten 1, V verbleibenden Räume eingelegt werden,
Jfh eiV o,m der oberen bzw· ^ereo Β?" wobei sie jeweils auf einem der Anschloßteile 5" der
fte de.r PIa«en 1,1' enden. Die Verlän- Stege 5 aufliegen.
gern in einen zylmdrischen Zapfen7 über, io Wie aus der Fig. 4 ersichtlich ist, sind, über die
o£er* Bfgra^gsebene der Platten 1,1' horizontale Länge des Schalungselementes gleichmä-VeNfgenmg
6' ist hingegen mit einem ßig verteilt, vier Z-förmige Stege 5 mit ebenso vielen
™««Γη η oh'raum 8 versehen, dessen Durch- Zapfen 7 und Hohlräumen 8 vorgesehen. Die Anordmesser
dem Durchmesser des.Zapfens7 entspricht, nung ist so getroffen, daß die Achsen der Zapfen 7
so aau oeun Aufeinandersetzen der Schalungsele- i5 von den parallelen lotrechten Begrenzungsebenen des
T^T HnW eme? |chalu"gselements der Zapfen 7 in Schalungselementes den gleichen Abstand α besitzen
ütn Moniraum 8 des anderen Schalungselements ein- und daß der Abstar zwischen zwei benachbarten
grein, so aats eine Steckverbindung für die übereinan- Achsen einen Abstand Γα haben, der gleich dem
«er versetzten ^chaiungselemen^ erzielt wird. doppelten Abstand α entspricht. Auf diese Weise ist
uie zapfen 7 besitzen beispielsweise einen Durch- ao eine besonders günstige Herstellung von Eckstücken
messer vonι 28 mm, der also weit größer ist als die und T-Stücken möglich. Wenn man beispielsweise,
UicKe der Platten 1 bzw. 1'. Da, wie aus der Fig.<. wie strichpunktiert dargestellt ist, auf das eine Ende
erMcntiicn ist, an einem Schalungselement vier derar- eines Schalungselements in der Querrichtung ein weitige
Aapten 7 vorhanden sind, bewirkt diese Steckver- teres Schalungselement aufsetzt, so fällt die äußere
bindung ein genaues Aufsitzen und einen guten Ouer- a5 Begrenzungsebene des einen Schalungselements mit
vertjunü der einzelnen Schalungselemente übereinan- der Stirnbegrenzungsebene des darunter befindlichen
der, ohne daß weitere Hilfsmittel zum Erzielen einer Schalungselements zusammen. Um das Aufsetzen
ebenen Wand erforderlich sind. Auch kanu die Mon- ohne Bildung von Fugen zu ermöglichen, sind, wie
tage von ungelernten Hilfskräften einwandfrei durch- aus der F i g. 4 ersichtlich ist, die vorspringenden Fegetuhrt
werden. Der vorerwähnte Hohlraum 8 kann, 30 dem 2 an denjenigen Stellen 15 der Ränder der Platum
Material zu sparen, auch über nahezu die ganze ten 1,1' der Schalungselemente, an denen beim
Hohe des Steges 5 verlaufen. Queraufsetzen eines Schalungselements die Schmai-
in ilen Z-formigen Stegen 5 sind ferner parallel zur sehen der Platten 1,1' zu liegen kommen, unterbro-Acnse
der Zapfen 7 and unmittelbar neben den Plat- chen. Es ist auch möglich, di-jse Unterbrechungen der
ten I, I m den Anschlußteilen 5" beidseits ausmün- 3s Federn durch einfaches Abschneiden derselben vord-nde,
zylindrische Hohlräume 10, 10' vorgesehen. zunehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Für die Mantelbetonbauweise bestimmtes zen des Hartkunststoffs durch die zweifache Abwin-Schalungselement
aus aufgeschäumtem Hart- 5 kelung des verbleibenden Raums ein Durchschlagen kunststoff, das zwei parallel zueinander angeord- der Flammen nahezu unmöglich. Dadurch, daß bei
nete Platten mit Nut-Feder-Ausbildung an ihren übereinandergeseizten Schalungselementen die Stege
Rändern und die Platten verbindende Stege auf- über die Verlängerungen in ihrem Mittelabschnitt in
weist, dadurch gekennzeichnet, daß die lotrechter Richtung miteinander in Berührung stehen,
Stege (5) in einem Abstand von den Rändern der io werden die Plattenränder von den sonst auf sie ein-Platten
(I, Γ) ansetzen, daß sie in ihrer Ebene wirkenden Belastungen weitgehend befreit, so daß die
Z-förmig ausgebildet sind und daß ihr Mittelteil Platten wesentlich dünner ausgebildet werden kön-(50
beidseits bis auf die Höhe der Lagerränder nen, als dies ohnedem der Fall wäre. Der Abstand
der Platten (1, V) verlängert ist der Stegansätze von den oberen und unteren Lager-
2. Schalungselement nach Anspruch I, dadurch 15 flächen ist zum Verbessern des Verbundes des Fiillgekennzeichnet,
daß die Verlängerungen (6,6') bctons. der sämtliche Plattenstöße übergreift, erfor
des Mi\ Iteils (5') der Stege (S) zvlindrisch und derlich. Außerdem sind dadurch die Querschnitte dir
die an ilen beiden Anschlußteilen (S") der Stege Stege an ihrem Anschluß an den Platten sehr verklei-(5)
anschließenden Abschnitte des Mittelteils (5') nert, was dem angestrebten Ziel des Vermeidens des
liulh/ylindrisch ausgebildet sind. 20 Durchschlagcns der Flammen im Brandfall und be:
3. Schalungselement nach Anspruch 2, dadurch vollständig durchgebrannten Stegen dienlich ist.
gekennzeichnet, daß das Mittelteil (5') einen ein- Nach einer bevorzugten Ausführungsfonn sind die seitig ausmündenden zylirdrischen Hohlraum (8) Verlängerungen des Mittelteils iler Stege zylindrisch aufweist, an dessen abgedeckter Seite ein dem und die an den beiden Anschlußteilen der Stege ait-Querschnitt des Hohlraums (8) angepaßter Zap- 25 schließenden Abschnitte des Mittelteils halbzyiind fen (7) angesetzt ist. risch ausgebildet.
gekennzeichnet, daß das Mittelteil (5') einen ein- Nach einer bevorzugten Ausführungsfonn sind die seitig ausmündenden zylirdrischen Hohlraum (8) Verlängerungen des Mittelteils iler Stege zylindrisch aufweist, an dessen abgedeckter Seite ein dem und die an den beiden Anschlußteilen der Stege ait-Querschnitt des Hohlraums (8) angepaßter Zap- 25 schließenden Abschnitte des Mittelteils halbzyiind fen (7) angesetzt ist. risch ausgebildet.
4. Schalungselement nach einem der An- Zweckmäßig weist das Mittelteil einen einseitig
sprüclie I Jis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ausmündenden zylindrischen Hohlraum auf, an des-Anschlußteile
(5") der "lege (5) parallel zur sen abgedeckter Seite ein dem Querschnitt des HoIiI-Achse
ihres Mittelteils (S') verlaufende, beidseitig 30 raums angepaßter Zapfen angesetzt ist.
ausmündende Hohlräume ("· ), 10') aufweisen. Ks ist ferner zweckmäßig, daß die Anschlußteile
ausmündende Hohlräume ("· ), 10') aufweisen. Ks ist ferner zweckmäßig, daß die Anschlußteile
der Stege parallel zur Achse ihres Mittelteils verlaufende,
beidseitig ausmündende Hohlräume aufweisen.
Im Gegensatz zu an sich bekannten, sich über die ge-
35 samte Plattenhöhe erstrecker Jen Z-förmigen Stegen
wird hierdurch auch bei übereinandergesetzten Ste-
Die Erfindung betrifft ein für die Mantelbetonbau- gen die Bildung eines monolithischen Betonkörpers
weise bestimmtes Schalungselement aus aufge- erreicht. Die Wand weist daher auch bei geringer
schäumtem Hartkiinststoff, das zwei parallel zueinan- Dicke eine ausreichende Festigkeit auf. Da weiter das
der angeordnete Platten mit Nut-Fcder-Ausbildung 40 Aneinanderfügen der Schalungselemente durch diese
an ihren Rändern und die Platten verbindende Stege Steckverbindung sehr erleichtert wird, ist, auch ohne
aufweist. besondere Hilfsmittel und Aufmerksamkeit bei der
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US67857467A | 1967-10-27 | 1967-10-27 | |
| AT251468A AT288650B (de) | 1967-10-27 | 1968-03-14 | Schalungselement aus Hartschaumstoff für die Herstellung von Mantelbetonwänden |
| AT251468 | 1968-03-14 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1784573A1 DE1784573A1 (de) | 1972-02-17 |
| DE1784573C true DE1784573C (de) | 1973-01-11 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1658884B1 (de) | Gebaeude aus Saeulen und vorgefertigten Deckenplatten | |
| DE3780064T2 (de) | Wand. | |
| EP0540036B1 (de) | Fassadenplatte | |
| AT409647B (de) | Wandelement | |
| CH658698A5 (de) | Hohlbaustein. | |
| DE1784573C (de) | Für die Mantelbetonbauweise bestimmtes Schalungselement | |
| EP0563707A1 (de) | Schalungstafel | |
| EP2256262B1 (de) | Holzgebäudemodul, seine Verwendung, und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE19723341A1 (de) | Bauelement für Gebäudewände | |
| EP0584659B1 (de) | Bausatz zum Herstellen einer Glasbausteinwand | |
| DE1759411A1 (de) | Einzelplatte zur Abdeckung von Traggeruesten od.dgl. | |
| DE10212401B4 (de) | Stegplatte | |
| DE8102891U1 (de) | Aus kunststoff bestehende bauplatte zur herstellung von waenden | |
| AT403184B (de) | Schalungstafel | |
| AT266206B (de) | Wandelement für eine selbsttragende Wand für Fahrzeugaufbauten oder Großbehälter | |
| DE3933392A1 (de) | Selbsttragende aufgeloeste bauplatte | |
| CH342983A (de) | Tragwerk mit einer Fahrbahntafel | |
| DE1784573B (de) | Fur die Mantelbetonbauweise bestimmtes Schalungselement | |
| DE1559533C (de) | ||
| DE2356483B2 (de) | Vorgefertigtes schall- und wärmedämmendes Bauelement | |
| DE1684898C3 (de) | Tafelartiges Bauelement fur die Wände von Behaltern, insbesondere Silos | |
| DE811284C (de) | Hohlblockskelettbauweise | |
| DE1609361C3 (de) | Gebäude mit vorgefertigten, geschlossenen, einzelligen Rahmenelementen aus Stahlbeton | |
| DE960715C (de) | Grubenausbauprofil | |
| DE1658884C (de) | Gebäude aus Säulen und vorgefertigten Deckenplatten |