DE1784530U - Hochdruckventil. - Google Patents

Hochdruckventil.

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DE1784530U
DE1784530U DE1958Z0005473 DEZ0005473U DE1784530U DE 1784530 U DE1784530 U DE 1784530U DE 1958Z0005473 DE1958Z0005473 DE 1958Z0005473 DE Z0005473 U DEZ0005473 U DE Z0005473U DE 1784530 U DE1784530 U DE 1784530U
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DE
Germany
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pressure
cone
valve
seat
spindle
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DE1958Z0005473
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English (en)
Inventor
C Herbert Dipl Ing Zikesch
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Description

  • SLSSE
    In den Hochdruckdampfkesseln werden in größeren Mengen Drosselventile und Ablaßventile eingebaut. Die Drosselventile kommen meistens für Speisewasser zur Anwendung und dienen zum Einspritzen von Wasser in den Überhitzer zur Temperaturregelung.
  • Da der Pumpendruck häufig 100-200 Atmosphären über dem zu kühlenden Dampfdruck liegt, ist die Druckdifferenz sehr hoch und der Verschleiß der Ventile nur schwer einzudämmen. In der Praxis hat sich außerordentlich gut bewährte die nicht freien Stande der Technik gehörende Konstruktion eines mehrstufigen Nadelventils, dessen in Strömungsrichtung sich verjüngende Wandung des Drosselkegels von einem Drosselring sich zunächst konisch verjüngt und sodann durch einen hinterdrehten Ring von kreisbogenförmigem Querschnitt in den Drosselring ausläuft. Trotz dieser Maßnahme läßt sich insbesondere bei Drosselung von hochgespanntem Wasser auf lange Sicht ein Verschleiß nicht vermeiden.
  • Um die aufgezeigten Schwierigkeiten zu beheben, verwirklicht die Erfindung ein Ventile bei welchem alle Verschleißteile, also auch der eigentliche Sitz und auch der Kegel leicht auswechselbar angeordnet sind. Ihr Wesen wird insbesondere darin gesehen, daß das Gehäuse aus einem mit einem ra-
    dialen Durchgang versehenen Rohrstück mit gleichbleibender
    Wandung bis zu einem Mundstück besteht, das als Widerlager zur Aufnahme der Dichtungadrücke ausgestaltet ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei verschiedenen Ausführungsbeispielen schematisch im Längsschnitt dargestellt.
  • Die Abb. 1 zeigt ein Drosselventil Das Wasser bzw. das Betriebsmittel tritt in Pfeilrichtung oberhalb des Kegels 2 ein und tritt unterhalb des Kegels 2 aus. Der auswechselbare Ventilsitz 1 wird in die gleichbleibende Bohrung des das Gehäuse bildenden Rohrstücks 3 eingeschoben und erhält Packungen 4t die In den Raum über dem Kegel 2 gegen den Austritt des Ventils abdichten Über diesem Sitzring 1 befindet sich eine Laterne 5, die Fenster hat, durch die das Wasser zum Ventilkegel 2 eintreten kann. Diese Laterne 5 dient gleichzeitig als Grund-und Führungsring für die Ventilspindel 6 und stützt die eigentliche Stopfbuchsenpackung 7 ab. Das Dichten vom Ventilsitz 1 und der Stopfbuchse 7 für die Ventilspindel 6 wird in einfachster Weise lediglich durch Stopfbuchsenschrauben 8 bewerkstelligt. Die Stopfbuchsenschrauben 8 pressen durch Anziehen die Spindelpaokung 7 zusammen. Der hierdurch erzeugte Diohtungsdruck setzt sich über die Laterne 5 fort auf den Ventilsitz 1 und dieser wiederum abdichtend auf die Packung 5. Bei' der Packung 4 handelt es sich um eine ruhende Packung, während die Spindelpaokung 7 als Gleitpackung ausgestaltet ist. Aus diesem Grunde weisen die beiden Passungen 4 und 7 verschiedene Querschnitte auf. in denen die ruhende Packung 4 um den Dichtungssitz 1 gegenüber der Gleitpackung 7 eine geringere Wandstärke besitzt. Der Druck innerhalb der ruhenden Packung 4 wird infolge des kleineren Querschnitts wesentlich erhöhte ohne daß durch diese Erhöhung die Gängigkeit des Ventils beeinträchtigt wird.
  • Die Konstruktion läßt erkennen, daß die Spindel 6 mit dem angearbeiteten Kegel 2 ein billiges Bauelement ist und. ohne weiteres ausgewechselt werden kann. Der Dichtungskegel 2 kann sich in herkömmlicher Ausgestaltung leicht auswechselbar ausführen lassen. Mit einem Hakenwerkzeug od. dgl. kann der Ventilsitz 1 mitsamt der Stopfbuchse 4 herausgezogen und in kürzester Zeit durch einen neuen ersetzt werden. Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellte daß infolge der Elastizität der ruhenden Packung 4 auch radiale Ungenauigkeiten durch leichtes Verschieben des Ventilsitzes 1 ausgeglichen
    werdenkönnen*
    Als Dichtungsdruck wirkt zusätzlich zu der von den Schrauben 6 ausgeübten Pressung noch der eigene Betriebedruck. Durch den Eintritt des hochgespannten Mediums oberhalb des Kegels 2 wirkt nämlich dieses Mittel nach oben auf die Spindelstopfbuchse 7 und außerdem nach unten auf den durch die ruhende Stopfbuchse 4 abgedichteten Sitz 1. Darüberhinaus übt beim Schließen des Ventiles noch die Ventilspindel 6 einen Dichtungsdruck auf die Ventilfläche des Dichtungssitzes 1 auf die ruhende Packung 4 aus.
    "1.
    Für den umgekehrten Jall ist eine ähnliche Aus-
    führung vorgesehen wie ös die Abb* 2 zeigt. Auch hier kommt
    das Gehäuse aus einem mit einem radialen Durchgang 9 versehenen Rohrstück 3 zur Anwendung, das bis zum Mundstück eine gleichbleibende Wandung aufweist. Bei diesem Ausführungsbeispiel gemäß der Abb. 2 strömt das Betriebsmedium unter hohem Druck in Pfeilrichtung gegen den Verschlußkörper 10 und bewirkt dadurch einen zusätzlichen Dichtungsdruck auf den Kegel 11, der dichtend schließt. Auch bei dieser Ausführungsform ist der auswechselbare Sitz 1 von der gleichen ruhenden Packung 4-umgeben und dichtet den Hochdruckraum vom Ausblaseraum ab. Diese Pakkung 4 wird nun ebenfalls durch die gleiche Stopfbuchsbrille
    und Stopfbuehaschraube 8 über die Spindelstopfbuohse 7. die
    Laterne 5 zusammengepreßt und gedichtet, wogei sich der auswechselbare Sitz auf die Schulter 12 am Mundstück 13 des Ger häuses 3 auflegt. Außer dem Dichtungsdruck der Stopfbuchse wird auch hier der Druck auf den Verschlußkegel 10 übertragen, auf den auswechselbaren Sitz 1, auf die ruhende Packung 4, so daß auch bei dieser Konstruktion eine Selbstdichtung gewährleistet ist..

Claims (1)

  1. 9 h u t z a i-. 12 r, ü- a, h o.-
    1 iiJ Rocb, àruekvent11. dadurch gekelttlaaihnet" daß das ehSns'a.'as eisern ml'enem raalen Bregang er- eahenen Ro11rstück r1l1 t gle1ohbla1bandar Wandung bis zu einem NuNötnk eateh ss a3. WMe3 ? 3. ag a aaame der Bißh- ttmgsrS. eke aseialtet is g ;. Nochdruckventil daduroh gekenngiehet dsS r DichtuRgsiz mit seiner ihn umgeben- denBcMag&pckMgt 'gend-tsgspan&mxg für ajLe Tentilssdne nä eine zises. &em SeHag9Si& md der Spindlpacng ageordnet9n Bsrehgangslaterne in der gleich- bleibenden Innenwar. ulung dea das Gebãus$ bUden4en Rührstückes e n sschiebar georne ind. 3 SoMrH. ekyenMl R&eh Aasprae mä 2 da. «. flurch gekennzeichnete da-2 die eleitende'Packimgum die Spin- del-und i ren aoa Hm den Behtngssiis verschiedene Qu9r$obnit't baaitz1 ;. 4.HaMmentil nah. Ansre 1-3 äre geenneichne 4aS im Bereebe e Bsrchgaags die Durchgangs- laternezwisohen der Spindelpaokur4ft ", und die-a auf seine Diehtungs- pach-tmg, wiekänden aur L-~, oordnet i-sto 5.Seeäre&eatl Nach Anspra -3 adre gekenihnet daß die Ssdaelpacka die im Bereiche des ra- aialen Burchgangs orgeaehen Bureganslaterne i@ Dichtsags ackaagfrnDichtma.gss.tsTmeDiehtasssitzefar paebngæ md dte :
    6e uaeh Anzpruch 1-5$ ! wie f begehrieben und auf deir Zeijahnung dargeatellt.
DE1958Z0005473 1958-08-02 1958-08-02 Hochdruckventil. Expired DE1784530U (de)

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DE1784530U true DE1784530U (de) 1959-03-05

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169232B (de) * 1961-05-05 1964-04-30 Zikesch Carl Herbert Einrichtung zur stufenweisen Entspannung eines unter hohem Druck stehenden Arbeitsmittels

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1169232B (de) * 1961-05-05 1964-04-30 Zikesch Carl Herbert Einrichtung zur stufenweisen Entspannung eines unter hohem Druck stehenden Arbeitsmittels

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