DE178151C - - Google Patents

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DE178151C
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sleeves
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/06Hinges with pins with two or more pins
    • E05D3/08Hinges with pins with two or more pins for swing-doors, i.e. openable by pushing from either side

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68d. GRUPPE
EMIL BOMMER in BROOKLYN.
versehenen Verbindungssteg.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1904 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein doppeltwirkendes Federscharnier mit einem auf beiden Seiten mit Hülsen versehenen Verbindüngssteg (sogenanntes Bommerband), dessen wesentliches Merkmal . darin besteht, daß die in bekannter Weise mit Federn von entgegengesetzter Drehung versehenen beiden Hülsen in entgegengesetzter Anordnung an einem Ende mit einem Kugellager und am
ίο anderen Ende mit einem Spannungsring für die Federn versehen sind, derart, daß auf einer Seite die Spannungsringe oben, auf der anderen Seite unten liegen, um den Scharnieren beider Flügel der Tür beim Aufschlagen von beiden Seiten ein gleichmäßiges Aussehen zu geben (Fig. 2).
Die neue Anordnung weist den älteren Anordnungen gegenüber verschiedene Vorzüge auf, die mit diesen nicht erreicht werden konnten.
Wenn beide Flügel einer mit älteren Scharnieren ausgestatteten Tür gleichzeitig in derselben Richtung geöffnet werden, so ergeben sie kein gleichförmiges Aussehen, weil, wenn die Spannungsringe bei beiden Scharnierpaaren auf beiden Seiten des Rahmens oben angeordnet sind, die rechtsseitige Tür beim Öffnen nach innen die eine Federhülse des Scharniers mit ihrem Flansch und dem die Hülsen verbindenden Steg an dem Rahmen läßt, während diese Teile sich bei der anderen Tür mit der Tür bewegen (Fig. 1). Wenn die Scharniere an einer Tür umgekehrt oder mit ihrem oberen Ende nach unten gekehrt befestigt werden, um dieses ungleichförmige Aussehen zu vermeiden, so würden die Scharniere dennoch kein symmetrisches Aussehen besitzen, weil dann die Spannungsringe auf der einen Seite der Tür bei dem einen Flügel oben, bei dem anderen Flügel unten angeordnet sein würden.
Um diese Ungleichheit im Aussehen zu beseitigen, wurde' bisher das eine Paar der Federscharniere für den einen Flügel mit rechtsgewundenen Federn, die des anderen Flügels .mit linksgewundenen Federn versehen, zu dem Zwecke, die Spannungsringe beider Sätze von Scharnieren an dem oberen Teile der Scharniere anzuordnen, und auf beiden Seiten des Rahmens das gleiche Aussehen der Scharniere zu erhalten, wenn beide Flügel zusammen in der gleichen Richtung geöffnet wurden.
Bei der erwähnten Art von doppeltwirkenden Scharnieren gelangen für gewöhnlich vier Kugellager zur Verwendung, von denen eines am oberen Ende und eines am unteren Ende jeder Federhülse angeordnet ist, um die Reibung zu vermindern. Da sich der Spannungsring stets mit dem Lappen bewegt, gegen den die Spannung der Feder wirkt, so ergibt sich hieraus notwendig, daß, wenn sich die Tür in der einen Richtung nur mit ihrem Lappen bewegt, die Reibung nur von dem oberen Lager aufgenommen wird, während, wenn sie in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird, der Verbindungssteg der .. Hülsen längs des Lappens liegt, so daß die
Reibung von dem unteren Lager aufgenommen wird, da in diesem Falle die Tür auf dem Zapfen des anderen Lappens ar-' beitet.
Bei der Anwendung von Kugellagern für doppeltwirkende Scharniere liegt daher eine bedeutende Vereinfachung der Konstruktion vor, wenn nur die beiden Kugellager vorgesehen sind, die die Reibung bei der Bewegung der Tür aufnehmen, so daß bei Anordnung eines Kugellagers an dem oberen Ende und eines Spannungsringes an dem unteren Ende einer Hülse, und eines zweiten Kugellagers an dem unteren Ende und eines Spannungsringes an dem oberen Ende der zweiten Hülse beide Kugellager und Spannungsringe in bezug aufeinander diagonal zueinander angeordnet sind, und es würde ein symmetrisches Aussehen aller Feder-
ao Scharniere einer Flügeltür erzielt werden, gleichgültig, ob die Türen nach innen oder außen bewegt werden. Diese Anordnung ist aber nur möglich, wenn in bekannter Weise in der einen Hülse eine rechtsdrehende Feder und in der anderen Hülse eine linksdrehende Feder oder umgekehrt angeordnet ist, da anderenfalls die Tür in der einen Richtung offen bleiben würde.
Die Kugellager und Spannungsringe der beiden Hülsen müssen stets einander entgegengesetzt angeordnet, und der an seinem oberen Ende den Spannungsring tragende Lappen muß an dem Türrahmen befestigt sein. Bei einem Paar von Türflügeln wird der eine Lappen des Scharnieres mit dem oberen Spannungsring an der rechten Seite des Türrahmens befestigt, und der entgegengesetzte Lappen des Scharnieres mit dem oberen Spannungsring an der linken Rahmenseite, wodurch ein zufälliges falsches Einhängen der Türen vermieden wird.
Auf den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Tür mit dem alten Bommerband schematisch im Querschnitt.
Fig. 2 zeigt in gleicher Darstellung das neue Bommerband bei Öffnung der Tür nach der einen und der anderen Seite.
Fig. 3 und 4 sind Seiten- bezw. Schnittansichten eines Satzes von Scharnieren eines Türflügels, wenn die Tür in der einen oder anderen Richtung aufgeschlagen ist.
Das Scharnier besteht aus den beiden Federhülsen aa\ einem die beiden Hülsen verbindenden Verbindungssteg b, den Lappen c cl, die mit umgebogenen Flanschen d d1 versehen sind, und die Zapfenpfannen e el für die Zapfen der Scharnierhülsen besitzen, aus den Spannungsringen ff1, die im Inneren der Federhülsen angeordnet und mit Sitzen für das eine Ende der Federn versehen sind, aus den festen Spannungsringen g gl, die mit Sitzen für die entgegengesetzten Enden der Federn versehen und an den Enden der Federhülsen mittels eines geeigneten Stiftes gbefestigt sind, aus Kugellagern hh1, die zwisehen den die Last tragenden Verbindungsstellen angeordnet sind, und den Zapfen i, die durch Öffnungen in den umgebogenen Flanschen der Lappen geführt sind. Die Spannungsringe, Zapfenpfannen, Hülsen und Kugellager und Kugelkappen oder Endstücke il sind mit den Enden der Zapfen verschraubt oder vernietet. Die Hülsen a a1 jedes Scharnieres sind mit Federn s s1 versehen, die in entgegengesetzten Richtungen gewickelt sind, d. h. in der einen Hülse ist eine rechtsgewundene Feder angeordnet, und in der anderen eine linksgewundene. Bei einer Hülse jedes Scharnieres ist der Spannungsring am oberen Ende und das Kugellager an dem unteren Ende angeordnet, während bei der anderen Hülse desselben Scharnieres das Kugellager an dem oberen Ende und der Spannungsring am unteren Ende angeordnet ist (Fig. 3 und 4). Diese Anordnung ist zu dem Zwecke getroffen, beiden Scharnieren, wenn sie an zwei Flügeltüren angebracht werden, von beiden Seiten des Rahmens, an dem sie befestigt sind, gleiches Aussehen und ferner beiden Scharniersätzen ein vollkommen symmetrisches Aussehen zu verleihen, gleichgültig, ob sie innerhalb oder außerhalb des Raumes in nach innen oder außen geöffneter Stellung betrachtet werden (Fig. 2). Die beiden Kugellager für jedes Federscharnier sind so angeordnet, daß ein Kugellager an dem oberen Ende einer der durch den Steg ; miteinander verbundenen Federhülsen angeordnet ist, während sich das andere Kugellager an dem unteren Ende der anderen Hülse befindet. Da ferner ein Spannungsring am unteren Ende der ersteren Hülse und ein zweiter Spannungsring an dem oberen Ende der zweiten Hülse angeordnet sind, und die eine Hülse mit einer rechtsdrehenden, die andere mit einer linksdrehenden Feder versehen ist, wird die ganze Reibung während der Drehung der Tür von den beiden Kugellagern aufgenommen, wäh-. rend gleichzeitig ein vollkommen symmeirisches Aussehen des doppeltwirkenden Scharnieres bei geschlossenen oder in der einen oder anderen Richtung geöffneten Türen erhalten wird. Der Ubelstand des unsymmetrischen Aussehens der Scharniere bei Doppelflügeltüren wird daher vermieden, ohne besondere Sätze von Scharnieren mit entgegengesetzt gewundenen Federn vorsehen zu müssen, während gleichzeitig das Einhängen der Türen wesentlich erleichtert ist. Wenn die Tür in der einen Richtung aufgestoßen wird, so werden an beiden Flügeln
nur die Lappen, und wenn sie in der entgegengesetzten Richtung aufgestoßen wird, die Lappen und der Verbindungssteg an beiden Türen sichtbar sein, so daß die Scharniere in allen verschiedenen Stellungen der Türen das gewünschte symmetrische Aussehen besitzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Doppeltwirkendes Federscharnier mit einem auf beiden Seiten' mit Hülsen versehenen Verbindungssteg (sogenanntes Bomrnerband), dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise mit Federn von entgegengesetzter. Drehung versehenen Hülsen des Scharnieres in entgegengesetzter Anordnung an dem einen Ende mit einem Kugellager und am anderen Ende mit einem Spannungsring für die Federn versehen sind, derart, daß auf einer Seite die Spannungsringe oben, auf der anderen Seite unten liegen, um den Scharnieren beider Flügel der Tür beim Aufschlagen von beiden Seiten ein gleichförmiges Aussehen zu geben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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