DE178151C - - Google Patents
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- DE178151C DE178151C DENDAT178151D DE178151DA DE178151C DE 178151 C DE178151 C DE 178151C DE NDAT178151 D DENDAT178151 D DE NDAT178151D DE 178151D A DE178151D A DE 178151DA DE 178151 C DE178151 C DE 178151C
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- sleeves
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- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D3/00—Hinges with pins
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D3/00—Hinges with pins
- E05D3/06—Hinges with pins with two or more pins
- E05D3/08—Hinges with pins with two or more pins for swing-doors, i.e. openable by pushing from either side
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68d. GRUPPE
EMIL BOMMER in BROOKLYN.
versehenen Verbindungssteg.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein doppeltwirkendes Federscharnier mit einem
auf beiden Seiten mit Hülsen versehenen Verbindüngssteg (sogenanntes Bommerband),
dessen wesentliches Merkmal . darin besteht, daß die in bekannter Weise mit Federn von
entgegengesetzter Drehung versehenen beiden Hülsen in entgegengesetzter Anordnung an
einem Ende mit einem Kugellager und am
ίο anderen Ende mit einem Spannungsring für
die Federn versehen sind, derart, daß auf einer Seite die Spannungsringe oben, auf der
anderen Seite unten liegen, um den Scharnieren beider Flügel der Tür beim Aufschlagen
von beiden Seiten ein gleichmäßiges Aussehen zu geben (Fig. 2).
Die neue Anordnung weist den älteren Anordnungen gegenüber verschiedene Vorzüge
auf, die mit diesen nicht erreicht werden konnten.
Wenn beide Flügel einer mit älteren Scharnieren ausgestatteten Tür gleichzeitig in derselben
Richtung geöffnet werden, so ergeben sie kein gleichförmiges Aussehen, weil, wenn
die Spannungsringe bei beiden Scharnierpaaren auf beiden Seiten des Rahmens oben
angeordnet sind, die rechtsseitige Tür beim Öffnen nach innen die eine Federhülse des
Scharniers mit ihrem Flansch und dem die Hülsen verbindenden Steg an dem Rahmen
läßt, während diese Teile sich bei der anderen Tür mit der Tür bewegen (Fig. 1). Wenn
die Scharniere an einer Tür umgekehrt oder mit ihrem oberen Ende nach unten gekehrt
befestigt werden, um dieses ungleichförmige Aussehen zu vermeiden, so würden die Scharniere
dennoch kein symmetrisches Aussehen besitzen, weil dann die Spannungsringe auf der einen Seite der Tür bei dem einen Flügel
oben, bei dem anderen Flügel unten angeordnet sein würden.
Um diese Ungleichheit im Aussehen zu beseitigen, wurde' bisher das eine Paar der
Federscharniere für den einen Flügel mit rechtsgewundenen Federn, die des anderen
Flügels .mit linksgewundenen Federn versehen, zu dem Zwecke, die Spannungsringe
beider Sätze von Scharnieren an dem oberen Teile der Scharniere anzuordnen, und auf
beiden Seiten des Rahmens das gleiche Aussehen der Scharniere zu erhalten, wenn beide
Flügel zusammen in der gleichen Richtung geöffnet wurden.
Bei der erwähnten Art von doppeltwirkenden Scharnieren gelangen für gewöhnlich
vier Kugellager zur Verwendung, von denen eines am oberen Ende und eines am unteren
Ende jeder Federhülse angeordnet ist, um die Reibung zu vermindern. Da sich der
Spannungsring stets mit dem Lappen bewegt, gegen den die Spannung der Feder wirkt,
so ergibt sich hieraus notwendig, daß, wenn sich die Tür in der einen Richtung nur mit
ihrem Lappen bewegt, die Reibung nur von dem oberen Lager aufgenommen wird, während,
wenn sie in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird, der Verbindungssteg der ..
Hülsen längs des Lappens liegt, so daß die
Reibung von dem unteren Lager aufgenommen wird, da in diesem Falle die Tür
auf dem Zapfen des anderen Lappens ar-' beitet.
Bei der Anwendung von Kugellagern für doppeltwirkende Scharniere liegt daher eine
bedeutende Vereinfachung der Konstruktion vor, wenn nur die beiden Kugellager vorgesehen
sind, die die Reibung bei der Bewegung der Tür aufnehmen, so daß bei Anordnung eines Kugellagers an dem oberen
Ende und eines Spannungsringes an dem unteren Ende einer Hülse, und eines zweiten
Kugellagers an dem unteren Ende und eines Spannungsringes an dem oberen Ende der
zweiten Hülse beide Kugellager und Spannungsringe in bezug aufeinander diagonal
zueinander angeordnet sind, und es würde ein symmetrisches Aussehen aller Feder-
ao Scharniere einer Flügeltür erzielt werden, gleichgültig, ob die Türen nach innen oder
außen bewegt werden. Diese Anordnung ist aber nur möglich, wenn in bekannter Weise
in der einen Hülse eine rechtsdrehende Feder und in der anderen Hülse eine linksdrehende
Feder oder umgekehrt angeordnet ist, da anderenfalls die Tür in der einen Richtung
offen bleiben würde.
Die Kugellager und Spannungsringe der beiden Hülsen müssen stets einander entgegengesetzt
angeordnet, und der an seinem oberen Ende den Spannungsring tragende Lappen muß an dem Türrahmen befestigt
sein. Bei einem Paar von Türflügeln wird der eine Lappen des Scharnieres mit dem
oberen Spannungsring an der rechten Seite des Türrahmens befestigt, und der entgegengesetzte
Lappen des Scharnieres mit dem oberen Spannungsring an der linken Rahmenseite, wodurch ein zufälliges falsches Einhängen
der Türen vermieden wird.
Auf den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Tür mit dem alten Bommerband schematisch im
Querschnitt.
Fig. 2 zeigt in gleicher Darstellung das neue Bommerband bei Öffnung der Tür nach
der einen und der anderen Seite.
Fig. 3 und 4 sind Seiten- bezw. Schnittansichten eines Satzes von Scharnieren eines
Türflügels, wenn die Tür in der einen oder anderen Richtung aufgeschlagen ist.
Das Scharnier besteht aus den beiden Federhülsen aa\ einem die beiden Hülsen
verbindenden Verbindungssteg b, den Lappen c cl, die mit umgebogenen Flanschen d d1
versehen sind, und die Zapfenpfannen e el für die Zapfen der Scharnierhülsen besitzen,
aus den Spannungsringen ff1, die im Inneren
der Federhülsen angeordnet und mit Sitzen für das eine Ende der Federn versehen sind,
aus den festen Spannungsringen g gl, die mit Sitzen für die entgegengesetzten Enden
der Federn versehen und an den Enden der Federhülsen mittels eines geeigneten Stiftes gbefestigt
sind, aus Kugellagern hh1, die zwisehen
den die Last tragenden Verbindungsstellen angeordnet sind, und den Zapfen i,
die durch Öffnungen in den umgebogenen Flanschen der Lappen geführt sind. Die
Spannungsringe, Zapfenpfannen, Hülsen und Kugellager und Kugelkappen oder Endstücke
il sind mit den Enden der Zapfen verschraubt oder vernietet. Die Hülsen a a1
jedes Scharnieres sind mit Federn s s1 versehen,
die in entgegengesetzten Richtungen gewickelt sind, d. h. in der einen Hülse ist
eine rechtsgewundene Feder angeordnet, und in der anderen eine linksgewundene. Bei
einer Hülse jedes Scharnieres ist der Spannungsring am oberen Ende und das Kugellager
an dem unteren Ende angeordnet, während bei der anderen Hülse desselben Scharnieres
das Kugellager an dem oberen Ende und der Spannungsring am unteren Ende angeordnet ist (Fig. 3 und 4). Diese Anordnung
ist zu dem Zwecke getroffen, beiden Scharnieren, wenn sie an zwei Flügeltüren angebracht werden, von beiden Seiten des
Rahmens, an dem sie befestigt sind, gleiches Aussehen und ferner beiden Scharniersätzen
ein vollkommen symmetrisches Aussehen zu verleihen, gleichgültig, ob sie innerhalb oder
außerhalb des Raumes in nach innen oder außen geöffneter Stellung betrachtet werden
(Fig. 2). Die beiden Kugellager für jedes Federscharnier sind so angeordnet, daß ein
Kugellager an dem oberen Ende einer der durch den Steg ; miteinander verbundenen
Federhülsen angeordnet ist, während sich das andere Kugellager an dem unteren Ende der
anderen Hülse befindet. Da ferner ein Spannungsring am unteren Ende der ersteren
Hülse und ein zweiter Spannungsring an dem oberen Ende der zweiten Hülse angeordnet
sind, und die eine Hülse mit einer rechtsdrehenden, die andere mit einer linksdrehenden
Feder versehen ist, wird die ganze Reibung während der Drehung der Tür von den beiden Kugellagern aufgenommen, wäh-.
rend gleichzeitig ein vollkommen symmeirisches Aussehen des doppeltwirkenden Scharnieres bei geschlossenen oder in der
einen oder anderen Richtung geöffneten Türen erhalten wird. Der Ubelstand des unsymmetrischen Aussehens der Scharniere
bei Doppelflügeltüren wird daher vermieden, ohne besondere Sätze von Scharnieren mit
entgegengesetzt gewundenen Federn vorsehen zu müssen, während gleichzeitig das Einhängen
der Türen wesentlich erleichtert ist. Wenn die Tür in der einen Richtung aufgestoßen
wird, so werden an beiden Flügeln
nur die Lappen, und wenn sie in der entgegengesetzten Richtung aufgestoßen wird,
die Lappen und der Verbindungssteg an beiden Türen sichtbar sein, so daß die Scharniere
in allen verschiedenen Stellungen der Türen das gewünschte symmetrische Aussehen
besitzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Doppeltwirkendes Federscharnier mit einem auf beiden Seiten' mit Hülsen versehenen Verbindungssteg (sogenanntes Bomrnerband), dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise mit Federn von entgegengesetzter. Drehung versehenen Hülsen des Scharnieres in entgegengesetzter Anordnung an dem einen Ende mit einem Kugellager und am anderen Ende mit einem Spannungsring für die Federn versehen sind, derart, daß auf einer Seite die Spannungsringe oben, auf der anderen Seite unten liegen, um den Scharnieren beider Flügel der Tür beim Aufschlagen von beiden Seiten ein gleichförmiges Aussehen zu geben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178151C true DE178151C (de) |
Family
ID=442572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178151D Active DE178151C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178151C (de) |
-
0
- DE DENDAT178151D patent/DE178151C/de active Active
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