DE1780040C2 - Zuganwesenheits-Signalsystem - Google Patents
Zuganwesenheits-SignalsystemInfo
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- DE1780040C2 DE1780040C2 DE1780040A DE1780040A DE1780040C2 DE 1780040 C2 DE1780040 C2 DE 1780040C2 DE 1780040 A DE1780040 A DE 1780040A DE 1780040 A DE1780040 A DE 1780040A DE 1780040 C2 DE1780040 C2 DE 1780040C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L23/00—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
- B61L23/08—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
- B61L23/14—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only automatically operated
- B61L23/16—Track circuits specially adapted for section blocking
- B61L23/166—Track circuits specially adapted for section blocking using alternating current
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gleisstromkreis mit Schienenkurzschlußverbindern zur Bestimmung der
Anwesenheit eines Fahrzeuges oder Zuges auf einem aus zwei ununterbrochenen, elektrisch leitenden Schienen
bestehenden Gleis, das durch Schienenkurzschlußverbinder
in mehrere aufeinanderfolgende Gleisabschnitte aufgeteilt ist, mit jedem Gleisabschnitt zugeordneten
örtlichen Abgabe- und Aufnahmeeinrichtungen für einen Signalwechselstrom, wobei durch den durch
ein Fahrzeug innerhalb des Gleisabschnittes bewirkten Kurzschluß das von den Aufnahmeeinrichtungen
aufgenommene Signal verändert und * dadurch die Anwesenheit des Fahrzeuges innerhalb des Gleisabschnittes
festgestellt wird.
Ein derartiges Signalsystem ist bereits aus der DE-PS
91 89 991 bekannt
Zum störungsfreien Betrieb gleisgebundenen Verkehrs ist es im allgemeinen erforderlich, daß einzelne
bzw. mehrere zusammentreffende Störungen bei einer Signalanordnung ein Signal hervorrufen, das den
Belegtzustand des Gleises anzeigt damit für aufeinanderfolgende Züge stets ausreichend sichere Abstände
voneinander eingehalten werden. Außerdem ist es notwendig, daß Standort und Fortbewegung des Zuges
bzw. sonstigen Schienenfahrzeuges an bestimmten Stellen des Gleises genau überwacht werden, z. B. dort,
wo der Zug in einen bestimmten Gleisabschnitt einläuft oder diesen verläßt, oder auch dort wo sich ein Zug
nähert, oder auch innerhalb eines Bahnhofs bzw. im Bereich einer Haltestelle.
Beim Betrieb von Signalsystemen zur Zugsteuerung ist es bereits seit längerem üblich, das Gleis in mehrere
Signalblöcke zu unterteilen, wobei in den meisten Fällen diese Signalblöcke elektrisch voneinander isoliert sind.
In neuerer Zeit ist man bei Gleisanlagen jedoch dazu übergegangen, geschweißte Gleise mit längeren Schienenabschnitten
einzusetzen, was die Bestimmung der Anwesenheit eines Zuges naturgemäß erschwert
Die Lösung gemäß der DE-PS 91 89 991 zeigt dann auch Nachteile, so tritt beispielsweise der in den
Schienen fließende Fahrstrom störend in Erscheinung.
Die DE-AS 11 28 885 beschreibt ein Gleisüberwachungssystem,
bei dem benachbarte Gleisabschnitte unterschiedliche Signalfrequenzen verwenden. Durch
diese unterschiedlichen Frequenzen wird eine Signalisolierung zwischen den beiden angrenzenden Gleisabschnitten
erreicht.
Außerdem sei auf die CH-PS 4 12 968 verwiesen, die
eine ÜberwachungscHtrichtung beschreibt, die eine
ähnliche Struktur aufweist, wie sie in der Fig, 2 der DE-PS 91 89 991 wiedergegeben wird, d. h„ daß ein
Sender und zwei Empfänger innerhalb des Gleisabschnittes angeordnet sind, also außerhalb des Bereichs
der Kurzschlußverbinder,
Schließlich sei noch die FR-PS 12 50 572 erwähnt, aus
deren Rg. la eine Einkoppelschleife hervorgeht, deren
Längsleiter parallel zu den Schienen eines Gleises verlegt sind.
Es wird allerdings nicht mit Schienenkurzschfußverbindern
gearbeitet, vielmehr handelt es sich um eine Sicherungseinrichtung für einen niveaugleichen Schienenübergang.
Die Druckschrift zeigt aber, daß die Verwendung von im wesentlichen rechteckförmigen
Einkoppelschleifen, deren Längsleiter parallel zu den Schienen des Gbises liegen, an sich bereits bekannt ist
Aufgabe der Erfindung ist es, den Gleisstromkreis der
eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß Störungen des Signalsystems durch den Fahrstrom
nicht mehr auftreten können.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß im Bereich jeder von dem Kurzschlußverbinder gebildeten Gleisabschnittgrenze
eine eine Induktionsschleife umfassende Signaleinkoppeleinrichtung zum Einkoppeln eines Signalwechselstroms
in die Schienen sowie eine eine Induktionsspule umfassende Signalauskoppeleinrichtung
angeordnet ist, welche ein durch den Kurzschlußverbinder fließendes Signal erfaßt und einer zugehörigen
Signalverarbeitungseinrichtung zuführt, wobei die Signaleinkoppeleinrichtung den Signalwechselstrom
der zugeordneten Signalquelle in einen ersten und einen zweiten Abschnitt des Schienenpaares, die auf der einen
bzw. anderen Seite des Kurzschlußverbinders liegen, derart eitikoppelt, daß der in dem Kurzschlußverbinder
entstehende resultierende Gesamtstrom im wesentlichen Null ist, daß ferner ein Wechselstromsignal, das
von der am Ende eines bestimmten Gleisabschnittes — in Fahrtrichtung gesehen — angeordneten Signalquelle
erzeugt wird, eine vorbestimmte Frequenz besitzt, die unterschiedlich ist gegenüber den Frequenzen der
Wechselstromsignale angrenzender Gleisabschnitte und daß die Signalverarbeitungseinrichtungen auf die
Frequenz der Signalquelle des ihnen zugeordneten Gleisabschnittes selektiv abgestimmt sind.
Durch diese besondere Anordnung gelingt es, durch den Fahrstrom verursachte Störungen des Signalsystems
zu beseitigen, da infolge der symmetrischen Anordnung der Schleife zu dem Kurzschlußverbinder
die in den Schienenabschnitten induzierten und in dem Kurzschlußverbinder enigegengerichtet verlaufenden
Ströme sich in ihm aufheben. An dem am Anfang des betreffenden Gleisabschnittes vorgesehenen Schienenkurzschlußverbinder
kann jedoch der dort fließende Gleisstrom mit Hilfe einer induktiv angekoppelten
Empfangseinrichtung gemessen und zur Anzeige des Frei- bzw. Besetzt-Zustandes verwendet werden.
Damit die Schaltungsanordnung auch bei mehreren aufeinanderfolgenden Gleisabschnitten betriebssicher
ist, wird zudem die Frequenz von Gleisabschnitt zu Gleisabschnitt geändert
Die Sender können dabei nach dem Frequenzumtastverfahren
arbeiten und fortlaufend mit der einen oder anderen von zwei Frequenzen Energie liefern. Insgesamt
können beispielsweise sechs Frequenzen für den Betrieb des Signalsystems verwendet werden, wobei
zwei solcher Frequenzen (Seitenbänder) durch einen Sender mittels Modulation seiner Grundfrequenz
(Trägerfrequenz) erhalten werden können.
Weitere Einzelheiten und Vorzöge der Erfindung werden nachstehend anhand von Ausföbningsbeispielen
in Verbindung mit der Zeichnung erläutert Darin zeigt F i g, I schematisch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Gleichstromkreises;
F i g, 2 schematisch im Verhältnis zueinander sowie zu dem Gleis die Zuordnung aufeinanderfolgender Sender
und der damit zusammenwirkenden Empfänger;
ίο Fig.3 den von einem Signalsender induzierten Strom, der von einem an dem entfernten Ende des Gleisabschnittes sowie von einem innerhalb des Gleisabschnittes angeordneten Empfänger erfaßt wird;
ίο Fig.3 den von einem Signalsender induzierten Strom, der von einem an dem entfernten Ende des Gleisabschnittes sowie von einem innerhalb des Gleisabschnittes angeordneten Empfänger erfaßt wird;
Fig.4 eine typische Aufeinanderfolge mehrerer is Gleisabschnitte;
Fig,5 eine geeignete Ausführungsform für ^ie
Kopplung eines Signalsenders mit einem KurzschluiS-verbinder;
Fig.6 eine geeignete Ausführutigsfcrm für die
Erfassung des in einer Schiene fließenden Signalstroms;
Fig.7 eiae günstige Ausführungsform eines erfindungsgemäß
verwendeten Empfänge'.,;,
Fig.8 das praktische Verhalten 'erschiedener
Gleisstromkreise, wobei Fig.8A und 8B sich auf Gleisstromkreise mit konstanten Spannungsquellen und
Fig.8C und 8D sich auf Gleisstromkreise mit
konstant Stromquellen beziehen;
Fig.9 eine zum Empfang der Signale dienende
Antennenanordnung, bei der wenigstens eine Zwischen-/so empfangsantenne vorgesehen ist; und
Fig. 10 allgemein eine günstige Aüsführungsform eines Gleisstromkreises in Verbindung mit einem
typischen 2gieisig geschalteten Weichenabschnitt
F i g. 1 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gleisstromkreises, mit zwei
Schienen 10 und 12, die im wesentlichen durchlaufend ausgebildet sein und aus mehreren, ohne isolierende
Verbindung zusammengeschweißten Abschnitten bestehen können. Längs des von den beiden Schienen 10,
12 gebildeten Gleises kann sich ein Schienenfahrzeug 14
bewegen. An einer Sendeantenne (Induktionsschleife) 18 ist ein bei einer Frequenz Fl arbeitender
Signalsender 16 so angeschlossen, daß in den Schienen 10 und 12 ein Signal der Frequenz Fi induziert wird.
Befindet sich das Schienenfahrzeug 14 in der mit strichpunktierten Linien angedeuteten Stellung, links
einer Empfangsantenne 20, die mit einem zum Empfangen des Signals mit der Frequenz Fl geeigneten
Empfänger 22 zusammenwirkt, so wird das Signal mit -in der Frequenz Fl von dem Signalempfänger 22 mit
großer Amplitude empfangen und damit angezeigt, daß das Fahrzeug 14 sich nicht zwischen der Sendeantenne
18 und der Empfangsantenne 20 befindet Die Empfangsantenne 20 ist mit einem als Stange oder
Leitung ausgebildeten Kurzschlußverbinder 24 gekoppelt, der die Schienen 10 und 12 in Höhe der
Empfangsantenne 25 elektrisch kurzschließt. Auch in Höhe der Sendeantenne 18 ist ein derartiger Kurzschlußverbinder
26 vorgesehen. Die Sendeantenne 18 ist jedoch so angeordnet, daß die Einkoppelung des von
dem Signalsender Ib abgegebenen Signals der Frequenz Fl in die Schienen 10 und 12 nicht beeinträchtigt wird.
Die Empfangsantenne (Induktionsschleife) 20 ist so ausgelegt, daß sie das Signal der Frequenz Fl erfaßt,
das den Kurzschlußverbinder 24 durchläuft.
Wenn jedoch das sich von links nach rechts bewegende Fahrzeug <4, insoesondere dessen Vorderräder
27, die Stelle des Kurzschlußverbinders 24
passieren, stellen die Vorderräder 27 einen Kurzschluß zwischen den Schienen 10 und 12 her, so daß ein
wesentlich kleinerer Anteil des Gleissignales der Frequenz Fl durch den Kurzschlußverbinder 24 fließt,
und somit die Empfangsantenne 20 dann einen wesentlich geringeren Wert des Gleissignales der
Frequenz Fl erfaßt.
Der Signalempfänger 22 erhält damit die Anzeige, daß sich das Fahrzeug 14 nun in dem Bereich zwischen
Sendeantenne 18 und Empfangsantenne 20 befindet.
in Höhe des Kurzschlußverbinders 24 befindet sich
außerdem eine weitere Sendeantenne (Induktionsschleife) 28, die ein Signal mit einer Frequenz F3 einkoppelt,
was dazu dient, die Lage des Fahrzeuges 14, wie diese mit Fig. I angedeutet ist, in Verbindung mit einem auf
der Frequenz F3 arbeitenden Signalempfänger zu bestimmen, der nicht dargestellt ist, aber am linken Ende
des in Fig. 1 wiedergegebenen Teils des Gleissystems zu finden wäre. Dieser mit der Frequenz. F3 arbeitende
Signalempfänger hätte auf die Änderung des empfangenen Gleissignals der Frequenz F3 angesprochen, sobald
das Fahrzeug einen entsprechenden Kurzschlußverbinder passiert hätte, die einer Empfangsantenne für den
auf die Frequenz F3 eingestellten Empfänger zugeordnet ist.
F i g. 2 zeigt schematisch die Anordnung der verschiedenen aufeinanderfolgenden Signalsender sowie der
damit zusammenwirkenden Signalempfänger in ihrer Zuordnung zu der Gleisstrecke. Durch den Kurzschluß
der Schienen 10 und 12 mittels des Kurzschlußverbinders 26 werden Unterschiede zwischen den verhältnismäßig
großen Antriebströmen für den Motor des Zuges, die durch die Schienen 10 und 12 fließen, ausgeglichen,
außerdem wird dadurch die Gleisstrecke in Gleisabschnitte unterteilt. Der nächste Kurzschlußverbinder 24
verbindet ebenfalls die Schienen 10 und 12 elektrisch miteinander und wirkt dabei mit der Empfangsantenne
20 zusammen. Wie in Fig. 1 ist die das gleiche Signal aussendende Antenne 18 durch ihre Anordnung an der
Stelle des Kurzschiußverbinders 26 mit den Schienen 10 und 12 verkoppelt. In Höhe des Kurzschiußverbinders
24 befindet sich eine eine Frequenz F3 aussendende Sendeantenne 28, deren Signal von einer Empfangsantenne
30 aufgefangen wird, die mit einem Kurzschlußverbinder 32 zusammenwirkt In Höhe des Kurzschiußverbinders
32 befindet sich eine Sendeantenne 34, die in den Schienen 10 und 12 ein Gleissignal der Frequenz F2
erzeugt, das von einer Empfangsantenne 36 aufgefangen wird, die mit einem Kurzschlußverbinder 38
zusammenwirkt. In Höhe des Kurzschiußverbinders 38 ist eine Sendeantenne 40 angeordnet, die in den
Schienen 10 und 12 dann wieder ein Gleissignal der Frequenz Fl erzeugt
Das von der Sendeantenne 18 abgegebene Gleissignal der Frequenz Fl ist somit von dem Gleissignal der
Frequenz Fl, das von der Sendeantenne 40 hervorgerufen
wird, durch die dazwischenliegenden Kurzschlußverbinder 24 und 32 isoliert
In F i g. 3 sind die Verhältnisse veranschaulicht die für den induzierten Strom maßgeblich sind, der von der
Sendeantenne 18 hervorgerufen wird, die in Höhe des Kurzschiußverbinders 26 wirksam ist und in den
Schienen 10 und 12 ein Gleissignal mit der Frequenz Fl
erzeugt, das von der mit der Verbindung 24 zusammenwirkenden
Antenne 20 aufgefangen wird. Dabei ist mit Fig.3 ferner ein zusätzlicher Signalempfänger 48
wiedergegeben, der zwischen den Kurzschlußverbindern 24 und 26 angeordnet ist und mit Empfangsantennen
44 und 46 zusammenwirkt, die zur Erfassung des Gleissignals mit der Frequenz Fl in den entsprechenden
Schienen 10 und 12 mit diesen gekoppelt sind.
Bei Bewegung des Schienenfahrzeuges von links nach s rechts passieren zunächst die Vorderräder des Fahrzeuges
14 den Kurzschlußverbinder 24, so daß die Empfangsantenne 20 das von der Sendeantenne 18
ausgesandte Gleissignal der Frequenz Fl dann nicht mehr weiterhin mit großer Amplitude empfängt und
ίο daher über den der Empfangsantenne 20 zugeordneten Signalempfänger eine Anzeige geliefert wird, daß das
Fahrzeug sich zwiv-hen dem Kurzschlußverbinder 24
und der Antenne 18 befindet. Die zusätzlich angeordneten Empfangsantennen 44 und 46 empfangen das von
π der Antenne 18 ausgesandte Gleissignal mit der Frequenz Fl jedoch weiterhin mit hoher Amplitude, bis
die Vorderräder des Fahrzeuges 14 auch an den Empfangsantennen 44 und 46 vorbeigerollt sind. Wenn
der zusätzliche Signslerripfänger 4β Ha« von der
Antenne 18 ausgesandte Gleissignal der Frequenz Fl nicht mehr mit großer Amplitude empfängt, so wird
damit angezeigt, daß sich das Schienenfahrzeug dann in dem Bereich zwischen den Empfangsantennen 44 und
46 sowie der Sendeantenne 18 befindet.
Als Anhaltspunkt für die praktischen Größenverhältnisse sei der Vollständigkeit halber erwähnt, daß der
Abstand zwischen dem Kurzschlußverbinder 24 und dem Ki,?2schlußverbinder 26 bei einem praktischen
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung z. B. in der Größenordnung von 600 m liegt.
F i g. 4 zeigt eine Reihe aufeinanderfolgender Gleisabschnitte, um die Trennung der jeweiligen Gleissignale
voneinander zu veranschaulichen. Die Schienen 10 und 12 sind in Höhe der Sendeantenne 18, die in den
Schienen 10 und 12 ein Gleissignal der Frequenz F3 induziert, wiederum durch einen Kurzschlußverbinder
26 kurzgeschlossen. Die Empfangsantenne 20 wirkt mit dem Kurzschlußverbinder 24 zusammen, der von dem
Kurzschlußverbinder 26 einen Abstand in der Größen-Ordnung von etwa 600 m haben kann. Die Empfangsantenne
20 liefert an einen zugeordneten Empfänger das Gleissignal der Frequenz F3. Die ein Signal aussendende
Sendeantenne 28 ist in Höhe des Kurzschiußverbinders 24 angeordnet, um die Schienen 10 und 12 mit
einem Gleissignal der Frequenz Fl zu versorgen, das von der mit dem Kurzschlußverbinder 32 zusammenwirkenden
Empfangsantenne 30 aufgefangen wird. In Höhe des Kurzschiußverbinders 32 ist die Sendeantenne
34 angeordnet, die in den Schienen 10 und 12 ein Gleissignal der Frequenz F2 induziert, das von der mit
dem Kurzschlußverbinder 38 zusammenwirkenden Empfangsantenne 36 aufgefangen wird. In Höhe des
Kurzschiußverbinders 38 befindet sich die Sendeantenne 40, die in den Schienen 10 und 12 ein Gleissignal der
Frequenz F3 induziert, das von einer Empfangsantenne 50 erfaßt wird, die mit einem Kurzschlußverbinder 52
zusammenwirkt. In Höhe des Kurzschiußverbinders 52 ist eine Sendeantenne 54 angeordnet die in den
Schienen 10 und 12 ein Gleissignal der Frequenz Fl induziert das von einer Empfangsantenne 56 aufgenommen
wird, die mit einem Kurzschlußverbinder 58 zusammenwirkt In Höhe der Kurzschlußverbindung 58
ist eine Sendeantenne 60 vorgesehen, die in den Schienen 10 und 12 ein Gleissignal der Frequenz F2
induziert, das von einer Empfangsantenne 62 erfaßt wird, die mit einem Kurzschlußverbinder 64 zusammenwirkt
Man erkennt, daß somit aufeinanderfolgend Gleissignale mit drei unterschiedlichen Frequenzen in
den Schienen 10 und 12 induziert und dabei eine
Mehrzahl bezüglich der Gleissignale im wesentlichen voneinander isolierter Gleisabschnitte gebildet werden,
so daß die Bewegung und die jeweilige Lage eines in der einen oder der anderen Richtung längs des Gleises sich
fortbewegten Fahrzeuges ermittelt werden können.
F i g. 5 zeigt eine vorteilhafte praktische Ausführungsform der Kopplung einer zum Empfang des Signals
dienenden Antenne 70 mit einem Kurzjchlußverbinder 72, so daß im Kurzschlußverbinder 72 fließende
Signalströme in der mit einem zugeordneten Signalempfänger zusammenwirkenden Antenne 70 ein Gleissignal
induzieren.
Fig. 6 gibt eine vorteilhafte praktische Möglichkeit
wieder, um den in einer Schiene 10 fließenden Gleissignalstrom an einer Zwischenstelle /.u erfassen,
wie das an den Antennen 44 und 46 der F i g. 3 geschieht.
Fig. 7 zeigt eine günstige praktische Ausführungsform eines Empfangskreises für ein Gleissignal, der mit
einer geeigneten Gleissignaiempfangsantenne, wie etwa der in F i g. 5 gezeigten Antenne 70, zusammenwirkt, um
die Anwesenheit von niederfrequenten Gleissignalströmen festzustellen, die durch die Kurzschlußverbinder
zwischen den Schienen fließen. Die Schienen sind am einen Ende eines Gleisabschnittes durch einen Kurzschlußverbinder
überbrückt, der von einem verhältnismäßig starken Verbindungsmaterial wie etwa einer
massiven Kupferstange mit einem Querschnitt von etwa 6,5 cm2 gebildet wird. Wenn sich zwischen dem Sender
des Gleissignals und dem zugeordneten Empfänger ein Fahrzeug befindet, so fällt, wie bereits erwähnt, die
Amplitude des empfangenen Signals auf einen niedrigen Wert ab. Das von der Antenne 70 der F i g. 7
empfangene Signal gelangt durch eine Filterstuf.-: 80 mit
zwei parallelgeschalteten Kristallfiltcrii M und 84, die
dabei so gewählf. sind, daß sie nur Signale des zugeordneten Gleissignalsenders durchlassen. Das Ausgangssignai
der Filterstufe 80 beaufschlagt eine Schwellwertstufe 86, deren Ausgang an den Eingang
einer Begrenzerstufe 88 angeschlossen ist, die bei Empfang eines schwachen Signales das Ausgangssignal
Null abgibt, deren Ausgangssignal jedoch steil auf einen Maximalwert ansteigt, wenn das empfangene Gleissignal
eine etwas größere Amplitude aufweist. Der Wert, bei dem dieser Wechsel des Ausgangssignals erfolgt,
kann von Hand in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen dem Empfänger und seinem zugeordneten
Sender einstellbar sein. Das von der Begrenzerstufe 88 gelieferte Ausgangssignal speist einen Diskriminator 90,
dessen Ausgang dann entweder den Wert Eins oder den Wert Null hat Der Ausgang des Diskriminators 90 kann
mit einem Austast-Gatter wechselstromgekoppelt sein, wobei das ausgestattete Signal der dem Empfänger
zugeordneten Multiplex-Bit-Periode entspricht Das
ausgetastete Signal hat entweder den Wert Eins oder den Wert Null und beaufschlagt eine Rückleitung für die
Multiplex-Information, in der es an einer Station dekodiert wird. Die rekonstruierte Folge aus Eins- und
Null-Signalen wird Bit für Bit mit der Folge verglichen, die an der Station für die Übertragung über die
Multiplex-Leitung durch den diesem Empfänger zugeordneten
Gleissignalsender kodiert wird. Der Vergleich erfolgt mit Hilfe wechselstromgekoppelter,
störungsfreies· UND-Gatter, wobei die Schaltung so ausgelegt wird, daß ein Fehler bezüglich eines einzigen
Bits in irgendeiner Folge vor sechs Bits das Ausgangssigna] verschwinden läßt Wenn das Ausgangssignal
dabei für langer als eine Sekunde ausbleibt oder
verschwindet, so fällt ein Hauptrelais ab, das damit zuverlässig anzeigt, daß sich in dem zugeordneten
Gleisabschnitt ein Fahrzeug befindet. Auf diese Weise läßt sich an beiden Enden des Gleisabschnittes bei allen
Wetterverhältnissen eine Überwachung der Gleisstrekke mit einer Genauigkeit erzielen, die besser als ±8 bis
9 m ist.
Mit F i g. 8 ist die Dämpfung des durch die Schienen geleiteten Gleissignals in Abhängigkeit vom Abstand
zwischen dem Sender für das Gleissignal und dem zugeordneten Empfänger wiedergegeben. Dabei zeigt
F i g. 8A die Signaldämpfung, wenn von dem Empfänger die Spannung des Gleissignals erfaßt und zur Beaufschlagung
der Schienen mit dem Signal ein Signalsender eingesetzt wird, der eine konstante Spannungsquelle
darstellt. Dabei gibt die Kurve 100 die Verhältnisse bei trockenem Gleis, die Kurve 102 dagegen die Verhältnisse
bei feuchtem bzw. nassem Gleis wieder.
Mit Fig.8B ist die Signaldämpfung wiedergegeben,
wenn der Empfanger den Gieissignaisirom erfaßt und ein eine konstante Spannungsquelle darstellender
Sender eingesetzt wird, um die Schienen mit dem Gleissignal zu beaufschlagen. Die Kurve 104 gilt für das
trockene Gleis, die Kurve 106 dagegen für das feuchte bzw. nasse Gleis.
Fig. 8C zeigt die Signaldämpfung in Abhängigkeit
vom Abstand, wenn von dem Empfänger die Gleissignalspannung erfaßt wird und ein eine Konstantstromquelle
darstellender Sender für die Beaufschlagung des Gleises mit dem Gleissignal dient. Die Kurve 108 zeigt dabei die
Signaldämpfung bei trockenem Gleis, während die Kurve 110 die Signaldämpfung bei feuchtem oder
nassem Gleis zeigt.
Fig. 8D veranschaulicht die Signaldämpfung, wenn
von dem Empfänger der Gleissignalstrom erfaßt und ein eine Konstantstromquelle darstellender Sender zur
Speisung der Gleise mit dem Gleissignal eingesetzt wird. Die Kurve 112 gilt dann für die Signaldämpfung
bei trockenem Gleis, die Kurve 114 dagegen bei feuchtem bzw. nassem Gleis. In Verbindung mit der
vorliegenden Erfindung wird von den mit Fig.8B wiedergegebenen Verhältnissen Gebrauch gemacht.
Mit Fig.9 ist eine Empfangsantennenanordnung gezeigt, mit deren Hilfe die Lage des Fahrz ges 14 im
Verhältnis zu dem Bereich ermittelt werden kann, der sich zwischen der Sendeantenne 120, die mit einem
Kurzschlußverbinder 122 zusammenwirkt, und der Empfangsantenne 124, die mit einem Kurzschlußverbinder
126 zusammenwirkt, erstreckt Sobald das sich von rechts nach links bewegende Fahrzeug 14 den
Kurzschliißverbinder 126 bei seiner Bewegung zu der
Sendrantenne 120 hin passiert hat, fällt das von der
Antenne 124 empfangene Gleissignal auf einen stark abgeschwächten Wert ab und zeigt damit einem der
Antenne 124 zugeordneten Empfänger an, daß das Fahrzeug den Kurzschlußverbinder 126 passiert hat
Solange das Fahrzeug 14 sich innerhalb des in F i g. 9 mit A bezeichneten Bereichs befindet liefert die
Empfangsantenne 128 an ihren zugeordneten Empfänger weiterhin ein verhältnismäßig großes Ausgangssignal.
Sobald das Fahrzeug 14 jedoch die Antenne 128 passiert hat, empfängt der ihr zugeordnete Empfänger
nur noch ein wesentlich kleineres Ausgangssignal, das dann anzeigt daß sich das Fahrzeug 14 an der Antenne
128 vorbei bewegt hat
Während des ZeitintervaHs, in dem sich das Fahrzeug
innerhalb des in F i g. 9 mit B bezeichneten Bereiches befindet liefert die Antenne 130 an den ihr zugeordne-
ten Empfänger ein verhältnismäßig großes Ausgangssignal. Nachdem das Fahrzeug 14 die Antenne 130
passiert hat, erhält der ihr zugeordnete Empfänger jedoch nur noch ein verhältnismäßig kleines Ausgangssignal.
Wenn das Fahrzeug 14 sich innerhalb des in F i g. 9 mit Cbezeichneten Bereiches befindet, liefert die
Antenne 132 an den ihr zugeordneten Empfänger ein verhältnismäßig großes Ausgangssignal, das auf einen
niedrigen Wert absinkt, sobald das Fahrzeug 14 die Antenne 132 passiert hat
Auf diese Weise kann die Bewegung des Fahrzeuges 14 längs der aufeinanderfolgenden Bereiche A1 B, Cdes
von den Kurzschlußverbindern 122 und 126 bestimmten Gleisabschnittes infolge der kurzschließenden Wirkung
der Räder des Fahrzeuges erfaßt und mit Hilfe von Empfängern sowie diesen Empfängern zugeordneten
und damit zusammenwirkenden Steuereinrichtungen überwacht werden.
Mit Fig. 10 ist allgemein eine Anordnung nach der
Erfindung veranschaulicht die einer Weichenanlage zugeordnet ist Man erkennt eine geeignete Anordnung
für die Einspeisung der gewünschten Gleissignale in die nebeneinander verlaufenden Gleise 200 und 202 sowie
in den Weichen-Abschnitt 204. Dabei sind die an den jeweiligen Enden des Weichenabschnittes 204 befindlichen
Teile der Schienen wegen der bekannten Ausbildung von Weichen als elektrisch kurzschließende
Querverbindungen wirksam. Eine an einen Signalsender, der ein Gleissignal mit der Frequenz Fl liefert,
angeschlossene Sendeantenne 206 ist so angeordnet, daß sie sowohl mit dem von der Schiene selbst
gebildeten Kurzschlußverbinder zwischen den Schienen des Gleises 200 als auch mit dem von der Schiene selbst
gebildeten Kurzschlußverbinder zwischen den Schienen des Gleises 202 zusammenwirkt Die Sendeantenne 208
ist bezüglich des anderen Endes des Weichenabschnittes 204 in ähnlicher Weise wirksam.
Wenn die Vorderräder des Fahrzeuges den Bereich E in Fig.9 erreichen, wird der der Sendeantenne 120
zugeordnete Sender durch die Kurzschlußwirkur.g der Räder über seinen dynamischen Bereich hinaus belastet
in dem er eine kleine Ausgangsimpedanz aufweist. Hier wird für eine Begrenzung gesorgt um eine Zerstörung
des Senders zu verhindern, und der Ausgang ist deshalb strombegrenzt wenn das Fahrzeug sich sehr nahe an
dem Sender befindet Demgemäß befindet sich der Strom auf der rechten Seite dieser Sendeantenne 120
auf einem niedrigen Wert, und die den Strom erfassenden Antennen 132,130,128 und 124 zeigen noch
die Anwesenheit eines Fahrzeuges oder Zuges in den Bereichen B, C und D an. Dies stellt natürlich eine
einschränkende und besonders sichere Anzeige für die Zugsteuerung dar. Wenn der Zug sich dann mit
Sicherheit auf der linken Seite der Antenne 120 befindet steigt der von den Antennen 132, 130, 128 und 124
erfaßte Strom mit der Frequenz Fl in ausreichendem Maße an, um anzuzeigen, daß sich in den Bereichen A, B,
Cund D kein Fahrzeug mehr befindet
Wäre in F i g. 9 die Annäherung des Fahrzeuges von links nach rechts betrachtet worden, so würde der
Zeitpunkt zu dem das Fahrzeug den Bereich D verläßt genau durch einen eindeutigen Anstieg des erfaßten,
von den Antennen 132 und dem ihnen zugeordneten Signalempfänger empfangenen Gleissignals angezeigt
Eine etwas weniger genaue Anzeige des Zeitpunktes, zu dem das Fahrzeug den Bereich C verläßt würde durch
die Antennen 130 sowie dem diesen zugeordneten Empfänger angezeigt usw. Da die Größe des Stromes
mit der Frequenz Fl für die einzelnen die Gleissignalströme erfassenden Antennen 132, 130, 128 und 124
bekannt sind, kann das Ein- bzw. Auslaufen eines Zuges in einen bestimmten Bereich mit Hilfe von Einrichtun-
> gen, die entsprechende Entscheidungen treffen, mit großer Genauigkeit bestimmt werden.
Infolge des geringen Widerstandes der Kurzschlußverbinder 122 und 126 zwischen den Schienen werden in
den einzelnen Schienen fließende Antriebsströme im
ίο wesentlichen gleich aufgeteilt, und wenn Paare von
Empfangsantennen, wie sie mit den Antennen 128, 130, und 132 beispielsweise veranschaulicht sind, verwendet
werden, so läßt sich weitgehend eine Aufhebung durch die Antriebsströme hervorgerufener elektrischer Stö-
Ii rungserscheinungen erzielen. Bei der vorstehenden
Beschreibung wurde von verschiedenen Gleissignalfrequenzen ausgegangen, und es sei der Vollständigkeit
halber darauf hingewiesen, daß diese Frequenzen an anderen, von den Signalsendern ähnlicher Frequenz
2n entfernt liegenden Sieiien des Gleises von neuem
eingesetzt werden können.
Das hier beschriebene Signalsystem ermöglicht es, die Anwesenheit und die Lage eines mit elektrisch leitenden
Stahlrädern versehenen Fahrzeuges auf Stahlschienen
2i mit großer Genauigkeit zu erfassen, wobei diese
Stahlschienen durch Schienenkurzschlußverbinder in einzelne Abschnitte aufgeteilt sind. Die Erfindung
ermöglicht dadurch, daß die Störeinflüsse des Fahrstroms in den Gleisen weitgehend unterdrückt werden,
3d daß die Länge des einzelnen Gleisabschnittes gegenüber
dem Stand der Technik stark vergrößert werden können und sich gleichzeitig auch eine erhebliche
Verringerung hinsichtlich der Anzahl der erforderlichen Gleissignalfrequenzen ergibt. Da die Gleissignalströme
erfaßt werden und die die Spannungsquellen belastende Impedanz sinkt, wenn das Gleis bei Regenfall oder
dergleichen naß wird, so daß der die Schienen durchfließende Strom ansteigt, ergibt sich ein gewisser
Ausgleich für den Dämpfungszuwachs bei feuchten Wetterverhältnissen am entfernten Ende des Signalblocks. Durch geeignete Wahl der Eingangs- und
Abschlußimpedanzen können Änderungen -ind Stärke des Signals an den einzelnen Stellen eines Gleisabschnitts
im einzelnen jeweils in der gewünschten Größe 5 eingestellt werden. Dies ergibt einen weiteren Fortschritt
insbesondere auch gegenüber solchen Anlagen, bei denen die Spannung erfassende Einrichtungen
vorgesehen sind, bei denen die Spannung sich in der Nähe der Spannungsquelle in Abhängigkeit vom
Gleiszustand nur wenig ändert an einer entfernten Stelle jedoch zu starken Spannungsänderungen führt je
nachdem, ob die Gleise sich in feuchtem oder in trockenem Zustand befinden.
Die Signale zur Steuerung der Zugbewegung werden im allgemeinen von der vor dem Zug liegenden
Sendeantenne geliefert Anwesenheit und Standort des Zuges werden durch jede der die Gleissignale
empfangenen Antennen des gesamten Systems überwacht die ständig mit dem ihnen zugeordneten
Gleisabschnitt zusammenwirken und längs der Gleisstrecke angeordneten logischen Schaltkreises unabhängig
von der Bewegungsrichtung des Zuges eine Anzeige liefern, ob der zugeordnete Gleisabschnitt belegt oder
frei ist
Die Überwachung der Züge erfordert nur die drei hier erläuterten und in der Zeichnung wiedergegebenen
Trägerfrequenzen. Aus Gründen der Sicherheit und um ein störungsfreies Arbeiten gewährleisten zu können, ist
sine Moculation uieser drei Trägerfrequenzen erforderlich,
wobei Amplituden-, Phasen- oder Frequenzmodulation in Frage kommen. Das Vorhandensein der
Signalmodulction stellt zusätzlich zur Anwesenheit des >rägerfrequenzsignals einen weiteren Sicherheitsfaktor
für die Einrichtung dar. Zur Zugsteuerung werden die Signale moduliert, so daß dem Zug die für die
gewünschte Fahrgeschwindigkeiten erforderlichen
Steuerbefehle erteilt werden können. Zur Bestimmung des jeweiligen Standortes des Zuges werden Vorhandensein
und Genauigkeit der Signalmodulation ebenfalls ausgewertet, so daß die Zuverlässigkeit der
j gesamten Anlage weiter erhöht wird, weil dies einen Vergleich der empfangenen Signalmodulation mit der
bekannten Modulation des gesendeten Signal ermöglicht.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Gleisstromkreis mit Schienenkurzsehlußverbindern
zur Bestimmung der Anwesenheit eines Fahrzeuges oder Zuges auf einem aus zwei ununterbrochenen, elektrisch leitenden Schienen
bestehenden Gleis, das durch Schienenkurzschlußverbinder
in mehrere aufeinanderfolgende Gleisabschnitte aufgeteilt ist, mit jedem Gleisabschnitt
zugeordneten örtlichen Abgabe- und Aufnahmeeinrichtungen für einen Signalwechselstrom, wobei
durch den von einem Fahrzeug innerhalb des Gleisabschnittes bewirkten Kurzschluß das von den
Aufnahmeeinrichtungen aufgenommene Signal verändert und dadurch die Anwesenheit des Fahrzeuges
innerhalb des Gleisabschnittes festgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
jeder von dem Kurzschlußverbinder (z.B. 26) gebildeten Gleisabschnittgrenze eine eine Induktionsschleife
(z. B. 18) umfassende Signaleinkoppeleinrichtung zum Einkoppeln eines Signalwechselstroms
(z. B. F1) in die Schienen (ΙΟ, 12) sowie eine
eine Induktionsspule umfassende Signalauskoppeleinrichtung (z.B. 20) angeordnet ist, welche ein
durch den Kurzschlußverbinder (24) fließendes Signal umfaßt und einer zugehörigen Signalverarbeitungseinrichtung
(22) zuführt, wobei die Signaleinkoppeleinrichtung (Induktionsschleife 28) den Signalwechselstrom
(F3) der zugeordneten Signalquelle in einen ersten und einen zweiten Abschnitt des
Schienenpaares (10, 12), die auf der einen bzw. anderen SeiU; des Kurzschlußverbinders (24) liegen,
derart einkoppelt, daß der in d-m Kurzschlußverbinder
(24) entstehende resultierende Gesamtstrom im wesentlichen Null ist, daß ierne<· ein Wechselstromsignal
(F1), das von der am Ende (26) eines bestimmten Gleisabschnittes — in Fahrtrichtung
gesehen — angeordneten Signalquelle (16) erzeugt wird, eine vorbestimmte Frequenz (F\) besitzt, die
unterschiedlich ist gegenüber den Frequenzen (F2, -to
F3) der Wechselstromsignale angrenzender Gleisabschnitte,
und daß die Signalverarbeitungseinrichtungen (22) auf die Frequenz der Signalquelle des ihnen
zugeordneten Gleisabschnittes selektiv abgestimmt sind.
2. Gleisstromkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalauskoppeleinrichtungen
(20) eine Induktionsspule (70) umfassen, deren magnetische Achse senkrecht zu dem vom Kurzschlußverbindet
gebildeten leitenden Steg (72) liegt
3. Gleisstromkreis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Anfang — in
Fahrtrichtung gesehen — eines Gleisabschnittes angeordnete Signalverarbeitungseinrichtung (22)
eine ein elektrisches Ausgangssignal erzeugende κ Einrichtung (80) darstellt, deren Ausgangssignal bei
Anwesenheit eines Schienenfahrzeuges (14) im Gleisabschnitt, das die Schienen (10, 12) an einer
Stelle zwischen den beiden Enden (24, 26) des Gleisabschnittes kurzschließt, einen ersten Zustand ω
und bei Abwesenheit einen zweiten Zustand annimmt.
4. Gleisstromkreis nach einem der Ansprüche 1—3, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktionsschleife
(18; 28) eine im wesentlichen rechteckige Form besitzt, und mit zwei Schenkeln parallel und
angrenzend zu den Schienen (10, 12) liegt und mit den zwei anderen Schenkeln senkrecht zu den
Schienen und im gleichen Abstand relativ zum Kurzschlußverbinder (26 j 24) angeordnet ist,
5r Gleisstromkreis nach urem der Ansprüche
1—4, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalverarbeitungseinrichtung
(80) einen einstellbaren Schwellwertkreis (86) umfaßt.
6. Gleisstromkreis nach einem der Ansprüche 1 —5, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
eines Gleisabschnittes den innerhalb der Gleise fließenden Gleichstrom messende Einrichtungen
(128,130,132) vorgesehen sind.
7. Gleisstromkreis nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einrichtungen Induktionsspulen
(44) darstellen, deren magnetische Achse senkrecht zu der von der Schiene (10) gebildeten
Signalleitung liegt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| D2 | Grant after examination | ||
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