DE177410C - - Google Patents

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DE177410C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/04Surgical instruments, devices or methods for suturing wounds; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/06Needles ; Sutures; Needle-suture combinations; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/062Needle manipulators

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

he-ύ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30«?. GRUPPE
Dr. PETER BEHR und ADOLF SÖHLMANN in HANNOVER.
Gegenstand der Erfindung ist ein Nadelhalter mit aseptischer Fadenführung für chirurgische Zwecke, welcher sich von den bislang bekannten dadurch unterscheidet, daß er eine durchgehende zentrale Fadenführung mit Klemmfläche für alle Arten Nadeln aufweist und mittels einer an sich bekannten federnden Scharnierverbindung ein selbsttätiges Aufklappen der beiden Halterhälften ίο des Nadelhalters möglich macht. Es gibt schon Nadelhalter mit zentralem Kanal, aber diese sind stets nur für die Verwendung einer bestimmten Nadel geeignet, und es kann mit denselben nur in der Längsrichtung des Nadelhalters eingestochen werden, wodurch die Verwendbarkeif beschränkt ist; sie haben alle den Kanal nur bis zur Klemmfläche.
Auf der Zeichnung ist der neue Nadelhalter veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht des Halters mit Nadel,
Fig. 2 eine Draufsicht auf denselben,
Fig. 3 die eine Halterhälfte mit der innenliegenden Fadenrolle,
Fig. 4 den Klemmhebel zum Zusammenhalten der beiden Halterhälften,
Fig. 5 eine Nadel mit Öhr an der Spitze und Fadenführung. .
Die beiden Halterhälften a, b sind an einem Ende zu einem Gelenk c ausgebildet, während die anderen Enden zum Festhalten der Nadel dienen. Ein Klemmhebel e drückt die Halterhälfte α auf die Halterhälfte b und sichert 40
hierbei das Festsitzen der Nadeln d. Das Gelenk ist so ausgestaltet, daß die Halterhälften auseinandersperren, sobald der Klemmhebel geöffnet ist. Im hinteren Teile des Nadelhalters sind die beiden Halterhälften a, b nicht voll, sondern schalenartig gehalten, so daß ein Zwischenraum entsteht, welcher in bekannter Weise zur Aufnahme eines Fadens und Fadenbehälters / dient. Letzterer ist in der Weise gesichert, daß er durch Zungen g festgehalten wird, die auf der Halterhälfte a oder h einschiebbar sind. Als Fadenbehälter/ ist eine der käuflichen sterilen Packungen gedacht; jedoch muß der Faden leicht abrollbar sein. Man kann auch geeignete Behälter mit Fadenrolle einsetzen, welche man sich selbst zugleich mit dem ganzen Instrument sterilisiert. Der aus dem Fadenbehälter heraustretende Faden i durchläuft einen in die Halterhälfte α oder b eingeschnittenen Kanal k, welcher durch die Halterhälften bei Schluß des Klemmhebels ebenfalls geschlossen wird. Vor der Spitze des Halters hat der Kanal je eine Öffnung nach oben und unten in α und b, durch welche der Faden i austreten kann.
Die Anwendungsweise des Apparates ist folgende:
Zuerst wird der Fadenbehälter f eingelegt, der Faden i durch den Kanal k und eine der öffnungen gezogen, die Halterhälfte b aufgesetzt und der Klemmhebel e hochgestellt. Nach dem Einfügen der Nadel d wird der
Klemmhebel e herabgedrückt, wodurch die Nadel festgeklemmt wird. Es ist zweckmäßig, eine Nadel mit einem Öhr an der Spitze zu nehmen. Fädelt man jetzt ein und sterilisiert am Schluß den ganzen Apparat, so kann man den Faden bis zu seinem Ende verbrauchen, ohne ihn wieder mit den Fingern berühren zu müssen, außer bei dem Schürzen der Knoten. Durch die vorstehend beschriebene Erfindung ist ein Nadelhalter geschaffen, der infolge seiner Einfachheit und der Gewähr für einen vollständig aseptischen Nähfaden einen erheblichen Fortschritt in der chirurgischen Wundbehandlung bedeuten dürfte.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Nadelhalter mit Fadenbehälter und aseptischer Fadenführung, dadurch gekennzeichnet, daß seine Klemmbacken (a, b) im geschlossenen Zustande einen zur Führung des Nähfadens dienenden Kanal (k) bilden, so daß der Faden bei der Handhabung des Halters und bei jeder Nadelstellung geschützt liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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