DE176940C - - Google Patents

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DE176940C
DE176940C DENDAT176940D DE176940DA DE176940C DE 176940 C DE176940 C DE 176940C DE NDAT176940 D DENDAT176940 D DE NDAT176940D DE 176940D A DE176940D A DE 176940DA DE 176940 C DE176940 C DE 176940C
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DE
Germany
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rollers
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circumference
machine
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/64Making machine elements nuts
    • B21K1/68Making machine elements nuts from round or profiled bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, durch.welche Stäbe mit Einschnitten oder Zahnlücken auf beiden Seiten gewalzt werden, welche in ihrer Form aneinander gereihten Sechskantscheiben zur Herstellung von Schraubenmuttern entsprechen. Die neue Maschine walzt in dieser Weise die Schraubenmutterwerkstücke ohne Unterbrechung, und zwar außerordentlich sauber und genau, so
ίο daß die einzelnen Mutterwerkstücke leicht voneinander getrennt werden können und bedeutend weniger Nacharbeiten erfordern als bisher, wobei praktisch jeder Materialabfall vermieden wird.
Eine solche genaue Arbeitsweise wird bei der neuen Maschine, welche die sechskantigen Schraubenmutterwerkstücke aus einem Stab von rechteckigem Querschnitt zwischen vier mit ihren Achsen in einer Ebene liegen-
ao den Walzen walzt, dadurch erreicht, daß die Walzen des einen Walzenpaares mit zahnartigen Vorsprüngen in seitliche Einschnitte der Walzen des anderen Paares eingreifen, so daß beim Einpressen der zur Bildung der Mutterwerkstücke erforderlichen, keilförmigen Einschnitte in den Walzstab zugleich ein genauer Eingriff der Walzen gesichert wird.
Die neue Maschine ist auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Maschine und Fig. 2 eine Oberansicht.
Die Fig. 3 und 5 sind senkrechte Schnitte nach den Linien A-A und B-B in den Fig. 4 und 6, und die letzteren sind Schnittansichten von den Fig. 3 und 5.
Fig. 7 endlich veranschaulicht teilweise in der Ansicht und teilweise im Schnitt die Walzen in größerem Maßstabe.
In dem Gestell α der Maschine sind übereinander zwei wagerechte Wellen b und c gelagert, welche in geeigneter Weise, beispielsweise durch Stirnräder d, miteinander gekuppelt sind.
Die eine dieser beiden Wellen wird beispielsweise durch Zahnrad e und Trieb f von irgend einer beliebigen Kraftquelle aus angetrieben.
Auf den Wellen b und c sitzen Walzen g und h fest, welche mit zwei anderen, mit ihren senkrechten Wellen in Lagern / ruhenden Walzen i und k zusammenarbeiten. Die Walzeh i und k befinden sich auf den beiden Seiten der Walzen g und h und stehen senkrecht zu diesen Walzen. Zwischen den vier Walzen g, h und i, k befindet sich ein Zwischenraum , welcher zur Aufnahme des auszuwalzenden Stabes m (Fig. 3 und 7) dient und der Form der herzustellenden Mutterwerkstücke entspricht.
Die obere und untere Walze g und h besitzen auf beiden Seiten Einschnitte η (siehe Fi§f· 3 bis 7), welche einander gegenüberstehen. Die Walzen i und k besitzen auf
ihren Umfangen zahnartige Vorsprünge o, welche in die Einschnitte η der Walzen g und h eingreifen, so daß alle vier Walzen genau zusammen arbeiten müssen.
Beim Hindurchführen des heißen Metallstabes m durch die Walzen drücken sich die mittleren Teile der zahnartigen Vorsprünge ο der Seitenwalzen i und k in das Material ein und stellen hierdurch die erforderlichen
ίο Einschnitte q in dem Stab m her, wobei die Umfange der oberen und unteren Walze g und h und der mittlere Teil des Umfanges der Seitenwalzen i und k das Ausbreiten des Metalles des Stabes m begrenzen.
Auf dem Umfange der einen oder, wie auf der Zeichnung dargestellt, beider in senkrechter Ebene liegender Walzen g und h können Stifte ρ angeordnet sein, um in den Stab m von einer oder von beiden Seiten Löcher r einzupressen. Diese Löcher dienen später zum Einschneiden des Gewindes. Durch die Stifte ρ wird außerdem noch der Stab in in gleichmäßiger Weise sicher geführt.

Claims (2)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    ι. Maschine zum Walzen von sechskantigen Schraubenmutterwerkstücken aus einem Stabe von rechteckigem Querschnitt zwischen vier mit ihren Achsen in einer Ebene liegenden Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen des einen Walzenpaares (g, h) an den Seiten Einschnitte (n) besitzen, in welche die Walzen des anderen Walzenpaares (i, k) mit zahnartigen Vorsprüngen (0) am Umfange eingreifen, so daß der · Walzstab (m) die zur Bildung der Muttern erforderlichen keilförmigen Einschnitte erhält und zugleich ein genauer Eingriff der Walzen erzielt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine oder beide der mit seitlichen Einschnitten (n) versehenen Walzen (g, h) auf ihrem Umfange mit Stiften (p) versehen sind, welche die Löcher in die Mutterwerkstücke eindrücken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1300497B (de) * 1965-03-24 1969-08-07 Rota Forg Corp Einrichtung zum kontinuierlichen Schmieden von Werkstuecken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1300497B (de) * 1965-03-24 1969-08-07 Rota Forg Corp Einrichtung zum kontinuierlichen Schmieden von Werkstuecken

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