DE17652C - Notenblattwender - Google Patents

Notenblattwender

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DE17652C
DE17652C DENDAT17652D DE17652DA DE17652C DE 17652 C DE17652 C DE 17652C DE NDAT17652 D DENDAT17652 D DE NDAT17652D DE 17652D A DE17652D A DE 17652DA DE 17652 C DE17652 C DE 17652C
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DE
Germany
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sleeve
sheet
housing
cords
sheet music
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Application number
DENDAT17652D
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English (en)
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J. HORNECK in Niederhöchstadt und C. KÖSTER in Frankfurt am Main
Publication of DE17652C publication Critical patent/DE17652C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/06Leaf turners having an arm reset after each operation

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
in FRANKFURT a. M.
Notenblattwender. Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1881 ab.
Den Haupttheil des Notenblattwenders bildet die cylindrische Büchse a, Fig. 1. Dieselbe ist aus etwa 1 mm starkem Metallblech hergestellt und hat in ihrem vorderen Theil oben die Einschnitte b b' und die Vertiefung <r; unten befinden sich in der cylindrischen Erweiterung die Oeffnungen dd und die Vertiefung c'. In die Vertiefungen c und c' passen die Stifte rr, welche sich oben und unten in dem kreisförmigen, den Durchmesser der Hülse etwa um 3 mm übertreffenden Ausschnitt des kastenförmigen Gehäuses IT, Fig. 9 und 10, befinden, so dafs die Hülse α um die durch c und c' gehende verticale Achse nach rechts und links gedreht werden kann. In der Hülse befinden sich auf einer gemeinschaftlichen Achse a, Fig. 5, die Scheibe e, Fig. 2, und die mit der Scheibe^· aus einem Stück bestehende Rolle h, welche beiden Theile im Innern, wie durch punktirte Linien in Fig. 11 angedeutet, cylindrisch ausgedreht sind und das Gehäuse für die Spiralfeder ί bilden, Fig. 3, sowie die einfache Rolle h', Fig. 4. Die Scheibe e und die Rolle h' haben in ihrer Mitte je eine viereckige Oeffhung, welche auf die vierkantigen Theile η der Achse A, Fig. 5 und 6, passen. Aufserdem besitzt die Scheibe e noch die mit einem Schraubengewinde versehene Oeffnung /, in welche der Arm ο, Fig. 12, hineingeschraubt werden kann. Dieser Arm ο endigt vorn in eine Kautschukkugel /. Eine gleiche Oeffnung/' hat die mit der Rolle h verbundene Scheibe g, Fig. 3, in welche ein zweiter, dem beschriebenen gleicher Arm hineingeschraubt werden kann. Die Scheibe g hat in ihrer Mitte eine runde Oeffnung, welche auf den ebenfalls runden Theil / der Achse A pafst, so dafs erstere um letztere drehbar ist. Die in dem Gehäuse der Scheibe g befindliche Spiralfeder ist mit ihrem inneren Ende an dem Stift k der Achse A befestigt, mit ihrem äufseren Ende hingegen an dem an der Innenwand des Gehäuses angebrachten Stift k\ Fig. 3. In der Hülse α ist vorn die Oeffnung ο angebracht, Fig. 1, und eine eben solche befindet sich in dem Deckel z, Fig. 11, welcher auf die Hülse aufgeschraubt werden kann. In diese beiden Oeffnungen passen die Achsentheile m m, Fig. 5 und 6. Auf den Rollen h und h' ist eine Schnur ν ν, Fig. 11, befestigt, und zwar so, dafs durch das Anziehen derselben die Rollen eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung machen, wie dieses in Fig. 11 durch Pfeile angedeutet ist. Nach der Zusammenstellung der Hülse a wird durch den Einschnitt l·' ein Arm ο in die Oeffnung / der Scheibe e eingeschraubt und ebenso, nachdem die Spiralfeder durch mehrmaliges Herumdrehen der Achse eine gewisse Spannung erlangt hat, durch den Einschnitt b ein zweiter Arm in die Oeffnung /' der Scheibe g. Die Schnüre auf den Rollen treten durch die Oeffnungen d d aus der Hülse heraus. Diese wird nunmehr in das Gehäuse H eingesetzt, indem man den unteren Stift r etwas losschraubt und, nachdem die Hülse eingebracht ist, wieder anzieht. In der Höhe der Oeffnungen dd der Hülse befinden sich in der Scheidewand S des Gehäuses, Fig. 9 und 10,
ebenfalls Oeffnungen, durch welche die aus der Hülse heraustretenden Schnüre hindurchgeführt werden, so dafs dieselben auf der zwischen diesen beiden Oeffnungen liegenden Strecke eine horizontale Richtung annehmen. Mit der oberen Seite des Gehäuses H ist durch ein Scharnier der Notenhalter N verbunden. Derselbe wird durch die Feder y in die Höhe gedrückt, Fig. 9 und 10, kann aber durch die Schnur w, die an der Peripherie der kreisförmigen Erweiterung t befestigt ist, herabgezogen werden. Eine gleiche Schnur ist auch auf der anderen Seite der Erweiterung t an derselben Stelle angebracht und je eine dieser Schnüre ist mit den Schnüren ν unterhalb des Gehäuses verbunden, Fig. 9, so dafs, sobald man eine der Schnüre υ anzieht, jedesmal der Notenhalter N heruntergezogen wird, bis er auf der Oberseite des Gehäuses aufliegt.
Das Gehäuse wird durch Schrauben an dem betreffenden Notenpult befestigt und die Schnüre werden mit einem Tretwerk in Verbindung gebracht. Will man nun ein Notenblatt von links nach rechts umschlagen, so hat man die links liegende Taste des Tretwerks niederzudrücken, wodurch die Schnur v, welche über die Rolle h läuft, angezogen und letztere der Wirkung der einliegenden Spiralfeder entgegen gedreht wird. Bevor jedoch die Rolle selbst sich dreht, wird die cylindrische Hülse A zur Seite gedreht, was zur Folge hat, dafs der betreffende Arm ο mit seiner Kautschukkugel sich fest gegen das Notenblatt anprefst und, wenn durch weiteres Anziehen bezw. Niedertreten auch die Rolle gedreht wird, das Blatt nach rechts hinüberschiebt, Fig. 7 und 8, ähnlich wie dieses geschieht, wenn man das Blatt mit einem Finger, welchen man auf die betreffende Seite drückt, umlegt. Entfernt man darauf den Fufs vom Tretwerk, so wird der Arm 0 durch die Spiralfeder des Apparates in seine frühere Lage gebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine mit den Einschnitten b bk versehene cylindrische Büchse a, welche um ihre Querachse schwingen kann, in Verbindung mit den federnden Scheiben bezw. Rollen e g h und h', an welchen die zwei am Ende mit Kautschukkugeln versehenen Arme ο befestigt sind und welche sich mit Hülfe von Schnüren der Wirkung einer Spiralfeder entgegen drehen lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT17652D Notenblattwender Active DE17652C (de)

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