DE17630C - Selbstthätig schliefsendes Strafsenbrunnen-Ventil - Google Patents

Selbstthätig schliefsendes Strafsenbrunnen-Ventil

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Publication number
DE17630C
DE17630C DENDAT17630D DE17630DA DE17630C DE 17630 C DE17630 C DE 17630C DE NDAT17630 D DENDAT17630 D DE NDAT17630D DE 17630D A DE17630D A DE 17630DA DE 17630 C DE17630 C DE 17630C
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DE
Germany
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water
bolt
strasenbrunnen
valve
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Active
Application number
DENDAT17630D
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English (en)
Original Assignee
O. jacob in Plauen i.V
Publication of DE17630C publication Critical patent/DE17630C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
    • E03B9/20Pillar fountains or like apparatus for dispensing drinking water

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1881 ab.
Beiliegende Zeichnung stellt das Brunnenventil in geschlossenem Zustande dar. b ist das Eintrittsrohr, α das Auslaufrohr.
Soll vermittelst desselben Wasser aus der Hochdruckwasserleitung entnommen werden, so drückt man mittelst eines gewöhnlichen einarmigen Hebels, welcher durch die Oese g des Bolzens η gesteckt ist und durch eine am Ständergehäuse angebrachte Zugstange mit Druckhebel in Bewegung gesetzt wird, den Bolzen n, Fig. i, bis in die punktirte Stellung, wodurch die Gummiplatte f ebenfalls gehoben wird. Hatte bis jetzt die Gummiplatte / die Verbindung zwischen den Räumen d und / unterbrochen, so ist jetzt diese Verbindung hergestellt, denn es kann das im Raum d befindliche Wasser durch die am Rand der Platte f befindlichen Ausschnitte nach dem Raum / und dem Kanal i abfliefsen. Nach der im Bolzen η befindlichen Entleerungsöffnung h, deren Functioniren weiter unten erklärt werden wird, kann das von d herfliefsende Wasser nicht gelangen, da die Gummiplatte f auf dem gehobenen Bolzen η aufsitzt, von dem niederwärts strömenden Wasser darauf 'festgehalten wird und so diese Entleerungsöffnung h abgedichtet ist.
Das von d durch / / nach i fiiefsende Wasser gelangt durch eine zwischen dem Ausflufsrohr a und dem Kanal i hergestellte Verbindung iu Fig. 4, nach dem Ausflufsrohr ins Steigerohr, geht also nicht verloren.
Dadurch nun, dafs die Dichtungsplatte / von ihrem Sitz abgehoben und die Communication von d durch / nach / und i hergestellt wurde, wurde auch der dem vom Eintrittsrohr b her drückenden Wasser entgegenstehende Druck aufgehoben und das Wasser kann von b her vordringen, indem es die in der Mitte durchbohrte Gummiplatte e hebt. Hierdurch wird dem Wasser der kurze und directe Weg durch m nach dem Ausflufsrohr α geöffnet (s. Fig. 2 und 3) und die Wasserabgabe aus der Leitung geht vor sich. Die Verbindung zwischen m und α erfolgt durch den kreissegmentartigen Kanal alt Fig. 3. Bei der erfolgenden Wasserabgabe gelangt nun ein kleiner Theil Wasser durch das Loch in e nach c d, weiter durch f nach / und i, und aus i durch a: nach a, denn die absaugende Wirkung des durch m nach a abfliefsenden Wasserstrahles bedingt dies. Hierdurch wird einerseits die Hebung der Platte e befördert und andererseits die Abdichtung der Entleerungsöffnung h im Bolzen η durch das Niederdrücken der Platte f auf den Bolzen η verstärkt, so dafs kein Tropfen Wasser verloren gehen kann.
Soll die Wasserabgabe aufhören, so wird der Bolzen η niedergelassen. Sodann wird die Gummiplatte / vom Wasser niedergedrückt, bis sie aufsitzt und den Raum / abdichtet. Das in den Räumen c und d befindliche Wasser nimmt hierauf, weil die Scheibe e durchbrochen ist, denselben Druck an, welchen das Wasser im Zuleitungsrohr b besitzt. Da nun infolge der konischen Gestalt des Loches durch die Scheibe e die obere gedrückte Fläche derselben gröfser ist als die untere, so wird diese Scheibe e abwärtsgedrückt, was wegen des geringen Unterschiedes der Druckflächen langsam vor sich geht. Sobald e zum Aufsitzen gelangt, vermehrt sich der nach unten wirkende Wasserdruck ganz bedeutend, weil in diesem Augen-
blick der Unterschied der gedrückten Flächen ein sehr grofser wird. Hierdurch wird ein sehr kräftiger Verschlufs des Ausflufskanals m bewirkt, und die Wasserabgabe hat ihr Ende erreicht.
Die selbsttätige Entleerung des am Auslaufrohr α beginnenden Steigerohres geschieht in folgender Weise:
Sobald der Bolzen η niedergelassen worden ist, wird die Entleerungsöffhung h frei, da die Platte / auf ihrem Sitz festgehalten wird. Das im Steigerohr befindliche Wasser fällt, weil die Eintrittsöffnung b durch die Scheibe e abgeschlossen ist, zurück und gelangt (s. Fig. 4) durch a I1 i und / nach h und damit ins Freie.
Weil während der Sommerzeit eine Entleerung des Steigerohres nicht erforderlich ist, so ist, um jedem Wasserverlust in dieser Zeit vorzubeugen, am unteren Ende des Entleerungskanals h die Verschlufsschraube k angebracht. Bei beginnendem Winter wird dieselbe entfernt, hierdurch die Entleerung ermöglicht und dadurch ein Einfrieren verhindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Selbstschlufsventilen für Wasserständer die beiden Kammern c und d mit den Gummischeiben e und f, welche letztere, durch den Bolzen η gehoben, durch den Wasserdruck ein Heben der Scheibe e bewirkt und damit die Verbindung zwischen der Leitung b zum Ausflufs α öffnet, in Verbindung mit den Entlastungskanälen I i α und dem Entleerungskanal h im Innern des Bolzens n.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT17630D Selbstthätig schliefsendes Strafsenbrunnen-Ventil Active DE17630C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234353B (de) * 1960-06-22 1967-02-16 Varian Associates Ionen-Getterpumpe

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